Butterbrotbeutel sinnvoll weiterverwenden.

Weiterverwendung für Butterbrotbeutel

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Als Hundebesitzer braucht man Unmengen von Beuteln für die Hinterlassenschaften seiner Lieblinge. Und als Mutter ähnliche Mengen von Brotbeuteln für das Schulfrühstück.

Ich verwende dann die benutzten Tüten noch als Kotbeutel für die Hunde. Auch wenn sie innen leicht verschmutzt sind, z.B. durch Butterreste etc. kann man so reinfassen, dass dies dann außen ist.

Ich frag mich allerdings manchmal, ob es nicht besser wäre, das Häufchen einfach liegen zu lassen, wenn es nicht an einer Stelle ist, wo Menschen drauftreten könnten, anstatt die Umwelt wieder mit Plastikmüll zu belasten. Mit den benutzten Beuteln (auch von Gefriergut) hab ich da immerhin ein besseres Gefühl...

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25 Kommentare


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#1
4.7.12, 23:19
super Tipp, vielen Dank, ich find´s auch schade, die Beutel einfach wegzuwerfen, ohne dass sie so "richtig" schmutzig sind.
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#2
5.7.12, 06:03
find ich ne tolle idee, allerdings hab ich keinen hund.
sone sammelstelle für "nurn bisschen gebrauchte brotbeutel" wär auch nich schlecht :D

aber deine tipp hat mich grade zum nachdenken gebracht. butterbrotbeutel aus butterbrotpapier wären da nicht ne idee? schon um dein schlechtes gewissen zu beruhigen ;)
wie sich die dann als kotbeutel machen, kann ich allerdings nicht einschätzen.

ich jedenfalls werde mir die tage die guten alten butterbrotbeutel aus papier
kaufen - dein tipp hat also, auch wenn er nun ein wenig anders ausgelegt wird, schon zum schutz der umwelt beigetragen :)

und nur um alles abzudecken was noch an bemerkungen kommen könnte - nein ich mag keine butterbrotdosen, weil mir da meine brote auseinanderfallen! :p
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#3
5.7.12, 08:20
Die Beutel weiterzuverwenden, finde ich eine gute Idee.

Den Gedanken, ob mans vllt. an Stellen, wo "kein Mensch drauftreten könnte" nicht einfach liegen lassen kann - naja... Du selbst bist doch in dem Moment auch ein Mensch, der dort langläuft. Vllt ist die Stelle keine typische Stelle, wo man Sonntags mit Omi und Kinderwagen spazieren geht - aber wenn du dort langgehst, werden auch andere Hundehalter dort langgehen. Also bitte dort auch weiterhin sammeln :)
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#4
5.7.12, 09:01
einfach liegen lassen... ist ungünstig, weil sich durch Hundekot auch diverse Krankheiten ausbreiten können. Mitunter tragen Hunde Keime in sich, die ihnen selbst zwar kaum bis nicht schaden, die aber für andere Tiere gefährlich werden können.
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#5
5.7.12, 09:43
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als Kind gern in den Büschen herumgestrolcht zu haben. Auch die Kinder in meinem Umfeld tun dies sehr gerne.

Daher: Bitte, nehmt auch an den Gebüschrändern die Hinterlassenschaft Eures Hundes auf.
Auch auf einer Hundewiese. Oder möchte der Hundebesitzer in die Hinterlassenschaft seines eigenen Hundes treten? ;)


Gute Idee, ausrangierte Butterbrottüten rest zu verwenden. Geht allerdings nur bei Hinterlassenschaften kleiner Hunde.
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#6
5.7.12, 09:49
Ein Berhadinerbesitzer fand es gut ,das ich die kleinen Frühstücksbeutel nehme um die Häufchen meines kleinen Hundes wegzuräumen.
Aber mit den Haufen seines Hundes ginge das wohl nicht .
Habe ihm geantwortet :Nehmen sie doch ne alte Alditüte .Das Gesicht hättet ihr sehen sollen .
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#7
5.7.12, 10:13
Hauptsache du verwechselst nicht die Reihenfolge :D
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#8
5.7.12, 10:23
Also echte Umweltschützer werden jetzt brüllen: Wieso Plastik-/Papierbeutel für die Schulbrote?? Es sollte sich längst herumgesprochen haben, dass heutzutage umweltfreundliche wiederverwendbare Dosen für so etwas verwendet werden!

Also an alle: Keine Butterbrotbeutel bitte!
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#9
5.7.12, 10:49
@akswiff: und was soll sie für den hundekot nehmen?
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#10
5.7.12, 11:04
@Aki66: Stimmt, Aki; ich kann es langsam nicht mehr hören, wenn bei jedem unschuldigen Tipp wieder die große Umwelt-Missioniererei startet. Ein kleiner Plastikbeutel wiegt viel weniger als eine Dose, macht sich klein in der Schultasche, ist aus relativ umweltfreundlichem Material und verschwendet kein Spülmittel. Nennen wir ihn einfach "Hundekotbeutel", der umweltfreundlich vorher als Brotbeutel zweitverwendet wird.
#11
5.7.12, 11:06
Schieetbüddel - schaut mal in dem Tipp nach, den ich vor einigen Wochen gegeben habe mit übriggebliebenen Gemüsebeutel.
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#12
5.7.12, 11:14
Meine Kinder benutzten für die Schulbrotzeit immer die Tupperboxen, da fällt die Wiederverwendung für hündische Hinterlassenschaften schon mal flach. :o)) Aber für's Gassigehen mit meinen drei Wauzis kaufe ich stets die "Frühstücksbeutel" von Kaufland usw., die sind erfreulich stabil. Und die Beutel habe ich immer dabei (und benutze sie natürlich), egal ob wir im Wald, auf Feldern oder im Dorf Gassi gehen!

@Soljanka: Sorry, eigentlich wollte ich dir einen grünen Daumen geben, bin aber in meiner Hektik wieder mal auf dem Falschen gelandet! Entschuldigung!
Was deine Antwort an den Bernhardinerbesitzer angeht: einfach super!! Da ich selbst große Hunde besitze und ihre Haufen dementsprechend sind, reihe ich Aussagen wie "die Haufen sind zu groß, um sie wegzuräumen" unter "pure Faulheit" ein.
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#13
5.7.12, 11:29
Saubere Tüten verwende ich ebenfalls weiter, eigentlich selbstverständlich. Dadurch hält bei mir so ne Rolle recht lang.
Vesper-Brote wickle ich allerdings vorher in Butterbrotpapier ein, bevor sie in die Lunch-Box kommen...hygienischer, da die Box ja nicht täglich gespült wird oder nur dann, wenn noch Platz in der Spülmaschine ist.
Zu den Hunde-Hinterlassenschaften kann ich auch nur sagen: Auf jeden Fall mit Plastik-Tüten entsorgen. denn irgendjemand - und wenn´s die immer seltener anzutreffenden Stadt-Gärtner sind - kommt irgendwann damit in Kontakt. Ist doch ekelhaft, wenn man noch nicht einmal sauberen Fußes über städtische Grünflächen gehen kann, ohne befürchten zu müssen, wieder mal ein paar Schuhe zu schrotten...
Bevor wir HIER über Plastik-Müll reden, sollten die Herrschaften in Brüssel mal in den südlichen Gefilden unseres "vereinten Europas" drastische(re) Müll-Trenn-Verodnungen diktieren. Schaut man sich da in Oliven-Hainen und der Pampa um, versteht man die Welt nicht mehr. Da könnte man Häuser drum bauen und die Einrichtung wär komplett, einschl. Garage - ganz zu schweigen von Kloaken-Pipelines rein ins türkisfarbene Meer...
Also benutzt das Tütchen ruhig weiter für die Hunde-Sch..., die dann (hoffentlich) im nächsten Mülleimer landet.
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#14
5.7.12, 12:19
An die Gärtner hab ich nicht gedacht, eher auf den Einsatz der Nacktschnecken gehofft... (ohne euch jetzt die Mittagspause verderben zu wollen). Natürlich sammel ich auf, deshalb ja der Tipp.

Und zum Thema Brotdose, die nehm ich auch noch. Wer aber jemals die traumatisierende Erfahrung gemacht hat, eine Brotdose zu öffnen, die vor den Sommerferien in der Schule vergessen worden ist, nimmt die zusätzliche Tüte.
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#15
5.7.12, 12:38
Da richtiges Butterbrotpapier aus diesem dünnen Papier besteht, finde ich diesen Tipp mehr als eklig!

Sollte es sich um "normale" kleine Plastiktüten handeln .. isses schon eher .. dann stimmt aber die Überschrift nicht mehr!
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#16
5.7.12, 12:52
@BiTo73: aus dem text geht hervor, dass es sich bei diesem tipp um plastikbeutel handelt, du kannst also aufhören dich zu ekeln ;)

"...anstatt die Umwelt wieder mit Plastikmüll zu belasten."
#17 adina
5.7.12, 14:10
man könnte auch die Hundekotbeutel zuerst als Brotbeutel verwenden..habe aber weder Hunde noch Kinder...und bin auch schon weg.
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#18 pfote
5.7.12, 14:25
Ein sehr guter Tipp. Ich verwende alle möglichen Beutel, auch gebrauchte Koemetikeimerbeutel und kleine Plastiktüten. Bisher bin ich ohne spezielle Hundekotbeutel ausgekommen.

Adina: bitte nicht, ich denke nicht, dass die Hundebeutel lebensmittelgeeignet sind. ;)
#19
5.7.12, 18:55
@mops: Deine Kinder sind bestimmt jünger, oder? Als meine Kiddis klein waren, haben sie auch immer die tollsten Dosen in ihrem Ranzen gepackt. Jetzt haben die Jugendlichen irgendwelchen hippen Taschen, in die passt einfach keine Dose, also müssen da die kleinen Tüten her, trotz eines stark ausgeprägten Umweltgedankens der ganzen Familie.
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#20
5.7.12, 19:25
@ollski: Meine Kinder sind - bis auf eine - schon erwachsen! Zwei studieren bereits, der dritte fängt im Herbst damit an, eine steht ab August in Ausbildung. Deswegen brauchen sie keine Brotzeitboxen mehr. Nur die Kleine (hoffentlich liest sie das nicht - sie ist 13 und hasst es, als "die Kleine" bezeichnet zu werden) geht noch zur Schule, benutzt aber natürlich keine Tuppperboxen mehr, denn "die sind ja sowas von uncool!" Und außerdem passen die Tupperdinger wirklich nicht in die "angesagten" Taschen. Da in den Tüten die Brotzeit zerdrückt wird, nimmt sie erst gar kein ein Pausenbrot mit. :o))
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#21 Jessi77
5.7.12, 20:09
Da wir keine Brotbeutel benutzen hab ich auch kein Müllproblem. Wie wäre es mit Brotdosen? Gibts in vielen Formen und Größen, ist aber eher für Leute ohne Hund :-)
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#22
5.7.12, 23:53
Es gibt noch eine andere Möglichkeit gegen die Hundhäufchen .
Barfen .Rohfutter mit kleingeschreddertem Gemüse .
Mache das ,weil mein Hund Allergiker ist .Und siehe da ein netter Nebeneffekt ,die Häufchen wurden kleiner weil die ganzen Füllstoffe wegfallen .
Das wäre aber schon eine neue Seite .
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#23
20.10.13, 12:46
Ich habe bisher immer benutzte Plastikbeutel vom Drogeriemarkt o.ä. verwendet und im Notfall eben im Fachhandel "Doggie-Bags" gekauft. Vor kurzem habe ich entdeckt,dass man bei uns im Rathaus/Bürgerbüro KOSTENLOS solche
Kotbeutel abholen kann! Ich könnte mir denken,dass es diesen Service auch in anderen Städten gibt- man muss vllt nur mal nachfragen. Seitdem verwende ich die Beutel von der Stadtverwaltung,sobald meine "recycelten" aus sind- ausserdem habe ich das Gefühl doch noch etwas für die Hundesteuer zu bekommen :)
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#24
7.3.14, 11:18
Sorry, kann mir mal jemand sagen, was es für einen Sinn hat, seinen Gewissen damit zu beruhigen, die Fehler am anderen zu sehen, statt einfach vor der eigenen Tür zu kehren.

@ horizon: Nur weil in anderen Ländern weniger für den Umweltschutz geleistet wird, sollten WIR doch nicht genauso handeln?!!! Ich finde deine Haltung leider sehr engstirnig.

Hoffentlich gibt es weiterhin Menschen, die sich von solchen Aussagen nicht negativ beeinflussen lassen und weiterhin versuchen, ihren Anteil am Umweltschutz zu leisten.
#25 donnawetta
7.3.14, 13:41
Ich finde den Tipp gut! Ich würde sogar tatsächlich mal versuchen, den Hundehaufen (bei fester Konsistenz *g*) mit einer Papiertüte aufzusammeln - bin bei sowas zumindest EINMAL schmerzfrei :-) Ich sammle kompostierbares Material auch immer in alten Papiertüten - z.B. vom Bäcker oder von der Käse- oder Fleischtheke. Wenn der Abfall zu nass ist, packe ich einfach alles in eine zweite alte Tüte, und obwohl der Kram dann ein bis drei Tage vor der Tür steht, bis ich wieder in den Garten (im Nachbardorf) und zum Kompost komme, ist da noch nie was durchgesifft.

Übrigens kann man auch Butterbrote in die o.g. Papiertüten packen - natürlich nur, wenn davor nichts ekliges darin war :-P Und wer Butterbotbeutel aus Papier haben will statt Plaste, findet die für sehr kleine Maus in jedem Supermarkt. Zumindest bei unserem Dorf-REWE sind die immer vorrätig.

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