Du kannst Bratapfelmus auf zwei Varianten ganz einfach selbst machen! Ob mit oder ohne Rosinen oder Mandeln – wie das geht, erfährst du hier.
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Bratapfelmus aus dem Klarapfel

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Zubereitungszeit

Zubereitungsdauer
Koch- bzw. Backzeit
Gesamt

Heuer trägt unser Klarapfelbaum wieder eine Menge schöner Früchte. Da habe ich mich auf die Suche nach Rezepten gemacht, die für uns auch Sinn machen, das heißt, dass das fertige Produkt auch gegessen wird bei uns. Ich habe mich an das Bratapfelmus gewagt und ich kann nur jedem, der gerne Äpfel isst, empfehlen, es auszuprobieren. Bitte keine Scheu vor dem Kochen! Es geht wirklich einfach und schmeckt sehr gut!

Es sind hier keine Mengenangaben erforderlich, da man sich hier nach der Größe des Backbleches richtet. Ich habe es auf zweierlei Arten gemacht, einmal den Apfel geviertelt und entkernt und dann im Rohr bei ca. 180 Grad 40 Minuten gebraten. Dabei war der Nachteil, dass man nur ungefähr zwei Kilo Äpfel pro Blech verarbeiten kann. Die Schale selbst wird hier nicht so schön gebraten, wie ich es gerne hätte.

Bei der zweiten Variante habe ich die Äpfel mit dem Strunk- vom Gehäuse befreit und darauf geachtet, dass wirklich alles vom Strunk entfernt wurde. Andernfalls würde sich das harte Kerngehäuse beim Essen störend auswirken.

Der Vorteil der zweiten Variante ist, dass man beinahe vier Kilo Äpfel auf einmal auf einem Blech braten kann und die Schale rundum, so wie bei einem richtigen Bratapfel, gebräunt wird.

Der Ordnung halber und zur besseren Übersicht nachfolgend der genaue Ablauf zu beiden Varianten. Ich selber würde diese Beschreibung nicht benötigen, mir würden nur eine kurze Beschreibung genügen. Doch Menschen, die sich beim Kochen noch unsicher sind, soll dies eine kleine Hilfestellung sein.

Bei beiden Varianten bleibt die Schale auf dem Apfel. Wen das stört, der kann natürlich die Schale abnehmen und diese extra trocknen für Tee. Die Rosinen sind kein Muss, nur wer sie mag, gibt sie dazu. Man kann auch Mandeln mit den Äpfeln im Rohr mitbraten. Ich persönlich habe ganz viele Rosinen dazu gegeben, dafür keine Mandeln. Ich mag die süßen eingetrockneten Trauben sehr. Nach der TCM bauen sie auch die guten Säfte im Körper auf. Durch den natürlichen Zucker Rosinen, ist es auch hinfällig, zusätzlich Zucker oder Honig beizugeben. 

Variante 1: Bratapfelmus mit Rosinen (geviertelt)

Zutaten

  • 2 kg Klaräpfel
  • 500 ml Wasser oder Apfelsaft 
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Vanillezucker 
  • 1 Handvoll Rosinen oder Mandeln

Zubereitung

  1. Äpfel waschen und vierteln, Gehäuse mit einem Messer wegschneiden und Äpfel auf ein Backblech mit höherem Rand legen.
  2. Wer Mandeln dazu gibt, muss sie gleich über die Äpfel geben und das Ganze dann bei 180 Grad ungefähr 40-50 Minuten im Rohr braten.
  3. Ca. alle 15 Minuten mit einer Bratschaufel die Äpfel wenden, damit sie gleichmäßig bräunen. Sind die Äpfel schön gebraten, dann haben sie eine leicht bräunliche Farbe angenommen.
  4. Die Apfelmasse mit einer Teigspachtel in einen Topf geben, Wasser oder Apfelsaft dazu (auf ca. 2 Kilo Äpfel 500 ml Wasser oder Saft), nach Geschmack mit Zimt und Vanillezucker würzen, Rosinen dazu geben und alles unter ständigem Rühren kochen lassen.
  5. Falls nötig, ein weiteres Mal Wasser oder Saft beimengen.
  6. Kosten und wenn es süß genug ist, in Schraubgläser füllen.

Variante 2: Bratapfelmus mit ganzen Äpfeln

Zutaten

  • 4 kg Klaräpfel
  • 1000 ml Wasser oder Apfelsaft
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Vanillezucker
  • 1 Handvoll Rosinen oder Mandeln

Zubereitung

  1. Äpfel waschen, Gehäuse mit einem Strunk-Ausstecher entfernen und Äpfel auf ein Backblech mit höherem Rand nebeneinander stellen.
  2. Im Rohr bei 180 Grad ca. 40-50 Minuten braten. Haben die Äpfel eine leicht bräunliche Farbe angenommen, sind sie schön gebraten.
  3. Die Apfelmasse in einen Topf geben; sie wird nicht passiert oder gemixt, sondern bleibt so grob mit der Schale.
  4. Wasser oder Apfelsaft dazu (auf ca. 2 Kilo Äpfel 500 ml Wasser oder Saft).
  5. Nach Geschmack mit Zimt und Vanillezucker würzen, Rosinen dazu geben und alles unter ständigem Rühren kochen lassen.
  6. Falls nötig, ein weiteres Mal Wasser oder Saft beimengen.
  7. Kosten und wenn es süß genug ist, in Schraubgläser füllen.

Es ist bei der zweiten Variante also alles gleich wie bei der ersten, mit dem Unterschied, dass man die Äpfel nicht wenden muss und dass das Gehäuse anders entfernt wird.

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