Aus welchen Gründen auch immer man hin und wieder auf Eier verzichten will, hier ist ein Rezept für Eischneeersatz
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Ersatz für Eischnee aus Kichererbsenwasser

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Manchmal hat man keine Eier im Haus. Oder es kommt Besuch mit Allergie auf Hühnerei und manchmal will man die veganen Freunde beglücken. Ein anderes Mal fegt wieder ein Eierskandal durchs Dorf oder man selbst hat Angst vor Salmonellen, weil man einen Nachtisch mit rohem Eischnee auf die Grillparty mitnehmen will.  Aus welchen Gründen man hin und wieder auf Eier verzichten will, hier ist ein Rezept für Eischneeersatz aus der Flüssigkeit von Kichererbsenkonserven aus dem Glas oder aus der Dose. Sehr schnell zubereitet.

Zutaten

  • 1/8 L Flüssigkeit von Kichererbsenkonserven
  • 1 gestrichenen TL Backpulver
  • 1 TL Zitronensaft
  • ggf. 3 gehäufte EL Puderzucker
  • ggf. Vanille, Kakao, Zimt ...

Zubereitung

  1. Kichererbsenkonservenflüssigkeit abmessen und in ein hohes 1-Liter-Gefäß tun.
  2. Backpulver und Zitronensaft hinzufügen.
  3. Mit dem elektrischen Quirl auf höchster Stufe so lange quirlen, bis die Flüssigkeit zu steifem Schnee geschlagen ist, das dauert ca. 1 Minute.
  4. Puderzucker, weitere Gewürze nach Geschmack hinzufügen und noch einmal auf höchster Stufe schlagen, bis alles steif geschlagen ist

Hinweis

Wirklich nur 1/8 L verwenden, denn das Volumen im aufgeschlagen Zustand erreicht etwa 1 Liter und entspricht dann 2-3 Eiweiß. Aus 1 großen Dose Kichererbsen habe ich in 3 Anläufen insgesamt 2,5 Liter falschen Eischnee bekommen. 

Verwendung

Der falsche Eischnee ist geschmacklich und von der Konsistenz her dem echten Hühnereischnee so täuschend ähnlich, er besteht sogar den Überkopftest. (Bild 2) So dass ich versucht habe Makronen und Baiser daraus zu backen. Dabei ist er leider zu Zuckerwasser geworden. Versuch macht kluch!

Deswegen habe ich die zweite Ladung dann zu einem kalten Nachtisch verarbeitet. Die Kichererbsen selbst wollten ja auch verarbeitet werden, so habe ich Schokohummus  nach meinem vor 1,5 Jahren eingestellten Tipp mit ausreichend Flüssigkeit gemacht und den falschen Eischnee untergehoben. Unter die fertige Masse noch ein paar Zartbitterschokoblättchen gemischt und so hatte ich einen sehr schaumigen veganen Schoko-Nachtisch (anstelle von Butter hatte ich Walnussöl genommen).

Für den falschen Eischnee braucht man nur wenige Minuten. Der Hummus-Nachtisch braucht auch nicht lange (15 Minuten). Man sollte den fertigen Nachtisch bis zur Verwendung gut kühlen evtl. auch als Halbgefrorenes servieren, oder erst kurz vor dem Servieren den falschen Eischnee und Hummus mischen. Dann bleibt er besonders schaumig. 

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