Brot ganz einfach herstellen

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Gesamtzubereitungszeit:

Das einfachste Brot der Welt - mit absoluter Gelinggarantie - auch für Backlaien geeignet!

Minimaler Arbeitsaufwand und schnell herzustellen, wenn mal kein Brot im Haus ist und man nicht mehr einkaufen gehen kann oder will:

Zubereitung

  1. 600 g Mehl mit 1 Pck. Trockenhefe vermischen
  2. 2 TL Salz und 1 TL Zucker unterheben
  3. Zuletzt 400 ml lauwarmes Wasser langsam unterrühren und dabei solange gut verkneten, bis man eine homogene Teigmasse hat
  4. Nun den Teig mit einem Tuch abdecken und bei Zimmertemperatur oder bei 50 ° im Backofen (unterste Schiene) gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat 
  5. Dann den Teig nochmal kräftig durchkneten und länglich formen, in eine vorher ausgefettete Sandkuchenform legen, abdecken und nochmal gehen lassen
  6. Inzwischen den Ofen auf 200 ° vorheizen 
  7. Wenn der Teig hochgegangen ist, die Oberfläche mit Wasser bepinseln und das Brot auf 2. oder 3. Schiene von unten 35 - 40 Minuten backen 

Das Brot schmeckt natürlich frisch am allerbesten, aber auch noch 2 Tage später, vorausgesetzt, es überlebt solange!

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13 Kommentare


1
#1
26.5.14, 22:11
crzv
#2
26.5.14, 22:13
äh, sorry! Meine Tochter hat auf meinem Handy rumgetippt:-))
2
#3 Herr_Maenne
26.5.14, 23:49
Reif ist der Teig nach der "Daumenprobe". Kurz und sanft den Daumen drauf drücken. Kommt der Teig sofort wieder hoch: Ofenzeit!
#4
29.5.14, 18:21
Ganz so einfach ist es nun doch nicht. Mit Weizenmehl Typ 405 (das wohl gemeint war) gelingt das Brot bestimmt, aber mit "schweren" Mehlsorten wie Roggen usw. wird man so kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. Von Dinkel und anderen exotischen Getreidesorten würde ich persönlich sowieso die Finger lassen.

Nicht nur für Brotbackneulinge empfehle ICH die preiswertigen Fertigmischungen von Aldi & Co. Wenn man die Anleitung auf den Tüten befolgt, wird man kaum enttäuscht.
Praktischerweise nimmt man das ganze Kilo (doppelte Wassermenge!), warum zweimal diesen Aufwand betreiben? Passende größere Kastenformen bietet jedes Haushaltswarengeschäft feil. Das auch im Tipp empfohlene nochmalige Durchkneten nach dem ersten "Gehenlassen" kann man sich nach meiner Erfahrung sparen, direkt aus der Rührschüssel in die Form geht auch.

Zu hohe Energiekosten? Bei unter 1 Euro für ein 1000 Gramm-Brot kein Thema. Früher meinte ich, dass sich selber backen finanziell nicht lohnen würde - aber bei den heutigen Brotpreisen . . .
#5
29.5.14, 20:07
@Spectator: Ja, mit Brotbackmischungen habe ich auch mal angefangen.
Dann habe ich mich langsam an andere Sachen rangewagt.
Dinkel ist übrigens die Urform des Weizens. Du kannst also Weizen ohne Bedenken durch Dinkel esetzen. Da ist nichts exotisches. Er ist sehr bekömmlich.
#6
29.5.14, 20:33
@Rumburak: Mit Dinkel habe ich es noch nicht versucht, ihm geht jedoch der Ruf voraus, dass er "schwer zu verarbeiten" ist.
Ich wüsste auch gar nicht, warum ich zur "Urform" zurückkehren sollte. Die heutigen Sorten wurden ja nicht von ungefähr herangezüchtet - die Mühe unserer Vorfahren soll ja nicht umsonst gewesen sein. Außerdem ist Dinkelmehl verhältnismäßig teuer, und ich will ja unter anderem Geld sparen beim selber backen. Und das normale Weizen- oder Mischmehl bekommt mir auch gut.
#7 moonriver
29.5.14, 22:51
@Spectator:
Ja, natürlich geht's hier um das normale Weizenmehl Typ 405, das jeder immer im Haus hat, und nicht um Back-Experimente oder darum, ein besonders aufwändiges Brot herzustellen.
Hier geht's um ein ganz einfaches Brot, das mit extrem wenig Zutaten extrem einfach und ohne viel Schnickschnack herzustellen ist - und dieses Brot kann jeder backen! Dafür braucht man keine Backmischung zu kaufen oder im Haus zu haben.

Es ist auf jeden Fall die preiswerteste Lösung und schmackhaft ist dieses Brot auch noch. Man kann es herzhaft belegen, es schmeckt aber mindestens genauso gut mit Marmelade oder Honig.
Wie ich oben im Text erwähnte, ist das eine ganz einfache Lösung ohne großartigen Arbeitsaufwand, wenn man mal kein Brot im Haus hat, und normales Weizenmehl 405 hat ja wohl jeder im Haus, außer er verträgt es nicht; in dem Fall wird sich die betreffende bzw. betroffene Person wohl kaum für dieses Rezept interessieren.
Und....... die 5 Zutaten kann man sich auf jeden Fall merken......
#8
30.5.14, 12:11
@moonriver: Gegen dein einfaches Rezept habe ich nichts einzuwenden. Ich wollte nur auf eine auch sehr einfache Brotbackmöglichkeit aufmerksam machen - dafür muss man nicht einmal die Hefe im Haus haben.
Weiterer Vorteil: Außer Weißbrot sind Varianten wie Roggenmischbrot, "Bauern"-Brot oder Körnerbrot im Angebot. Ferner habe ich den "Verdacht", dass in den Fertigmischungen außer Hefe noch weitere Hilfsmittelchen enthalten sind, die sonst nur den Profis zugänglich sind. Anders kann ich mir nicht erklären, wie das Brot auch mit Roggenanteil so schön locker wird.
#9
30.5.14, 13:50
@Spectator: Und viele "Hilfsmittelchen" stehen gar nicht auf der Verpackung. Das ist sogar legal. Laut Gesetz müssen die Hersteller nur die Zusatzstoffe angeben, die beim Endprodukt eine Funktion (Geschmack, Farbe Konsistenz) haben. Stoffe, die nur für die Herstellung gebraucht werden, dürfen die Hersteller verschweigen.
#10
30.5.14, 16:13
@Rumburak: Da diese Hilfsmittel wahrscheinlich in jedem gekauften Brot sind, sind sie mir beim gelegentlichen Selberbacken sogar willkommen - was nützt mir ein Brot, an dem man sich die Zähne ausbeißt. "Gefährlich" werden sie schon nicht sein. Mein Verdauungsapparat hat keine Probleme damit.
#11
8.8.14, 11:48
Tolles Rezept, bei mir hat es sehr gut geklappt! Dankeschön!!!
#12
18.1.15, 12:41
Ich backe Brot mit fertiger Backmischung, gebe Kümmel oder Leinsamen dazu - fertig.
Backe alles nach Anleitung in einer Kastenform, gelingt immer und schmeckt prima.
Brauche dazu keinen Brotbackautomaten.
#13
25.1.15, 11:42
Falsch, Dinkel ist nicht die Urform des Weizens, sondern Emmer.
Weizenmehl hat von Haus aus eine gewisse "Klebkraft," die ausreicht, um ein Brot in Form zu halten ( sehr einfach ausgedrückt.)
Roggen muß mit "Säure" erst zum Kleben gebracht werde, entweder mit u. a. Trockensauer, Sauerteig, u. anderes behandelt werden .
Wer Fertigbackmischungen verteufelt, hat keine Ahnung. Sie sind hervorragend, besser als so manches Selbstgepanschtes.
Übrigens, ich backe im Jahr ca 600 Brote in einem antiken Lehmbackofen, habe schon ca 120 Leuten
dieses traditionelle Backen beigebracht.

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