Einfluss von Quengelware/Süßigkeiten eindämmen

Eine Tüte mit bunten Quengelwaren steht neben einer Tafel Milka-Schokolade auf einem dunklen Untergrund.

Einfluss von Quengelware eindämmen, ein Tipp für Eltern kleiner Kinder, die bald ihre ersten Süßigkeiten kosten dürfen: In den ersten Jahren, Süßigkeiten nie vor den Augen der Kinder aus der Verpackung holen, und sie grundsätzlich keine TV-Werbung anschauen lassen.

Süßigkeiten, wenn, dann nur ausgepackt servieren, so dass die Kleinen nicht sehen, aus welcher Verpackung die Köstlichkeit stammt und wie deren Design aussieht - sonst sind die Kleinen blitzschnell darauf konditioniert.

Solange die Kinder die Verpackungen aber nicht erkennen, bleibt das Regal mit goldenen oder den weiß-orangenen Süßigkeitenpäckchen ähnlich reizarm wie das mit den bunten Waschmittelkartons. Zwar ist auf mancher Verpackung das Produkt selbst nochmals abgebildet, aber meist längst nicht so augenfällig wie die einprägsamen Farben des Markendesigns.

Wer vermeiden möchte, dass sein Kind z. B. nur vom Anblick bestimmter Designs einen "Haben-Wollen-Anfall" bekommt, sollte den Tipp von Anfang an umsetzen und auch sein näheres Umfeld miteinbeziehen, nicht zuletzt die Großeltern. Und vielleicht machen ja irgendwann auch Kitas mit und regeln: Wenn einer (überhaupt) Süßigkeiten mitbringen möchte, z. B. am Geburtstag, dann bitte nur ohne Werbeverpackung, also ausgepackt?

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Lange funktioniert das natürlich bei keinem Kind. Aber ein paar (prägende) Jahre kann man Kinder so schon vor der Markenkonditionierung auf Quengelware bewahren.

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Super geschrieben * * * * * * * * * * *
Gratuliere!!! Bin auch so eine Großmutter, die nicht ständig Süßigkeiten verabreichen möchte.
Klingt sehr logisch! Klasse Tipp!

Über uns
Bernhard, der Gründer von Frag Mutti

Ich bin Bernhard und habe Frag-Mutti.de 2003 gegründet – weil ich damals nicht wusste, wie man Salzkartoffeln kocht.

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