Rezept: Mixed Berry Pie

Mixed Berry Pie
Mixed Berry Pie
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Ich möchte euch heute den Lieblingskuchen von meinem Freund vorstellen – ich hab den Kuchen irgendwann mal aus Resten ohne Rezept gebacken und er war so begeistert, dass ich ihn seither bestimmt 10mal gemacht habe und demnach mittlerweile weiss, wieviel wovon ich benutze.

Wir machen einen Mürbteig und einen Guß, dafür brauchen wir insgesamt:

350 g Mehl
165 g Butter
100 g Zucker
3 Eier
1 Päckchen Backpulver
1 EL Saure Sahne (oder Sauerrahm, oder Creme Fraiche)
etwas abgeriebene Zitronenschale
Vanillearoma, echte Vanille oder Vanillezucker
Salz

Dann noch 1 Schale Brombeeren und 1 Schale Himbeeren (oder was ihr eben sonst gern für Beeren hättet, es gehen sicher auch Kirschen, Johannisbeeren, Blaubeeren...).

So, der Mürbteig (ich mach ihn so - es funktioniert aber sicherlich auch euer persönliches Lieblingsmürbteigrezept):

320 g Mehl in eine Schüssel oder auf die Arbeitsfläche; die (kalte!) Butter in kleinen Stückchen darauf verteilen; 85g Zucker und einen gestrichenen TL Backpulver, die Zitronenschale und ein bisschen Vanille sowie eine Prise Salz dazu. Alles mit einer Gabel oder einem Messer "durchhacken", bis die Butter sich ein bisschen verteilt hat. Das Ei mit rein und alles mit kalten Händen zügig durchkneten, bis man einen glatten, festen Teig hat. Zu einem Fladen (ich mach keine Kugel, ein Fladen kühlt schneller) formen, in Frischhaltefolie packen und ab in den Kühlschrank damit.

Die Beeren waschen und in einem Sieb gut abtropfen lassen. Backofen einschalten (180°).

Wenn der Mürbteig ein bisschen ausgekühlt ist, rausholen und in einer Springform (ich nehm meistens 26cm, habs aber auch schon in ner größeren bzw. kleineren gemacht) ausrollen und einen Rand hochziehen. Ich drück dazu den Teig mit den Händen ein bisschen flach, nehme dann ein Schnapsglas und rolle den Teig damit direkt in der Form aus - mit dem Schnapsglas kommt man gut bis an die Ränder. Mit einer Gabel den Teig einstechen (ich mach das ziemlich flächendeckend) und ab in den Ofen damit für 5-7 Minuten. Wenn der Teig durchs ausrollen weich geworden ist, stell ich die Form mit Teig nochmal für ein paar Minuten ins Eisfach.

Während der Mürbteig backt, rühren wir schnell den Guß zusammen, ich nehme einfach den Schneebesen:

30 g Mehl, den Rest vom Backpulvertütchen, die saure Sahne, etwas Vanille, eine Prise Salz, 15 g Zucker und 1 Ei verrühren. Beiseite stellen. Das Ei, das wir jetzt noch übrig haben, wird getrennt. Der Dotter kommt zum Guß dazu. Mit dem Eiweiß, wird der Mürbteig nach ca. 5 Minuten im Ofen eingepinselt (ich nehm den Finger dazu), das verhindert, dass der Teig durchsifft, und kommt dann nochmal 2-4 Minuten in den Ofen zurück, bis das Eiweiß gestockt ist. Das restliche Eiweiß kann dann auch mit in den Guß gerührt werden. (Der Mürbteig muss nicht braun oder durch sein - nur ein bisschen fest!)

Mürbteig aus dem Ofen nehmen, Beeren darauf verteilen, Guß drübergießen und das ganze 30-40 Minuten backen (Zahnstocherprobe machen und bei Bedarf, d.h. wenn der Kuchen oben zu braun wird, mit Alufolie abdecken).




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Kommentare unserer Leser (14):

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# 1  alice Schönes Rezept - und ein "Two-in-One"-Tipp: die Idee, den Mürbeteig mit dem Schnapsglas in der Form auszurollen, ist allein schon ein guter Tipp.
Danke!

19.10.2011, 12:45          
*# 2  gitti2810 werde mich mal melden wenn ich ihn backen konnte.
abgespeichert ist er.:)

19.10.2011, 12:50          
*# 3  Gaby500 ich bekomme schon beim anschauen des Fotos Appetit auf den bestimmt leckeren Beerenkuchen, danke für das Rezept! Das mit dem Schnapsglas ist sicher eine gute Idee. Bei mir hat sich meine kleine Holzrolle bei ihren unzähligen Einsätzen schon bezahlt gemacht. Sie ist nur 7 cm breit und hat an der Seite, nach oben einen Griff. Damit kann ich jeden Teig gleich in der Form oder auf dem Backblech ausrollen.

19.10.2011, 13:27          
*# 4  lorenz8888 Gespeichert! Danke!

19.10.2011, 16:35          
# 5  Dora Klingt lecker, aber auch kompliziert! Das liegt sicher daran, weil du alles genau beschrieben hast.
Nur eine Frage: wieso stellst du den Mürbeteig noch mal ins Eisfach? Ist doch egal, ob der Teig weich ist, denn m.E.n. wird er durchs Backen sowieso erst mal wieder weich.

19.10.2011, 19:53          
*# 6  Melchior Sieht lecker aus, klingt gut, wird ausprobiert. Daumen hoch.

19.10.2011, 19:59          
*# 7  werschaf @Dora: Ich hab das Gefühl, er wird dadurch mürber. Aber das kann natürlich auch Einbildung sein ;)

19.10.2011, 20:30          
*# 8  wollmaus Wenn man eine Kuchen aus "Resten" backt, warum gibt es dann ein Rezept mit genauen Gewichtsangaben???

19.10.2011, 21:34          -14
*# 9  werschaf @wollmaus: ich zitier mich mal selber:
"ich hab den Kuchen irgendwann mal aus Resten ohne Rezept gebacken und er war so begeistert, dass ich ihn seither bestimmt 10mal gemacht habe und demnach mittlerweile weiss, wieviel wovon ich benutze."

19.10.2011, 21:39          +5
# 10  5250 Hallo bin neu dabei
dein Rezept finde ich super ,werde es ausprobiern

20.10.2011, 13:51          
*# 11  orchi Super wird ausprobiert.

20.10.2011, 15:48          
*# 12  wattebällchen @Dora:

Durch das Fett im Teig wird alles klebrig.
Wenn der Teig kalt ist, lässt er sich besser verarbeiten. Diesen Teig nennt man deshalb auch gehackten Mürbteig, weil man die Mischung mit 2 Messern durcharbeitet. Durch die Wärme der Hände würde es nix, nur Pampe.

21.10.2011, 17:52          
*# 13  lassie Liest sich total lecker und wird garantiert ausprobiert!
Bin großer Obstkuchenfan und das Rezept kommt genau richtig um
die Kühltruhe etwas zu entlasten :)

21.10.2011, 19:47          
*# 14  vanita Das muss ich ausprobieren! Geht sicher auch gut mit TK-Obst ...

23.10.2011, 13:25          

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Tipp vom 18.10.2011, 23:17
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