Winterlicher Apfelschlupfkuchen

Winterlicher Apfelschlupfkuchen
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Fertig in 

Heute wollte ich mal einen eigenen winterlichen Apfelschlupfkuchen kreieren. Und zwar nahm ich für die angegebenen Zutaten eine 28-er Springform. Meine Verwandlung eines normalen Apfelschlupfkuchens bekam eine wunderbare Eigendynamik in Form eines winterlich duftenden Kuchens mit einem bisschen Spekulatiusgewürz und etwas Kakao. Zimt und Nelken, die ja u. a. das Spekulatiusgewürz ausmachen, erinnern uns in jedem Gebäck an Weihnachten und das hat auch bei diesem Apfelschlupfkuchen hervorragend funktioniert. Außerdem brachte der Kakao einen schönen Kontrast zu den hellen, saftigen Äpfeln. Zusätzlich setze ich meistens in die Zwischenräume halbierte Walnüsse, die für eine weiteres wunderbares und auch gesundes Geschmackserlebnis sorgen.

Fertig - mehr brauchte es nicht. Entstanden ist ein nicht nur wunderbar duftender, sondern auch unglaublich lockerer und wohlschmeckender Winterapfelkuchen. Mit dem Aussehen war ich ebenso hoch - zufrieden. Denn das Auge isst ja bekanntlich mit.

Zutaten

12 Portionen
  • 150 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 3 Stück(e) Eier
  • 2 TL Tonga-Vanille-Zucker
  • 200 g Mehl
  • 50 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 EL Mondamin
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise(n) Salz
  • 4 EL Milch
  • 1,5 EL Kakao
  • 0,3 TL Spekulatiusgewürz
  • 4 Stück(e) Äpfel
  • 1 EL Zimt und Zucker (gemischt)
  • 1 Handvoll Walnusshälften
  • 1 EL Puderzucker

Zubereitung

Dieser winterliche Apfelkuchen ist eigentlich recht leicht herzustellen. Es handelt sich um einen Rührteig, den man getrost mit der Küchenmaschine rühren lassen kann. Ein bisschen Mühe muss man sich bei der Zubereitung der Äpfel geben, denn durch sie erkennt man die tolle Optik des Kuchens.

  1. Butter schaumig rühren, dann Zucker, Eier, Salz und Tongazucker zugeben.
  2. Mehl mit Backpulver und Mondamin vermischen und unter die Masse heben.
  3. Milch, Kakao und Spekulatius-Gewürz hinzufügen.
  4. Den Teig in die Springform füllen.
  5. Äpfel vierteln, einschneiden und auf dem Teig verteilen.
  6. Zimt und Zucker über die Äpfel streuen.
  7. Walnusshälften dazwischen platzieren oder gehobelte Mandeln.
  8. 30 Minuten bei 180°C auf der zweiten Schiene von unten backen.
  9. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen fertig ist.
  10. Abschließend für 4 Minuten mit Alufolie abdecken, um die Äpfel weich zu garen.
  11. Nach dem Abkühlen mit etwas Puderzucker bestreuen und optional mit Sahne servieren.

Ein nützlicher Tipp: Nach einer halben Stunde Backzeit bedecke ich den Kuchen mit Alufolie und lasse ihn für weitere 4 bis 5 Minuten bei gleicher Hitze im Ofen. Dadurch werden die Äpfel, sofern es gute Backäpfel sind, angenehm weich. Denn bei einem Apfelkuchen gibt es nichts Schlimmeres als auf harte Äpfel zu beißen.

Ich habe dieses Rezept auch schon mit gehobelten Mandeln anstelle von Walnüssen ausprobiert. Diese werden während des Backens herrlich knusprig. Welche Variante besser schmeckt, kann ich euch nicht sagen.

 

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