Butterplätzchen - schnell und einfach

Die Butterplätzchen müssen nicht unbedingt lagern. Die sind auch frisch gebacken, schon sehr mürbe und sofort essbar.
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Fertig in 

Zugegeben, ich bin ein Freund von Plätzchen-Rezepten, die erst durch etwas Lagern so richtig mürbe und geschmacksintensiv werden. Dieses Rezept fand ich aber total interessant und musste es noch unbedingt kurz vor Weihnachten ausprobieren. Das Besondere hierbei ist, dass gekochtes Eigelb verwendet wird. Ja, richtig gelesen! Der Teig hat mich ebenso begeistert. Er ist sehr glatt, geschmeidig und klebt nicht beim Ausrollen. Das finde ich absolut toll! 

Zutaten

40 Portionen
  • 3 Eier
  • 200 g Butter
  • 100 g Vollrohrzucker
  • 380 g Dinkelmehl 630
  • 1 Bio Zitrone den Abrieb
  • 1 Prise(n) Salz

zum Bestreichen

  • 1 Eigelb
  • 2 EL Kondensmilch
  • 50 g Streudeko nach Wunsch
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Zubereitung

  1. Die Eier müssen zuerst hart gekocht werden. 
  2. Dann die Eier schälen, halbieren und das Eigelb herausholen. Das Eiweiß wird nicht benötigt. Das kann man nebenbei futtern.
  3. Die Eigelbe durch ein Haarsieb streichen (siehe Fotos).
    Die hart gekochten Eigelbe werden durch ein Haarsieb gestrichen. Wir brauchen nur das feine Eigelb
  4. Den Vollrohrzucker zu Puderzucker mahlen.
  5. In einer Schüssel die zimmerwarme Butter, Zucker, Mehl, Zitronenschale, durchgedrückten Eigelbe und Salz zu einem glatten Teig verkneten.
  6. Teig für mindestens zwei Stunden, besser über Nacht, im ruhen lassen.
  7. Den Teig nach dieser Zeit herausholen und etwas klimatisieren lassen. Er lässt sich dann leichter verarbeiten
  8. Den Teig etwa 0,5 cm dick ausrollen und Figuren ausstechen und auf ein Backblech legen.
  9. Das rohe Eigelb mit der Kondensmilch verquirlen und die Plätzchen damit bestreichen.
  10. Nach Wunsch mit Streudeko verzieren.
  11. In dem vorgeheizten Backofen bei 170° C etwa 15 Minuten backen.
  12. Herausholen und abkühlen lassen. In Keksdosen aufbewahren oder sofort naschen.

Bei mir durfte der Teig über Nacht im Kühlschrank reifen. Man kann ihn auch nach zwei Stunden Ruhezeit weiter verarbeiten. Ich persönlich finde eine lange Ruhezeit aber wesentlich besser. Etwa eine Stunde vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank holen. So lässt er sich leichter ausrollen.

Also wer noch nicht zum Plätzchenbacken gekommen ist, ist mit diesem Rezept schnell dabei und kann noch flott etwas auf den Tisch bringen. Viel Spaß beim Nachbacken und Naschen.

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