Kurkuma

Die Zauberwurzel mit ihrer intensiven gelben Farbe gewinnt immer mehr an Bekanntheit – und das zu Recht: Kurkuma ist ein wahres Superfood! Die Gelbwurz aus Indien sorgt nicht nur für einen orientalischen Geschmack in deinen Gerichten, sondern besitzt zahlreiche heilende Eigenschaften. Erfahre hier alles über den Einsatz von Kurkuma als Gewürz, warum Kurkuma so gesund ist und wie du Kurkumaflecken entfernen kannst.

Die Zauberwurzel mit ihrer intensiven gelben Farbe gewinnt immer mehr an Bekanntheit – und das zu Recht: Kurkuma ist ein wahres Superfood!

Kurkuma ist eine Pflanze, deren Heimat in Südasien liegt. Ihr größtes Anbaugebiet befindet sich in Indien. Sie gehört zu den Ingwergewächsen und kann als tropische Zierpflanze gehalten werden. Von größtem Interesse ist jedoch ihr verzehrbarer Rhizom, also ihr Wurzelstock. Dieser ähnelt dem des Ingwers, jedoch verbirgt sich unter der Schale eine intensive goldgelbe Farbe. Aus diesem Grund wird Kurkuma auch als gelber Ingwer bezeichnet.

Kurkuma als Gewürz

Kurkuma wird hauptsächlich als Gewürz verarbeitet und bildet den Hauptbestandteil von Currypulver. Kurkuma besitzt ein warmes Aroma und ihr Geschmack ist würzig, feinherb. Deshalb verfeinert sie auch als einzelne Gewürzkomponente Reisgerichte, Eintöpfe, Currys und viele weitere Rezepte. Aufgrund ihrer intensiven Farbe wird sie häufig als günstiger Safranersatz oder zum Färben von Lebensmitteln wie Senf verwendet. Du kannst Kurkuma auch als Naturfarbe zum Färben gelber Ostereier nutzen.

Von besonderem Interesse ist bei Kurkuma der verzehrbare Rhizom, also die Wurzel. Von außen ähnelt sie dem Ingwer, jedoch besitzt sie unter der Schale eine leuchtend orangegelbe Farbe.

Die positiven Wirkungen von Kurkuma

In Indien ist Kurkuma bereits seit Tausenden von Jahren als heiliges Gewürz bekannt, das gegen zahlreiche Volkskrankheiten eingesetzt wird. Auch in der Alternativmedizin ist Kurkuma seit langem ein wichtiger Bestandteil – in der Gesellschaft hat sich ihre Bekanntheit jedoch erst in den letzten Jahren stark gesteigert. Heute gilt die Gelbwurz als wahres Superfood.

Kurkuma ist dafür bekannt, dass sie entzündungshemmend wirkt. Dafür ist das enthaltene Curcumin verantwortlich, das Enzündungsbotenstoffe im Körper blockieren kann. Kurkuma wirkt ebenso antioxidativ: Das Curcumin kann freie Radikale reduzieren und laut einzelner Studien sogar das Wachstum von Tumorzellen hemmen.

Neben Curcumin ist das Rhizom reich an dem ätherischen Öl Turmeron. Zusammen wirken diese beiden Inhaltsstoffe verdauungsfördernd, indem sie die Produktion von Gallensäure in der Leber fördert. Auf diese Weise werden die Entleerung des Darms sowie die Fettverdauung angeregt.

Wie nimmt man Kurkuma am besten ein?

Kurkuma kannst du als Wurzel oder als Pulver in jedem Supermarkt kaufen. Als Gewürz kannst du die regelmäßige Aufnahme von Kurkuma ganz einfach in deine Ernährung integrieren und so von den wertvollen Inhaltsstoffen profitieren. Beachte jedoch, dass der Wirkstoff Curcumin fettlöslich ist und nur schwer von unserem Körper aufgenommen werden kann – er besitzt demnach eine geringe Bioverfügbarkeit. Daher erfolgt die Einnahme von Kurkuma im besten Fall immer in Kombination mit einem gesunden Fett und schwarzen Pfeffer. Bereits eine Prise reicht, um die Wirkung im Körper um ein Vielfaches zu erhöhen. Als Fettkomponente kann eine Pflanzenmilch oder Kokosöl dienen.

Kurkuma in Kapseln erhältst du in der Drogerie und in der Apotheke. Hier kannst du auf weitere Zugaben verzichten, denn die Kapseln enthalten bereits alles, um die Bioverfügbarkeit im Körper zu erhöhen. Die regelmäßige Einnahme solltest du jedoch mit deinem Arzt besprechen.

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Die goldene Milch: Das Heilgetränk mit Kurkuma

Das bekannteste Getränk, wenn es um Kurkuma geht, ist die goldene Milch. Sie stammt aus der ayurvedischen Heilkunst und gilt seit Jahrhunderten als regenerierendes sowie reinigendes Getränk. Ihre Basiszutaten sind Kurkuma, Pfeffer, Pflanzenmilch und Ingwer, die im Zusammenspiel eine große Heilwirkung entfalten. Wir haben für euch zwei Rezepte der goldenen Mich getestet, die es sich auszuprobieren lohnt.

Die goldene Milch gilt als heilendes und reinigendes Getränk. Ihre Basiszutaten sind Pflanzenmilch, Kurkuma, Pfeffer und Ingwer.

Kurkumaflecken entfernen

Kurkuma ist sehr farbintensiv, weshalb Flecken schnellstmöglich behandelt werden sollten. Mische etwas Backpulver mit Wasser und reibe den Fleck großzügig damit ein. Nach einer kurzen Einwirkzeit kannst du das Kleidungsstück wie gewohnt in die Waschmaschine geben. Alternativ kannst du den Fleck auch mit einer Mischung aus Spülmittel und weißem Essig behandeln. Kurkuma färbt auch auf die Hände! Daher solltest du beim Schneiden der Wurzel Handschuhe tragen.

Kurkumaflecken auf deinem Schneidebrett oder auf anderen Küchenutensilien kannst du entfernen, indem du sie in die Sonne legst. Der Farbstoff von Kurkuma ist nicht lichtecht, weshalb die Flecken - genau wie bei Tomaten- und Paprikaflecken – ausbleichen werden.

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