Zarte marinierte Rinderrippe durch Niedergarmethode

Zarte marinierte Rinderrippe durch Niedergarmethode
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Zubereitungszeit

Zubereitungsdauer
Koch- bzw. Backzeit
Ruhezeit
Gesamt

Ich begeistere mich schon seit Langem für die Niedergarmethode- im heutigen schnellen Leben ruft es zur Entschleunigung auf, hat aber auch noch viele andere Vorteile:

  1. Das Bratgut ist stets butterweich, verliert kaum Saft und schrumpft nicht wie durch hohe Grilltemperaturen, sondern behält fast seine ursprüngliche Größe.
  2. Wichtig ist, dass man die Zeit, die diese Methode erfordert, von Anfang an beachtet: Es sollte vormittags in den Ofen kommen, damit es abends gar ist.
  • Diesmal habe ich Rippchen mit der Niedergarmethode zubereitet.
  • Ich greife gerne zu Rinderrippe, die beim türkischen Lebensmittelhändler mit 2,99 Euro pro Kilo auch noch günstig ist und dort natürlich auf gewünschte Größe zugeschnitten wird.
  • Rinderrippe ist eindeutig fleischiger und schmeckt mir auch besser.

Als erstes stelle ich eine Marinade her, in denen ich die Rippchen mindestens eine Stunde, lieber noch über Nacht, einlege.

Zutaten für die Marinade (beziehen sich auf 1,7 kg Rippe)

  • 1 frische Chilischote in feinen Scheiben
  • 2 TL getrocknete Chiliflocken
  • 2 gepresste Knoblauchzehen (ersatzweise Flocken oder Granulat in entsprechender Menge)
  • 4 TL Rosenpaprika
  • reichlich grobes Salz (Meersalz)
  • reichlich frisch gemahlener bunter Pfeffer (oder auch schwarzes Pfefferpulver)
  • 10 EL Olivenöl
  • die geriebene Schale einer Orange
  • die geriebene Schale einer Limette (ersatzweise Zitrone)
  • 8 TL Honig

Zubereitung

  1. Die Gewürze werden bis auf Orangen- und Limettenschale sowie Honig gut miteinander vermischt. Das Fleisch wird damit großzügig von allen Seiten großzügig bestrichen.
  2. Einige Zeit ziehen lassen - ich bereite es am Vorabend vor und mariniere das Fleisch gerne über Nacht im . Für die Niedergarmethode sollte das Bratgut nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, sondern stets Zimmertemperatur haben. Dazu nimmt man es eine Stunde oder auch länger vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank. Wichtig ist auch, dass der Ofen auf die gewünschte Temperatur aufgeheizt wird und das Fleisch niemals in den kalten Backofen kommt.
  3. Die Rippchen nun auf Backpapier legen, in den vorgeheizten Backofen schieben und auf 100-120 Grad mindestens 7 Stunden braten. In dieser Zeit braucht man sich nicht um die Rippchen zu kümmern, sie auch nicht wenden.
  4. Nach der Garzeit vermenge ich die geriebenen Schalen der Zitrusfrüchte mit dem Honig, pinsele die Rippchen damit ein und erhöhe die Temperatur für 20 Minuten auf 180 Grad bzw. auf Grillen, damit die Rippchen knusperig werden.

Dazu reicht aufgebackenes Kräuter- oder Knoblauchbaguette, aber auch Ofenkartoffeln.

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22 Kommentare
Dabei seit 8.2.14
1
Sieht supergut aus. Ich liebe zartes Fleisch, bekomm es aber nur nicht so gut hin, wie ich's mag. Demnächst probiere ich mal diese Variante aus.
4.2.15, 20:18 Uhr
Dabei seit 18.6.12
Kreativling
2
Das sieht zwar lecker aus aber ehrlich gesagt ist das für mich zu scharf. Ich mag keine scharfen Sachen. Wenn ich das zubereiten würde dann würde ich das Chilli durch irgendetwas anderes ersetzen.
4.2.15, 20:35 Uhr
xldeluxe
3
@NFischedick:

Du kannst es doch nach Deinem Geschmack verändern, aber probiere mal die Niedergarmethode aus.
4.2.15, 21:09 Uhr
Dabei seit 17.10.13
4
Das ist was für mich, lecker
4.2.15, 21:11 Uhr
Dabei seit 18.6.12
Kreativling
5
@xldeluxe: Wie funktioniert die denn?
4.2.15, 21:17 Uhr
xldeluxe
6
@NFischedick:

Na eben genau wie in meinem Tipp beschrieben........
4.2.15, 21:34 Uhr
Dabei seit 18.6.12
Kreativling
7
@xdeluxe: Ja ok! Die Methode kann ich mal ausprobieren. Ich hatte Deinen Tipp erst nicht richtig durchgelesen. Sorry!
4.2.15, 21:42 Uhr
xldeluxe
8
@NFischedick:

Die Methode ist gut ;--)

Du wirst begeistert sein!

Gegen meine Weihnachtsgans, die 7-8 Stunden im Ofen gart, kommt keine andere an :--)))
4.2.15, 21:53 Uhr
frecheratte
9
Das hört sich nach einem idealen Partygericht an: vormittags ab in den Ofen und dann keine Arbeit mehr damit und viel Ruhe für die restlichen Vorbereitungen. Ich habe noch nie selber diese Methode ausprobiert, aber bei Freunden schon einen Rinderbraten gegessen, der 'slow cooked' war und mir ausgezeichnet geschmeckt hat. Das einzige, was mich stört, ist, dass ich den Backofen so ewig lange anlassen muss, der Stromverbrauch und dass ich bei eingeschaltetem Backofen nicht aus dem Haus kann (bringe ich nicht über mich). Bei einer Party wäre das aber kein Thema, da bin ich eh zuhause. Rinderrippe hab ich auch noch nie gemacht. Wie viele werden von 1,7 kg satt, 4 Personen? Nur damit ich einen Anhaltspunkt habe.
5.2.15, 10:08 Uhr
xldeluxe
10
@frecheratte:

Die 1,7 Kilo Rippe sind auf dem ersten Tippfoto zu sehen.....vielleicht nicht wirklich genug für 4 Personen, wenn es gute Esser sind und die Rinderrippe solo gereicht wird.

Die Knochen zählen ja mit bei dem Gewicht, das sich erst einmal viel anhört........
5.2.15, 10:29 Uhr
frecheratte
11
@xldeluxe: Okay, vielen Dank. Dann gehe ich mal von 3 Personen aus und hoffe, dass ich die fünffache Menge in den Ofen kriege. ;-)
5.2.15, 12:10 Uhr
xldeluxe
12
@frecheratte:

Das klappt auf 2 Blechen - am besten lass im Geschäft eine Rippe zerteilen und die andere bleibt "fürs Auge" ganz :)
5.2.15, 12:16 Uhr
Dabei seit 27.6.13
13
Sieht echt lecker aus , aber 7 Stunden Zeit ist schon lange . Wie hoch ist denn der Stromverbrauch bei der langen Zeit ? Bei einer Gans finde ich das okay , aber bei den kleinen Fleischportionen ?
5.2.15, 12:18 Uhr
Dabei seit 18.6.12
Kreativling
14
Mit dem Stromverbrauch bin ich auch noch mit am kämpfen. Ich möchte auch gerne wissen wie hoch der ist.
5.2.15, 13:09 Uhr
Beth
15
Habe heute Hähnchen so gemacht und es war köstlich.
5.2.15, 16:01 Uhr
frecheratte
16
@xldeluxe: So werd ich das machen... ich habe schon nachgeschaut, bei welchem türkischen Markt ich das bekomme, und mal 9 kg bestellt. Mein Mann hat mich schon für bekloppt erklärt ;-)
5.2.15, 16:57 Uhr
xldeluxe
17
9 kg ist schon eine Menge, aber man will ja auch nicht abgezählt servieren....passt schon.

Eine große Rinderrippe hat bestimmt 4 Kilo, ich habe mir eine kleine zerhacken lassen.

In türkischen Supermarkt um die Ecke haben sie sie immer, wie alles von Rind, Lamm, Huhn und auch 7 Sorten frischen Fisch.

Lass mal hören, wie es gelungen ist und ob jemand hungrig nach Hause ging ;o)))
5.2.15, 20:32 Uhr
xldeluxe
18
# 13 und # 14:

Im Internet gibt es tausende von Tabellen, wo ihr das anhand der Wattzahl Eurer Geräte leicht herausfinden könnt. Das ist von Gerät zu Gerät verschieden.

Ich benutze überwiegend meine Mikrowelle, die keinen Drehteller aber 3 Bleche hat. Sie ist vom Innenraum her nicht so groß wie mein Backofen.

Ihr könnt das ganz leicht selbst ausrechnen. Ich habe auch Stromzähler, den könnte ich das nächste mal informationshalber einfach mal dazwischenstecken.

Wer sich für Stromfallen interessiert, sollte sich so ein Gerät (Stecker) kaufen. Gibt es oft beim Discounter um 5 Euro
5.2.15, 21:13 Uhr
Dabei seit 14.10.11
19
Der Stromverbrauch ist sicher kaum höher als beim Braten in der Röhre bei 200°C für 2 Stunden.....
Ich liebe ja die Niedrig-Temperatur-Gar-Methode !
Für mich ist die Weihnachtsvorbereitung seither auch kein Stress mehr. Damit bekommt man die größten Vögel ganz entspannt superzahrt und lecker. Im Sommer musste ich ein 40kg-Schwein für eine Party vorbereiten. Am Vortag wurde das gewürzte Fleisch in gut schließende Bräter verpackt und übereinandergestapelt in den Backofen für 7 Stunden gestellt.....lecker!
Es zergeht auf der Zunge!
Die Rippchen garst Du sicher bei normaler Ober-Unterhitze? Oder doch Umluft ? Bei Umluft hätte ich Angst, dass sie zu sehr austrocknen....?
9.2.15, 11:23 Uhr
xldeluxe
20
@merlincurry:

Nein, niemals Umluft, dann hast Du ein Stück Holz auf dem Teller :-)
9.2.15, 21:04 Uhr
Dabei seit 14.10.11
21
@xldeluxe: Dachte ich mir....
Bei den geschlossenen Brätern spielt das keine Rolle, da kann nix weg, aber offen .....Danke !
10.2.15, 08:55 Uhr
Dabei seit 7.4.10
22
Ich brate schon seit Jahren im Niedriggarverfahren.
Jedoch brate ich das Fleisch vorher an, so hat man dieses wunderbare Röstaroma,
für mich gibt es nichts besseres, egal bei welchem Fleisch ;-)
15.2.15, 13:49 Uhr
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