Bio-Dinkelvollkornbrot
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Bio-Dinkelvollkornbrot - Französiche Art

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4,4 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Ohne Backmittel und chemischen Zusätze. Naturbelassen und aus ökologisch-kontrolliertem Anbau. Korn frisch gemahlen und Brot mit "Langzeitführung"hergestellt.

Wir backen uns ein Dinkel-Vollkornbrot!

Für den Vorteig wird gebraucht

  • 400 g frisches Dinkel-Vollkorn
  • 400 ml lauwarmes Wasser 22°C
  • 5 g frische Hefe
  • 5 g Honig

Zubereitung des Vorteiges

  1. Wasser, Hefe und Honig zusammen auflösen. 
  2. 400 g Dinkel-Vollkorn in das Wasser-Hefe-Honig-Gemisch, einrühren und kurz glatt rühren. 
  3. Das Ganze bleibt dann in einem nicht beheizten Raum, für 12 Stunden stehen. Am besten über Nacht. 
  4. Im Sommer kommt der Vorteig nach 3 Stunden Zimmertemperatur, in das obere Fach des Kühlschrankes.

Der nächsten Tag...

Die Teigbereitung für eine Kastenbrotform.

  • 810 g Vorteig vom Vortag
  • 400 g Dinkel-Vollkorn-Weizenmehl
  • 16 g Salz
  • 20 g Honig
  • 100 g  Naturjoghurt 3,5% (pur)
  • 10 g frische Hefe

Dinkel-Vollkornbrotteig=1356 g

Zubereitung

  1. Das Ganze, 12 Minuten in einer Küchenmaschine, zu einem nicht zu weichen Teig rühren lassen. 4 Minuten mischen, 4 Minuten mittlere Geschwindigkeit und 4 Minuten schnell.
  2. Danach bleibt der Teig wieder 1 Stunde stehen, aber diesmal in einem beheizten Raum... (Küche).
  3. Die Kastenform großzügig ausbuttern. Man kann dann die Form anschließend, mit Haferflocken oder Körner-Mix ausstreuen oder nicht.
  4. Den Teig, der sich in der Zwischenzeit fast verdoppelt hat, mit der Maschine kurz zusammenlaufen lassen, so dass das Gas, aus dem Teig gerade so heraus ist.
  5. Anschließend wird der Teig in Form gebracht und in die vorbereitete Kastenform hineingegeben.
  6. Nach 15 Minuten sollte dann der Backofen auf 250°C vorgeheizt werden.
  7. Auf dem Backofenboden, sollte ein Auffangblech stehen, das mit hochgeheizt wird. Warum?... Dazu später! **
  8. Wenn das Brot schön aufgegangen ist - etwa in 30-40 Minuten - und der Ofen die Temperatur (250°C) erreicht hat, kommt das Kastenbrot auf den Rost, 2. Schiebeleiste von unten.
  9. ** Bevor die Ofentür geschlossen wird, schüttet man noch ungefähr 150 ml Wasser auf das schon erwähnte Auffangblech und schließt sofort schnell den Backraum, sodass der Dampf im Ofen drinnen bleibt.
  10. Nach 2 Minuten lässt man den Dampf wieder entweichen und entfernt auch gleich das Auffangblech.
  11. Nach weiteren 5 Minuten, stellt man dann den Ofen auf 180°C zurück. Das Brot bleibt dann noch 40-50 Minuten im Ofen.
  12. Dann sollte das Brot gebacken sein und kann dann auskühlen bis zum nächsten Tag.

Guten Appetit!

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36 Kommentare


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#1
30.11.13, 06:23
das Brot sieht total lecker aus aber die Zubereitung ist mir dann doch zu aufwendig für mich alleine ...
vorallem Joghurt und Honig reizen mich am Rezept ... bekommst auf alle Fälle nen Daumen, allein für die detaillierte Beschreibung!
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#2
30.11.13, 08:39
Hallo Uschi, meinst du, ich kann das Brot auch mit meinem Roggensauerteig-Ansatz backen?
Ich wollte ihn erst auf Weizen "umzüchten", aber dieses Brot gefällt mir auch , allerdings würde ich die Hefe weglassen...
Ich wünsche dir ...und allen Lesern...einen schönen, besinnlichen 1. Advent...
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#3
30.11.13, 09:02
...sorry... :-( ich meinte natürlich " Raul 5 "
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#4
30.11.13, 10:45
Mein Rezept:

500 gr Dinkel, fein gemahlen,
1/2 l Buttermilch, leicht angewärmt,
2 Teel. Salz,
1 Teel. Brotgewürz, fein gemahlen,
1/2 Würfel Hefe

Alle Zutaten gut verrühren, in eine geölte Kastenform füllen
und bei 180 Grad 1 Stunde backen, nicht vorheizen.

Das geht schnell, duftet fantastisch und schmeckt!
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#5
30.11.13, 11:04
Sehr ausführliche Beschreibung, danke! 'Für meinen Geschmack viel Hefe dabei - Sauerteig wäre mM besser.
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#6
30.11.13, 11:40
@ringelgruen: Hallo,
das Brot hat ja keinen Roggenanteil,also kannst Du problemlos Deinen Roggensauer
in einen Weizenauer,für das Dinkel-Weizenbrot umzüchten.

Dafür nimmst Du 100gr.von Deinem fertigen Roggensuer,ziehst von meinem Vorteig,
50 gr.Dinkelvollkorn u.50ml.Wasser ab,und lässt das Ganze,auch ohne die 5 gr.Hefe
12 Stunden,bei Zimmertemperatur stehen.

Die Idee finde ich sogar super klasse!!

Dadurch bekommt das Brot einen besseren Geschmack,u. die milde Säuerung ist gleichzeitig,auch eine natürliche Konservierung,die dadurch eine qualitativ längere Haltbarkeit gewährleistet.........3 Fliegen mit einer Klappe!

Nur würde ich Dir raten,die 10gr Hefe beim Hauptteig nicht weg zu lassen,denn dann müsstest Du sehr lange warten,wenn überhaupt,bis der Teig den Weg in den Ofen
findet.
Ich wünsche Dir ein gutes Gelingen,u.auch einen besinnlichen 1. Advent....Gruß...

Raul5!
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#7
30.11.13, 11:52
Sehr gute Anleitung! Das Rezept ist gespeichert.
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#8
30.11.13, 14:27
@Marienstatue: Hallo,
ich werte Dein schnelles Vollwert-Brotrezept durchaus,als eine qualitativ gelungene Alternative.
Es repräsentiert das naturbewusste Backen,in unserer modernen,schnelllebigeren Zeit,das es
trotz der wirtschaftlichen,industriellen Vorgaben möglich ist,auf die unnatürlichen und chemischen Zusätze zu verzichten....Es geht doch.....!!

Man sieht das bei diesem Rezept:1.rein natürlich/2.super mild-säuerlicher Geschmack/
3..schnell,sparsam beim Stromverbrauch/4.Anfänger leichtes Handling.

Das wäre ein Tipp wert,ich bin begeistert.
.....Gruß Raul5.
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#9 mayan
30.11.13, 16:06
Die Anleitung ist ausgezeichnet! Den Dinkel müsste ich mir im Reformhaus mahlen lassen, habe keine Mühle, aber das ist ja kein Problem. Da wir einen großen Brotverbrauch haben, werde ich das mal ausprobieren. Fertig gekauftes Dinkelvollkornmehl hatte bei mir mal einen so sonderbaren Muffgeruch, dass ich es wegeworfen habe (haltbar war es noch, und ich hatte es auch nur 1 Tag gelagert bei mir).
Da ich lieber mit Trockenhefe arbeite, ist das dann auch okay? Und wieviel bräuchte ich dafür, ein ganzes Päckchen oder weniger? Du hast ja 15 g frische Hefe im Brot, das ist kein ganzer Würfel, reicht das überhaupt?
Viele Fragen, verzeih.
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#10
30.11.13, 19:13
@ Raul 5,
ja, so werde ich es machen...bei meinem "normalen" Brot mache ich immer eine 3Tage-Führung, da habe ich keine Hefe drin...aber das nächste Brot ist ein "Raulbrot" ;-)...
Liebe Grüße

ringelgrün
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#11
30.11.13, 21:02
ich bin ein grosser Fan von Dinkelmehl und benutze nie was anderes zum Brotbacken ... anstelle des Joghurts verwende ich zum Auflockern übrigens gerne mal den puren Möhrenbrei aus dem Aletegläschen ... finde ich sehr lecker
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#12
30.11.13, 21:05
@mayan: Hallo,
die gleiche Erfahrung hatte ich mit Vollkorn vom Discounter auch.Das hat auch nichts mehr mit Vollwertmehl zu tun,aber doch eher mit Nixwertmehl.Die werten das Vollkorn noch ab,indem sie den Keimling entfernen,
und gewinnen dann daraus das gehaltvolle und vitaminreiche Keimöl her.Da verdienen sie noch einmal vom gleichen Produkt.

Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen wegen der Fragen.Das war ich 30 Jahre von meinen Azubi's schon gewohnt,und sehe es auch heute nicht als nervend an,es fällt mir gar nicht so auf.Ich denke manchmal oft daran,und mit Einigen habe ich sogar heute noch hin und wieder Kontakt.Und wenn ich mich heute noch so
daran zurück erinnere,waren das auch nicht die Schlechtesten.

Wegen den verschiedenen Hefen....,beide sind gleichwertig.Also ein Päckchen Trocken-Hefe,ist
nicht minderwertiger,auch nicht im biologischen Sinn.1 Würfel hat die gleiche Wirkung,wie ein
Päckchen.Und ist Gewohnheitssache,was man bevorzugt.
Ich verarbeite beide Sorten,steht Trockenhefe in der Rezeptur,nehme ich Trockenhefe,seht frische H....,
nehme ich frische H......

Ich bin aber die frische Hefe vom Handling,eher gewohnt.Und die insgesamt 15gr.Hefe sind nicht zu wenig.
Bedenke doch mal die häufigen und langen Ruhezeiten,bis das Brot im Ofen landet.

Dabei vervielfacht sich,die Hefe um mehr als das Doppelte,und bildet auch nebenbei,diesen unverkenn-
baren typisch,mediterranen Geschmack,der leider fast nur noch in der west-östlichen Welt,noch am häufigsten zelebriert wird.

Es gibt sogar heute noch Brotsorten,aus der Zeit von"Hildegard von Bingen",damals gab es überhaupt gar keine Hefe so zu kaufen,denn so alt ist die Hefezucht noch gar nicht.
.
Da hat man den alten verkrustete Brotteig,vom Backtag der letzten Woche,von der Teigwanne abgekratzt,
und mit Wasser wieder eingeweicht.Und davon wurde dann einen Ansatz aus Roggenmehl gemacht,der zur
Teigbereitung des nächsten Tages,als Sauerteig mit seinen Wild-Hefe-Kulturen diente.

Wenn der Teig dann fertig war,u.das Brot aufgearbeitet,wurde gewartet bis das Brot reif für den Ofen war.
Und das war sehr unterschiedlich,je nach dem wie die Hefe drauf war.

Das änderte sich alles mit dem heutigen Fortschritt,das die Hefen sich zwar bei den einzelnen Sorten noch
Unterscheiden,aber im großen und ganzen,qualitativ gleich funktionieren.

Solltest Du mein Rezept nach backen wollen,besorge Dir die frische Hefe,da ich Dir keine 100%tige Angaben
zu der doch so spezivischen Dosierung geben kann.Ich würde es auch so machen.
Du kannst den Rest der Hefe eingepackt,bedenkenlos einfrieren,und zur nächsten Verarbeitung,rechtzeitig aus
dem "Dornröschen Schlaf"befreien.

Einen schönen u. besinnlichen 1.Advent....Gruß......Raul5.
zurTrockenhefe dem Rezept
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#13
30.11.13, 21:13
@Agnetha: Hallo ,
super Idee.Das muss ich demnächst auch mal machen.Da sind doch keine Grenzen gesetzt.
Einen schönen,besinnlichen 1.Advent....Gruß....Raul5.
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#14
30.11.13, 21:13
nunja ... ich benutze immer das Dinkelvollkornmehl von alnatura ... das aus dem Bioladen übersteigt leider meine finanziellen Möglichkeiten ... ich finde es aber qualitativ völlig in Ordnung

ausserdem kriege ich für jedes gekaufte Päckchen einen Paybackpunkt *kicher*
#15 mayan
30.11.13, 21:23
Ah, vielen Dank für die ausführliche Antwort! Ich finde es wunderbar, wenn ich jemanden fragen kann, der wirklich Ahnung hat.
also gut, ich werde mir frische Hefe besorgen, denn es wäre schade um die guten Zutaten, wenn es mit der Trockenhefe nicht geht bzw. ich nicht die richtige Menge verwende. Ich freu mich schon auf das Brot, werde es morgen ansetzen und dann später berichten, wie es geworden ist.
Und dir auch einen gemütlichen 1. Advent!
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#16
30.11.13, 22:11
@ringelgruen: Hallo,
das Rezept mit"Keiner Hefe" kenne ich auch,das mit den 3 Tages-Stufen.
Sehr schmackhaft,super Konservierung,bei lang anhaltender Frische,wenn
es die Chance hat,überhaupt so alt zu werden.

Ich meine,wenn man diese Art von Brotbacken beherrscht,und auch wirklich
versteht,der kann alles backen,sämtliche Arten,sogar die Abarten

So eine Art hat Hildegard von Bingen,auch zelebriert.Nur wird der Teig
schon am 1.Tag bereitet,und als Brotteig,zum Gehen die in Form gebracht......
Und dann wurden mehrere Tage darauf gewartet,bis das Brot dann in den Ofen
kam.
So wie es eigentlich,im Mittelalter der Brauch war.

Der Teig wurde bestimmt irgend wann einmal vergessen zu backen,und
um den Fladen nicht weg zu werfen,hat man den vergorenen Teig doch
noch gebacken.Und so ist man auf die Teiglockerung gekommen.

Einen schönen,u.besinnlichen 1.Advent......Gruß...Raul5.
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#17 HeimchenAmHerd
30.11.13, 23:38
Das sind ja tolle Zusatztipps und -infos zu einem Tollen Rezept!
Ich backe sehr oft Brot, meist Dinkelbrot. Als Varianten füge ich mal Apfelessig für die leichte Säure, mal dunklen Sirup für einen Schwarzbrotcharakter zu. Oder beides ;-)
Ganz besonders liebe ich Nüsse im Brot.
Das Brot nach Deinem Rezept werde ich bei nächster Gelegenheit backen, bin sehr neugierig wie es wird.
5 Sterne und Daumen hoch!
#18
1.12.13, 15:21
@Agnetha: Hallo ,
Alnatura kenne ich auch,das ist eine gute ALTANATIVE.
Gute Qualität zu kleinem Preis.
Gruß Raul5.
#19
1.12.13, 23:04
Sehr schöne Anleitung für ein Honig-Salz-Brot. Habe ich lange nicht gebacken werde mal wieder machen, danke....
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#20 nenne
2.12.13, 03:01
moin,
hat mich abgeschreckt:
die komplizierte teigführung
die menge

ich back immer brot für meine lieblingsnachbarin und mich, : da schmeiß ein ne menge mehl, ich denk mal zwischen 500 und 750g( ist egal weizen, dinkel, vollkorn, ganz übles, weißes melhl),
salz ,
so viel olivenöl,
soo viel wasser,
lütt beten zucker,
und ne drittel packung von "salatzugaben" soblu,pinien, kürbiskerne
zusammen und laß das irgendwo-wo grad platz ist stehen.
wenn der teig dann aus der schüssel rausguckt, bzw das tuch drüber wölbt, wird er noch mal durchgeknetet--diesmal mit der hand und auf dem backblech zu so ziegelsteinartigen broten geformt( wir mögen alle die tellerrunden, flachen brote nicht)
und dann ab in den ofen
meiner ist sehr heiß, darum nur 160°c und erst mal ne halbe stunde.
dann klopfen(gares brot hört sich bein draufklopfen auf den boden hol an)
und dann schnell zur nachbarin gebracht, weil die immer kalte hände hat. hihi
der 3-pfünder mag ja oberlecker sein ist mir aber zu viel gedöns.
keine kritik, nur meine ganz persönliche meinung
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#21 mayan
3.12.13, 08:29
Erfolgsmeldung! Das Brot ist sehr lecker, ist gut aufgegangen und so kompliziert war die Teigführung auch wieder nicht. Ich hatte nicht viel Arbeit, der Ansatz muss halt längere Zeit stehen, aber das macht ja nichts. Unser Brotverbrauch entsteht ja nicht spontan, der ist schon planbar.
#22
3.12.13, 10:48
@mayan: Hallo,
vielen Dank!
Du bist wieder mal der lebende Beweis,das meine Anleitung auch wirklich passt.
..........Wenn man dann auch Backen kann.

Und ich freue mich auch für Jeden,der es gebacken hat über das Gelingen,als
hätte ich da selbst Hand angelegt.

Und ich werde demnächst eine 7 Korn-Schrot-Variante mit Dinkelvollkornmehl u.
ganzen Körnern,als Tipp abgeben.Das gibt eine Primiere,denn ich probiere es
Heute erst einmal aus.
Und jetzt noch einen persölichen Tipp,die Mühle in Bahlingen ist ein Geheimtipp.
Da bekomme ich meine Ware her:super Qualität,Naturbelassen,teilweise Bio-Ware,
Preise okay und was noch wichtig ist super Service,schnelle Lieferung und Easy Be-
stell-Handling.Guggst Du:http://www.adler-muehle.de/willkommen.html
Tschüss,einen schönen Wochentag u.lieben Gruß........Raul5.
#23
3.12.13, 10:59
@nenne: Siehste so wirds gemacht.
Die mayan kann ja halt auch Backen,und versteht auch was vom Landzeit-Brot
das besser schmeckt,und auch länger hält.Halt Backen wie Früher.
Schönen Tag noch......Raul5!
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#24
3.12.13, 11:07
Raul, Du bist mein Held!!!

Anscheinend bist Du Bäcker- und Konditormeister seit Jahrzehnten. Dass Du uns Normalos an Deinen Erfahrungen und Deinem Wissen teilhaben lässt, rührt mich. Ehrlich. Habe Deine Rezepte (dieses, Vanillekipferl und Zimtsterne) schon gespeichert und hoffe auf noch viele weitere.

Wenn ich Brot backe, dann auch nur mit frisch gemahlenem Korn. Ohne Getreidemühle möchte ich nicht sein.

Vielen Dank für die Rezepte!

Und schöne Grüße aus Hamburg
#25
3.12.13, 15:31
@frauli: 15gHefe ist viel? Die Hefe wirkt nur unterstützend bei dem Honig-Salz-Brot.So ein Brot hat einen anderen milderen Geschmack als ein Sauerteigbrot.gerade wenn man gern Brot selbst backt ist es doch bereichernd auch mal andere Rezepturen auszuprobieren.Ich mag die Abwechslung.
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#26
3.12.13, 17:18
Hallo Raul5!

Vielen Dank für dieses Rezept, ich finde es nicht kompliziert.

Bin eigentlich keine Brotbäckerin, hatte aber noch eine Tüte Dinkelvollkornmehl aus dem *bäh* und dachte, kannste halt mal probieren. Vorteig rühren geht schnell, 5 Minuten maximal. Der ist leider nicht soooo aufgegangen und hat nur 740 Gramm gehabt. Aber der Fehler liegt bestimmt bei mir, habe nicht in einem kühlen Raum gehen lassen, sondern in der Küche.

Egal, ich habe weitergemacht, allerdings aus Ermangelung einer entsprechenden Maschine mit dem Handrührer tapfer den Bizeps gequält. Das geht auch ganz gut, war wirklich gut machbar. Die Hefe für diesen Schritt hatte ich in ein wenig Wasser gelöst. Rest der verwendeten Außenkörnermischung ("Salatmischung" vom LIDL) hatte ich mit reingemixt.

Ich habe eine Silikonform gebuttert, um ihr eine Körnermischung "anzukleben". Nach den Gehzeiten Teig rein, paßte gut, Körner obendrauf. Nach Anleitung Ofen.

Hat ganz gut funktioniert, außer, daß nach 40 Minuten noch ein kliebschiger Kern etwas zusammengefallen ist und mein Brot ein "Loch" hatte. Das hätte ich mit Stäbchenprobe herausfinden können, der Fehler geht an mich.

Ansonsten: SUPER Rezept, ich verstehe nicht, warum viele hier von kompliziert reden? Im Gegenteil! Selbst Brothonks wie mir gelingt es im ersten Anlauf zufriedenstellend! Ich geb hier 5 Punkte und ganz viel Sympathie für jemanden, der offensichtlich gerne seine Passion weitergeben will!

Liebe, dankbare Grüße, das Hatschi
1
#27
3.12.13, 23:18
@hatschepuffel: Hallo,
beim nächsten mal wirst Du das Kind schon schaukeln,da Dein Gemüt überhaupt
keinen Schaden erlitten hat.Und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Die Silikonformen sind schon eine gute Erfindung,aber das Backen von Brot,ver-
langt nach einer längeren Backzeit.Da die Hitze-Abgabe,ein wenig indirekter ist,
dafür aber gleichmäßiger.

Da kann ich Dir noch ein super Hilfsmittel posten....gugst Du!:

http://www.amazon.de/Digital-Backofen-Thermometer-Temperaturbest%C3%A4ndig-universal/dp/B005CFQ066/ref=sr_1_37?ie=UTF8&qid=1386106299&sr=8-37&keywords=thermometer

Nach dem erreichen der bestimmten Backzeit einfach,noch im Ofen,den Fühler
des Innenkernthermometers,in die Mitte der Kastenform ein stechen.Nicht mit
dem Fühler den Boden der Form berühren.Sondern die Spitze sollte in der Mitte
des Innenkern sich befinden.Dann stellst Du auf der Rechten-Seite den Sollwert
ein,das wäre bei Brot 96-97°C,wenn dieser noch nicht erreicht wäre,lässt Du den
Fühler im Brot stecken.Machst die Ofentür zu,und wartest bis der Alarm piepst.

So kann kein Brot und andere Gebäcke:wie Rührkuchen,Biskuit,Stollen und
Käsekuchen,ungebacken sein.Sogar beim Flesich bekommst Du den Innenkern
gemessen.
Die Innenkern-Wert-Tabelle, für die Gebäcke u.Fleisch,bekommst Du im Internet.

Weiterhin frohes Backen, eine schöne Advent-Woche,und liebe Grüße....Razl5.
1
#28
4.12.13, 10:10
Wie ich schon sagte, lieber Raul, Du bist mein Held! So ein Thermometer brauche ich auch und werde ich mir demnächst anschaffen.

Beste Grüße aus dem im Moment ziemlich grauen Hamburg
1
#29
4.12.13, 13:04
Hey, ich habe sogar ein Bratenthermometer! Benutze ich aber nur sehr selten, es liegt halbvergessen in der Schublade. Werde es morgen hervorholen, Zutaten für den 2ten Versuch liegen hier schon bereit.

Danke für Deinen Tipp! Damit wird es bestimmt besser, obwohl der erste Versuch bei aller Unperfektheit seeeeeehr lecker ist!
#30
4.12.13, 13:23
@Zitronenjette: Hallo liebe jette,
freut mich das ich Dir da weiterhelfen konnte.Das ist ein super Teil,
damit bist Du immer auf der Sicheren Seite.Und so ein Missgeschick
kann Dir dann nicht mehr passieren.Theoretisch könnte man die
Fühlernadel,gleich nach dem zurück stellen der Temperatur,in den
Teig einbringen.Den Timer aktivieren,und wenn es piepst ist es auch
schön durch gebacken,und das zu 100%.

Abschließend habe ich noch eine Frage,wie so lässt Du von Deinem
Nicknamen,die Zitrone nicht weg,oder hat das eine tiefgreifendere
Bedeutung.Wegen sauer und so.....?

Tschauiiii,und einen schönen Tag.....Gruß.....Raul5.
#31
4.12.13, 15:09
@hatschepuffel: Hallo,
na klar kannste den Bratenthermo auch benutzen,halt nur für den kurzen Moment.
Nicht im Ofen lassen,das geht nur mit dem Nadeldingens von Amazon.Den kannste halt,wenn der Ofen zurückgestellt wird,in die Mitte des Brotes rein stecken,2-3 cm
über'm Kastenformboden.Tür zu,und dann auf das piepsen warten.....fertig.Da brauchst Du keine Uhr.

Tschüss,Gruß......bis dann.......Raul5.
#32
6.12.13, 18:45
Gestern habe ich den Teig angesetzt und bin dannaber doch nicht mehr zum Backen gekommen, deshalb hat der erste Ansatz ca. 20 Std. kalt gestanden. Der Teig war schon herrlich geschmeidig. Heute Morgen habe ich den Rest erledigt. Ich habe gem. Koriander und allerdings nur 2 Teelöffel Salz (16 g wäre etwas mehr als 3 Teel. gewesen)zugefügt,weil ich es gern etwas milder mag. Der Teig ist recht lebendig gewesen und gut gegangen(Foto)ich habe Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne zugefügt und in einer Flachen Auflaufform gebacken. Backzeit etc.habe ich genau nach Rezept gemacht und so lecker wie es aussieht ( Foto)wird es uns nachher zum Abendbrot gut schmecken. Solche feingemahlenen Brote schmecken mir auch getoastet nach ein paar Tagen sehr gut.
Raul5, ich bin schon auf Dein nächstes Brotrezept gespannt. Ich habe sonst das Honig Salz Brot ohne Hefezusatz gebacken, aber so gefällt es mir viel besser.
Schönen 2ten Advent an Alle.
2
#33
6.12.13, 20:40
@Spirelli11: Hi,
danke,für Dein Zuspruch.Es ist immer schön wenn das Rezept gut angekommen ist.
Überhaupt...,bei Leuten,die auch was vom Backen verstehen,schätzen und es in
die Tat umsetzen können.

Das mit dem längeren Stehen des Vorteiges war nicht so tragisch,im Gegenteil.
Klar ist er sehr Trieb-stark,da die Hefebakterien sich vermehrt haben,aber dafür
hat er noch mehr Geschmack bekommen.Das nächste mal halbiere die Hefe,und
lasse ihn 24-30 Stunden stehen.Wenn er schön kühl steht überwintert er locker.

Aus dem Bauch heraus.......
Ich hatte meine ersten Stollen zu hause gebacken,da ging ich noch in die Lehre.
Und habe aber an den Vorteig zu machen,überhaupt nicht mehr dran gedacht.
Der Hauptteig war fertig,die Früchte am Vortag mariniert.....,und der Teig ging
keinen Millimeter.Ich war geschockt,genervt,müde und sauer über meine Dummheit.
Da war mir einfach alles egal.Ich die Früchte unter den Teig geknetet,und ab in die Formen,und in den Kühlschrank mit ihnen.
Dann ging ich schlafen........Am nächsten Morgen,stellte ich den Ofen auf 200°C,und
als die Grade erreicht waren,kamen meine Stollen in den Ofen,und stellte ihn gleich
auf 180°C zurück.Ich glaube ich hatte noch nicht einmal geschaut,ob sie während der Nacht,ein bisschen aufgegangen sind......

Und sie sind es......,die Stollen wurden der Hammer.Und von da an wusste ich,1. Das man nie aufgeben sollte,auch wenn ich das für mich erst einmal als ein Zufall empfand.
Weiß ich zweitens,das es eine brauchbare und gute Alternative war,einen Fehler wieder aus zu bügeln.

Also Tschüss,viele liebe Grüße,und noch einen schönen Abend......Raul5.
#34
11.12.13, 16:33
Hallo, Raul,

das Brot habe ich gerade aus dem Ofen geholt, wo es nach dem Backen ca. 1 Std. "abgekühlt" ist. Es ist noch heiß und lässt sich trotzdem hervorragend schneiden. Joghurt hatte ich leider keinen, aber ich habe ein bisschen Trockensauerteig und 100 ml Wasser genommen. Ging auch. Das Getreide gestern abend und heute Mittag frisch geschrotet/gemahlen und dann nach Vorschrift vorgegangen.

Schönes Brot. Aber, mal ehrlich, ein frisch gebackenes Brot erst am Fogetag anzuschneiden, ist ja schon fast sittenwidrig! Wie gesagt, es schneidet sich ganz prima und schmeckt sehr gut.

Ich freu' mich richtig, mal wieder so ein richtig vollwertiges Vollkornbrot gebacken zu haben. Keine Fertigmischung, kein fertiges Vollkornmehl, nein, alles frisch und von Hand. Sowas macht mich glücklich.

Nun zu Deiner Frage bzgl. meines Namens - mit dem Namen Jette habe ich persönlich nichts zu tun. Die Zitronen müssen schon sein. Ich bin ja mit Leib und Seele Hamburgerin und habe mal nach einem Pseudonym gesucht, in dem sich das widerspiegelt, ohne viel von mir persönlich preiszugeben. Und da fiel mir die Zitronenjette ein. Um ihr Ehre und Respekt zu erweisen, die sie zu Lebzeiten so nicht bekam, trage ich ihren Namen mit Stolz.

Vielleicht magst Du Dir ja mal die Zeit nehmen, auf die beiden Links zu klicken und die Geschichten zu lesen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Henriette_Johanne_Marie_M%C3%BCller

http://hummel-zitronenjette.de/geschichte.html

Viele Grüße aus Hamburg

Jutta
#35
25.1.15, 11:49
Nur mal so zum Nachdenken, die Vorbehandlung ist CHEMIE
Ohne Chemie läuft da garnichts, ob Biochemie oder anderes, die Natur kann ohne Chemie überhaupt nichts machen, ohne Chemie gäbe es nichts Lebendes.
( Bakterien, Hefe und Pilze sind reine Chemie, übrigens, die Löcher im Brot sind Hefepupse einer Kohlenhydratnahrung. lol)
Bio ist reine Chemie, also Biochemie.
#36
26.1.15, 01:53
@Druide: Hi....,
klar Du hast da schon recht.Ich mein natürlich,keine Chemie der
unnatürlichen Art,wie Zusatzstoffe=Emulgatoren,Konservierungsstoffe,
Farbstoffe und Geschmacksverstärker.

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