Konservendose wieder verschließen – das ist jedes Mal ein kleines Drama, wenn du nur einen Teil der Tomaten brauchst und der Rest im Kühlschrank nicht austrocknen soll
Das Problem: angebrochene Dose, kein passender Deckel
Du kaufst regelmäßig die handelsüblichen Dosen, zum Beispiel mit ganzen oder stückigen Tomaten. Der Blech- bzw. Alu-Deckel ist super – der Inhalt hält damit (ungeöffnet) gefühlt ewig.
Aber sobald die Dose offen ist und du nur einen Teil verwendet hast, geht’s los: Du suchst einen brauchbaren Verschluss, damit der Inhalt im Kühlschrank möglichst frisch bleibt, bis alles verbraucht ist.
Der Trick: Plastikdeckel von kleinen Dosen zweckentfremden
Im Handel gibt es diese kleinen Dosen, zum Beispiel mit Pilzpastete. Die sind oft nicht mit Alu, sondern mit halbtransparenten Plastikdeckeln verschlossen. Diese Deckel haben einen Außendurchmesser von ca. 80 mm und genau die passen prima auf viele Konservendosen.
- Beim nächsten Kauf: Nimm dir so eine kleine Dose (z. B. Pilzpastete) mit halbtransparentem Plastikdeckel mit.
- Deckel abwaschen und aufheben (ja, das ist offiziell ein guter Grund zum Deckel-Horten).
- Wenn du die Konserven angebrochen hast: Deckel einfach aufsetzen und leicht andrücken.
Probier es aus – bei mir passt das richtig gut und die Tomaten stehen im Kühlschrank nicht mehr „oben ohne“ herum.
Auch wenn ein passender Deckel praktisch ist: Lebensmittel sollten nach dem Öffnen nicht dauerhaft in der Konservendose gelagert werden. Durch den Kontakt mit Sauerstoff kann sich bei beschichteten Dosen Zinn aus der Innenbeschichtung lösen – besonders bei säurehaltigen Lebensmitteln wie Tomaten oder Ananas.
Empfehlung der Redaktion: Reste möglichst in ein sauberes Glas- oder Kunststoffgefäß mit Deckel umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.
Aber auch bei K... land habe ich solche Deckel im Sortimentspaket, am Regal hängend, gesehen.