Wodka mit Sardelle

Alter russischer Trick zum Steigern der Schnaps-Verträglichkeit: Bevor man sein Wodkaglas kippt, isst man jeweils eine Ölsardelle. Dadurch werden die Hals- und Magenschleimwände schön mit einem Fettfilm überzogen, der den hinterhertröpfelnden Alkohol davon abhält, zu schnell und zu krass ins Blut zu steigen.

Es gibt auch Kneipen, die "Wodka mit Sardelle" (die hängt dann an einem Zahnstocher ins Glas) als Komplettpaket servieren. Das "Rezept" klingt komisch, schmeckt aber nach dem ersten Mal völlig einleuchtend - denn 1. schmeckt man die "klare" Schärfe umso besser, wenn sie sich durch den Fischgeschmack kämpft, und 2. schmeckt Wodka ohnehin nach sonst nichts. Was auch der Grund ist, weshalb es eine Sünde wäre, die Sardelle z.B. zum Obstler zu essen... ;-)

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