Slow-Down – 5 Rituale für mehr Achtsamkeit im Advent

Gerade an Weihnachten denken wir - zum Glück - sehr viel an andere. Doch auch uns selbst sollten wir dabei nicht vergessen.
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Mit diesen 5 kleinen Ritualen kommst du entspannt und mit einem Lächeln durch die manchmal hektische Vorweihnachtszeit. Nutze den Advent für dich – und gönne dir mehr Achtsamkeit.

Glühwein, Adventskalender und natürlich ein Adventskranz gehören ganz selbstverständlich zur Adventszeit. Doch wie wäre es, wenn du ab diesem Jahr einen Adventsgruß an einen ganz besonderen Menschen schickst - dich selbst. Nimm dir dafür nicht nur am Adventssonntag, sondern jeden Tag etwas Zeit. 

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Inhaltsverzeichnis

  1. Ritual 1: Ruhe
  2. Ritual 2: Internet-Fasten
  3. Ritual 3: Standort bestimmen
  4. Ritual 4: Positiv Hinterfragen
  5. Ritual 5: Meckerfasten

Ein paar Minuten Ruhe am Morgen sind die beste Starthilfe in den Tag.

Ritual 1: Ruhe

Das ganze Jahr lang rennen wir schon unseren Aufgaben hinterher und haben trotzdem nie das Gefühl, wirklich alles zu schaffen. Vor Weihnachten scheint sich dieses ohnehin schon hohe Tempo häufig noch zu steigern. Schließlich wollen wir es allen recht und noch dazu perfekt machen. Also rennen wir durch die Gegend, um Geschenke zu kaufen, das Weihnachtsmenü zu organisieren, die Wohnung auf Hochglanz zu polieren und wollen dabei gut gelaunt und engelsgleich durchs Leben gehen.

Leider funktioniert das so gut wie nie. Schließlich sind wir keine Engel und ein ohnehin schon straff gespannter Geduldsfaden reißt besonders schnell.

Nimm dir deshalb wenigstens am Morgen ein paar Minuten Zeit, in denen du ungestört bist. Verbanne Hektik und Stress ganz bewusst aus dem Raum. Zünde eine Kerze nur für dich an, setze dich davor und atme ein paarmal tief ein und aus.

Bleibe ganz bei dir und schenke dir selbst Beachtung. Sind deine Füße warm? Bist du verspannt? Schicke deinen Atem ganz bewusst dorthin.

Schweifen deine Gedanken ab, dann mache dir das bewusst. Stelle dir eine Kiste vor – gerne mit einer großen, bunten Schleife obendrauf – und begleite deine Gedanken in diese Kiste. Schließe den imaginären Deckel. Und dann genieße die Ruhe mit einem Lächeln.

Um sich selbst neu auszurichten, muss man sich Zeit für sich nehmen. Mit Internetfasten kommen wir diesem Ziel näher.

Ritual 2: Internet-Fasten

Deine Freundinnen und Freunde schicken Emojis im Minutentakt. Ständig ploppen neue Nachrichten auf deinem Display hoch. Politik, Klatsch und Tratsch, TikTok-Videos – sie alle sind regelrechte Zeitfresser. Willst du jedes Emoji erwidern, alle Videos anschauen und auch noch auf alles reagieren, hat dein Tag nicht genug Stunden. Kein Wunder also, dass du zu nichts mehr kommst.

Die Adventszeit ist die perfekte Zeit, um deine Prioritäten neu zu setzen. Nimm dir deshalb am besten jeden Abend eine komplette Stunde Zeit – und schließe Internet samt sozialen Medien und anderen Ablenkungen für eine komplette Stunde aus deinem Leben aus. Tu das ganz bewusst und nimm dir in dieser Stunde Zeit für dich und deine Gedanken. Bei einem Spaziergang bei Wind und Wetter gelingt das besonders gut.

Wo stehst du? Wie lief das Jahr bisher? Wie viel von deinen Zielen hast du bisher erreicht? Ab und zu tut es gut, Bilanz zu ziehen.

Ritual 3: Standort bestimmen

Nutze die frei gewordene Internet-Fasten-Zeit für eine Standort-Bestimmung und um die im Raum stehenden Fragen zu klären: Wie geht es dir, wenn die Tage immer kürzer und dunkler werden? Wobei fühlst du dich besonders wohl und wobei nicht? Worauf kannst du eigentlich gut verzichten und welchen Wunsch würdest du dir gerne erfüllen?

Ziehe Bilanz: Wie geht es dir am Jahresende? Was ist 2022 gut gelaufen und was nicht? Mache dir klar, wo du stehst. Dann kann deine Reise mit positiver Energie und ohne unerwünschte Nebeneffekte weitergehen.

Positives Denken hilft dir bei der Neuausrichtung.

Ritual 4: Positiv Hinterfragen

Wie geht es nach deiner Standort-Bestimmung weiter? Auf jeden Fall bergauf! Nutze deine Energie, um deinem Leben eine positive Richtung zu geben. Überlege dir, welche Ziele du für das neue Jahr hast. Was wünschst du dir, welche Talente könntest du weiter ausbauen?

Kommst du ins Grübeln, denke an die Dinge in deinem Leben, die bereits gut laufen. Sei nicht zu streng mit dir, sondern lobe dich auch für Kleinigkeiten. Wofür bist du dankbar? Welcher Mensch in deinem Leben liegt dir am Herzen und tut dir gut? Wer zaubert ein Lächeln in dein Gesicht und mit wem würdest du gerne mehr Zeit verbringen?

Werde dir darüber bewusst, dass du deinem Leben an jedem Tag oder sogar in jeder Minute eine neue Richtung geben kannst. Besinne dich auf deine Talente, deine positiven Eigenschaften und deine eigentlichen Ziele im Leben. Es ist nie zu spät, neu anzufangen, neue Freunde zu finden und dein Leben neu auszurichten.

Stören wir uns nicht so sehr an Kleinigkeiten. Freuen wir uns an den kleinen Dingen, die unser Leben versüßen.

Ritual 5: Meckerfasten

Der neue Pulli ist wunderschön, aber vielleicht hättest du ihn doch eine Nummer größer nehmen sollen. Das Theaterstück war toll, aber eine Reihe weiter vorne hättest du sicher noch besser gesehen. Das Essen bei deiner Freundin war lecker, aber mit einem Hauch Kurkuma wäre es raffinierter gewesen. Sie ist ja schon nett, aber vielleicht könnte sie etwas leiser lachen.

Lass das „Aber“ einfach mal weg. Genieße die schönen Dinge und lieben Menschen in deinem Leben so, wie sie sind.

Natürlich ist es positiv, wenn du dich weiterentwickeln möchtest und alles so gut wie möglich erledigen willst. Aber das berühmte Haar in der Suppe musst du trotzdem nicht ständig suchen. Führe dir vor Augen, was für ein Geschenk liebe Menschen in deinem Leben sind. Stelle dir ein Leben ohne sie vor – und freue dich dann umso mehr, dass sie bei dir sind.

Wenn sich dann jemand an der Supermarktkasse vordrängelt oder dir den perfekten Parkplatz vor der Nase wegschnappt, atme einfach kurz durch und hake die Sache ab. Schenke alltäglichen, kleinen Ärgernissen nicht zu viel Aufmerksamkeit. Freue dich stattdessen mehr über den Menschen, der dich an der Kasse vorbeilässt oder dir beim Bäcker nett zulächelt. Konzentrieren wir uns mehr auf positive Kleinigkeiten, fällt es uns umso leichter, auf das Meckern zu verzichten

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