Rezept: Sauerteig-Brote

Für Roggenbrot 1 dicke Scheibe Roggenbrot mit 1/2 Päckchen Trockenhefe oder Hefewürfel zerbröseln und mit etwas Roggenmehl und lauwarmem Wasser aufweichen und verrühren.

3 Tage warm stehenlassen (im Backrohr nur die Beleuchtung anschalten, diese Wärme genügt). Nach diesen 3 Tagen mit einer Handvoll Mehl (von 1 kg Roggenmehl, das zu diesem Brot verwendet wird) verrühren. Über Nacht warm stehenlassen.

Nächsten Tag mit dem übrigen Mehl und Gewürzen (Kümmel, Kardamom, nach Belieben, gemörsert) vermischen und gründlichst kneten (evtl. mit einer guten Küchenmaschine) und einige Stunden in Wärme gehenlassen (zugedeckt, Brot mag in dieser Zeit nicht angeguckt werden).

Nach 1 Stunde den gegangenen Teig mit beiden Händen sanft zurückdrücken. Weiter gehenlassen.

Nach dem Teilen der Teigmasse nochmals 1/2 - 1 Stunde gehen lassen. Dann backen: Auf der untersten Leiste 70 Minuten bei 220°C backen.

Nachtrag: Es ist günstig, wenn vor dem Brot Kuchen, Braten, o.ä. gegart wurde. Neben das eingeschobene Brot ein Schüsselchen sehr heißes Wasser stellen.

Für 'Zsam'-Brot zwei Sauerteige herstellen. Einen von Weizenmehl, einen von Roggenmehl.

Die dann hergestellten Teige zu langen Streifen formen und diese umeinander legen oder wie Marmorkuchen durcheinandermengen.

Dann backen. Sieht gut aus und schmeckt prima. Horst-Johann Lecker hat die Herstellung von normalem Sauerteig ja schon super beschrieben.




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Kommentare unserer Leser (5):

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*# 1  Cally "...und einige Stunden in Wärme gehenlassen (zugedeckt, Brot mag in dieser Zeit nicht angeguckt werden)."

Herrlich - you made my day... :o)

Und danke für das Rezept - ich kaufe meinen Sauerteig zwar, aber wenn ich mal keinen bekomme, wäre das eine Alternative.

20.07.2011, 06:55          
*# 2  Jinx Augusta Hefe im Sauerteig selbst, da schauderts mich. Sauerteig besteht nur aus Mehl und Wasser und kann ganz leicht selbst hergestellt werden.

20.07.2011, 09:16          
*# 3  lorenz8888 Ergänzung zu meiner Beschreibung eines Brotteiges mit Hilfe einer Scheibe Roggenbrot: In manchen Gegenden Deutschlands war es auch üblich, den Backtrog nach der Teigherstellung auszuschaben und diese Reste (trocken) als Ansatz für den nächsten Backtag zu verwenden (Krümel, lauwarmes Wasser, Handvoll Roggenmehl).

20.07.2011, 09:50          
*# 4  Annemaus @lorenz8888: Hallo ,Du .Toll das Dein Tipp angenommen wurde .Hast Du gut er -
Klärt .Freuen sich einige Mitglieder bestimmt .Werde das mal ausprobieren

L G

20.07.2011, 16:26          
*# 5  lorenz8888 @Annemaus: Danke für die Antwort. Gruß, Lorenz8888

31.07.2011, 17:09          

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Tipp vom 18.07.2011, 17:25
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