Erdbeermarmelade mit grünem Pfeffer

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Zutaten

  • 1 kg Erdbeeren (fertig geputzt, kleingeschnitten)
  • 1 Packung Gelierzucker 2 zu 1
  • 2 TL eingelegter grüner Pfeffer

Zubereitung

Die Erdbeeren mit dem Zucker mischen und nach Anweisung kochen. (Während das Ganze erhitzt, püriere ich die Erdbeeren. Meine Kinder mögen keine "Mäuseköppe" im Brotaufstrich, deshalb habe ich mich fürs Pürieren entschieden.)

Kurz ehe alles kocht, gebe ich den Pfeffer hinein. Dann in Twist-off Gläser füllen und gut verschließen.

Kleiner Tipp: wer es etwas schärfer mag, kann auch grob zerstoßenen schwarzen Pfeffer nehmen.

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15 Kommentare


#1 knuffelzacht
9.5.10, 11:07
Lecker! Ich noch nie Erdbeermarmelade mit Pfeffer eingekocht, mahle mir aber über Erdbeermarmeladenbrot immer reichlich Pfeffer.
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#2 laggelin
1.7.10, 17:06
werd` ich nachher gleich mal ausprobieren, bin nämlich grad beim Einkochen.
Warum nur nehmt ihr immer Gelierzucker 2:1. Da ist doch Konservierungsmittel drin. Bei einem Test haben sie festgestellt, dass das krebserregend sein soll ?! Für Allergiker auch total ungesund.
Normaler Gelierzucker tut`s doch gleich gut. Man kann ja auch weniger nehmen und dafür zusätzlich Apfelpektin. Ist rein pflanzlich und geht genauso gut.
#3 Valentine
1.7.10, 17:23
Bei Dr. Oetker find ich leider keine Zutatenliste- bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass Gelierzucker einfach nur eine Mischung von Zucker und Pektin ist. Bei 1:1 ist halt weniger Pektin pro Kg drin, bei 1:2 oder 1:3 entsprechend mehr. Welches Konservierungsmittel soll denn da drin sein?
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#4
29.5.14, 12:09
Gemäß Codecheck ist als Konservierungsmittel Sorbinsäure drin bei 2:1 Gelierzucker (bei 3:1 hab ich jetzt nicht nachgeschaut, findet man aber sicher auch im Internet).
http://www.codecheck.info/essen/backzutaten_suessungsmittel/zucker/ean_4000521730000/id_387211/Dr_Oetker_Extra_Gelierzucker_2_1.pro

Wird lt. Codecheck als bedenkenlos eingestuft:
Andere Namen Sorbinsäure
Verwendung Konservierungsmittel
Beschreibung [4] Die Sorbinsaure und ihre Salze gelten als unbedenklich, da sie im gesunden Körper wie Fettsauren abgebaut werden. Sie können den Eigengeschmack z. B. von Brot beeinträchtigen.
Beschreibung [2] Künstlich hergestellter Konservierungsstoff. Kommt natürlich vor allem in Vogelbeeren, aber auch als Fettsäure in verschiedenen Lebensmitteln vor, saurer Eigengeschmack. Halbfettmargarine, Dauerwurst (zur Oberflächenbehandlung gegen Schimmelbefall), Fischerzeugnisse, Saucen, Schnittbrot, Sauergemüse, Früchte für Joghurt.

Ist also schon ein Konservierungsstoff, aber kein wirklich schlimmer.
Muss aber trotzdem jeder für sich entscheiden ob er lieber mehr Zucker nimmt (also der klassische Gelierzucker 1:1) wo eben der Zucker der hauptsächliche Konservierungsstoff ist oder ob man mit Sorbinsäure einverstanden ist.
Hängt sicher auch davon ab ob jemand empfindlich auf solche Stoffe reagiert oder nicht.

Ich persönlich denke es ist kein großes Problem, da gibt's sehr viel schlimmeres was die meisten regelmäßig essen, trinken oder sich auf die Haut schmieren ohne es überhaupt zu ahnen. Aber wie gesagt, ist eine persönliche Entscheidung. :-))
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#5
29.5.14, 12:43
Also ich empfehle euch ganz ohne Gelierzucker Marmelade herzustellen.
Nehmt z.B. 1kg. Erdbeeren dann 1Tüte (32g) Konfitura oder auch Konfigel und süßt mit Agavendicksaft, beides aus dem Naturkostladen. Das ist doch viel besser als alle diese Zusatzstoffe.
#6
29.5.14, 12:54
Was ist denn eingelegter Pfeffer???
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#7
29.5.14, 13:33
uralter Tipp rausgekramt - gerade richtig kurz vor der Erdbeerzeit, ist ja niedlich !

Also ich koche seit Jahrhunderten meine Mermelde selber. Früher mit "normalen" Haushaltszucker, dann einige Zeit mit Gelierzucker, seit ein paar Jahren mit etwas Zucker, Steviablättern und Pektin.

Klappt immer prima, ist schön süß aber sehr kalorienreduziert, da ja nur wenig Haushaltszucker (neben dem Fruchtzucker ) drin ist.

Konserierung im Gelierzucker ist mir auch ganz neu, wie wärs mit Aufklärung? Wäre sehr dankbar !

Übrigens streiche ich jede Marmelade seit Jahren nach dem Kochen ,vor dem Einfüllen und Einkochen durch ein feines Sieb. Erst meiner Eltern wegen, die mochten keine Kernchen ( wie von Erb-oder Himbeeren), dann meines Mannes wegen. Auch meine Kinder mögen das samtige der passierten Marmelde lieber.
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#8
29.5.14, 13:37
Ach ja, noch ein toller Marmeladentipp,den vielleicht noch nicht jede Mutti kennt:

Hollunderbeeren mit Apfel - der Knaller !

Reife Hollunderbeeren und süße Äpfel im Verhältnis 3 zu1 und nach dem Kochen auch passieren und durch ein feines Sieb streichen.
Wird göttlich ! Der etwas herbe Hollunder wird durch die süßen Äpfel (Spritzer zitrone nicht vergessen) schön abgerundet und abgemildert.
#9
29.5.14, 19:13
@Birgit-Martha: ...und schnell mal bloß als Kompott - Hollunderbeeren und Apfelstückchen und Zucker kochen funktioniert auch.
Wenn man viel davon hat, kann man das ja auch noch heiß in Gläser abfüllen für eine spätere Verwendung.
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#10
29.5.14, 20:08
genau Boomer !

Nur das Abpopel der kl. Hollunderbeeren von den Dolden ist so langwierig und nervig und klebrig und brrrrrrr!
#11
29.5.14, 21:33
@Birgit-Martha:
.....da haste recht. Mitunter geht das mit einer Gabel ganz gut. Ist ja noch ein bisserl Zeit. Jetzt wird erst mal Sirup aus den Blüten gemacht!
#12 Schnuff
29.5.14, 22:52
@Boomer: prima,hast Du mein Tipp doch noch beim Sirup gelesen? Ist aber von Dr.Oetker.....
LG
#13
30.5.14, 10:07
@Schnuff: Ich weiß jetzt nicht was du meinst. Ich hab nichts bei Sirup nachgelesen. Ich mach´ halt jetzt aus Hollunderblüten, Zucker,Zitronen und Zitronensäure diesen "Hollundersirup" selbst und zwar ´ne ganze Menge davon. Das hält sich bis zur nächsten Saison und man kann es für viel verwenden (Eis, Kuchen, usw.....) und wird bei uns hauptsächlich mit Wasser getrunken.

Das passt aber jetzt ganz und gar nicht zu dem Tipp "Erdbeermarmelade mit Pfeffer"
#14 Schnuff
30.5.14, 11:53
@Boomer: guck mal den Tipp von Bernhard : "Sirup selber machen-Grundrezept".Mein Kommentar ist der letzte mit Link.
LG
#15
30.5.14, 17:31
@Schnuff: Jetzt hab´ ich das von dir auch gelesen. Ein bisserl anders ist mein Rezept, auch andere Mengenangaben und ohne Einmachhilfe. Aber am Ende kommt es dann doch auf`s gleiche raus. Aber lecker, gell?

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