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Ein Blick aufs Kleingedruckt kann helfen, behandelte Kartoffeln zu identifizieren.

Viele Kartoffeln nach der Ernte behandelt: aufpassen beim Einkaufen

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Wir essen gerne Kartoffeln mit der Schale, z. B. als Backofenkartoffeln. Seit einigen Jahren werden viele Kartoffeln nach der Ernte behandelt. Die Mittel heißen Chlorpropham, Imazalil oder Thiabendazol. Das Vorgehen ist legal. Aber wer möchte so etwas mit essen?

Der Vermerk "nach der Ernte behandelt" muss bei verpackten Kartoffeln dabei stehen. Das tut er auch, aber sehr klein, kaum lesbar. Auch bei offen verkauften Kartoffeln muss ein Hinweis auf die oben genannten Stoffe hindeuten. Das habe ich aber beim Einkaufen noch nie gesehen. Fragen nach Konservierungsstoffen werden fast immer so beantwortet: Ich glaube nicht, dass da etwas drauf ist!

Auch bei Kartoffeln, die ich abgepackt von einem Bauer aus unserer Umgebung gekauft habe, war ein Zettel enthalten: Nach der Ernte behandelt. Wohlgemerkt, dieser Hinweis war im Netz von außen nicht sichtbar.

Bei Bioware fehlte der Hinweis immer. Bio Bauern dürfen auch nach der Ernte behandeln, aber nur mit Stoffen, die z. B. Menthol enthalten. (Auch nicht wirklich appetitlich!) Das Beste wäre es selber Kartoffeln anzubauen, oder direkt beim Bauern vom Feld wegkaufen. Bio ist auch in Ordnung. Ich denke, wenn ich auf Konservierungsstoffe verzichten kann, dann tue ich das auch. Also aufpassen beim Einkauf!

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