Zimmer aufräumen - Motivation für Kinder oder sich selbst

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Meine Mutter hatte immer Probleme ihre Kinder zum Zimmer-Aufräumen zu motivieren. Eines Tages kam sie uns dann mit dem Vorschlag, nur 10 Minuten am Tag aufzuräumen und dafür dann jeden Tag. Damit waren wir alle einverstanden und haben seitdem immer brav aufgeräumt, denn 10 Minuten am Tag sind nun wirklich nicht zuviel verlangt und die kann man sogar für ungeliebte Dinge investieren, fanden wir. Man kann diese 10 Minuten zum Ritual machen und für vielerlei Dinge verwenden, beispielsweise den Abwasch, ungeliebten Papierkrams oder der Speicher, der doch schon immer mal ausgemistet werden sollte. Probiert es selbst an euren eigenen unbeliebten Aufgaben - oder an euren Kindern :-)

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12 Kommentare


#1
13.9.11, 06:55
Danke für den Tipp!!!!
Kommt mir wie gelegen, meine unliebste Herbstarbeit steht an- alle meine weißen Türen und auch die Fenster müssen mal wieder sauber gemacht werden.
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#2
13.9.11, 10:50
Aber selbst für diese 10 Minuten müßte ich mich dann (manchmal) noch zwingen...

Trotzdem Augen zu (oder besser auf)- und durch !
Kindern sollte man dann aber besser sagen, WAS sie in diesen 10 Minuten mal machen müßten :-))
Aber Dein Tipp ist brauchbar !
#3
13.9.11, 15:20
Genauso führe ich meinen ganzen Haushalt. Der Tipp ist super!
#4
13.9.11, 15:51
Keine schlechte Idee. Werde ich sicherlich mal testen. :-)
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#5
13.9.11, 16:40
Hallo,

diesen Tipp beherzige ich schon lange, er ist so einfach und gerade deshalb so genial. So nehme ich mir auch den ungeliebten Schreibkram vor, ihr wisst schon Rechnungen einheften usw. Allerdings nehme ich mir da dann 1 Stunde vor.
Und schwups verliert der Berg Arbeit seine Abschreckung. Ne Stunde kann jeder mal erübrigen. Regelmäßig angewandt bewirkt dies wahre Wunder!

Ach ja bei der täglichen Hausarbeit verfahre ich ähnlich. An einem normalen Tag nehme ich mir für jedes Zimmer 10 zum Aufräumen vor und schwups ist die Wohnung ordentlich, für die Küche nehme ich mir allerdings mind. 20 Min vor (ohne Kochen usw und ohne großes Putzen) Diese Routine einmal in Fleisch und Blut übergegangen erleichtert das Leben ungemein.

lg minette
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#6 wermaus
13.9.11, 17:38
Meine Kinder sind zwar schon groß, aber immer noch unordentlich (von mir haben sie das nicht). Guter Tipp, werde ich mal probieren!
Ich selber mache das Unangenehme immer sofort. Es befriedigt mich total, wenn das dann weg ist. ;o)
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#7
18.9.11, 13:34
Ich werde den Tipp auch mal ausprobieren, für die Kinder und mich selbst.

Leider brauche ich auch immer so lange, bis ich bei irgendeiner unliebsamen Arbeit einen Anfang finde, weiß auch nicht warum, denn ich weiß, es muss getan werden.

Guter Tipp, danke, wird getestet.
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#8
18.9.11, 15:27
Guter Tipp, danke! Wenn ich etwas Gewaltiges und Undurchschaubares ("Ich muss noch sooooo viel erledigen!" in kleine Teile zerlege, dann wirkt es gleich nicht mehr so bedrohlich. Und am Ende der Woche ist auch alles erledigt!
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#9
12.11.11, 15:13
Reichen denn 10 minuten? ich stell mir das verdammt kurz vor. naja, aber sicher besser als nix.
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#10
15.7.12, 19:09
@ilovethesun: ob es reicht ist nicht die Frage, wer nicht anfängt, wird nichts erledigt bekommen. Wer will und kann muss ja nicht aufhören, aber wenn ich mir vornehme, jeden Tag eine Rechnung aus dem Stapel vom letzten Jahr (nicht meiner!) im richtigen Ordner abzuheften, den ich dazu erst noch hervorsuchen muss, und das täglich, habe ich schon ein Stück vom alten Berg abgetragen. Mitunter kann man nicht kontinuierlich eine Stunde räumen oder putzen. Aber was ich in 10 min geschafft habe bleibt sichtbar, und wenn dann meine Fellnasen im Weg stehen, oder gerade dann raus müssen, und ich muss abbrechen, kommt nicht das Gefühl, versagt zu haben, weil nur 10 min übrig waren, statt der gewollten Stunde(n) und ich bin evtl. auch am nächsten Tag motiviert, wieder 10 min weiterzumachen.
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#11
22.1.13, 23:28
gibt dazu ne prima Internet Seite. "Olga Ordentlich". Ist mir sehr hilfreich gewesen!!
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#12
23.1.13, 00:15
Bei meinem Speicher käm ich mit 10 Minuten allerdings nicht weit. Die bräucht ich schon beinahe, um mich durch das Chaos von der Tür bis zur ersten Kiste durchzukämpfen. ;)

Mit der Büroablage mach ich das allerdings immer mal wieder. Jedesmal, wenn ich im Büro bin, sortiere ich 5 Unterlagen in den richtigen Ordner. Da sieht man auch ruckzuck den Erfolg. Schade nur, dass meine guten Vorsätze dann doch immer wieder vergessen gehen.

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