Bodenloser Obstboden als Dessert

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Das Beste am Obstboden ist der Belag und die Schlagsahne. Den Boden, zumal den praktischen fertig gekauften, kann man auch schon mal weglassen, meine ich.

Grundlage für das Dessert ist ein Wackelpudding (Götterspeise) der Geschmacksrichtung Zitrone oder Kirsch, je nachdem welche Obstsorte geschmacklich und farblich dazu passt. Den bereite ich nach Vorschrift zu, wobei ich den Saft von Sauerkirschen, Pfirsichen, Ananas, Mandarinen oder der gemischten Früchte (Glas oder Dose) mit verwende und Wasser nur zugebe, bis der auf dem Puddingtütchen verlangte halbe Liter voll ist. Zucker ist meist schon genug drin im Saft.

Das Obst verteile ich auf die Dessertgläser- oder schälchen und gieße den etwas abgekühlten Pudding darüber. Über Nacht in den Kühlschrank damit. Kurz vor dem Servieren mit reichlich geschlagener Sahne überhäufen. (Den Ausdruck "Sahnehäubchen" mag ich nicht, bei mir muss es schon eine ordentliche Haube sein!). Sprühsahne geht zur Not auch. Oder Vanillesoße, jeder wie er mag.

Man könnte auch Tortenguss nehmen, aber der ist geschmacklich wenig ansprechend und nicht so schön klar und stichfest wie der Wackelpeter. Insbesondere Kinder, auch erwachsene, lieben dieses Dessert.

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11 Kommentare


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#1
2.1.13, 22:24
Menno, jetzt hab ich Appetit *lach*
4
#2 MissChaos
2.1.13, 22:39
hmmm... Himbeerwackler mit Himbeeren, Vanillesosse und viieel Sahne.... Danke für die Anregung Oma Duck!
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#3 hungerhaken
3.1.13, 00:29
Genial! So ein Tortenboden macht doch eh nur dick, gelle?
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#4 xldeluxe
3.1.13, 00:40
Ich mag grundsätzlich von keinem Kuchen den Boden - egal ob selbst gebacken, gekauft, vom Bäcker oder wie auch immer. Selbst bei Pflaumenkuchen picke ich mir nur die Früchte raus und gebe den Boden an meinen Mann, der sich zwar freut, aber auch gewichtsmäßig richtig zulegt ;-)
Daher also für mich der ideale Tipp!
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#5 erselbst
3.1.13, 00:47
"bodenloser obstboden"--erscheint mir etwas irreführend diese bezeichnung. "bodenloses obstdessert" dürfte besser passen. gerade wo doch die tipgeberin selbst immer so großen wert legt auf exacte bezeichnungen und jeden , der auch nur den kleinsten anschein eines "fehlers" macht , dementsprechend kritisiert!!
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#6
3.1.13, 08:36
Ich finde den Tipp Genial.
Dazu noch Vanillesoße und Sahne......hm lecker
-3
#7 Oma_Duck
3.1.13, 12:29
@erselbst: Tut mir leid, wenn ich dich die in die Irre geführt habe. Aber was bleibt denn übrig, wenn man dem Obstboden den Boden wegnimmt? Richtig!
Bei "Bodenloses Obstdessert" hätte ICH mich gefragt: "HÄ? Wieso Boden?". Also doch exakter als man meint?
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#8
3.1.13, 21:13
Na, erselbst und Oma_Duck, da werde ich mich mal klugsch.... einmischen: beide von Euch gewählten Begriffskombinationen halte ich für falsch. Richtig wäre doch "bodenlose Obsttorte" ... denn Oma-Duck ein "bodenloser Obstboden" ist einfach ein Boden ohne Boden, also "nichts" .... und nun her mit den roten Daumen!

LGL
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#9
3.1.13, 21:15
PS: der Tipp an sich ist super und wird nachgekocht!

LGL
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#10 Oma_Duck
4.1.13, 15:15
@Li-liane: Gegen klugschei... habe ich bekanntlich nichts. Man lernt oft was dabei.
In diesem Fall liegt das Missverständnis vielleicht an regional unterschiedlichen Bezeichnungen. Hier in NRW nennt man einen mit Obst belegten Mürbeteig- oder seltener Biskuitboden (mit Rand) nun mal Obstboden. Habe mal beide Begriff bei Google eingegeben - der Unterschied springt gleich ins Auge. Obsttorten haben meist einen höheren, oft mehrschichtigen "Aufbau", während der Obstboden flach bleibt und im Ideallfall seine Höhe durch reichlich Schlagsahne erhält. ;-)
Aber wie gesagt, gleiche Dinge können regional unterschiedliche Namen haben.
Für dein P.S. vielen Dank!
#11
22.5.15, 14:22
Ich möchte diesen Tipp noch einmal aus dem Archiv holen. Nach dem Motto: "in der Not - schmeckt die Wurst auch ohne Brot" ein einfach herzustellendes Dessert. Warum den Belag vom (nicht so leckeren) Tortenboden naschen, wenn man ihn auch gleich weglassen kann?

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