Blätterteigstrudel

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So wie in allen Haushalten kommt es vor, dass der Kühlschrank einige Jausenlebensmittel enthält, die für den Verzehr entweder zu klein sind oder als alleinige Speise nicht Gusto macht.

Wurst, Geselchtes, Käse, Paprika, Zwiebel, Pilze .....

Schneidet alles klein würfelig und dann verteilt alles auf einen Fertigblätterteig, streicht die Enden mit verquirltem Ei ein und rollt den Strudel ein.

Setzt den Strudel auf ein gefettetes oder mit Bakpapier ausgelegtes Backblech und streicht den Strudel mit der restlichen Eistreich ein, nehmt eine Gabel und stecht den Strudel links und rechts der Länge nach ein.

Danach ab in den Backofen bei 200° backen bis der Strudel schön braun ist.

Dazu einen schönen Salat und ein gutes Bier.

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Themen: Blätterteig


23 Kommentare


#1 Lucky
10.3.08, 21:24
Finde ich super! Ich wickel alles in fertigen Blätterteig ein - Äpfel und Marzipan, Schafskäse und Spinat... Rand mit Wasser befeuchten reicht auch, damit er klebt. Eingestochen hab ich es auch nie, ging auch so.
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#2 Beäli
30.5.08, 17:53
Eigentlich einfach - aber draufkommen muss man! Lecker. Mit Tomaten, Mozzarella, Gewürzen, ev. Salami, Sardellen +/oder Kapern gibts einen feinen Pizza-Strudel. Grüessli aus der Schweiz
#3 KW
19.3.09, 01:08
Kleine Blaetterteig Haeppchen, mit Kaese und/oder Schinken gefuellt sind auch sehr lecker.
#4
16.8.10, 15:39
ich mach das auch, koche vorher noch Lauchstangen ab, rolle den Blätterteig, dann Scheiben gekochter Schinken, Lauch und dicke Scheibe Gouda (schneide Gouda immer selbst auf) alles einschlagen ..wie bekannt Kanten mit Eigelb dann ab in Backofen echt lecker und fix gemacht, so als Vorspeise auch geeignet

die Resteverwertung finde ich auch sehr lecker

Blätterteig bietet sich immer gut dafür an:-)
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#5
8.11.12, 08:24
Oh, ich liebe die österreichische Sprache, sie ist so echt und klar. Schon das Wort "Eistreich", göttlich. Sagt alles in einem einzigen Begriff. Das Rezept ist übrigens auch gut, eigentlich altbekannt, aber man muss nur drauf kommen, dass es auch für Resteverwertung geht. Danke!
#6
8.11.12, 10:36
"Das Rezept ist übrigens auch gut, eigentlich altbekannt, aber man muss nur drauf kommen, dass es auch für Resteverwertung geht."

Jupp, so isses.
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#7
8.11.12, 11:09
wenn mann dann noch vor dem Backen den aufgerollten Blätterteig in 1.5 bis 2cm dicke Scheiben schneidet, diese noch mal mit Ei bestreicht, hat man leckere Schneckennudeln.
Krümmelt nicht so :)
#8
8.11.12, 15:46
Wie bei Allem, es kommt auf die richtige Würzung an!
#9
8.11.12, 20:46
wird Gemüse in dem Verfahren eigentlich gar, sprich kann ich das roh einwickeln, oder sollte es vorgekocht werden?
Man könnte doch z.B: TK-Gemüse einwickeln = Gemüsestrudel
hat da eine(r) von euch Erfahrungswerte?
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#10
8.11.12, 20:51
Der Tipp an sich ist eine gute Idee, die Ergänzungen der anderen hilfreich. Hätte der Blätterteig bloß nicht so viel Fett - seufz. Aber "Jausenlebensmittel, die als alleinige Speise nicht Gusto machen", das ist unschlagbar. Wie langweilig ist dagegen mein konturloses niedersächsisches Hochdeutsch! Neidische Grüße.
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#11
8.11.12, 22:13
wem Blätterteig zu fettig ist: es gibt im Kühlregal fertigen Strudelteig von guter Qualität (ich kaufe immer den von Tante Fanny) ... kann man einfach anstelle des Blätterteiges benutzen

TK-Gemüse bitte nicht im gefrorenen Zustand einwickeln sondern erst separat garen ... sonst matscht es den Teig durch
#12
9.11.12, 09:43
Wenn mir jetzt noch jemand erklärt was Jausenlebensmittel und Geselchtes sein soll!?
@contradictio: Auch in Niedersachsen gibt es genug Ausdrücke, die mit Hochdeutsch nichts gemein haben!
#13
9.11.12, 09:49
@Agnetha,

Strudelteig als Ersatz für Blätterteig, klasse Idee, merci.
#14
9.11.12, 10:35
@antonschoeller: http://de.wikipedia.org/wiki/Zwischenmahlzeit
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#15
9.11.12, 10:37
@antonschoeller: Da kann ich dir gerne weiterhelfen als eingewanderte Belgierin nach Österreich vor 2,5 Jahren: also Jausenlebensmittel heißt: Jause ist ein anderes Wort für Brotzeit. Also bei einer Jause auf der Alm bekommt man ein Holzbrett mit Brot sowie Schinken, Käse, Kren heißt Merrettich, Kartoffelsalat, Tomaten usw. vorgesetzt. Und Geselchtes ist wohl was Geräuchertes, ein anderes Wort ist auch Gepökeltes dafür. Aber damit kann ich selbst auch nicht viel recht anfangen. Am besten das Geselchte mal googeln, da kommen dann schon viele Umschreibungen hervor. L.G. Petra
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#16
9.11.12, 10:37
@antonschoeller: falls der erst Kommentar nicht ankommt: guck mal in Wikipedia nach, da stehts.
Jause = Eine Zwischenmahlzeit ist eine kleine Mahlzeit zwischen den Hauptmahlzeiten Frühstück, Mittagessen oder Abendessen. Im deutschen Sprachraum existieren für solch eine Mahlzeit zahlreiche verschiedene Ausdrücke. Diese lauten, je nach Region und Tageszeit, Brotzeit, Gabelfrühstück, Imbs, Jause, Winzerplatte, Marend/Marende, Neinerln. Unternessen, Vesper, Znüni und Zvieri oder zweites Frühstück,(aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie) soll niemand behaupten, das sei auf meinem Mist gewachsen.
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#17 Oma_Duck
9.11.12, 11:57
@Blumenwiese46: Klar kann man alles ergoogeln. Es wäre jedoch auch möglich, als Angehöriger einer Sprachgemeinschaft mit vielen vom Hochdeutschen abweichendenden Wörtern auch mal seinen Tipp daraufhin abzuklopfen.
Von Angehörigen der niederdeutschen Sprachgemeinschaft z.B. wird das ohne weiteres erwartet. Unsere Freunde aus den österreichischem, bajuwarischen oder allemannischen Gefilden würde schön kucken, wenn wir unsere regionalen Ausdrücke unerklärt posten würden.
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#18
9.11.12, 12:45
@Oma_Duck #16: grundsätzlich gebe ich Dir Recht und Du hast das auch sehr schön ausgedrückt mit "als Angehöriger einer Sprachgemeinschaft mit vielen vom Hochdeutschen abweichenden Wörtern". Allerdings stehen manche Wörter, nach denen hier immer mal wieder gefragt wird, durchaus im Duden und sind der deutschen Sprache zugehörig, z.B. Jause. Diese Worte sind also kein regionaler Dialekt, wenn auch in anderen Teilen des deutschen Sprachraums nicht geläufig. Um beim Beispiel zu bleiben: Jause würde wahrscheinlich auch ein österreichischer Nachrichtensprecher im Fernsehen sagen. Dass man die im eher nördlichen Teil unseres gemeinsamen Sprachraums nicht kennt, kann man als jemand, der eher dem südlichen Bereich zugeordnet ist, nicht immer voraussehen. Aber nochmal durchlesen und auf sprachliche Kompatibilität abklopfen schadet nie, da hast Du recht. Ich finde, man sollte sich auf beiden Seiten ein wenig bemühen. Ich frage mich nämlich andererseits auch oft, warum man den einen oder anderen Begriff, der hier verwendet wird, nicht einfach googelt, hat ja schliesslich jeder hier Internet. Ich verstehe, dass gerade hier viele ältere Mitmenschen unterwegs sind und das respektiere ich auch, aber zum Dazulernen ist man doch nie zu alt? Und die Lesbarkeit der Kommentare wird durch "wo bekomme ich Natron" oder "was heißt Jause" nicht gerade verbessert.

Just my 2 Cent, wie man neudeutsch sagt, oder mit anderen Worten: meine unmaßgebliche Meinung.
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#19 Oma_Duck
9.11.12, 12:58
@HörAufDeinHerz: "Jause würde wahrscheinlich auch ein österreichischer Nachrichtensprecher im Fernsehen sagen"
Klar würde er das sagen, er spricht ja zu seinen Landsleuten, für die es ein ganz normales Wort ihrer Sprache ist. "Jause" ist jetzt auch nicht so ein typisches Beispiel, denn jeder, der schon mal in Österreich Urlaub gemacht hat, wird die Brettljause kennen. Bei Paradeisern, Karfiol, Kren oder Obers ist das schon weniger wahrscheinlich.
Das "Znüni" unserer schweizer Freunde finde ich übrigens putzig, werde ich in meinen Sprachschatz aufnehmen. So wie ich die Kaufhalle von den ostelbischen Landsleuten übernommen habe, finde ich schöner als Supermarkt.
Es lebe die sprachliche Vielfalt, die leider "am Verkümmern" ist!
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#20
9.11.12, 13:46
@HörAufDeinHerz: Hallo, ich möchte dir insofern widersprechen, als dass solche Fragen schon Sinn machen, wenn sie sachlich beantwortet werden und nicht nur die (von einigen Usern) gerne angebrachten Verweise auf Google kommen! Dann weiß nämlich jeder Unwissende hier was Sache ist, es braucht nicht jeder Einzelne zu googeln und es kommen nicht ständig wieder die gleichen Fragen!
Ich persönlich stehe sowieso von jeher auf dem Standpunkt, dass man sich hier allgemein verständlich ausdrücken sollte - sprachliche Vielfalt hin oder her!

Trotzdem finde ich den Tipp einfach super, da ich Blätterteig liebe, mit pikanter Füllung erst recht!
#21
9.11.12, 15:03
Der Tipp ist super,danke.
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#22
10.11.12, 11:23
Antwort an alle google-Fans: Ich bin sehr wohl in der Lage Suchmaschinen zu benutzen, wahrscheinlich besser als die Mehrheit hier, da ich 1. EDV-Profi und 2. Seit Anfang der 90er im www unterwegs bin. Allerdings zerliest sich jeder (noch so tolle) Tipp, wenn ich dann bei jedem 5. Wort suchen soll, laß ichs lieber gleich.
Spaßig wirds, wenn Ausdrücke verwendet werden, die im Hochdeutschen eine andere, häufig die gegenteilige Bedeutung haben, Stichwort doppelte Negation! ;-)
#23
11.11.12, 00:04
Danke für den Tipp, damit kann man auch noch die kleinsten Reste lecker verwerten und nichts wird weggeworfen. :)

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