Waschbare Baumwollbinden

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Da Tampons die Scheide austrocknen sind sie nicht für alle Frauen geeignet. Auch ich musste lange die herkömmlichen Einmal-Binden verwenden, die ich gehasst habe. Für mich sind Baumwollbinden eine gute Lösung.

Es gibt sie in verschiedenen Größen, Stärken und Farben z.B. von Lunapads, Kulmine und - mein persönlicher Favorit - Momiji natural.

Sie sind wirklich sehr saugfähig, rascheln nicht und fühlen sich an wie ganz normale Unterwäsche. Da sie atmungsaktiv sind, gibt es kein vermehrtes Schwitzen und keine Geruchsbildung (jedenfalls nicht mehr als getragene Unterwäsche generell riecht).

Die Baumwollbinden werden in den Slip gelegt und mithilfe zweier Flügel, einer links und einer rechts, mit Druckknöpfen an der Unterseite des Slips befestigt. (Im Internet gibt es genug Bilder, falls das nicht verständlich erklärt war).

Wechseln muss man sie natürlich genauso oft wie Einmal-Binden. Für unterwegs nimmt man sich einen wasserfesten Kulturbeutel oder eine "Nasstasche" mit, wobei das mehr der Diskretion dient: Mir ist noch nie was in der Tasche "ausgelaufen". Die Binden lassen sich nämlich prima mit der feuchten Seite nach innen zusammenklappen und mit den Druckknöpfen verschließen, dann läuft auch nichts aus. (Außer man schmeißt noch ein paar schwere Bücher in die Tasche und quetscht sie förmlich aus).

Nach Benutzung werden die Binden entweder komplett mit der Hand gewaschen oder unter laufendem Wasser kurz gespült bzw. in ein Waschbecken voll Wasser gelegt und gehen dann in die Waschmaschine

Falls hier jemand nasse Wäsche einfach in den Wäschekorb schmeißt und tagelang bis zur nächsten Wäsche gammeln lässt: Bitte nicht mit den Binden machen ;). Ich hänge meine nach dem Ausspülen so über den Wäschekorb, dass sie trocknen können, bis ich eine WaMa voll habe (da ich die Binden eh schon gespült habe, wasche ich sie mit der ganz normalen Wäsche mit)

Mir ist klar, dass das einige eklig finden werden, aber damit komme ich klar :).

Ich fand die Vorstellung die Binden zu waschen und wiederzuverwenden auch erst eklig, aber dann habe ich überlegt, dass ich Unterwäsche auch nicht wegwerfe, wenn ich mal von meinen Tagen überrascht wurde, bzw. alle möglichen Klamotten bei Nasenbluten oder wenn ich mich in den Finger schneide und aufs Geschirrtuch tropfe ... Es ist halt Blut und das ist prinzipiell was ganz normales.

Bevor die heutigen Hygieneprodukte auf den Markt kamen, gab es übrigens nur waschbare Binden.

Vielleicht hilft es ja jemandem :)

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50 Kommentare


4
#1
28.9.14, 07:51
Meine Alternative ist der Divacoup....trocknet die scheide auch nicht aus ist absolut genial...
6
#2
28.9.14, 08:57
Ekelig finde ich da überhaupt nichts, wer unzähligen Babywindeln gesäubert Tee gewaschen hat, wird damit kaum Probleme haben.
Ich brauche zwar weder Binden noch sonstwas, aber wer mit den normalen Produkten Probleme hat, ist sicher froh, wenn es Alternativen aufgezeigt bekommt. :-)
3
#3
28.9.14, 09:54
Find ich total gut die Idee, wusste gar nicht dass es sowas für Frauen gibt! Kenne nur die Stoffwindeln für Babys.
Ich werde mich da noch weiter informieren, da die "normalen" Binden durch das Plastik schnell unangenehm riechen und die Bakterien sich sau wohl fühlen!
Meine Hebamme hatte mich nach der Geburt des letzten Kindes regelrecht davor gewarnt, Binden mit Plastikunterlage zu verwenden, weil das während dem Wochenfluss die schönsten Infektionen geben kann! Deshalb Daumen hoch und Danke für diesen Tipp!!!
2
#4
28.9.14, 11:15
Ich habe jetzt auch eine Menstruationstasse, einfach mal googlen. Ich bin damit sehr zufrieden.
4
#5 Upsi
28.9.14, 11:32
ich staune, was es heute nicht alles gibt, eine tolle Erleichterung für Frauen. Wenn ich blos an die früheren Alba Zell denke....brrrrr. Meine Oma erzählte, die haben sich die Binden selber genäht aus abgelegter Unterwäsche und so konnte jeder aus der Nachbarschaft sehen welche Frau gerade ihre Menstruation hatte, denn die Dinger hingen draußen in Reih und Glied auf der Leine, ganz individuell angefertigt. wie gut das die Zeiten vorbei sind.
#6
28.9.14, 12:26
Wer sich unabhängig von Hygieneartikeln machen möchte, die Menstruationsschmerzen senken will und sich ein großes Stück Selbstkontrolle zurück holen möchte, für den könnte die freie Menstruation interessant sein.
1
#7
28.9.14, 12:35
@Upsi: Aber diese Baumwollbinden sind doch nix anderes als die aus deiner Oma´s Zeit?!

Ich finde Binden tragen absolut furchtbar. Aber wenn es nicht anders geht dann sind diese Baumwollbinden (ob gekauft oder selbstgenäht) bestimmt sehr angenehm zu tragen. Es gibt sie sogar für Stringtangas ;)
1
#8
28.9.14, 14:25
Ich hab jetzt mal im Internet recherchiert und Artikel über die freie Menstruation...die Menstruationstasse und die Baumwollbinden bzw. schwämmchen gelesen. Ich bin echt begeistert. Habe ich mir vorher nie Gedanken darüber gemacht. Binden und Tampons werde ich nicht mehr benutzen. Vielen Dank für den tollen Tipp =)
1
#9
28.9.14, 14:49
ich finde auch, dass es ein guter tipp ist... und ganz ehrlich, wer sich vor sich selbst ekelt, der kann einem leid tun! ich muss mich jetzt auch nicht mit menstrationsblut einreiben, aber das ist jawohl das normalste der welt...
mich persönlich interessiert auch diese "tasse" allerdings ist es leider nichts für mich, da ich beruflich immer unterwegs bin und auf ner rastplatztoilette möchte ich nicht meine silikontasse ausspülen und wieder einführen... da hörts dann bei mir auf ;-)
#10
28.9.14, 15:47
ich bin Besitzerin der Menstruationstasse und ich will sie nie wieder missen!
Tampons bekomm ich nicht eingeführt und binden mag ich irgendwie nicht.
da ich bald entbinde kann ich diese auch direkt wieder verwenden. konnte auch schon einige Freundinnen davon überzeugen
24
#11
28.9.14, 15:55
Um ehrlich zu sein, ist dieser Tipp für mich überhaupt nix. Lieber trage ich industriell hergestellte Monatsbinden zum wegwerfen, als meine getragenen Monatsbinden auszuwaschen, im Bad abtropfen zu lassen (damit sie auch jeder sehen kann, der ins Bad muss - wie angenehm) und sie anschließend zu sammeln, bis ich eine Waschmaschinenladung zusammen habe. Umwelttechnisch macht es überhaupt keinen Unterschied, ob ich "fertige" Binden benutze und anschließend wegwerfe, oder ob ich sie waschen muss - Wasser, Strom und Waschpulver brauche ich schließlich doch dazu.

Für Frauen, die jedoch Wegwerfbinden nicht vertragen, mag es eine sinnvolle Alternative sein.
17
#12
28.9.14, 16:13
Ich dachte schon ich bin die einzige die mit diesem Tipp nichts anfangen kann. Ehrlich gesagt finde ich es ausgesprochen eklig die Binden auszuwaschen oder noch schlimmer, benutzte durch die Gegend zu tragen. Hätte viel zu viel Angst das es müffelt oder so... und das hat nichts damit zu tun das man den eigenen Körper nicht mag. Früher war es vielleicht angebracht sich die Binden selbst zu nähen, es gab ja nichts. Aber in der heutigen Zeit muss das nicht mehr sein. Mal abgesehen davon finde ich das ziemlich unhygienisch.
2
#13
28.9.14, 16:28
@schmausi: liege ich denn richtig damit, dass es nichts für mich ist? wenn ich fragen darf, wie oft musst du die tasse ausleeren? komme ich mit einer ladung über einen 8 std. tag? ich habe keine starken blutungen...
sorry, für die plumpe vormulierung, aber ich kenne die fachausdrücke nicht :-D
#14
28.9.14, 17:37
Sicher ist es nicht f?r jeden was und das ist auch in Ordnung so :)
Ich benutze auch immernoch Bio-Tampons bei Saunabesuchen und dergleichen, es gibt also nicht unbedingt ein "entweder...oder..."
Wenn ich mit Tampons auf Dauer keine Probleme h?tte, h?tte ich vielleicht auch keine Lust aufs Binden auswaschen, somit hat jeder seine eigene Grenze, die auch vom Leidensdruck abh?ngt :)
Aber zum Umweltaspekt m?chte ich sagen: Wer ernsthaft der Meinung ist, Waschmaschinen w?rden so viel Wasser und Energie verschwenden, dass es besser f?r die Umwelt w?re, gar nicht zu waschen, sondern st?ndig neu zu kaufen- der kann ja seine Waschmaschine verschrotten und sich t?glich neue Kleidung kaufen :)
Selbst die alten Waschmaschinen verbrauchen nicht so viel, dass es sich f?r die Umwelt lohnen w?rde dauernd neu zu kaufen.
F?r jede Wegwerfbinde m?ssen Rohstoffe (meist unter Einsatz von Pestiziden) hergestellt, geerntet, gereinigt und aufbereitet werden, dann muss das Produkt verarbeitet, transportiert und nach Benutzung als M?ll wieder abtransportiert und entsorgt werden.
Vom Verpackungsm?ll und der obligatorischen Plastikfolie bei Einmal- Binden mal abgesehen.
Zumal eine Binde ja kleiner ist als ein Slip und kaum Platz in der WaMa wegnimmt.
Eine moderne WaMa verbraucht ca ein Drittel einer gef?llten Badewanne Wasser und so viel Strom wie einmal Mittagessen kochen oder einen Kuchen backen :)
5
#15 MissChaos
28.9.14, 18:11
Ich habe kürzlich einen Artikel gelesen. Daran musste ich sofort denken als ich diesen Tipp gelesen habe.... :)

http://maennerstreik.wordpress.com/tag/schwachsinn/

Sorry... Ncht böse sein, dass ich das hier poste. Ich konnte es einfach nicht lassen. :)
10
#16 MissChaos
28.9.14, 18:13
@mops:
Leider habe ich nur einen grünen Daumen den ich für Deinen Kommentar vergeben kann.
Ich bin ganz Deiner Meinung.
1
#17
28.9.14, 18:29
ich entleeren die Tasse genauso oft wie ich binden gewechselt habe. man denkt immer man verliert so viel Blut bei der Periode, durch die Tasse sieht man erstmal das es doch relativ wenig ist. am Anfang hatte ich auch meine Hemmungen beim rausnehmen und säubern aber man gewöhnt sich sehr schnell dran. man riecht auch nichts, so wie es manchmal ja bei binden der Fall ist, genauso geht auch nichts daneben. und man spürt auch nicht das man was in sich trägt
#18
28.9.14, 18:33
die Tasse fasst ca. 30 ml. wenn man keine starke Blutung hat, kann man damit schon mal gute acht Stunden ohne säubern auskommen.
3
#19 Beth
28.9.14, 19:10
@mops: Stimme Dir voll zu.
Wohl eher was für jemanden der keine Wegwerfbinden verträgt.
1
#20
28.9.14, 19:39
@schmausi87: Ich hatte bei den Tassen immer die Angst, dass die irgendwie umkippen/ überschwappen oder dergleichen und dann alles raus kommt.
An sich würde ich gerne die Tassen für Gelegenheiten verwenden, in denen man keine Binden tragen kann, aber diese Blockade im Kopf werde ich einfach nicht los :(
Mein Mann und ich sind leidenschaftliche Sauna- und Schwimmbadgänger und gehen auch ins Fitnessstudio, das- wie wahrscheinlich jedes Fitnessstudio- mit Gemeinschaftsdusche ausgestattet ist. Wenn mir DA was passieren würde, würde ich glaub ich tot umfallen :P
Außerdem habe ich schon zwei verschiedene Tassen-Modelle ausprobiert, die beide leicht "undicht" waren. Evtl sind irgendwelche Muskelgruppen zu schwach um die Tasse zu halten oder ich hatte die falsche Größe?
Ist schade, ich komme zwar mit den Bio-Tampons gut klar, wenn ich sie nicht regelmäßig und nur für ein paar Stunden trage, aber die die Tasse wäre mir ansich lieber :)
#21
28.9.14, 19:57
Übrigens kann man die ausgespülten Binden auch bis zum Waschen in einen Eimer Wasser (zum Beispiel diese kleinen Mülleimer mit Deckel fürs Bad) legen, man muss nur das Wasser täglich wechseln, damit sich keine Bakterien vermehren.
Waschpulver, Waschsoda oder Gallseife kann man wenn man will dazugeben, muss man aber nicht.
8
#22 xldeluxe
28.9.14, 21:28
Ende der 60er Jahre bekam ich zerrissene Laken für die Monatshygiene. Erst nach etwa einem Jahr erfuhr ich durch Schulfreundinnen, die dann endlich auch "soweit" waren, dass es andere Möglichkeiten gab und trug dann einen Monatsschlüpfer mit Plastikeinsatz und Schlaufen, an denen man riesige Binden befestigte.

Ich war überglücklich, als ich mich in Sachen Monatshygiene im Laufe der Jahre weiterentwickelte und sie sich irgendwann meinen eigenen Hygieneansprüchen anpasste: Das Einführen des ersten Tampons war ein unvergessliches Erlebnis ;--)

Back to nature ist für mich nicht zwangsläufig ein Schritt vorwärts, aber das muss jeder für sich entscheiden. Für mich wäre das nichts.

Ganz unangenehm finde ich den Begriff "Mentruationstasse".

Das hat mit dem Gegenstand (den ich nicht kenne und der mich auch nicht interessiert) absolut nichts zu tun, aber der Name hat sich nun bei mir eingebrannt und ich mag diesen Gedanken einfach nicht..........das hat jetzt aber nichts mit dem Tipp zu tun, den ich weder be- noch abwerte.
1
#23
28.9.14, 21:35
Man lernt bei FM wirklich niiiee aus. Also, ich hätte nicht geglaubt dass es solche Baumwollbinden überhaupt noch gibt. Meine Mutter hatte die noch im Einsatz. Als ich so weit war, kam gerade das Tamponzeitalter. Hab auch noch nie was von einer Menstruationstasse gehört. Ich brauch das ja jetzt nicht mehr. Aber wenn ich gewusst hätte, dass es so etwas gibt, das wäre für mich auf jeden Fall eine Option gewesen.
#24
28.9.14, 22:01
@schmausi87: danke für die antwort... säubern... viel besser als ausleeren! ;-)
11
#25
28.9.14, 22:19
ich habe immer tampons benutzt und kam prima damit klar. hätte ich stoffbinden benutzt und sie mit der anderen wäsche gewaschen, häten meine söhne vor ekel gekotzt und ich wahrscheinlich auch.
2
#26
28.9.14, 22:30
Haha, das kann ich mir vorstellen :)
Bei mir gibt es nur mich und meinen Göttergatten und der ist zum Glück aus dem "Mädchen sind eklig" Alter schon raus :)
1
#27
29.9.14, 06:29
@Verena123:
Mich würde interessieren, weshalb du dich nach dem Tipp geben abgemeldet und wieder neu angemeldet hast.
Freundliche Grüsse, bollina
8
#28
29.9.14, 06:34
Als ich den Tipp gelesen habe, war ich einigermassen erstaunt.
Das hat meine Oma noch so gemacht. Für mich persönlich wäre das nichts. Diese Methode würde ich als gewaltigen Rückschritt ansehen und wenn ich das meinen Töchtern erzählen würde, würden die sagen "Mama gehts noch".

Vorstellen kann ich mir diesen Tipp echt nur für Frauen, die weder Tampons noch Binden vertragen.
1
#29
29.9.14, 07:10
Ich weiß auch noch nicht genau ob das eine alternative zu den herkömmlichen Mitteln dastellt für mich oder eher doch nicht. Muss mich wegen einer extrem empfindlichen Blase seit der Geburt meiner Tochter umsehen ob alternativen mir Erleichterung verschaffen .. aber der Tipp hat immerhin bewirkt, dass ich jetzt weiß das es etwas anderes gibt ;)
2
#30 jb70
29.9.14, 07:51
Gleich vorweg : Gut,daß es diese Alternative(n) gibt, da ja offensichtlich doch ein Bedarf besteht.
Gott sei Dank habe ich keinerlei Probleme mit Tampons, denn dieses Prozedere mit vor-und auswaschen,zum Trocknen aufhängen, bzw. getragene Binden in der Handtasche,wäre nichts für mich.
Der Umweltgedanke spielt hier für mich nur eine untergeordnete Rolle,mit Ekel vor dem eigenen Körper hat das auch nichts zu tun.
Natürlich hin oder her - die Menstruation ist eine intime Angelegenheit und "verläuft" daher bei mir sehr diskret.
Bei 5 Frauen im Haus, hätte mir mein Mann auch leid getan, wenn praktisch dauernd "Waschtag" ist.
;-)
2
#31
29.9.14, 09:16
Wenn ich daran denke, wie oft ich meine Binden wechseln musste- ich konnte auch keine Tampons vertragen- dann ist es leicht, eine Waschmaschine zusammen zu bekommen.
Gerade dabei würde ich die Maschine- genau wie bei Windeln für Babys- nie sehr voll machen.
Und während der Zeit, die es dauert, würde ich die Binden ausspülen und dann in einem Windeleimer aufheben.
Vielleicht sogar während der Zeit in Wasser mit Gallseife oder vielleicht noch besser mit einem Desinfektionsmittel einweichen.
Diese Tasse gibt es schon seit 1939 (oder 37),aber die wäre nichts für mich gewesen, denn damit hätte ich die gleichen Probleme gehabt wie mit Tampons.
Selbst wenn es gegangen wäre, hätte ich sie wohl nicht benutzt.
Die Vorstellung, dass ich zum Beispiel beim Einkaufen das Teil leeren muss, gefällt mir nicht.
Auf der Toilette sind die Waschbecken ja von allen Nu sehen, und der Gedanke, da beim säubern beobachtet zu werden, ist mir einfach unangenehm, auch wenn manche mich jetzt für albern halten.
Und da man laut Beschreibung nicht einfach Feuchttücher zum säubern nehmen darf, bleibt einem ja nichts anderes übrig
Aber trotzdem finde ich es gut, dass die Tasse hier als Alternative genannt wurde.
Über je mehr Sachen man informiert ist, je besser ist es.
9
#32 xldeluxe
29.9.14, 09:28
@Putzwutz:

Dass eine Tassenträgerin das Menstruationsgeschirr im Waschbecken säubert, möchte ich mir jetzt nicht vorstellen müssen!
2
#33 xldeluxe
29.9.14, 10:09
@MissChaos # 15:

Genial!!! :-)
2
#34 Beth
29.9.14, 10:49
@MissChaos: Dieser Artikel sagt alles.
3
#35
29.9.14, 13:05
miss chaos: sehr guter artikel
3
#36
29.9.14, 13:53
@Miss Chaos: ich glaubte bei "Free Bleeding" anfangs an einen sehr geschmacklosen Scherz. Der Artikel ist klasse und findet meine volle Zustimmung!
3
#37
29.9.14, 14:25
Ich hab vor Monaten mal Informationen zu beiden Themen bekommen, sowohl der Tasse (mir gefällt mooncup auch besser) als auch der freien Menstruation. Die waren aber anders als das, was hier teilweise spekuliert wird. Und dieser, wie ich finde, polemische und widerliche Blog greift ja nur irgendwelche Äußerungen von Hardcore Feministinnen aus USA auf, bei denen nicht mal klar ist, ob sie nicht als Witz gemeint sind. Ein journalistischer Artikel ist das ja nicht, nur ein Blog.

Beides ist nichts für mich, ich komme mit den herkömmlichen Methoden gut klar, aber wenn das anderen beispielsweise hilft, ihre monatlichen Krämpfe zu reduzieren, soll mir das recht sein. Und diese freie Menstruation soll übrigens nicht sein, dass man allen Dingen einfach so den Lauf der Schwerkraft lässt, sondern dass man lernt, den Muttermund so zu steuern, dass man es in regelmäßigen Abständen bewusst "ablassen" kann wie eben die anderen Ausscheidungen auch. Für mich eine seltsame Vorstellung, scheint aber machbar zu sein. Und wird ja in anderen Kulturen wohl auch lange praktiziert.

Die Tochter einer Freundin möchte das machen, weil sie sich davon eine Besserung ihrer Regelschmerzen verspricht. Ich steh dem offen gegenüber, da es mich ja nicht beeinträchtigt.

Bitte nicht schlagen, wollte das nur mal einwerfen, damit nicht nur dieser polemische Artikel als Information darüber im Raum steht.
2
#38
29.9.14, 14:46
Ich finde diesen Artikel auch sehr überheblich. Bis gerade eben hatte ich weder von freier Menstruation noch von der Menstruationstasse gehört, aber ich würde beides nicht so pauschal schlechtmachen. Denn es gibt ja Frauen, die damit gute Erfahrungen gemacht haben, und für die sind die dann gut! Jeder Körper ist anders, ebenso jede Psyche. Beide Faktoren spielen bei einem so sensiblen Thema wie der Menstruation eine wichtige Rolle, da haben andere nicht so einfach ein negatives Urteil abzugeben.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß es schwierig ist, die Baumwollbinden zu säubern - und eklig schon gar nicht!
5
#39 MissChaos
29.9.14, 15:17
Artikel überheblich? Polemisch?
Leute! Für mich ist er nur zum Schmunzeln. Warum immer alles so bierernst nehmen?
Ich bin durch Zufall, am letzten Donnerstag auf den oben verlinkten Artikel gestossen. Ich hatte ihn zusammen mit meiner Tochter gelesen und wir haben darüber geschmunzelt.
Dann habe ich nur ein oder zwei Tage später diesen Tipp hier gelesen.
SOFORT fiel mir dieser Artikel wieder ein und ich musste kurz laut und herzhaft lachen. :)
Nein, nicht weil ich diesen Tipp lächerlich finde... Bestimmt nicht.... Aber ich konnte in diesem Augenblick nicht anders als an den Text über die Femministinnen denken. :)
Dieser Text war von mir nur zum Schmunzeln gedacht. Also nicht böse sein.

Liebe Verena123, bitte fühle Dich durch den Text nicht beleidigt. Auch wenn ich meine Blutungen (wenn ich denn noch welche hätte...) nicht so handhaben würde, wie Du. Wäre mir zu viel Mühe und Umstand. Ich benutzte je nach Situation mal Tampons, mal (eher seltener) Binden. Es mag ja sein, dass manche Binden und Tampons nicht vertragen, aber ehrlich gesagt kann ich es mir nicht vorstellen. Was kann man denn an Binden nicht vertragen? Aber wer damit klarkommt und "back to the roots" in jeglicher Hinsicht gut findet... Why not? Jeder so wie er/sie es mag!
1
#40
29.9.14, 15:59
# 37 Hör auf dein Herz: Aber Herzchen, warum so ernst? Ich finde den Blog zum Wiehern und hab herzlich gelacht. Polemisch fand ich den Blog überhaupt nicht, nur auf satirische Art überspitzt.
#41
29.9.14, 16:26
@HörAufDeinHerz: hab ich noch nie gehört, daß es wie bei pipi gehen soll. wo hast du das denn gehört? würde mich wirklich interessieren, da unvorstellbar.
5
#42
29.9.14, 17:17
Als Mann möchte ich zu diesem Thema die Klappe halten. Musste nur stutzen bei der Überschrift - typisch, dachte ich, immer bilden sich kleine Minderheiten, die gegen den Strom schwimmen und für die entsprechende "Nischenprodukte" angeboten werden.

Ich weiß nur, dass Wegwerfbinden und -windeln, als sie aufkamen, von den "Menschen mit Menstruationshintergrund" als kolossaler Fortschritt empfunden wurden.
Ich kenne noch Waschen mit Schmierseife und Waschbrett - wer möchte, kann auch das ruhig machen, nur sollte man sich dann über "Vogel zeigen hinter dem Rücken" nicht wundern!

Anderes Beispiel unter vielen anderen: Es gibt immer noch Putzeimer aus verzinktem oder emaillierten Blech zu kaufen - aber wer fände die aus Plastik nicht praktischer?
3
#43 jb70
29.9.14, 17:34
Gott sei Dank, habe ich keinerlei Probleme mit Tampons, denn dieses Prozedere mit vor- und auswaschen, zum Trocknen aufhängen, bzw. getragene Binden in der Handtasche mitzutragen, wäre nichts für mich. Der Umweltgedanke spielt hier für mich nur eine untergeordnete Rolle und mit Ekel vor dem eigenen Körper hat das auch nichts zu tun .
Natürlich hin oder her - die Menstruation ist eine intime Angelegenheit und "verläuft" daher bei mir entsprechend diskret.
Bei 5 Frauen im Haus, hätte mir mein Mann auch leid getan, wenn praktisch dauernd "Waschtag" ist.
;-)
#44
29.9.14, 17:43
@jakey: ja, ich war auch platt, aber das scheint so zu sein, dass man das mit einiger Übung bis zu einem bestimmten Grad kann. Die Tochter der Freundin, sagte dass es bei ihren Kommilitoninnen zurzeit ein großes Thema sei (sie studiert Medizin). Mei, wenn's ihr hilft und sie dann weniger Regelschmerzen hat, soll's mir recht sein. Ich mag's nicht mehr üben ;-)).

Ich hab das vorhin mal in einem anderen Blog einer Frau nachgelesen, die das kann und anwendet, war durchaus interessant. Kannst ja mal googeln. War eine der ersten Ergebnisse mit "freie Menstruation ", irgendwas mit weiblicht.

Es sind nun mal nicht alle Frauen gleich, auch nicht bei diesem Thema ;-)) in diesem Sinne, schönen Abend noch!
#45
29.9.14, 19:07
@HörAufDeinHerz: danke für deine antwort. bei mir ist es ja geschichte, aber vielleicht ist es für meine tochter gut.
2
#46
29.9.14, 20:04
@MissChaos , nein ich nehm dir den Artikel sicher nicht übel ;)
Ich denke auch nicht, dass alternative Monatshygiene für jeden etwas ist, es sind eben Alternativen :)
Und wie gesagt, ist bei vielen die Überwindung oder der Mehraufwand einfach eine Frage des Leidensdrucks.
Dass viele Frauen Tampons nicht vertragen, liegt wohl zum einen an der austrocknenden Wirkung und zum anderen daran, dass sie mehr oder weniger stark die Nervenzellen in der Scheide reizen und (natürlich nur unbewusst) als Fremdkörper wahrgenommen werden.
Wenn man Pech hat, versucht dann der eigene Körper das fremde Ding durch Krämpfe abzustoßen.
Spätestens wenn Schmerzmittel nichts mehr helfen und man bei dem Gedanken sich ein Tampon einzuführen nur noch heulen könnte, nimmt man dankbar jede noch so verrückte Alternative an :)
Als ich durch meinen Frauenarzt und später durchs Internet darauf aufmerksam wurde, dass es nicht nur mir so mit Tampons geht, war ich zumindest schon mal erleichtert.
Die Einmal-Binden fand ich persönlich aber furchtbar. Allein das Geraschel war mir in öffentlichen Toiletten immer sehr peinlich und das Gefühl mit dem ganzen Plastik rumzulaufen fand ich auch eher windelartig.
Baumwollbinden spüre ich dagegen gar nicht, weil sie sich nicht anders als jeder andere Stoff anfühlen. Unter dem Plastik schwitzt man auch einfach mehr und es entwickeln sich eher Gerüche.
Aber das ist alles nur mein subjektives Empfinden, das muss ja nicht jedem so gehen :)
#47
29.9.14, 20:12
Übrigens: Dass die Wegwerf-Monytshygiene bei Ihrer Erfindung dankbar aufgenommen wurden, ist wohl verständlich.
Trotzdem muss man die alten Methoden ja nicht gleich restlos durch die neuen ersetzen.
Die Pille war beispielsweise auch erstmal revolutionär und wird auch heute noch von den meisten Frauen zur Verhütung genutzt.
Trotzdem gibt es auch immer mehr Frauen, die unter Nebenwirkungen leiden oder einfach keine Hormone nehmen möchten und sich für ältere Methoden wie Spirale, Diaphragma, Kondome oder auch nfp entscheiden. (ohne das irgendwie zu werten)
Kein Grund wieder zurück zum Waschbrett zu greifen ;)
#48
29.9.14, 22:46
@xldeluxe

Das mit dem Waschbecken möchte ich mir auch nicht vorstellen.
Damit du nun nicht denkst, ich hätte eine komische Phantasie - das hat Google ausgespuckt, als ich mir nähere Infos geholt habe. ;-)
4
#49 xldeluxe
29.9.14, 23:03
@Putzwutz:

Ich habe, ehrlich gesagt, gar nichts gedacht, mir aber vorgestellt, wie das ganze so vonstatten gehen würde.

Also ich kann schwer nachvollziehen, dass weder Binden noch Tampons vertragen werden und wenn, das ist es schon sehr ungewöhnlich. Binden sind atmungsaktiv, weich, saugfähig.....da raschelt nichts und sie sind so gut wie unsichtbar.

Ich war jahrzehntelang Tamponträgerin und finde das immer noch äußerst diskret. Probleme bei dem Einführen bzw. Tragen könnten auch auf psychische Probleme deuten....eventuell.

Aus meiner Periode habe ich nie ein großes Brimborium gemacht, weder groß darüber geredet noch darunter gelitten oder es überhaupt zum Thema gemacht. Das lag nicht daran, dass sie mir unangenehm war oder ich mich schämte, sondern weil sie zu meinem Leben gehörte wie Haarewaschen und Zähneputzen: Das teile ich auch nicht groß mit ;--)

Aber wie gesagt: Man steckt nicht drin und jeder macht, wie er meint.
6
#50
30.9.14, 01:15
Das sehe ich auch so, gehört einfach zum Leben dazu und fertig.
Ich konnte zwar keine Tampons vertragen, kam aber mit den gekauften Binden wunderbar klar, denn da ist die Auswahl ja riesig.
Manche Dinge werden aus irgendwelchen Gründen einfach ein Hype,und wenn ich mich im Internet umsehe, gehören diese alternativen Nischenprodukte seit ca. zwei Jahren dazu.
Es ist ja gut, dass es für empfindliche Frauen Alternativen gibt, aber von einigen wird daraus direkt eine Weltanschauung gemacht, und das ist eben nicht so mein Ding.
Für mich soll jeder nach seiner Fasson selig werden, mit dem, was ihm am besten bekommt.
Man sollte nur nicht krampfhaft versuchen, alle anderen davon zu überzeugen, dass alles andere nichts taugt.Gerade wenn es um den eigenen Körper geht, weiß doch jeder selbst am besten, was gut für ihn ist.

Solange es sich nur darum handelt, auch andere Methoden aufzuzeigen, bin ich ganz einverstanden, es soll nur nicht in Bekehrungsversuchen gipfeln.

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