Wärme und danach Kälte gegen Insektenstiche

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Wir arbeiten auf Rettungstürmen und haben somit schon ein wenig Erfahrung.

Der Stich bringt zwei Sachen mit sich, das Gift und die damit verbundene Schwellung. Die Größe dieser ist natürlich vom Insekt und vom Opfer abhängig.

Das Gift kann man durch Wärme denaturieren (dabei reicht eine Temp von ca. 5 Sekunden bei 50 Grad vollkommen aus). Für die Schwellung helfen danach kalte Sachen.

Wir empfehlen immer den Stichheiler, da dieser nur eine kurze Zeit die Temperatur erhitzt und so keine Verbrennungsgefahr besteht. Ein Wachstropfen sollte das ähnlich schaffen. Danach kalte Kompressen und nasse Wickel für die noch zu große Schwellung z.B. bei Wespenstichen sehr angenehm.

Bitte passt auf zu hohe Temperaturen (Verbrennungsgefahr). Bei der Kühlung nicht zu kühl (Erfrierungsgefahr).

Durch das Erwärmen wird die Struktur des Giftes verändert (denaturieren).

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2 Kommentare


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#1 traudich
24.8.10, 12:17
falls einer der wenigen noch aktiven Raucher in der Nähe ist; die Glut ganz vorsichtig immer näher an die Stichstellen führen, es darf nicht wirklich auf der Haut brennen, so kurz davor ;-)
probates Mittel falls keine andere Wärmequelle zur Hand ist, oder mit einem Feuerzeug einen Stein erwärmen, für den der sich die Glut nicht zutraut.
#2
29.7.14, 01:23
Also meine Mutti hat in solchen Fällen ein Ei hartgekocht und mit dem noch heissen (nicht abgeschreckten) Ei wurden die Insektenstiche behandelt. Das hat super funktioniert, selbst wenn wir als Kinder mit 10-15 Mückenstichen übersäht waren, war nach kurzer Zeit die Juckerei (+ Kratzerei) vorbei. Meistens muss man die 'Behandlung' aber am nächsten Tag nochmal wiederholen. Das war uns Kindern nur recht, schliesslich gab's als Trostpflaster anschliessend das hartgekochte Ei zu essen. Wer's nicht glaubt soll's selber ausprobieren. Hilft übrigens genauso bei Bienen- oder Wespenstichen !

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