Falafel aus Kichererbsenmehl selber machen

Na, welche Falafel darf es sein? Die mit Paniermehl? Oder doch lieber eine mit Sesam- oder Kürbiskern-Kruste?
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Lesezeit ca. 2 Minuten

Zubereitungszeit

Zubereitungsdauer
Koch- bzw. Backzeit
Ruhezeit
Gesamt

Auf der Suche nach veganem Fast Food, kommt man nicht an ihnen vorbei: Falafel. Ob im Döner, als Wrap, im Salat oder einfach als Snack zwischendurch, die arabischen Bratlinge schmecken einfach immer. Du willst wissen, wie du Falafeln ohne viel Aufwand auch zu Hause zubereiten kannst? Dann bist du hier genau richtig.

Falafel-Fertigmischung herstellen

Traditionell werden Falafel aus getrockneten Kichererbsen hergestellt. Dafür müssen die Kichererbsen über Nacht in Wasser eingelegt und danach mit einem Mixer zerkleinert werden. Häufig sind die Kichererbsen jedoch nicht fein genug gehäckselt, wodurch der Teig gröber wird als gewünscht. Um Zeit und Nerven zu sparen, lassen sich Falafel jedoch auch ganz einfach mit Kichererbsenmehl herstellen. Vermengt mit Gewürzen, Zwiebel- und Knoblauchpulver erhältst du eine super Falafel-Mischung.
Es bietet sich an, sich gleich einen kleinen Vorrat anzulegen. So musst du nicht lange nach den Zutaten suchen und kommst schneller in den Genuss der beliebten Kichererbsen-Bratlinge.

Mit einem kleinen Vorrat der Falafel-Mischung, kannst du direkt loslegen, wenn dich der Falafel-Hunger überkommt.

Zutaten

6 Portionen

Für die Fertig-Mischung

  • 500 g Kichererbsenmehl
  • 2 EL Zwiebelpulver
  • 2 EL gefriergetrocknete Kräuter
  • 1 EL Salz
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 2 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Pfeffer
  • 2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 TL Backpulver

Für die Zubereitung

  • Wasser
  • 1 Schuss Zitronensaft
  • etwas Öl

Möglichkeiten für die Panade

  • etwas Semmelbrösel
  • etwas Sesam
  • etwas Kürbiskernbruch

Zubereitung

  1. Kichererbsenmehl, Zwiebelpulver, Kreuzkümmel, Koriander, Knoblauchpulver, Kräuter, Paprikapulver, Salz und Pfeffer vermengen und in ein großes Vorratsglas geben.
  2. Pro Portion benötigst du 100 g der fertigen Mischung und 150 ml kochendes Wasser. Rühre daraus einen Brei an und lass ihn für 15 Minuten ruhen.
  3. Mit feuchten Händen lassen sich nun kleine Bällchen aus dem Brei formen. Wer es knusprig mag, kann die fertigen Bällchen noch in Sesamkernen, Kürbiskernbruch oder Paniermehl wälzen. So erhalten die Falafel eine leckere Kruste.
  4. Nun kannst du die Bällchen in Öl von allen Seiten in einer  anbraten, bis sie goldbraun sind.

Für ein knuspriges Äußeres kannst du verschiedene Panaden verwenden. Ich habe beispielsweise Paniermehl, Sesam und Kürbiskernbruch verwendet.

Falafel im Backofen zubereiten

Gebacken sind Falafel natürlich noch einmal deutlich gesünder, als wenn du sie in Öl frittierst. Dafür gibst du sie einfach bei etwa 220 °C für etwa 20 Minuten in den Backofen und kannst danach einen fettarmen Snack ganz ohne Frittieren genießen.

Kichererbsen und ihre Besonderheiten

Genau wie andere Hülsenfrüchte enthalten auch Kichererbsen besonders viele Ballaststoffe und sind deshalb besonders bekömmlich. Zudem sind sie reich an Eiweiß und Vitaminen und sollten daher nicht auf deinem Speiseplan fehlen.

Sind Kichererbsen giftig?

Vorsicht: Wer mit Kichererbsen(-mehl) kocht und backt, sollte beachten, dass rohe Kichererbsen den Giftstoff Phasin enthalten. Du solltest also bitte nichts von dem rohen Falafelteig naschen. Erst durch Erhitzen wird die Proteinverbindung zerstört und ist somit für Menschen unbedenklich.

Als Alternative zum Kichererbsenmehl kannst du auch Mehl aus anderen Hülsenfrüchten verwenden, wie zum Beispiel Linsenmehl oder Bohnenmehl.

In einer Bowl machen sich die fertigen Falafeln besonders gut.

Wozu isst man Falafel?

Falafel schmecken schon super, wenn du sie als Fingerfood mit einem Hummus oder Tahina (Sesampaste) servierst. Besonders gut machen sie sich aber auch in einem Wrap mit Gurke, Tomaten, Zwiebeln, Petersilie und einer Joghurt-Soße. Oder wie wäre es mit einer Falafel-Bowl, die du mit Bulgur, Feta, Kürbiskernen und Paprika anrichtest? Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – schließlich schmecken Falafel zu fast allem.

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