Akute Symptome der Gürtelrose lindern

Akute Symptome der Gürtelrose lindern

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Habe durch einen Zufall etwas gefunden, was einen akuten Gürtelrosenschub lindert, bzw. bessert. Ich hatte eine ziemlich ausgeprägte, juckende und schmerzhafte Gürtelrose im Hüftbereich. Und bin fast abgedreht, weil das ja echt nervt.

Habe dann, einfach um was zu tun, Propolistinktur, die ich noch hatte, draufgetupft. Und siehe da ... zu meinem Erstaunen wurde der Schmerz und Juckreiz innerhalb von 15 Minuten besser und die Haut regenerierte sich sogar nach ein bis zwei Tagen und regelmäßigem Drauftupfen. Wenn jetzt etwas kommt, tupfe ich sofort und es ist nichts mehr zu sehen!

Eine Bekannte, die unter massivster Gürtelrose leidet, ist seit der Anwendung das erste Mal seit Jahren fast beschwerdefrei.

Vielleicht hilft es noch anderen :-)

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Themen: Gürtel

12 Kommentare


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#1
29.5.15, 20:13
mir hilft gut babypuder . das trocknet die blaeschen aus und der juckreiz hoert auf.
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#2
29.5.15, 20:20
Ich kenne diese Propolinstinktur überhaupt nicht. Ich kam bisher auch immer mit dem Babypuder ganz gut zurecht.
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#3
29.5.15, 22:37
Ich hatte vor ca. 2 Wochen eine Gürtelrose am Auge , grauenvoll - der Juckreiz und das Brennen. Zum Glück war ich sofort beim Arzt , und die Beschwerden am Auge waren durch entsprechende Medikamente schnell wieder weg ...schlimmer waren danach die Glieder schmerzen die ich noch ertragen mußte , Ich wollte dich aber fragen was ist das Propolinstintur ...? Sowas wie zinkpaste ? Lieben Gruß bibi
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#4
29.5.15, 22:49
Propolis ist ein Bienenprodukt, das schützt Bienen vor Viren und Bakterien enthält viele Spurenelemente und Vitamine. Es gibt es als Tinktur verdünnt mit Alkohol zu kaufen und hilft bei vielen Beschwerden.
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#5
1.6.15, 07:55
Zum Glück habe ich seit meiner Kindheit keine Gürtelrose mehr gehabt, aber für den Bedarfsfall wüßte ich jetzt ein schnelles Hilsmittel.
Vielen Dank für den Tip!
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#6 krillemaus
14.6.15, 21:46
Gürtelrose ist das Symptom einer vorangegangenen Herpes-Infektion. Herpes Zoster Viren befallen das Nervensystem, verursachen primär Windpocken, nach Abheilen der Windpocken-Symptome bleiben Viren im Nervensystem der betroffenen Menschen lebenslang erhalten ( genau wie die Herpes-Viren, die Lippenbläschen und Aphten hervorrufen) Bei Schwächung des Körpers können diese Viren entlang eines Nervenstranges wandern, sich dabei vermehren, dann tritt als Symptom eine schmerzende Bläschenbildung im Hautbereich des vom befallenen Nerven versorgten Körperteils auf.
Der Nerv kann dadurch so betroffen sein, dass nach Abheilen der Bläschen unheilbare Nervenschäden verbleiben, die starke Schmerzen verursachen.
Zur Vermeidung der Nervenschäden wird von Medizinern dringend empfohlen, die Vermehrung der Viren bei ersten Anzeichen zu hemmen, dafür gibt es spezielle Virostatika.
Das oberflächliche Behandeln der Bläschen mit Propolisprodukten entspricht einer rein kosmetischen Behandlung , der Ursache der Gürtelrose und den gravierenden Folgeschäden kommt man dadurch nicht bei.
Zudem hat Propolis aufgrund der vielen verschiedenen Inhaltstoffe ein hohes Allergenpotential, allein deswegen ist Vorsicht in der Anwendung geboten.
Gürtelrose gehört sicher nicht zu den Erkrankungen, die man wie Pickel mit Haus-und Naturmittelchen, u.U. fragwürdiger Konsistenz und Herkunft, behandeln sollte, steht doch mit Dauerschäden des Nervensystems für das betroffene Individuum zu viel auf dem Spiel!
#7
15.6.15, 09:09
Mein Tipp beinhaltet keine literweise Anwendung von Propolis, sondern Drauftupfen an den betroffenen Stellen.
Liebe Krillmaus, ich arbeite in der Medizin, meinen Sie Cortison oder andere haben weniger Nebenwirkungen?
LG
sun3007
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#8 krillemaus
15.6.15, 10:05
@sun3007: Ich meinte Virostatika, kein Cortison. Nicht ohne Grund sind diese Medikamente nur über ärztliche Rezeptur zu erhalten - sie wirken, und manchmal eben auch negativ, was unter ärztlicher Kontrolle leichter zu korrigieren ist.
Propolispräparate bekämpfen sicherlich die oberflächlichen Hautveränderungen eines Gürtelrose-Schubes, mit Propolis-Auftupfen verhindert man aber nicht die Nervenschäden, das eigentliche Problem einer Herpes Zoster Infektion.
Wenn man im medizinischen Bereich arbeitet (Ich gehe davon aus, dass dieses nicht als Reinigungskraft geschieht. Nichts gegen Reinigungskräfte, aber deren Ausbildung und Kenntnisse beziehen sich eher auf andere Bereiche als auf umfassende medizinische Kenntnisse), sollte man schon unterscheiden können zwischen generell entzündungshemmendem Cortison und Virostatika, die die Vermehrung von Viren hemmen.
Über Nebenwirkungen bin ich mir durchaus im Klaren, was wirkt (positiv) kann auch negativ wirken.
Aber etwas anzuwenden, was nur oberflächliche Wirkung hat und die eigentliche Ursache der Erkrankung, die schwere Nebenwirkungen nach sich ziehen kann, dabei außer acht zu lassen, und dabei eine zusätzliche allergische Reaktion in Kauf zu nehmen, das ist medizinischer Leichtsinn. Die Entscheidung dafür mag jedem für den eigenen Körper zustehen, aber ihn hier als harmlosen "Küchentipp" zu publizieren, ist verantwortungslos!
Gürtelrose gehört in die Aufsicht und Behandlung eines Mediziners, nicht in die der Küchenmedizin.
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#9 krillemaus
15.6.15, 11:22
Bevor jetzt Naturheil-Fans, sowie alle, die im medizinischen Bereich tätig sind, sämtliche roten Daumen mir gegenüber auffahren:
Ich bin nicht im medizinischen Bereich tätig (was immer das heißen mag), auch keine Ärztin, allerdings haben mein Biologiestudium, Beobachtungen und Erfahrungen während mehrerer Lebensjahrzehnte und mein gesunder Menschenverstand mich gelehrt, dass es den Beruf des Arztes, der immerhin das Absolvieren eine der längsten Studien- und Ausbildungszeiten erfordert, nicht so ganz ohne Grund gibt und bestimmte Krankheiten und Behandlungen ausschließlich in dessen Hände gehören. Wohingegen die Behandlungsverantwortlichkeit aller anderen medizinischen Berufe vom Gesetzgeber mit Recht beschränkt ist.
Nichts gegen Hausmittel, sie haben durchaus ihre Berechtigung bei manchen Erkrankungen, aber, wenn, wie bei der Gürtelrose, mit dauerhaften Nervenschädigungen zu rechnen ist, dann hört die Zuständigkeit von Hausmittelchen auf!
Und jeder auf der Haut sichtbare Gürtelrosen-Schub bedeutet, dass sich die Viren, ausgehend von Rückenmarknähe entlang einer Nervenbahn bis zur Hauoberfläche durch Vermehrung vorgearbeitet haben, wobei je nach Virenvermehrungszahlen die Nervenbahn mehr oder weniger geschädigt wird.
Ich weiß nicht, ob einer der Betroffenen, die hier den Tipp so begeistert aufgenommen haben, schon einmal mit Nervenschäden infolge einer Herpes Zoster Infektion zu tun hatte, Ich kenne aus dem Verwandtenkreis eine Betroffene, deren Trigeminus-Nerv (ein Gesichtsnerv)) von Herpes Zoster Viren geschädigt wurde. Die Schmerzen sind unerträglich, oft wochenlang nur unter Morphin-Gaben auszuhalten.
Sofern dieser Verwandten wegen ihrer Schmerzen überhaupt der Sinn nach einem Urlaub steht: der kommt nur im Inland und nur kurz infrage, da dieses Morphin mengenmäßig stark begrenzt von dem behandelnden Arzt abgegeben werden darf. Ins Ausland zu fahren oder zu fliegen, bereitet wegen möglicher Kontrollen auf Drogen extreme Schwierigkeiten, selbst mitgeführte ärztliche Atteste helfen nicht wirklich weiter.
So, jetzt könnt Ihr entscheiden, ob der Tipp wirklich so sinnvoll ist. Wer Hautkrebs mit Aspirin gegen die Schmerzen und Nivea creme und Make up gegen die entstellenden Wunden behandelt, der ist mit diesem Tipp gut bedient!
#10
15.6.15, 12:31
Ich habe kein einziges Mal abgeraten zu einem Facharzt zu gehen! Das muss immer bei Erkrankungen sein. Nur kann ein bißchen Naturheilkunde auch zusätzlich positiv helfen. Ich habe in meiner langen Laufbahn in Kinderonkologie, Kinderkardiologie ( nicht als Reinigungskraft sondern Kinderkrankenschester) gesehen wie die zusätzliche Anwendung der Homöopathie Erfolge erzielte. ZUSAMMEN mit den Medikamenten in der Schulmedizin. Und es betraf die Kinder, wohlbemerkt die sensibler sind und auch die Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern.
Ich selber finde es wichtig die kosmetischen Aspekte nicht außer Acht zu lassen. Das Gesicht zum Beispiel. Heißt ja nicht man nimmt keinerlei Virustatika usw.?!
Ein sehr netter Allgemeinmediziner aus meinem Bekanntenkreis, seines Zeichens studierter langjähriger Arzt, setzt IMMER Homöopathische Mittel als Zusatz ein und sagt es bringt viele Erfolge, wo alleine die Schulmedizinisches Medis versagen. Eine sehr bekannte Münchner Klinik für Kinder - hat einen eigenen homöopathischen Doktor (studiert als Pädiater) der immer dazugerufen wird bei Fällen, wo man in beide Richtungen denken muss.
Ich denke mir mal, der und die Klinik wissen was sie tun.
Meine Lebenserfahrung, selbst Mutter-sein, berufliche und sichtbar selbst erfahrene Erfolge und nicht zu vergessen auch mein vorhandener Menschenverstand :-) halfen mir beides zu benutzen.
Sagt man gleich "neee....blöd" hilft es eh ned.
Und nicht zu vergessen :
Lachen ist ja auch eine nachgewiesene hilfreiche Zusatzbehandlung. Siehe die Erfolge der Klinikclowns.
#11 krillemaus
15.6.15, 12:58
@sun3007: Volle Zustimmung meinerseits bezüglich Naturheilverfahren, Förderung des Heilungsprozesses durch Unterstützung der Psyche (Lachen), Homöopathie (auch ich halte sehr viel davon!) ! Und das ausschließliche Chemiedenken mancher Schul-Mediziner halte ich auch für engstirnig. Alte, ferne Kulturen halten Heilungsmöglichkeiten bereit, die genutzt und nicht verdammt werden sollten. Alles da, wo es angebracht ist!
Wenn Sie in Ihrem Tipp nur angedeutet hätten, dass außer Propolis auch eine Behandlung der Ursache nötig ist - ich hätte keinen einzigen Buchstaben Kommentar dazu geschrieben.
So stellt sich jetzt heraus, dass wir in unseren Ansichten doch gar nicht weit auseinander liegen, was mich wiederum freut!
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#12
26.6.15, 11:14
Nach drei Wochen mit einem kaputten Computer kann ich mich jetzt auch wieder beteiligen.
Diese Diskussion zeigt sehr deutlich, wie man aneinander vorbeireden kann, obwohl man in der Gesamteinstellung gar nicht so weit auseinanderliegt.
Daß man bei schwerwiegenden Erkrankungen immer zu einem Arzt gehen sollte, ist doch den meisten klar. Aber zusätzliche Hilfe durch z. B. die Homöopathie sollte man auch gerne ausnutzen, denn die kann einem vieles leichter machen. Manchmal führt die homöopathische Behandlung sogar zu größeren Erfolgen als die schulmedizinische.
Man muß also immer gut abwägen, was im jeweiligen Fall angebracht ist.

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