Das Chutney auf sorgfältig gesäuberte TwistOff Gläser verteilen, Deckel zudrehen und kopfüber 20 Minuten stehen lassen. Wenn der Deckel dann nicht mehr „ploppt“ ist alles gut konserviert.
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Tomaten-Paprika-Chutney - sehr scharf!

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Da bei uns heute endlich wieder der Sommer ausbricht, habe ich für heute Abend ein neues Chutney kreiert: Ich finde das Tomaten-Paprika-Chutney passt sehr gut zu Gegrilltem oder aber auch, wohl dosiert, zur Pastasoße. Ich mag es gerne scharf, wer das nicht so mag, nimmt halt kein Chili und weniger Rosenpaprika sowie Pfeffer. Es ist trotzdem wohlschmeckend.

Die Zubereitungszeit beträgt insgesamt 1 1/ 4 Stunde, alles Vorbereitungen eingerechnet. Die reine Kochzeit mindestens 1/ 2 Stunde, kommt darauf, an wie stark man das Chutney eindicken lässt.

Zutaten

  • 600 g vollreife Tomaten
  • 250 g Zwiebeln (rot und weiß)
  • 2 rote Paprika
  • 1/8 L Weißweinessig (ich bevorzuge den Melfort, mit Honig)
  • 200 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 TL Senf (mittelscharf)
  • 1/2 TL Rosenpaprika
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • 1 TL Spitze gemahlene Nelken
  • etwas frisches Olivenkraut
  • 2 Stengel Rosmarin
  • 2 Stengel Strauchbasilikum
  • einige Basilikumblüten
  • ca. 1/ 2 TL Chiliflocken oder mehr nach Geschmack

Zubereitung

Die gesäuberten Paprika in kleine Stückchen schneiden, die Tomaten kreuzweise einschneiden, kurz in heißem Wasser brühen und die Haut abziehen, klein schneiden. Dann die Zwiebeln, ebenfalls klein schneiden. Den Essig dazu und so lange einköcheln lassen, bis nur noch wenig Flüssigkeit vorhanden ist (also bei geöffnetem Deckel ). Das dauert ca. 25 Minuten oder etwas länger.  Die Kräuter klein gehackt hinzufügen, dann die gemahlenen Nelken und ganz zum Schluss die Basilikumblüten. Die Chiliflocken kommen erst die letzten 5 Minuten dazu. 

Auf sorgfältig gesäuberte TwistOff Gläser verteilen, Deckel zudrehen und kopfüber 20 Minuten stehen lassen. Wenn der Deckel dann nicht mehr „ploppt“ ist alles gut konserviert. Ansonsten bitte im Kühlschrank aufbewahren, das hält dort einige Wochen.

Falls die Tomaten nicht wirklich vollreif sind kann man, vor dem Köcheln, mit etwas Tomatenmark nachhelfen. Für die Optik könnte man auch gelbe und grüne Paprika nehmen, mir ist der Geschmack der Roten jedoch lieber.

Da ich gerne alles von den Tomaten verwerte, habe ich die Tomatenhaut mit ein wenig von dem Essig im The…m..x  zerkleinert und dann auch alles Weitere darin zubereitet, auf kleiner Stufe, 100 Grad und Linkslauf! Schließlich soll es ja ein Chutney werden und kein Ketchup.

Ich habe nicht jeden einzelnen Schritt fotografiert da ich meine Kochmaschine eigentlich nicht erwähnen wollte, einmal Schelte reicht.

Viel Erfolg beim Nachkochen!

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8 Kommentare

#1
19.7.19, 15:55
Ganz nach meinem Geschmack, wird ausprobiert 👍
#2 jing-jing
19.7.19, 16:03
Gleich gemerkt,sobald Tomaten schön reif sind,wird das gemacht.Habe schöne Fleischtomaten,wird wunderbar cremig,ob Soße oder Chutney....Basilikum laß ich weg,dafür frische Chili,habe eine neue Sorte gepflanzt.Danke für das tolle Rezept!
#3
19.7.19, 16:35
da bin ich ja gespannt, berichtet doch mal  😀
Meine Tomaten und Chili`s sind  leider noch lange  nicht soweit, aber werde es später damit versuchen.
#4
19.7.19, 18:21
Hört sich gut an und ist erst mal gespeichert. Meine Tomaten sind noch grün.
Nur Olivenkraut habe ich nicht, schmeckt evtl. ohne auch gut.
#5
19.7.19, 19:37
Foto Nr. 2 passt sehr gut zu meinen Fisch-Schälchen und das Chutney ist genau meins. Ich schick Dir gleich mal meine Adresse 👍
1
#6
19.7.19, 20:01
😁 - so sehen meine Mitbringsel aus 
#7
19.7.19, 20:52
@Donnemilen: 
...wen wundert`s! 😀
#8
20.7.19, 22:02
oh fein zu Gegrillten oder auch zu Reis mit Gemüse

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