Zimtsterne - saftig weich gebacken

Zimtsterne - saftig weich gebacken

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Zimtsterne, saftig-weich gebacken. Damit das dann auch so bleibt - bei richtiger Teig-Konsistenz und optimalem Backen - kühl lagern, im Pappkarton und mit Schalen von 2 Mandarinen.

Zutaten

Für den Teig:

  • 300 g Staubzucker/Puderzucker (gesiebt)
  • 400 g Mandeln (gemahlen)
  • 15 g Zimtpulver
  • 100 g Eiklar
  • 100 g Marzipan-Rohmasse (bitte kein Modeliermarzipan verwenden!)
  • Das Mark einer Vanilleschote
  • 5 Tropfen Bittermandelaroma
  • 2 g Salz
  • Einen dünnen Abrieb einer kleinen unbehandelten Zitrone

Für das Bearbeiten der Teigreste, die nach dem Ausstechen der Zimt-Sterne immer wieder anfallen, wird ein Mandel-Zimt-Gemisch benötigt.

Die Zutaten für das Mandel-Zimt-Gemisch:

  • 500 - 600 g gemahlene Mandeln und 5 g Zimtpulver mischen

Diese Mischung steht auch zum Bestreuen der Arbeitsplatte oder Silikonmatte zur Verfügung, und dient dazu, dass der Teig nach dem Ausrollen nicht so anhänglich ist.

Für den Guss benötigen wir.

  • 300 g gesiebten Staubzucker und 45-50 g Eiklar

In einer Schüssel kurz anschlagen, bis ein cremiger,a ber sehr weicher Eiweißguss entsteht.

Ofen auf 200°C Vorheizen!

 Zubereitung Zimtsternteig

  1. 300 g Staubzucker, 400 g Mandeln, 15 g Zimt, 100 g Marzipanrohmasse, 100 g Eiklar, Mark einer Vanilleschote, Abrieb einer Zitrone u. 5 Tropfen Bittermandelaroma.
  2. Das alles in einer Küchenmaschine zu einem Teig verarbeiten.
  3. Die Teigkonsistenz sollte die von Marzipan haben und kann daher auch sofort weiter verarbeitet werden.
  4. Sollte das noch nicht ganz der Fall sein, so könnt Ihr mit dem gerichteten Mandel-Zimt-Gemisch, die gewünschte Konsistenz des Teiges ausgleichen.

Zum Ausrollen des Zimtsterns wird benötigt:

  • 1 Silikonmatte
  • 1 Rolle Klarsichtfolie
  • 1 Rollholz
  • 1 kleinen Tischbesen oder breiten Silikonpinsel
  • 1 Winkelpalette oder Plastikschaber-Teigkarte
  • 1 Aufklappbarer Zimtstern
  • 1 Gefäß für mit Wasser

Los gehts ...

  1. Die Silikonmatte oder Arbeitsplatte, mit dem Mandel-Zimt-Gemisch dünn einstreuen.
  2. Den Teig etwa auf 9 mm darauf ausrollen und das restliche Mandel-Zimt-Gemisch, mit einem kleinen Tischbesen oder Pinsel, von dem Teig und seiner Umgebung entfernen.
  3. Jetzt den Eiweißguss mit einer Plastig-Teigkarte oder Winkelpalette, dünn aufstreichen. (1-2 mm) Sonst bekommen die Sterne an den Spitzen eine Art Schnabel, also da löst sich der Eiweißguss ab. Sieht auch  saublöd aus.
  4. Zum problemlosen Ausstechen der Zimtsterne, sollte man den Sterneausstecher in das mit Wasser befüllte Gefäß tauchen. Dies verhindert die Anhänglichkeit des Sternes, an dem Ausstecher.
  5. Dann erfolgt ein kurzer Schlenkerer, um das überschüssige Wasser an dem Ausstecher zu entfernen, da es sonst auf dem Guss der Stern landen könnte und üble Flecken hinterlässt.

Anmerkungen

  • Bitte ökonomisch, platzsparend ausstechen. Denn sollte deshalb dann doch das Malheur passieren, dass der Guss oder das Mandel-Zimt-Gemisch zu Neige geht, muss leider unnötigerweise nachgearbeitet werden.
  • Ist die Teigplatte dann ausgestochen, kommen die Reste mit dem Eiweißguss in eine Schüssel und werden mit dem Mandel-Zimt-Gemisch, wieder auf die Marzipan-Konsistenz gebracht. Das wird dann so lange wiederholt, bis nur noch eine Handvoll Teig übrig bleibt.
  • Dieser Rest wird dann ein letztes mal zu einem viereckigen schmalen Streifen (Stärke 9 mm) ausgerollt, mit dem Eiweißguss bestrichen und mit einem Messer in kleine Dreiecke (Sternspitzen) geschnitten, so dass es dieses mal, keinen Restteig mehr gibt.
  • Den vorgeheizten Ofen von 200°C auf 180°C zurückstellen und das Blech in die 2. Schiene von Unten schieben. Bei einer Backzeit, von 10-15 Minuten, je nach Ofen.
  • Die Sterne sollten an den Sternspitzen hell-zimtfarben sein und sich leicht vom Backpapier lösen lassen. Wenn das Blech den Ofen verlässt, so gleich auf einen kühlen Untergrund stellen - Boden oder Ceranfeld - und auskühlen lassen.
  • Nach dem Abkühlen sollte der Stern außen fest sein, aber im Inneren muss er eine dünne Schicht weiche Masse aufweisen. Das wird mit der Zeit immer fester und schützt den Stern vor dem vorzeitigen Austrocknen. Bevor das aber passiert ... wird vorher Moskau badisch.
  • Da der Zimtsternteig nur aus Mandeln, Zucker und Eiweiß besteht, gehört er gar nicht zu den Teigen, sondern er gehört eigentlich zu den Massen ... wie die Nussfüllung oder Marzipan.
  • Und die Statistik sagt über Zimtsterne, dass es keine, sogar überhaupt keine Überlebenschance, für sie gibt ... und schon gar nicht, während der Adventszeit.
  • Wenn es dann noch mit der Lagerung klappt, wie oben von mir beschrieben, gibt es an Weihnachten garantiert keine harten Sterne.

Viel Spaß beim Nachbacken und eine schöne Adventszeit.

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