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Rezept: Leckerer Griesschaum - Pudding
Lange habe ich rumprobiert um einen leckeren Grießpudding aus meinen Kindertagen wieder aufleben zu lassen und nun ist es gelungen! Etwa 1960, kurz vorm Mauerbau und im Ostteil der Stadt; wenig Geld und noch weniger zu kaufen; hat meine Mutter viel improvisiert. Unter anderen kam dabei dieser Pudding raus:Man nehme:
500 ml Wasser
5 EL Zucker
1 Prise Salz
50 g Weichweizengrieß
Saft einer großen Zitrone
Wasser mit Zucker und Salz zum Kochen bringen und dann den Grieß unterrühren; nachdem alles wieder kocht, die Wärmezufuhr auf ganz klein stellen und unter gelegentlichem umrühren noch ca. 5 Minuten quellen lassen. Dann den Topf mit dem Grießbrei in ein kaltes Wasserbad stellen und den Grieß mit einem Schneebesen oder Handmixer unter Zugabe des Zitronensaftes so lange schlagen, bis alles kalt ist (außer man selber)
Alternativ kann man alles auch mit einer Küchenmaschine (z.B. die von Kitchen Aid o.ä.) machen, wo dann das Kühlen entfällt. Als Abrundung kann man auch noch ein wenig Zitronenschale rein reiben, wenn es Bioware war. Wenn der Grießbrei nur noch lauwarm ist, merkt man bei Handarbeit, das sich alles schwerer schlagen lässt und man kann es auch sehen, dass die Konsistenz feiner wird und alles etwas weißer als vorher aussieht und mehr wird es auch. Wer sich nun immer noch nicht sicher ist ob er mit dem Schlagen aufhören kann oder noch nicht, der kostet einfach mal und wenn der Pudding schön schaumig (fluffig) ist, dann ist er fertig und alles nun abfüllen und zum endgültigen Erstarren in den Kühlschrank stellen. Ich hoffe mich verständlich genug ausgedrückt zu haben und wünsche viel Spaß und guten Appetit! (Kleiner Tipp am Rande; das kalt schlagen kann man an die Kinder delegieren, musste ich auch immer machen :)
Kommentare unserer Leser (38):
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10.02.2012, 10:43 +1
10.02.2012, 12:20 +1
10.02.2012, 16:03 +2
# 10 Dora @brosenbach: mir kam auch gleich beim Lesen der leckere Grießpudding meiner Mutti aus Kindertagen in Erinnerung. Aber der wurde, wie einige auch schon geschrieben haben, mit Milch gekocht.
In den noch heißen Grießbrei kam noch Eigelb und dann wurde der Eischnee darunter gehoben.
Mit Wasser kenne ich es nicht. Meine Eltern hatten auch wenig Geld und meine Mutti musste viel improvisieren, aber Milch gab es doch in rauhen Mengen und zu erschwinglichen Preisen.
Den Grießbrei mit Wasser zu kochen, kenne ich nur von "Grünen Klößen" als Bindemittel der rohen Kartoffeln, statt gekochten Kartoffeln.
12.02.2012, 08:34 +2
In den noch heißen Grießbrei kam noch Eigelb und dann wurde der Eischnee darunter gehoben.
Mit Wasser kenne ich es nicht. Meine Eltern hatten auch wenig Geld und meine Mutti musste viel improvisieren, aber Milch gab es doch in rauhen Mengen und zu erschwinglichen Preisen.
Den Grießbrei mit Wasser zu kochen, kenne ich nur von "Grünen Klößen" als Bindemittel der rohen Kartoffeln, statt gekochten Kartoffeln.
12.02.2012, 08:34 +2
# 11 Maxl wie liebe ich diese improvisierten Rezepte!
Was ist dieser Griesspudding doch gegen ein Fertigprodukt....!
In diesem Rezept findet sich alles! Lust und Freude, Angst und Experiment und sehr viel Liebe!
Danke!
12.02.2012, 09:18 +1
Was ist dieser Griesspudding doch gegen ein Fertigprodukt....!
In diesem Rezept findet sich alles! Lust und Freude, Angst und Experiment und sehr viel Liebe!
Danke!
12.02.2012, 09:18 +1
12.02.2012, 10:32 +2
# 18 Maxl ...ich denk, das ist ein altes "wir hatten ja nichts" Rezept aus der DDR?
Oder ist es eher ein "wir dürfen ja nur" Rezept für die Linie?
Wie auch immer - ich habs heut ausprobiert und es ist, mit einem Kleks Sahne drauf, ausgezeichnet!
Ein - für mich - wunderbarer Nachtisch, den ich mir auch sehr gut mit Obst vorstellen kann.
12.02.2012, 16:49 +1
Oder ist es eher ein "wir dürfen ja nur" Rezept für die Linie?
Wie auch immer - ich habs heut ausprobiert und es ist, mit einem Kleks Sahne drauf, ausgezeichnet!
Ein - für mich - wunderbarer Nachtisch, den ich mir auch sehr gut mit Obst vorstellen kann.
12.02.2012, 16:49 +1
# 19 Sugacat79 @eloy: Also soweit ich das Rezept von Weight Watchers kenne wird es mit Milch (1,5%) und Grieß gemacht und dann mit Backpulver aufgeschlagen!! Also ist das Rezept hier ja etwas ganz anderes!!
12.02.2012, 16:54 +2
12.02.2012, 16:54 +2
# 20 dat_urmeli @Sugacat79: ich kenne das WW Rezept auch nur so, wie du es beschreibst
das oben werde ich bestimmt mal ausprobieren :)
12.02.2012, 17:31 +1
das oben werde ich bestimmt mal ausprobieren :)
12.02.2012, 17:31 +1
15.02.2012, 23:04 +1
Ist mir völlig egal, ob und wie es dieses Rezept schon mal bei den WWs gab: DU hast es hier vorgestellt und DIR hab' ich den lecker Schmaus von eben zu verdanken!
Denn JA - im Gegensatz zu den meisten, die hier diskutieren, hab' ich's gerade ausprobiert. Und ich bin begeistert!!!
Ich hatte heute sehr günstig 2 Kistchen (4 kg) meiner über alles geliebten, grünen Kiwis abfassen können, deren Großteil ich natürlich schnellstens verarbeiten musste.
Ein Teil des Fruchtfleisches wurde püriert und in Eiskugelbeuteln eingefrostet (je eine Kugel davon wird mal das Innenleben eines Muffin), ein weiterer Teil mit Äpfeln zu einer Marmelade verarbeitet (ich liebe säuerliche Marmeladen, ganz besonders selbstgemacht von Stachelbeeren) und ein letzter Teil wurde mit Instant-Gelierzucker zu einer fruchtigen Sauce für Eis etc. vermixt, die sich im Kühlschrank so etwa zwei Wochen halten würde (die Betonung liegt auf "würde").
Das Problem:
Milchprodukte wie Joghurt & Co. reagieren sauer resp. bitter auf ein Enzym (?) aus den rohen Kiwi. Nun war ich am überlegen, was es für Alternativen z.B. zu Joghurt gäbe ... und bin bei der Recherche auf Deinen milchfreien Grießschaum gestoßen.
Ich geb' zu, ich war etwas skeptisch: Grieß auf Zitronenwasser-Basis ... - naja. Aber ein großer Verlust an Wareneinsatz wäre es ja im Zweifelsfalle nicht geworden, also frisch gewagt. Beim Kaltrühren dann hielt ich das Projekt eigentlich schon für gescheitert - es wollte und wollte nicht fluffig werden! Aber als ich den skandinavischen Rührbesen gegen den elektrischen Handmixer getauscht habe, ging die Post ab: Es war wie beim Märchen vom süßen Brei - der Topf bzw. der Inhalt wollte beinahe überquellen ...
Ein wunderbar-schaumiges, kalorienarmes Dessert als Grundlage für mein Kiwi-Topping war das Ergebnis! Da brauche ich KEINE Sahne, das ist auch ohne sooo lecker!
DANKE.
.
31.03.2012, 18:05 +2
# 30 Maxl Hallo Osthexe,
hui, Deine Anregungen in Sachen Kiwi sind aber grandios!
Ich hab nämlich immer ein Problem, wenn die Kiwis zu reif werden - ich esse sie einfach lieber im knappreifen, säuerlichen Zustand.
Aber Deine Ideen - die mit den Eiskugeln und überhaupt - ich werde das unbedingt ausprobieren!
Auch ich finde nämlich diesen Griesspudding wunderbar!
Ist es nicht toll, wenn man in der Küche experimentiert und dann was rauskommt, was nicht einfach blos im Büchl steht, sondern was man selber erkocht?
Ich liebe das!
31.03.2012, 18:11 +2
hui, Deine Anregungen in Sachen Kiwi sind aber grandios!
Ich hab nämlich immer ein Problem, wenn die Kiwis zu reif werden - ich esse sie einfach lieber im knappreifen, säuerlichen Zustand.
Aber Deine Ideen - die mit den Eiskugeln und überhaupt - ich werde das unbedingt ausprobieren!
Auch ich finde nämlich diesen Griesspudding wunderbar!
Ist es nicht toll, wenn man in der Küche experimentiert und dann was rauskommt, was nicht einfach blos im Büchl steht, sondern was man selber erkocht?
Ich liebe das!
31.03.2012, 18:11 +2
Irgendwie kommt hier wohl niemand auf die Idee, dass auch die WWs nicht jedes Mal das Fahrrad neu erfinden, sondern durchaus auf bereits bewährtes (auch aus unfreiwillig "schlanken" Zeiten wie z.B. jener wenige Jahre nach dem Krieg) zurückgreifen und solche Rezepte modifizieren. Die Frauen damals beherrschten nämlich die Kunst, aus unscheinbaren Zutaten etwas Schmackhaftes für ihre Lieben zu zaubern.
Teilweise unvorstellbar heutzutage, denkt mancher doch: Ohne Butter kein guter Kuchen, ohne Sahne keine ordentliche Soße - generell: Ohne Fett KEIN Geschmack!
Naja - unsere Lebensmittel-Verfälschungsindustrie beherrscht beides in Perfektion: Sowohl "Viel Fett & Zucker" als auch "Fast nix drin außer E-xyz und Geschmacksverstärkern". Wer sonst würde eine sättigende Mahlzeit (Tütensuppe) für 4 Personen mit nur 6 g Trockenfleisch-Einwage hinbekommen ???
Nur noch Zauberer ... - Guten Appetit!
31.03.2012, 18:31 +4
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