Frag Mutti Blogwahl 2021: Hier sind die Gewinner*innen!

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Hier ist die Keule einer Gans zu sehen. Durch das Nachbraten bei hoher Temperatur wird alles sehr knusprig
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Ente nach Niedriggarmethode

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Zubereitungszeit

Zubereitungsdauer
Koch- bzw. Backzeit
Gesamt

Ente nach einer Methode von Alexander Hermann zubereitet. Kombiniert mit meinen Erfahrungen ein ganz tolles Geschmackserlebnis.

So bereite ich meine Ente oder Gans schon viele Jahre zu. Hatte diese Methode mal im TV von Alexander Hermann gesehen und war begeistert. Alles völlig unkompliziert und entspannend. Das Beste dabei, man ist an dem Weihnachtsfeiertag schnell fertig und steht nicht ewig in der Küche. Ein kann ich für die Zubereitung empfehlen. Man kann die Ente entweder am Stück zubereiten oder 1-2 Tage vorher und an Weihnachten nur kurz fertig braten. Meine Enten und Gänse hole ich in der Nachbarschaft. Die laufen dort frei rum und das schmeckt man einfach. Also solltet ihr eine ähnliche Möglichkeit haben, dann macht es. Das Geld ist wirklich gut angelegt.

Die Füllung gibt dem Geflügel einen richtig leckeren Geschmack. Ich mache die Füllung am Schluss komplett raus und gebe nur etwas zur Soße. Ansonsten mag ich sie nicht dazu essen.

Ente im Ganzen gebraten. Für 4 Personen:

Zutaten

  • 1 Ente küchenfertig ca. 2,3 kg
  • Salz, Pfeffer

Für die Füllung:

  • 1 Apfel
  • 1 Orange
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Scheibe Pumpernickel
  • Je 1/2 Tasse Rosinen, Nüsse oder Mandeln
  • Beifuß, Majoran, Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Ente gründlich waschen und abtupfen. Den Bürzel abschneiden, mit etwas Salz von allen Seiten leicht würzen. Die Füllung kleinschneiden und die Ente damit füllen. Nun die Ente großzügig in Klarsichtfolie komplett einwickeln, dabei der Ente ruhig ein bisschen Form geben und mehrmals mit der Folie umwickeln. Keine Angst, die Frischhaltefolie geht im nicht kaputt. So hoch wird die Temperatur nicht. Ein Bratenthermometer einstecken und schauen, dass die Kerntemperatur bei 69 Grad liegt. So bis 72 Grad sind kurzzeitig auch ok. Bleibt es auf Dauer höher, wird das Eiweiß fest und das Geflügel zäh am Ende.

Auf ein Backgitter in die Mitte des Backofens geben, bei 70-80 Grad O/U für 14 Stunden garen.

Anschließend vorsichtig die Folie aufschneiden. Aufpassen – im Inneren der Ente hat sich etwas Schmorsud gebildet, diesen vorsichtig in eine Tasse gießen. Die Ente komplett aus der Folie auswickeln, mit einem Küchenpapier trocken tupfen. So fertig gegart ist die Ente 1-2 Tage im Kühlschrank bzw. bis zu 2 Wochen im Tiefkühlfach lagerbar. Dazu die Ente erneut straff in Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank bzw. Tiefkühler legen. Um die Ente bildet sich so eine Art Fettpanzer beim Erkalten. Dieser hält die Ente frisch.

Ente fertig braten

Die Ente nun von der Folie befreien und auf ein Backblech auf den Boden des Backofens schieben und bei 220 Grad für 20-30 Minuten von allen Seiten knusprig braun und rösch braten. Nun tritt aus der Ente auch das restliche Fett aus. Die fertige Ente auf ein Schneidbrett legen, 1-2 Minuten ruhen lassen, die Füllung entfernen und am Tisch tranchieren.

Tipp für die Soße

Schmorsud der Ente mit 0,4 Geflügelfond auffüllen, aufkochen und 2-3 EL von der Füllung hineingeben und 10 min ziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Rotwein und Orangensaft abschmecken. Durch ein Sieb gießen oder mit dem Pürierstab einmal durchgehen. Nach Wunsch mit etwas Weizenstärke abbinden.

Garzeiten im Backofen

Hier sind noch ein paar Zeiten und Geflügel, womit ich das schon ausprobiert habe. Da die Temperatur so niedrig ist, kommt es nicht auf genaue Zeiten an. Man kann das Geflügel auch noch ein paar Stunden länger im Ofen lassen. Nur bitte nichts an der Temperatur ändern. Die muss so niedrig bleiben. Trocken wird ja nichts. Wer also unsicher ist, lässt das Ganze 2-3 Stunden länger im Ofen. Manche Tiere sind ja auch etwas älter und brauchen dann auch länger.

Geflügel Beispiel Garzeit im Ofen
4 kg Ente ca. 20 h
2,3 kg Ente ca. 14 h
5,5 kg Gans ca. 24 h
6 kg Pute ca. 26 h

Als ich mit dieser Methode anfing, habe ich zuerst ein Probekochen gemacht, damit wir uns nicht das Festtagsessen versauen. War aber unnötig. Wer aber auf Nummer Sicher gehen will, der kocht kurz mal Probe 😉

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