Eierrösti

Jetzt bewerten:
3,6 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Zutaten: 

  • 600 g altbackenes Brot, in Ringe geschnitten
  • 4-5 frische Eier
  • Salz, Pfeffer, Muskat und Paprika
  • Öl und 1 EL Butter
  • Nach belieben etwas Milch

Zubereitung:

Die Eier mit dem Gewürz schlagen (wie für Rührei), das Brot in einer Bratpfanne gut rösten, die Eiermasse darüber gießen, gut schütteln und 10 Minuten auf kleinem Feuer köcheln.

Nach  Belieben mit Schnittlauch bestreuen.

Dazu Salat: ein gutes und preiswertes Abendessen!

 

Eine Variante: Äpfel in Schnitze schneiden und mit Zucker und Zimt kochen. Anstatt der Eimasse aufs gebackene Brot geben, umrühren, fertig!

Nennt sich bei uns Grossmutters Apfelrösti.

E Guete!

Von
Eingestellt am
Themen: Rösti

35 Kommentare


5
#1 Dora
8.7.13, 07:08
Ich habe das nicht ganz verstanden: altbackenes Brot in Ringe geschnitten?

In Stücke kann ich mir vorstellen, aber Ringe? Da stehe ich im Moment auf dem Schlauch :-(

Aber ansonsten kann ich mir das lecker vorstellen, mit dem Apfelkompott weniger, da ich eher für die herzhafte Variante bin.
1
#2
8.7.13, 08:02
Das machen wir auch oft!

Variante: Brot in Scheiben schneiden, einen Kreis in der Mitte ausstechen, Brot in die heiße Pfanne in Butter und mit der Eiermasse füllen. Dann ausbacken. Wir nennen das ganz simpel dann Ei im Brot :-D
3
#3 holunderwisel
8.7.13, 09:06
@Dora: Hast ja recht, Ringe ist nicht ganz richtig! Stücke wäre eher passender!

Gruss , Holunderwisel
3
#4
8.7.13, 11:02
Klingt lecker. Ungefähr die herzhafte Variante von armen Rittern.
Muss ich demnächst mal probieren.
#5 holunderwisel
8.7.13, 12:17
@susi73: Siehst Du, "arme Ritter" kenne ich nicht!
Gruss, Holunderwisel
2
#6 Kräuterhexlein
8.7.13, 12:55
holunderwisel, danke vielmals für das Rezept. Habe ich als Kind immer am Wochenende zum Frühstück bekommen und mir zum Schluss noch etwas Zimt und Zucker darauf gestreut. War natürlich ohne Pfeffer, Salz und Paprika, nur mit Muskat. Ist bei mir komplett in Vergessenheit geraten und werde es jetzt bestimmt am Wochenende wieder machen. Diesmal auch Deine Version.
Hat mich sehr gefreut. Kenne ich auch als "armer Ritter".
2
#7
8.7.13, 13:31
Hallo Holunderwiesel, das hat mir meine russisch- französische Gastmutter letzte Woche zum Abendessen präsentiert und ich fand es wirklich lecker. Vielen Dank, dass du das Rezept eingestellt hast! Das ist ein leckeres Abendessen und man kann prima Brotreste verwerten :-)
Viele Grüße aus dem sonnigen Paris!
2
#8 holunderwisel
8.7.13, 15:41
@BrigitS: HaLLO nach Paris! Du hast es gut! Oder wohnst Du vielleicht dort

Freut mich so, dass Dir das Rezept gefällt! Also istt man so was auch in Russland und Frankreich,- wie klein ist doch die Welt!

geniesse Paris weiterhin, Gruss aus der sonnigen Schweiz, Holunderwisel
1
#9 holunderwisel
8.7.13, 15:43
@Kräuterhexlein: ist doch schön, dass plätzlich Kindheitserinnerungen aus dem Nichts auftauchen! Auch ich habe dieses Gericht besonders als Kind genossen, es stammt von meiner Grossmutter. gruss, Holunderwisel
1
#10
8.7.13, 16:52
holunderwisel, noch ein Gericht, was ich mir abspeichern werde. Gerade jetzt, wenn es so warm ist, kann man das abends schnell zubereiten, ein Salat dazu, fertig. Super! Hast du noch mehr so lecker Gerichte auf Lager?
1
#11 Kräuterhexlein
8.7.13, 18:44
@holunderwisel: Jaaa, ist wirklich schön und die Freude war groß. Das Rezept ist nämlich auch von meiner Großmutter, die war gebürtige Polin und ich habe sie sehr geliebt. Bin im Ruhrpott aufgewachsen und meine Großväter und Onkel waren alle im Bergbau tätig und da war nie viel Geld vorhanden. Eier (eigene Hühner) und Brot gab es aber immer. Ach, mir fällt so viel dazu ein. Nicht nur das Rezept auch meine Erinnerungen gefallen mir.
Liebe Grüße vom Niederrhein
#12 holunderwisel
8.7.13, 18:50
@Kochmütze: Toll, das "mein" Gericht Dir zusagt! Es stammt von meiner Grossmutter, sie war eine sehr sparsame Frau und hat nie etwas weggeworfen.
ich habe so Einiges von ihr gelernt.

Gruss aus der Schweiz, Holunderwisel
1
#13 holunderwisel
8.7.13, 19:22
@Kräuterhexlein: Also, Ruhrpot sagt mir etwas : habe vor einiger Zeit im Fernsehen mit grosser Freude die Sendung "Ruhrpot-Schnauzen" angeschaut!
Deutschland scheint ein wunderbares Land zu sein, sehr gerne schaue ich mir Sendungen über Landschaften bei Euch an!

Grosseltern sind übrigends schon eine wunderbare sache ( wenn sie nett sind!) ich habe auch nur gute Erinnerungen an sie.

Schöne Abe und liebe Grüsse, Holunderweisel
3
#14
10.7.13, 17:59
@Kräuterhexlein:

Arme Ritter sind in Milch-Eimasse gewendete Brotscheiben, dann noch in Weckmehl gewendet (paniert) und in der Pfanne ausgebacken. Dann noch heiß in Zimt-Zucker wälzen.

Man kann es auch mit Brötchen machen.

Dazu Kompott nach Geschmack.

Das gabs bei mir meist am Monatsende, wenn die Haushaltskasse nur noch dünn besiedelt war.
#15 armando
10.7.13, 18:13
@Kiddie : diese Variante kenne ich als altgedienter Soldat (1974-1982).Wurde damals auf dem Klappspaten über offenem Feuer gebrutzelt. Das Ausgeschnittene wurde allerdings wieder aufgelegt und dann das Ganze gewendet.
#16 holunderwisel
10.7.13, 18:53
@wattebällchen: Das tönt gut, werde es so auch versuchen!

Schön, so ein Austausch!
#17 holunderwisel
10.7.13, 18:55
@armando: Kann mit vorstellen, dass auf offenem Feuer es doppelt so gut geschmeckt hat! Dazu noch im Militär, wo man doch sicher sehr grossen Hunger hatte! ich frage nun nicht, ob Du das Militär vermisst!!
#18
10.7.13, 19:04
Ääähem...
Wenn ich meine Semmelknödel selber mache, und die altbackenen Brötchen schneide, da krieg ich nie "gute" Stücke raus, da bröselt alles einfach so weg :-(
Wie dick sollen denn dann die Scheiben geschnitten werden, damit ne Scheibe ne Scheibe bleibt????
Hab ich da was verpeilt?
1
#19 armando
10.7.13, 19:13
@ holunderwiesel : bin jetzt 6o, Ich vermisse nicht das Militär, aber manchmal, bei einem Glas Rotwein und einer Pfeife, doch die alten Kameraden.
Aber dafür koche ich jetzt leckerer als damals und hole mir sehr viele Anregungen bei frag-mutti.
#20 holunderwisel
10.7.13, 19:19
@PetraHoe: Hab da wohl etwas nicht ganz gut beschrieben: ich schneide einfach das alte Brot in ca.1cm dicke Scheiben,- am Besten eignet sich etwa 4-5 Tage altes Brot,- die Scheiben zerkleinere ich in mundgerechte Stücke. Meine Grossmutter brachte es fertig und schnitt Ringe, keine Ahnung, wie!
#21 holunderwisel
10.7.13, 19:22
@armando: ich erinnere mich an meinen Schwiegervater, auch er hat öfters erzählt, dass er vom Militär nur die alten Kameraden vermisse! Muss dort schon eine tolle Kameradschaft gewesen sein, da klönnen wir Frauen halt nicht mitreden !
Aber ich finde es sehr schön, dass Du auch kochst!

Schöne Abe, Holunderwisel
#22
10.7.13, 21:38
@PetraHoe: Dann hast du ein stumpfes Messer. Versuch es doch mal die Scheiben mit der Brotmaschine zu schneiden!
Ich hab mir das als Kind oft nach der Schule, wenn keiner zu Hause war und Zeit hatte für mich ein Mittagessen zu kochen, gemacht. Ging schnell und die Zutaten waren meistens da. Heiße Butterpfanne, kleingezupfte Brotscheibe rein, ab und zu mal wenden.
Ich habe aber die Eier nicht verquirlt sondern wie ein Spiegelei darüber gegeben. Und ich fand das so lecker wenn das Eigelb noch etwas flüssig war.
-1
#23 holunderwisel
11.7.13, 07:17
@omaschnattchen: Besitze leider keine Brotschneidemaschine! meine Oma besass sicher auch keine. Trotzdem konnte sie wunderbare Ringe schneiden,- habe damals leider zu wenig aufgepasst!
ich kann leider flüssiges Ei nicht essen, Spiegelei muss ich auf beiden Seiten braten!
#24
11.7.13, 10:02
Das hört sich so ähnlich an wie arme Ritter.
Ich denke diese Rezepte sind alle von unseren Müttern und Großmüttern, die in Kriegs- und Nachkriegszeiten sehen mussten womit sie sich ernähren ;-))
#25
11.7.13, 11:40
bei mir heißt dieses gericht vogelheu,meine kinder und ich haben es auch gerne mit apfelmuß,zwetschgenkompott etc.und alles mit zimtzucker hmmmmmmmmmmmgrüße aus dem markgräflerland
#26
11.7.13, 15:00
Ein tolles Rezept zum nachkochen,vor allem sparsam, wenn in der Familienkasse nur mehr wenige Euronnen sind.
#27 holunderwisel
11.7.13, 15:19
@orchi: Finde ich auch! je älter ich werde. desto mehr schätze ich die einfachen und preiswerten Gerichte, und denke auch deshalb in Dankbarkeit an meine Gross-
mutter zurück!

Gruss aus der Schweiz, holunderwisel
#28
11.7.13, 21:15
Das war das Lieblingsgericht meines Vaters, allerdings aus altbackenen, kleingeschnittenen Brötchen gemacht. Er nannte es "Weckzemmata" und hat es mit Salat bevorzugt. Ich selbst und meine Geschwister haben eher die süße Variante mit Apfelbrei und Zucker gemocht. Seit ich verheiratet bin, habe ich das nicht mehr gegessen (und das ist schon 36 Jahre) her. So kommen plötzlich alte Erinnerungen hoch. Vielleicht kann ich das Rezept meinen Mädels weitergeben.
#29
11.7.13, 23:47
@holunderwisel
Eierrösti mit Öpfumues oder Öpfurösti mit Zimet - eifach guet.
Merci das Du das Schwizer-Rezäpt igsteut hesch, i liebe die beide Rezäpt sit mir Chindheit u mache das ab und zue.
Gruess us em Bärner Oberland
#30
12.7.13, 08:34
@holunderwisel: Arme Ritter macht man auch mit altem Brot oder Toastbrot. Ei mit Milch verquirlen und dann das Brot darin tränken. Ausbacken und Zimt und Zucker drüber streuen.
#31
12.7.13, 12:32
@wattebällchen: habe Arme Ritter auch schon mit Toast zu bereitet , nur sollte es schon etwas älter sein.
#32
12.7.13, 18:16
im Rheinland heißt das Gericht Armer Ritte, und wird mit Zucker bestreut
#33
13.7.13, 20:30
@pcbird: In Hannover haben wir Armer Ritter mit Weinschaumsoße gegessen.
Ein richteger Gaumschmaus !
#34 holunderwisel
14.7.13, 09:01
@altmodisch: Kann ich mir gut vorstellen, nur, wie bereitet man eine Weinschaumsauce zu?
#35
21.7.13, 19:53
@holunderwisel: Es tut mir Leid das ich erst heute Anworte, hatte zu viel um die Ohren!
Zutaten
250 ml Weißwein
3 Eigelb
1 Ei(er)
100 g Puderzucker


Zubereitung
Arbeitszeit: ca. 10 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Brennwert p. P.: keine Angabe

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und eine Edelstahlschüssel hineinsetzen. Wein, Eigelb, Ei und Puderzucker in der Schüssel dickschaumig aufschlagen.
Für mich immer noch LECKER !

Verfasse einen Kommentar

Emojis einfügen