1 Gänsebrüste
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Weihnachtsgänsebrust mit Apfelrotkohl für 10 Personen

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4,5 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Meine erste Weihnachtsgans ist mir erstaunlich gut gelungen - gut, es war auch keine ganze Gans, sondern nur die Brüste, da ich durch die 3 Brüste weniger Knochen und dafür mehr Fleisch für die vielen Esser hatte. Das Fleisch war superzart und saftig! Selbst der allerkritischste von allen, mein eigener Mann, der normalerweise echt kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es um meine Kochkünste geht, war begeistert, alle anderen auch.

Dank der guten Tipps hier aus dem Forum sowie von einer Nachbarin und meinem Geflügelhändler auf dem Markt, bin ich ganz gut vorbereitet ans Werk gegangen. Und jetzt im Nachhinein fand ich es auch gar nicht so schwer, wie vorher befürchtet.

Und da ich mit dem Alter immer vergesslicher werde, habe ich mir gleich am Folgetag nocheinmal ganz sorgfältig den Tathergang aufgeschrieben. Hier ist er, damit alle Interessierten das Rezept nachkochen können, wenn sie wollen.

Hier die Liste der Zutaten für die Gans

  • 3 Gänsebrüste (lasst euch vom Fleischer beraten!)
  • 4 geschälte und kleingeschnittene Äpfel
  • 4 feingewürfelte Zwiebeln (die roten)
  • 3 Bund getrockneten Beifuss
  • Salz
  • Pfeffer

Für die Sauce

  • 1 kleine Zwiebel
  • etwas Butter
  • 2 Esslöffel Mehl
  • 1/2 l Brühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Pimentkörner
  • 1 Apfel, geschält und gewürfelt
  • 4-5 Trockenpflaumen

für den Rotkohl (möglichst 1 Tag vorher zubereiten!)

  • 3 Gläser Rotkohl
  • 2 große saure Äpfel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4-5 Nelken
  • etwas Essig
  • 1 Teelöffel Preiselbeermarmelade (bei Bedarf)

Kartoffeln
(mit Butter und Petersilie)

1 Glas Preiselbeermarmelade

Zubereitung

Als erstes wird der Ofen schonmal auf höchste Stufe (250°C) vorgeheizt, Ober- und Unterhitze natürlich. Eine große Auflaufform (oder einen großen Bräter) mit hohem Rand, wo die Gänsebrüste alle nebeneinander hineinpassen, bereitstellen und allen Beifuss mitsamt Stängeln gut über den Boden verteilen.

Die Gänsebrust wird nun ordentlich unter kaltem Wasser abgespült, egal ob sie vorher aufgetaut werden musste oder nicht, und mit Küchenpapier trocken getupft. Die Brüste von allen Seiten stark salzen, etwas weniger pfeffern und nebeneinander mit dem Brustfleisch und der Haut nach oben auf den Beifuss in die Form legen.

Äpfel und Zwiebel schälen, klein schneiden und neben bzw. zwischen die Gänsebrüste drappieren.

Im Wasserkocher wird nun Wasser zum Kochen gebracht, dieses wird vorsichtig über die Brüste geschüttet, damit sich die Poren schon vorm Bratvorgang öffnen. Der Boden der Form soll gut mit Wasser bedeckt sein. Wenn der Ofen seine Temperatur erreicht hat, kann jetzt sofort die Form eingeschoben werden, am besten auf Einschubhöhe 2 (von unten).

1 Liter Wasser zum Kochen bringen, 2 Esslöffel Salz darin auflösen, abkühlen lassen und dann in den Gefrierschrank stellen.

Nach etwa 25-30 Minuten wird die Ofenhitze gedrosselt auf etwa 120°C, nun werden die Brüste bei Niedrigtemperatur für 3-4 weitere Stunden fertig gegart. Beim Braten werden die Brüste gelegentlich immer wieder mit der eigenen dabei entstehenden Brühe übergossen, das verhindert ein vorzeitiges Austrocknen und Anbrennen. Falls zu wenig Flüssigkeit entsteht, kann gerne mit ein wenig zusätzlicher heißer Brühe nachgeholfen werden. Dabei kann überschüssige Flüssigkeit (u.a. Fett) in eine kleine extra Schale abgeschöpft werden, die dann in den Kühlschrank kommt. Daraus entsteht dann bestes Gänseschmalz für alle, die sowas gerne mögen!

Den Apfelrotkohl bereite ich schon einen Tag vorher vor, egal, ob er frisch, aus der Dose oder aus dem Glas kommt. Für diese Menge Gänse nehme ich etwa 3 Gläser Rotkohl und 2 große gewaschene und geriebene Äpfel. Ich lasse den Rotkohl mit Äpfeln und den Gewürzen (1-2 Lorbeerblätter, 4-5 Nelken, 1 Teelöffel Preiselbeeren, 1 Teel. Essig) etwa 1 Stunde in einem großen geschlossenen Topf bei niedriger Temperatur dünsten und rühre ab und zu mal um. Den Topf lasse ich anschließend einfach im geschlossenen Zustand bis zum Folgetag in der Küche stehen, der muss nicht unbedingt in den Kühlschrank, da dieser ja in Weihnachts-Festtagszeiten immer zum Bersten voll ist (- bei mir zum Beispiel mit den dicken Gänsebrüsten usw.!).

So zieht der Kohl gut durch, ist bekömmlicher, schmackhafter und am Schluss auch einfacher in der Handhabung, da er nur noch aufgewärmt werden muss.

Stattdessen kan man während der Garzeit schonmal die Festtagstafel decken sowie schmücken und die Sauce zubereiten, aber bitte nicht vergessen ab und zu die Gänsebrüste zu übergießen! In einer Kasserolle erst eine fein gewürfelte Zwiebel in nicht zu wenig Fett anbraten.

2 Esslöffel Mehl dazugeben und unter rühren anbraten, langsam mit der Brühe ablöschen, gut mit dem Scheebesen einrühren und weiter köcheln lassen. Ein paar gewürfelte Trockenpflaumen, Apfelstückchen und die Gewürze dazu geben. Alles zusammen etwa 15 Minuten köcheln lassen, Lorbeerblätter und Pimentkörner entfernen und dann alles pürrieren. Sauce abdecken und warm stellen.

Nun können die Kartoffeln geschält und im Salzwasser gekocht werden sowie der Apfelrotkohl langsam erwärmt werden. Zeitlich sollte man das so einrichten, dass alles etwa gleichzeitig fertig ist.

Nach den 3-4 Stunden Garzeit das eiskalte Wasser aus dem Gefrierschrank über die Gänsebrüste gießen. Dieser Hitze-Kälte-Schock macht die Haut der Gans schön knusprig! Daraufhin die Form nochmal für etwa 15 Minuten im Ofen lassen, man kann direkt zusehen, wie sich die knusprige Schicht bildet! Dafür habe ich den Ofen nochmal etwas höher, auf 160°C gedreht.

Die Form mit den Brüsten nun aus dem Ofen nehmen, Ofen ausschalten und alle Servierschalen in den noch warmen Ofen stellen, damit sie sich mit der Restwärme gut aufwärmen können. Die Gänsebrüste werden in Scheiben geschnitten, auf eine große Platte gelegt und mit all den anderen Köstlichkeiten serviert, dazu gibt es noch Preiselbeermarmelade.

Ein wunderbares Festessen für Groß und Klein und für Augen und Gaumen - lasst es Euch schmecken!

Als Getränk passt dazu entweder ein kühles Bier oder ein kräftiger Rotwein.

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38 Kommentare


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#1 Ribbit
2.1.12, 23:57
Hallo Rumpumpel, da hast du dir gans (haha) schön viel Arbeit gemacht, das so ausführlich zu beschreiben :-)

Eine Frage: die Gänsebrust wird erst gewürzt udn dann mit kochendem Wasser übergossen. Da schwemmt's die ganzen Gewürze doch gleich wieder weg, oder? Kann man nicht erst mit heißem Wasser übergießen und dann würzen?
Ich glaub, das muss ich mal ausprobieren :-D
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#2
5.1.12, 19:43
Hallo Rumpumpel, erst mal Daumen hoch für deine schriftstellerische Leistung. Und natürlich für dieses wirklich tolle Rezept. So, wie du das beschrieben hast, wird das wohl jeder nachkochen können.
Ich würde allerdings zur Krönung dieses herrlichen Gerichtes frisches Rotkraut selbst machen (das kann man Wochen vorher machen und muss es nur noch auftauen und erwärmen). Ich hoffe, das nimmt nun niemand als bösartige Kritik, sondern nur als Anregung.
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#3 Rumpumpel
6.1.12, 10:10
Lecker und Ribbit, erstmal danke! Das Aufschreiben hab ich an sich in erster Linie für mich (und meine Tochter) im Voraus gemacht - und als ich dann mit dem Gericht fertig und zufrieden war, hab ich es dann nur noch hier rein kopieren müssen.
(Ich will nämlich meiner Tochter zum "Auszug" ein kleines Rezept-Buch schenken mit all meinen besten Rezepten.)

Ribbit, wahrscheinlich geht es auch so rum, wie du es beschrieben hast, logisch wärs ja auch. Nur an die Unterseite komm ich danach nicht mehr ran.

Lecker, mein Rotkohl hat wie selbst gemacht geschmeckt, aber ich brauch ja noch ne Steigerungsmöglichkeit für nächstes Jahr.
#4
6.1.12, 18:24
Was willst du da noch steigern, Rumpumpel? Ich habe dein Rezept zwar (noch) nicht selbst ausprobiert, aber aus meiner langen Erfahrung als Hobbykoch schmecke ich raus, wie das schmecken muss. Außer dem Rotkraut (ich weiß, der Dativ ist dem Genitiv sein Feind) gibt es an deinem Rezept nichts, absolut nicht zu verbessern.
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#5
21.12.12, 08:11
Vielen Dank für deine Mühe! Das ist alles sehr ausführlich und leicht verständlich aufgeschrieben, hast dir richtig Arbeit für uns gemacht.
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#6
21.12.12, 11:24
Hallo Rumpumpel,da kann ich Malerchen nur zustimmen, alle grünen Daumen hoch!!
Schöne Festtage für Alle.
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#7
21.12.12, 11:36
Was mir nicht ganz klar ist: Der Liter eiskaltes Salzwasser, den man zum Schluss über die Gänsebrüste gießt - nimmt man die Teile vorher aus dem Bräter heraus und gießt das Wasser dann weg, oder kommt das Wasser in den Bratenfond?
Ich würde den Fond nämlich normalerweise zur Soße dazutun.
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#8
21.12.12, 12:01
Denkt eigentlich auch mal jemand an die armen Tiere die für Eure Fressorgien ihr Leben lassen müssen? Ich hoffe, das Essen bleibt Euch im Halse stecken!!!
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#9 Rumpumpel
21.12.12, 12:54
Marmaranne, das Eiswasser verdampft sowas von schnell, kaum drüber, schon ist es weg. Bloß keinen Aufwand machen mit rausnehmen des Fleisches, und der Bratenfond kriegt kaum was davon mit.

Prinzesinone, niemand wird von mir gezwungen Gans zu essen, wir mögen es einfach einmal im Jahr ein Festschmaus zu veranstalten, meine Gäste kommen sogar gerne zum Gänseessen und niemandem ist es im Halse stecken geblieben.
Das Leben ist und bleibt ein Kreislauf und auch innerhalb der Tierwelt gibt es das Fressen und Gefressen werden. Ich weiß, dass es hier viele Vegetarier und Veganer gibt, jeder soll seine Festtafel so gestalten, wie er es für richtig hält. Deshalb wird hier aber keiner als Tierquäler oder Mörder hingestellt, die Jäger, Fischer, Fleischer tun auch nur ihre Arbeit und leben davon.
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#10
21.12.12, 12:58
@Prinzesinone: deinen Kommentar finde ich alles andere als passend. Du scheinst ein radikaler Vegetarier zu sein, hättest also in diesem Rezept sowieso nichts zu suchen gehabt. Weißt du, es gibt auch Menschen, die sagen "ich ess doch meinem Essen nicht das Essen weg!" - was übrigens mindestens genauso intelligent ist, wie deine Haltung. Was mich zum Punkt bringt: es kommt auf die Haltung (der Tiere)
an! Bei der allerdings einiges im Argen liegt, was aber eigentlich auch nicht hierher gehört.
Hier erwarte ich z.B. eine Antwort auf meine obige Frage zum Salzeiswasser.
#11
21.12.12, 13:00
ah-
unsere Antworten überschnitten sich
Danke Rumpumpel
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#12
21.12.12, 13:04
ich werde die Methode Salzeiswasser demnächst mal an meinem selbst großgezogenen, glücklich im Grünen gegrasten und selbst geschlachteten Bressehuhn ausprobieren. Die mache ich Aufgrund ihrer Größe nämlich ganz ähnlich wie eine Gans und war bisher nie so richtig mit der Kruste zufrieden.
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#13
21.12.12, 13:11
@Prinzesinone: Dieser Kommentar ist völlig unnötig - und zum 2. wer kein Fleisch ißt muß es auch nicht, aber man muß es anderen nicht madig machen. Für mich ist die Haltung der Tiere entscheidend und ich kaufe nur vom Bauernhof, den ich kenne und weiß wie die Tiere gehalten werden. Außerdem ist dieses Essen Tradition, schafft Arbeitsplätze und wir essen aus genau den Gründen nur sehr selten Fleisch. Aber an Weihnachten ist es nun mal das Geflügel!
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#14
21.12.12, 13:28
Ich finde den Kommentar von Prinzesinone absolut korrekt. Wenn ich schon mit 10 Personen so ein Essen veranstalte, dann reicht eine gut gezogene Gans und es müssen nicht 1,5 auf den Tisch, weil man gerne "bequem" und ohne Knochen isst, zumal das Garen mit Knochen immer besser ist geschmacklich! Wieso müssen 3 Gänsebrüste auf den Tisch, wenn 1 Gans reichen würde. Das verstehe ich nicht, zumal so ne ganze Gans definitiv auch das Auge wesentlich festlicher mitschmausen läßt. Ebenso ist der Schmalz schmackhafter wenn vom gesamten Tier.
Bepinseln mit Salzwasser reicht völlig aus, da muss man keinen Liter drübergießen. Ausserdem, wenn man ein ganzes Tierchen nimmt, dann entsteht ausreichend Eigensud, mit dem man immer wieder den Genossen einpinselt, ggf. auch noch ein wenig mit Honig, dann wird es richtig knusprig und aromatisch.
Zu den Preiselbeeren gehören bei einem Festessen allerdings noch ein paar gedünstete Birnenspalten, in den Rotkohl gehört immer auch ein wenig Schmalz als Geschmacksträger.
Viel Mühe gegeben beim Zusammentragen des Rezeptes via NAchbarn, Familie, Metzger und dennoch nicht ganz vollständig.
Naja, wer Gänseteile brutzelt, schreibt eben auch nur Rezeptteile auf....
Für mich kein ausreichend guter Tipp zum Nachmachen, vor allem, weil eben ein ganzes Tier (wenn man schon für 10 Personen kocht) immer die bessere Wahl wäre. Für einen 2 Personen Haushalt ok, da wäre ne ganze Gans zu viel
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#15 Oma_Duck
21.12.12, 14:00
@Thouy: Prinzesinones Kommentar finde ich NICHT korrekt, weil sie sich bei einem Rezept, das erkennbar nur Fleischesser angeht, in rüder Weise über diese herzieht.
Für drei Gänsebrüste müssen übrigens drei Gänse ihr Leben lassen und nicht 1,5 - es sei denn, man gibt sich mit halben Sachen zufrieden. Da immer weniger ganze Vögel gekauft werden, finden die sechs Keulen sicher auch ihre Abnehmer, und sei es nach Weihnachten zum Sonderpreis. Gut an dem Tipp finde ich, dass sich die Frage "Brust oder Keule" erübrigt.
Was den Liter Eiswasser betrifft stimme ich Dir zu. Und da ich leidenschaftliche Knochenzuzlerin bin, auch hinsichtlich der "gansen Gänze".

@ Rumpumpel: Du nimmst Rotkohl aus dem Glas - sehr gut, schmeckt ausgezeichnet und spart ne Menge Arbeit. Aber der ist doch schon gar? Warum dann noch eine Stunde dünsten?
Ich persönlich verlasse mich auf die Würzkünste von Rotessa & Co. und nehme - vorher getesteten und für gut befundenen - fertigen Apfelrotkohl. Was natürlich sofort die üblichen Naserümpfer von der "Alles-nur-frisch-Fraktion" auf den Plan ruft. Ich meine jedoch, dass man sich gerade in der stressigen Weihnachtszeit ruhig ein wenig Arbeitserleichterung gönnen sollte - die Gäste merken - und würdigen - es sowieso nicht.
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#16
21.12.12, 14:15
Soll man hier nur im Sinne des Forenbetreibers abstimmen? Bei einigen Postings sind grüne Daumen erwünscht, bei anderen nicht. So kann man natürlich die Bewertung beeinflussen.
#17
21.12.12, 14:38
tolles Rezept, geht doch sicher auch ohne Beifuss????
lg childmum53
#18
21.12.12, 15:46
@ childmum53: hab ich mich auch schon gefragt, aber in sämtlichen Rezepten, egal ob aus einem Kochbuch von 1950 oder aktuellen Zeitungen ist dieses Gewürz bei der Gans immer dabei.

Auch wird in meinem Uralt-Kochbuch die Gans immer mit Salzwasser bepinselt, ich glaube aber nicht, dass man das vorher ins Gefrierfach stellen muss. Lt. meinem Kochbuch entzieht das Salzwasser der Haut zusätzlich noch Fett, dadurch wird die Haut besonders knusprig.

Was mich jetzt aber noch interessieren würde, deine Garzeit empfinde ich einfach zu lang. Bei einer ganzen Gans ok, aber bei einer Gänsebrust? Bitte nicht als Kritik verstehen, meine Gänsebrust liegt bereits im Kühlschrank und ich bin immer noch auf der Suche nach dem ultimativen Rezept. Das letztes Jahr ging gut in die Hose, die Brust war zu trocken und da war die Garzeit eindeutig kürzer. Die Garzeit, die du angibst (3-4 Std.) finde ich in sämtlichen Kochbüchern für ganze Gänse, die dazu noch gefüllt sind.
lg
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#19 Rumpumpel
21.12.12, 16:11
childmum und feather, probiert es gerne mal ohne Beifuß aus. Ich bleibe dabei, es passt einfach hervorragend dazu.

Was die Garzeit betrifft, feather, so bin ich mir 100%-ig sicher, genau so, wie beschrieben, hab ich es ja letztes Jahr gemacht. Und es war einfach perfekt. Sonst hätte ich das Rezept hier auch gar nicht reingestellt. Du musst die Garzeit ja auch in der Relation zur Temperatur sehen, nicht nur zur durchdringenden Masse.
Falls du es probierst, wünsch ich dir gutes Gelingen und allen frohe Feier- und Schlemmertage!
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#20
21.12.12, 16:38
Auszug aus dem Rezept von letztem Jahr:
Die Temperatur des Herdes auf 130 Grad zurück schalten und 2 Stunden bei dieser Temperatur braten lassen.
Gänsebrüste wiegen zwischen 800 und 1500 Gramm. Zwei Stunden reichen aus bei einer Brust von 800 bis 900 Gramm, wenn sie größer ist, die Bratzeit mit einer Stunde verlängern. Die Brust müsste nach zwei Stunden bzw. drei Stunden bei 130 Grad eine knusprige Haut haben

Hab jetzt grad im Kühlschrank nachgeschaut, meine hat ein Gewicht von 880 g, so dürfte die letztes Jahr auch gewogen haben.
Ach ja, so schnell geb ich nicht auf, sonst hätte ich heute nicht wieder eine Gänsebrust gekauft *bg*
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#21 Schnuff
21.12.12, 19:39
Wenn das Gezanke hier so weiter geht,habe ich bald keine Lust mehr,diese Seite zu besuchen.Es sind doch nur Tipps,mehr nicht.Keine Vorgabe oder Befehl,wie man zu leben hat!Verdammt noch mal!
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#22
21.12.12, 20:03
@Prinzesinone: Die Tiere werden dafür gezüchtet, dass man sie der Nahrungskette hinzufügt. Würden wir alle Tiere leben lassen, würden sie bald die Körner und den Salat aufessen, von dem du dich ernährst.
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#23
21.12.12, 20:58
Alle Hochachtung für die, die stundenlang in der Küche stehen und ein Festessen zaubern.
Bei uns gibt es an Heiligabend panierten Fisch mit Kartoffelsalat, am ersten Feiertag Rindersteak mit viel Zwiebeln, Kräuterbutter und Ciabatta und am zweiten Feiertag gehen wir essen.
Somit bleibt noch Zeit zum Spazierengehen und zur Erholug.
Wir haben schon seit Jahren dem stressigen Konsum und der "Völlerei" abgeschworen und erleben eine ruhige Weihnachtszeit.
Dies ist allerdings kein Tipp, aber die Köchinnen/Köche verdienen auch ein ganz besonderes Lob.
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#24
22.12.12, 20:41
Rumpumpel!!!

Dein Rezept ist der Hammer!!!!!
Nur, 3 Gänsebrüste für ca. 10 Personen??? Ist das nicht zu wenig??

Wenn ich eine Gänsebrust für meinen Mann und mich machen würde, käme von ihm die Frage: "Hast Du mal wieder einen fleischlosen Tag??":-)))))
#25
22.12.12, 21:37
@wollmaus: kommt ja immer auf die Größe der Brüste ( Gänse natürlich :) ) an. Tiefkühlware hat meist ca. 800 -1000 gr.. Also das reicht bei mir für 2 Personen - sind ja wenig Knochen und Beilagen gibts auch noch.

Rumpumpel hat ihre Gänsebrüste scheinbar beim Fleischer gekauft, der wird wahrscheinlich Bauerngänse haben. Die haben mehr Gewicht, deshalb haben ihr wohl 3 Stück gereicht.

Ich mach am Mittwoch für 9 Personen 3 ganze Enten a 2300 gr. . Das reicht gut, dazu Knödel, Salat und Kraut. Dessert gibts auch noch - ich glaub da werden alle satt.
#26
22.12.12, 22:44
@Zartbitter:
Brauchst Du noch Hilfe??:-)))))
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#27
22.12.12, 23:21
@wollmaus: ja klar und dich bring ich auch noch satt :)). Schöne Weihnachten wünsche ich dir.
#28
22.12.12, 23:22
@Thouy: herrlich wie nett du wieder bist, womit haben wir deine Kommentare nur verdient ?.
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#29
22.12.12, 23:27
@Prinzesinone: einfach nur dumm dieser Kommentar. Bist du so verbittert oder welche Probleme hast du ?. Leben und leben lassen. Gilt auch für MENSCHEN. nicht nur für Tiere.
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#30 Ming
23.12.12, 11:23
@Prinzesinone: du hast recht man muss sich auch Gedanken machen, mit welchem Recht wir eigentlich so über Tiere verfügen! Ich bin kein richtiger Vegetarier :-( aber im Herzen schon. ich esse wenig Fleisch aus guter Haltung, Mir hat der Überfluss in den Buffets in den Hotels, wie da geaast wurde mit Fleisch und Fisch das Essen von Fleisch vermiest.
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#31
24.12.12, 19:46
@Prinzesinone: schämst Du Dich eigentlich nicht, den Tieren das Futter wegzufressen. Diese Tiere werden extra für uns Fleischfresser gezüchtet.
Ess doch lieber die genveränderten Lebensmittel, wie Sojaprodukte. Da Du möglicherweise Deine Gene, also Erbgut veränderst, haben wir gute Chancen, dass die Vegatierier zeugungsunfähig werden, und einfach aussterben.

@Thouy
die Idee mit den Birnen ist nicht schlecht. Aber für 10 Personen eine einzig Ganz?
Hast Du schon mal für 10 Personen 1 ganze Gans gebraten? Das reicht nie im Leben. Alleine die Flügel haben meist kein Fett. Und das meiste Fleisch ist dere Torso.
Ich schreibe oft kritische Kommentare, aber dieses Rezept koche ich die nächsten Tage nach.
Allerdings habe ich für 2 Personen nur 1 Gänsbrust, und die reicht uns völlig.
Wir essen grundsätzlich wenig Fleisch. Da lassen wir uns den Weihnachtsabend nicht verderben.
@Rumpumpel
viele schreiben nur ein Rezept, und geben wg. den Kommentaren auf. Deshalb ruhig weitere Rezepte.
ein schönes frohes Fest an Alle,
Labens
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#32 Cally
25.12.12, 10:28
Hallo Hexe,

das ist mein Renner für mein eigenes Nachweihnachtsmenü! Hab' die ganse (muhaha) Zeit schon nach einem Rezept gesucht, mit welchem ich Gans, aber nicht die Keulen, auf traditionelle Weise zubereiten kann. Ich werde mir nächste Woche eine solche Brust kaufen (ich hoffe, ich bekomme noch gute Ware) und loslegen - danke für die ausführliche Beschreibung!
Frohe Weihnachten dir und allen anderen!
#33
25.12.12, 15:38
Das soll ein Rezept sein ?? 3 Gänsebrüste, 3-4 Std. im Backofen und hin und wieder begießen. Dazu Rotkohl aus'm Glas. Der schmeckt gut aber für das ganze braucht man kein Rezept *lach*

Auflaufform oder Bräter ... beim Bräter mit Deckel bzw. Form abdecken oder beide ohne?

Für mich kein Rezept, salzen, pfeffern ab in den Ofen, Glas aufmachen, Kartoffeln kochen. Ein guter Tipp ist allerdings der mit dem Eiswasser!

Zu Kommentar 12: Das Leben -in Deutschland- ist kein Kreislauf mehr. Entschuldigung, hier wird eher gefressen als gegessen. An jeder Ecke Würstchenbuden & Co., auch bleibt es nicht beim 1x im Jahr Festschmaus wie du es so schön nennst. Dazwischen liegen Ostern, Pfingsten, Geburtstage, einfach mal so, Sommergrillen und und und ... aber das tut hier nun auch nichts zur Sache und stößt nur auf taube Ohren.

Auch #22 Piranha & #29 Zartbitter absolut nicht verstehen. Es geht nicht um Essen oder nicht. Kann ja jeder tun aber muss man Quälerei unterstützen in dem man "Billigware" kauft? Leben und leben lassen ... guter Spruch Zartbitter .... tz

Ich wünsche mir nur das die Leute auf eine gute Haltung der Tiere achten und keine Mastgänse kaufen denen das Rohr fürs Futter direkt in den Hals geschoben wird.
Vielleicht sollte man sich vor dem Essen ein kleines Video auf youtube gönnen ...
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#34
25.12.12, 18:45
@Marzipan-Hase:

Ich finde Dich etwas widersprüchlich. Zum einem bejubelst Du Rezepte, wo Gulaschfleisch und Gehacktes drin sind, ohne Biofleischangabe des Tippgebers, jetzt heulst Du rum wegen der vermeindlich gequälten Gänse. Keiner sieht wirklich dahinter.
Aber esse weiterhin Gulasch und Hackfleisch. Die Tiere, von denen es stammt, haben es bestimmt gerne und ohne Stress Dir zur Verfügung gestellt.
Aber womöglich bist Du jemand, der dem Tier lieb in die Augen schaut, die Öhrchen krabbelt auf der grünen Wiese, bevor es zwei Tage später unter dem Bolzenschussgerät zusammenbricht.
Nix für ungut.
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#35
25.12.12, 23:21
@Marzipan-Hase: ja klar gehts ( auch ) um Qualität. Leider können viele sich die aber nicht leisten. Klar kann man sagen, lieber weniger aber dafür gutes Fleisch. Aber nicht alle haben diese Wahl. Wir essen viel ( sicher zuviel ) Fleisch, auch muss ich auf die Preise achten und kaufe Angebote.
Aber: das ist MEINE Sache. Mir geht es nur gehörig auf die Nerven wenn solche militanten Vegetarier wie Prinzesinone scheinbar ist, MIR vorschreiben will was ich zu tun und zu lassen haben.

Jeder wie er will, ich hab nix gegen Veggies - aber mit solchen dummen Äußerungen von# 8 sollte man sich einfach zurückhalten.

Außerdem: falls du den Tipp überhaupt gelesen hast - es hieß: laßt euch von eurem Fleischer beraten. Also, dort gibt es bestimmt "gutes" Fleisch - davon gehe ich einfach mal aus. Sonst könnte man sein Geflügel gleich bei Wiesenhof kaufen, die ich jedenfalls boykottiere.
#36
26.12.12, 15:16
@ Ghwenn: wäre schön wenn dein Kommentar Sinn ergeben würde!
Du musst mich falsch verstanden haben oder ich habe mich falsch ausgedrückt.

Mein letzter Satz im Kommentar bezog sich im allgemeinen auf die Kommentare, nicht auf das Rezept des Tippgebers!
Meine Meinung zum Rezept steht am Anfang. Auch finde ich es unnötig wie schon erwähnt jedes Mal rumzuheulen (wie du es so schön nennst) etwas über die Haltung unter ein Rezept zu schreiben.

Tut nichts zur eigentlichen Sache und stößt oft auf taube Ohren.

noch etwas: "vermeintlich" gequälte Gänse, "keiner" sieht dahinter, "mein" Hackfleisch wurde gerne zur Verfügung gestellt ... du scheinst eine besondere Gabe zu haben, du kannst in die Köpfe anderer sehen, wahnsinn!

Ich möchte kurz erwähnen das u.a unser 250 g Hackfleisch um die 10/12 € kostet. Wir holen es von (Allgäu) Bauern die eine überschaubare Anzahl von Tieren auf der Weide haben. Was nun nicht heißen soll das es jeder so machen soll ... das nur als Angabe.

Hoffe habe mich gut ausgedrückt, gerne können wir aber auch weiter diskutieren :-) Gruß Hase!
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#37
26.12.12, 16:07
Ich kaufe immer nur Gänse, welche natürlichen Todes gestorben sind. Man jagt die Gans so lange, bis sie sich zu Tode gerannt haben.
Und vergesst bitte nicht: Dies ist ein Rezept, und keine Lebensphilisophie.
Wer keine Gans zubereiten will, kann diese ja mit einem Sojaprodukt austauschen.

Übrigens: Bei meinem Metzger der das Hällische Schwein aufkauft, wird das Hackfleisch wesentlich billiger als 10 € verkauft.
Und dieses Schwein ist prämiert!
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schw%C3%A4bisch-H%C3%A4llisches_Landschwein
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#38
26.12.12, 16:44
Also ich hab die Gans jetzt an Heilig Abend gemacht. Allerdings hatte ich im Endeffekt die Brust wirklich nur 2 Std drin und die war wunderbar zart.
Beifuß hab ich reingemacht, was aber gar nicht so einfach war, das zu bekommen.

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