Nach Geschmack wird der Tee mit Honig gesüßt und nach Belieben könnte man auch noch ein paar Gewürznelken dazugeben oder etwas mehr oder weniger Ingwer nehmen.
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Kurkuma-Ingwer-Tee mit Zitrone

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Kurkuma wird vor allem als Gewürz für Gerichte aus Indien und Südostasien (besonders aus Thailand) verwendet, aber auch als Farbstoff zum Beispiel für Senf, Reis oder Teigwaren. Dass es auch ein Heilmittel ist, das viele positive Wirkungen auf die Gesundheit hat, ist vielleicht weniger bekannt.

Ich habe jetzt ein Rezept für einen gesunden Tee entdeckt, das ich sehr empfehlen kann.

 Zutaten:

  • Saft von ½ Zitrone oder einer Orange
  • etwa 1 TL flüssigen Honig
  •  ½ TL Zimt (oder eine Zimtstange)
  • etwas Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL Ingwer Pulver (oder frischen Ingwer)
  • 1 TL Kurkuma Pulver (auch möglich, ein paar Scheiben Kurkuma Wurzel)
  • 200 ml heißes Wasser (man kann auch nur ganz wenig Wasser nehmen und dafür später 200 ml Kokos- oder Mandelmilch dazugeben)

Zubereitung

Kurkuma, Ingwer, Zimt und Pfeffer werden in einem mit dem heißen Wasser einmal nur ganz kurz aufgekocht, dann nimmt man den Topf vom Herd und lässt das Ganze etwas abkühlen. Erst dann gibt man den Zitronen- oder Orangensaft dazu, da sonst die starke Hitze die Vitamine zerstören würde!

Nach Geschmack wird der Tee dann mit dem Honig gesüßt (und alternativ die Pflanzenmilch dazugegeben). Je nach Belieben könnte man auch noch ein paar Gewürznelken dazugeben oder etwas mehr oder weniger Ingwer nehmen.

Es gibt noch eine andere Variante:

Zutaten

(Für 2 große Gläser)

  • etwa  10-15 g Ingwer
  • ½ Zitrone (unbehandelt)
  • ½ TL Kurkuma Pulver
  • 500 ml kochendes Wasser
  • 2 TL Honig

Zubereitung

Den Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden, die Zitrone heiß abspülen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Dann Ingwer, Zitronenscheiben und Kurkuma Pulver in die beiden Gläser geben, mit je 250 ml kochendem Wasser aufgießen und dann ca. 10 Minuten ziehen lassen. Danach den Tee mit je 1 TL Honig pro Glas servieren.

Dieser Tee ist nicht nur gesund, er schmeckt auch sehr lecker!

Die Variante mit der Pflanzenmilch habe ich aber noch nicht getestet.

Wie gesund ist Kurkuma eigentlich?

Kurkuma wurde schon vor 4000 Jahren in Indien zum Würzen und vor allem auch als Heilmittel verwendet. Durch den Gehalt an ätherischen Ölen sowie das Curcumin hat Kurkuma seine heilende, entzündungshemmende Wirkung besonders bei Magen- und Darmproblemen und Gefäßerkrankungen und es soll auch das Risiko für Gehirn- und Herzerkrankungen senken und vor Krebserkrankungen schützen. Außerdem kann es die Fettverbrennung sowie den Stoffwechsel unterstützen. Weiterhin gibt es Forschungen, die untersuchen sollen, ob Kurkuma auch vorbeugend gegen Alzheimer wirken kann.

Aber Vorsicht, es gibt auch Nebenwirkungen!

Allerdings nur bei Menschen mit empfindlichen Schleimhäuten im Magen-Darm-Bereich können bei der Einnahme von Kurkuma Durchfälle, Magenkrämpfe oder leichte Übelkeit auftreten.

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4 Kommentare

1
#1
4.2.20, 15:18
Das klingt gut, jedoch habe ich mal gelesen dass Kurkuma seine Wirkung nur in Verbindung mit Fett/Öl entfaltet. Ich weiß nicht, inwiefern das richtig ist.
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#2
4.2.20, 16:40
Ich mache mir jeden Tag einen Ingwer-kurkuma-Shot mit ähnlichen Zutaten aber ohne soviel wasser. Da kommt noch je 1 Tl Apfelessig und Olivenöl dazu und eine messerspitze schwarzen Pfeffer. 
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#3
4.2.20, 19:15
@Springerle:
Hallo Springerle, ich habe herausgefunden, dass Curcumin nur wenig wasserlöslich ist und dadurch schwer über den Darm aufgenommen werden kann, aber durch eine Kombination mit Piperin, das im Pfeffer enthalten ist, kann es besser aufgenommen werden. Deshalb wird bei dem Teerezept auch die Zugabe von etwas Pfeffer aus der Mühle empfohlen. 
#4
27.2.20, 22:05
Auf meinem Einkaufszettel für morgen steht schon Ingwer drauf, da werde ich gleich noch Kurkuma dazu schreiben. Ich war nie ein Fan von Ingwer, aber bei der Reha in der Lehrküche haben wir unter anderem einen leckeren Möhreneintopf gekocht. Den will ich mal nachkochen, deshalb steht schon der Ingwer auf dem Einkaufszettel. Die restlichen Zutaten habe ich schon da. Aber der Tee hört sich auch sehr interessant und nachahmenswert an. Den werde ich auf alle Fälle mal probieren. Danke für die Rezepte und die Erklärung. 

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