Das Besondere an dieser hier vorgestellten Tasche ist das obere Drittel, das nach Belieben zur Vorder- oder auch Rückseite der Tasche gefaltet / gelegt werden kann und sich daher in einem jeweils ganz unterschiedlichen Look präsentiert.
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FoldOver-Tasche aus Dekostoff und Korkleder

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Als ich im Internet dieses E-Book für eine Tasche von Hansedelli entdeckte, wusste ich: Die musste es werden! Und das ich die Taschengurte mit nur zwei Ringkarabinern aufhängen würde, war auch klar ...

Der Begriff „FoldOver“ meint übersetzt „…überweg falten“: Das Besondere an dieser hier vorgestellten Tasche ist das obere Drittel, das nach Belieben zur Vorder- oder auch Rückseite der Tasche gefaltet / gelegt werden kann und sich daher in einem jeweils ganz unterschiedlichen Look präsentiert. Die Tasche kann zusätzlich so gearbeitet werden - von den Materialien als auch von den Farben und der äußeren Gestaltung (Bedrucken, Schablonieren, Besticken, Plottern) her - dass sie quasi zwei teilweise oder auch gänzlich unterschiedliche Ansichten hat, also zwei hübsche „Vorderseiten“ - wo gibt es das sonst!

Darüber hinaus kann man das FoldOver-Teil der Tasche auch während des Tragens hochgeklappt belassen, wenn mal eben schnell noch eine dünne Strickjacke obenauf liegen soll - die Tasche wirkt dann gleich wieder völlig anders!

Die Arbeitsschritte sind hier nicht im Detail wiedergeben - bei Interesse bitte im E-Book (nicht Free-Book) nachlesen oder einen Schnitt selbst entwerfen.

Dafür aber aus der Fertigungs-Praxis einige Hinweise und Verarbeitungsdetails

  1. Zur Befestigung des Taschengurtes an der Tasche siehe meine Abwandlung mit den Ringkarabiner(haken), die ich im Detail im Tipp „Achtung Taschenfans: Ringkarabiner & Co.“ beschrieben habe.
  2. Statt immer nur ein- und denselben Gurt zu benutzen, habe ich aus dem hellen Dekostoff einen zweiten Taschengurt genäht und zur Hälfte mit fertig gekauftem Kantenband eingefasst, sodass ich je nach zu tragenden Textilien hier variabel bin.
  3. Das obere Drittel der FoldOver-Tasche habe ich einmal aus Korkleder und auf der entgegengesetzten Seite aus Dekostoff gearbeitet, sodass sich auch hier in Farbe und Material Gegensätze ergaben.
  4. Das Korkleder habe ich an keiner Stelle mit Vlieseline versteift, weil es ohnehin schon eine tolle Stärke von immerhin 1,2 mm hat (beim Kauf im Internet unbedingt auch hier mal nachlesen und vergleichen …) - wohl aber den Dekostoff und das Futter der Gesamttasche.
  5. Weil ich mir nicht sicher war, welche Art Vlieseline ich hierfür verwenden sollte, habe ich mehrere auf Stoffreste gebügelt und nach dem Abkühlen in die Hand genommen: Die Haptik dann war letztendlich entscheidend für die Wahl - hier aber sind ja auch die Geschmäcker unterschiedlich - Kunstleder z. B. würde ich generell nicht verstärken …
  6.  Wo wir schon dabei sind: Wenn ich meine Vlieseline wegpacke, hefte ich an jede einen kleinen Zettel mit der Artikelbezeichnung und vor allem den Benutzungshinweisen: So habe ich alle Informationen in Bezug auf Bügeltemperatur, -Dauer sowie die Verwendung eines feuchten Tuches parat und muss nicht immer aufs Neue nach den entsprechenden Informationen wühlen …
  7. In das Innenfutter der Gesamttasche habe ich eine Reißverschlusstasche eingearbeitet, für die ich dicken Taft als Taschenstoff gewählt habe, sodass das Hineinzupackende gut gleitet (reiner Baumwollstoff stoppt mir zu doll).
  8. Diese Tasche ist innen mit einem gestempelten Logo versehen. Zwar liegt sie aufgrund des FoldOver-Teils relativ tief in der Gesamttasche, und man kann das Logo (leider) nicht so gut sehen, aber ich wollte unbedingt das Gefühl haben, mich auch hier mal so richtig zu „verwöhnen“.
  9. Für das Label in der sichtbaren Außen-Reißverschlusstasche habe ich bewusst ein anderes Material ausgesucht, bzw. hinsichtlich der Gestaltung ausprobiert, nämlich SnapPap: Am linken Rand habe ich einen Stanzer benutzt und daneben mit Faber-Castell Multimarkern geschrieben. Diese werden die in unterschiedlichen Stärken und natürlich Farben angeboten und sind in jedem Fall wasserfest. Stift- und Garnfarbe für die Umrandung sind passend zum Innenfutter gewählt. Man kann übrigens auch mit Metallic- und Gelstiften hervorragend auf SnapPap arbeiten - (Enkel-)Töchter haben ja so etwas ...
  10. Hier noch ein Tipp, wenn Kleinteile wie Labels o.a. aufgenäht werden sollen: Auf der Rückseite an zwei Längskanten Stylefix anbringen. So verrutscht nichts, und man kann getrost aufs Stecken verzichten.
  11. Klar war, dass ich außen an der Tasche ebenfalls ein sichtbares Label anbringen würde. Da ich inzwischen viele Stempel in unterschiedlichen Größen besitze, konnte ich ein wenig ausprobieren. Herausgekommen ist ein zwei-seitiges Label. Hierfür habe ich auf einem breiten Baumwollband im (vorher ausprobierten) Abstand die „Inhalte“ gestempelt, sodass nach dem Knicken des Köperbandes das Label dann zwei unterschiedliche Seiten erhielt. Das Baumwollband habe ich vorher nicht gewaschen, weil die vorliegende Tasche ohnehin nicht gewaschen wird … Ebenso habe ich das gesamte Innenfutter nicht gewaschen, weil die Appretur hier für eine zusätzliche Steifigkeit gesorgt hat.
  12. Das kleine Zeichen (ähnlich einem @-Zeichen) habe ich selbst entworfen und online von einem Stempelladen als Stempel herstellen lassen: So kann ich es immer wieder beliebig auf den zu bedruckenden Materialien positionieren und mit anderen Stempeln - oder wie hier mit handgeschriebenem Text - kombinieren.

Das Online-Stempel-Gestalten ist eine nette Spielerei, denn gute Firmen bieten alles an: Die Stempelform wählen (rund, eckig …), die Stempelgröße aussuchen (Durchmesser bzw. Kantenlängen), natürlich den Text in verschiedenen Schriftarten und –größen eingeben, den Zeilenabstand verändern, Stempel ein- oder mehrzeilig gestalten, die Stempelfläche von einem Rand in unterschiedlichen Ausprägungen und Stärken hinzufügen bis hin zu einer Voransicht, die natürlich auch ausgedruckt werden kann. Das Tolle ist, dass man nicht nur auf Vorlagen (s. oben) angewiesen ist, sondern auch selbst entworfene Dateien hochladen und mit dem Text … kombinieren kann! Dadurch allein wird jeder Stempel schon zum Unikat! Durch eine selbstverständlich angebotene „Vorschau“ hat man dann man „seinen“ Stempel schon mal in „echter“ Größe und Layout auf dem Desktop, kann ihn sich aber natürlich auch ausdrucken und so noch Änderungen vornehmen, bevor man dann den Auftrag wegschickt. Das alles bringt einfach Spaß - und ein Gutschein für eine Bestellung bei einer solchen Firma ist doch mal ein nettes Geschenk für die nähende… Freundin - oder?! Da solcherlei gefertigte Stempel Sonderanfertigungen sind, versteht sich von selbst, dass man sie nicht tauschen oder reklamieren kann …

Als Stempelfarbe verwende ich ausschließlich die hochwertige von VersaCraft: Es gibt kleine und große Stempelkissen (2,5 x 2,5 cm bzw. 8 x 5 cm) und dann noch in super vielen Farben. Diese Stempelfarbe kann auf Stoff, Papier, Holz (!) und anderen Materialien verwendet werden. Stoff z. B. sollte aber vorgewaschen sein, weil dann die Farbe besser aufgesaugt wird. Nach dem Trocknen den Stempelabdruck mit Küchenpapier abdecken und 15 Sekunden bügeln: Jetzt ist die Farbe dauerhaft fixiert und das Textil kann bei 30 Grad gewaschen werden!

Hier noch mal der Hinweis fürs Übertragen der Stempelfarbe auf den Stempel: Nicht den Stempel in das Kissen drücken, sondern umgekehrt das Stempelkissen ggf. mehrmals sanft auf den Stempel drücken. So hat man die Kontrolle darüber, wie viel Farbe auf den Stempel gelangt und hoffentlich nichts auf die Ränder / Kanten  des Stempels, was zu einem unsauberen, also unbrauchbaren Ergebnis führt …

Beim Einnähen eines Labels in eine Seitennaht (Quernaht geht natürlich auch) auf Folgendes achten:

  • das Label mit dem später aus der Tasche hervorragenden Teil in (!) das Tascheninnere schieben, sodass nur noch die Nahtzugabe des Labels hervorguckt (s. Foto). Nach dem späteren Wenden der Tasche bzw. des Außenstoffes kommt das Label dann wie von Zauberhand komplett hervor - die Nahtzugabe wiederum ist dann innen
  • egal, ob senkrecht oder waagerecht eingearbeitet, sollte das Label nicht aus Versehen auf dem Kopf stehen
  1. Da es mir wichtig war, das Handy ohne viel Kramen herausholen zu können, habe ich nach den Maßen meines Handys eine Innentasche ins Futter gearbeitet, die endlich mal so hoch geworden ist, dass das Handy nicht „herauskippen“ kann, wie es bei gekauften Taschen sehr oft der Fall ist.
  2. Mein Taschenreißverschluss hat eine 5-mm-Spirale und passt in seiner Breite somit gut zu den verarbeiteten rustikalen Stoffen - auch hier kann man mit den Materialien der Spirale „spielen“ - was darf’s sein: Kunststoff, Metall - mit oder ohne Spitze …?
  3. In welchem Abstand der Reißverschluss zu den Stoffkanten eingearbeitet wird, beeinflusst natürlich auch das Aussehen der Tasche: Ich selbst bevorzuge wenig Abstand, zumal manche Reißverschlussbänder ein Muster in sich haben, das ich nicht präsentieren wollte. Dies bitte beim Ausmessen der Einzelteile der Tasche bzw. beim Aneinandernähen derselben berücksichtigen …

Wenn ihr die Tasche näht, bitte nach grober Fertigstellung und In-die-Hand-Nehmen nicht erschrecken, wenn das FoldOver-Teil sich nicht so brav nach unten legt: Hängt die Tasche erst einmal am Körper, passt sie sich der Rundung an und das FoldOver-Teil legt sich automatisch nach unten (puhhh …)

Als meine Tasche fertig war, hätte ich mir die seitlich außen angebrachte Taschenaufhängung doch tiefer angesetzt gewünscht: Dann hätte ich das oberste Taschenteil (FoldOver) noch etwas breiter nach unten klappen können, denn je voller sie gepackt wird, desto schwieriger wird das Umklappen des Foldover-Teils bzw. es wird scheinbar schmaler. Man könnte - um diesem entgegen zu wirken - das Foldover-Teil von vornherein gleich etwas höher zuschneiden oder die Taschenaufhängung eben tiefer an der Tasche ansetzen.

Apropos FoldOver-Teil: Es muss ja an der Kante nicht schräg gearbeitet werden, sondern kann durchaus gerade oder auch leicht gerundet genäht werden – auch da sind der Fantasie und dem Geschmack keine Grenzen gesetzt.

Die fertige Tasche misst an ihrem unteren Rand über die zu sehende Breite 22 cm. Leider habe ich mich von dem Schnittmuster täuschen lassen, denn von der Breite des Papierschnittmusters gingen ja noch cm für die Taschentiefe ab. Ein normaler Knirps passt also leider nicht liegend in die Tasche, und mit einem nicht wenig befüllten Kulturbehältnis ist die Tasche ohnehin schon ganz schön gut ausgefüllt … Wer mag, kann ja bei einem eventuellen Kauf gleich das Schnittmuster ändern!

Eins ist bei dieser Tasche aber ganz klar: oder

You’ll never walk alone, denn sicherlich werden unterwegs viele Blicke auf deine Tasche gerichtet sein!

Bis bald hier?!

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13 Kommentare


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#1
28.6.17, 23:31
Nicht mein Stil, aber 5 Sterne für die ausführliche und aufwändige Beschreibung sowie für die extrem ordentliche Handarbeit!
#2
19.7.17, 08:40
@xldeluxe_reloaded: Das kann ich sofort unterschreiben.
Ich bin ein großer, auch ausgefallener Taschen Fan.
Manchmal entdecke ich ein total vergessenes Modell beim kramen in Schränken.
Erst letztens habe ich eine ganz hübsche Tasche wiederentdeckt, daß in einem Fach sogar noch ein Schein versteckt war : Doppelfreude.
Auch von mir große Bewunderung für Beschreibung / Anleitung etc.
Mein Fall ist es insofern auch nicht, weil ich mal eine Korktapete tapeziert hatte und mich ständig erinnern müßte ( die Innenseite einer Gardinen Schabracke hat sogar noch diese Tapete ).Tolle Arbeit, gute Tipp's was die Ordnung anbelangt.....da könnte ich mir ein Scheibchen abschneiden.
Danke für diese ausführliche Beschreibung und allen hier einen recht schönen Tag.
#3
19.7.17, 12:44
😢Supertolle Tasche mit nur einem großen Problem (für mich !!):
Ich kann leider nicht mit der Nähmaschine umgehen ! Alledings habe ich eine schöne geschenkt bekommen und sie steht nun bei mir rum :-(
Mein wirklich einziges Problem: das einfädeln und spulen: es kommt ja ein Faden von unten, der andere von oben !!
Könnte mir ev. jemand in simplen Schritten nur das Wichtigste erklären, so dass auch ich es evtl. verstehe ?
Kork habe ich sehr schönes aus Portugal, auch eine Korktasche, Gürtel etc. da dort die Korkbäume stehen. Ich liebe dieses Material - und hier diese Tasche gefällt mir auch sehr gut ! Kompliment an die Näherin !!!!
#4
19.7.17, 14:25
@chrima2: Das, denke ich wird hier NICHT gehen.
Schau doch mal nach einem VHS Kurs und da bist Du bestens aufgehoben.
Wenn man / Frau nähen nicht zuhause gelernt hat ist das sehr schade.
Meine Tochter hat mir z.B. meine Lieblingsnähmaschine < ausgespannt > und ich glaubte schon ich käme ohne aus.
Nix da. Hab wieder solch ein ähnliches Modell und  - ohne zwar möglich -  aber schwer -.
Liebe Grüße und toi, toi, toi
#5
19.7.17, 15:14
@chrima2: Wenn Du eine Nähmaschine hast, dann hast Du ja vielleicht auch noch die Bedienungsanleitung dazu. Da kannst Du genau nachlesen und an den Skizzen sehen, wie Ober- und Unterfaden eingefädelt werden. Und sonst kennst Du vielleicht jemanden, der/die mit einer Nähmaschine umgehen kann. Das Tema Unter/Oberfaden ist gar nicht so schwierig, wie Du denkst.
Nur Mut nd viel Erfolg!
#6
19.7.17, 15:39
@chrima2: Hey, chrisma2,
niemand kann dir auf Anhieb deine Frage beantworten, weil eine solche von dem Nähmschinen-Modell abhängt und es da viele verschiedene Arten des Einfädelns gibt😂
Deshalb hier meine Fragen, mit denen ich dir vielleicht ein wenig weiter helfen kann:
1) Welche Nähmaschine hast du? Kannst die genaue Bezeichnung irgendwo am Modell/ an der Haube oder an der Bedienungsanleitung ablesen? Auch eine hinter dem Namen angegebene Nummer ist u.U. wichtig... So eine Bezeichnung könnte z.B. lauten " Pfaff 750"...
2) Hast du zu der Maschine eine Bedienungsanleitung? Wenn nicht, du aber die genaue Bezeichnung deines Modells herausgefunden hast, dann kann man sie sich - je nach Alter der Maschine- noch aus dem Internet herunter laden- freu!!!!!
3) In der Bedienungsanleitung ist genau beschrieben und oft gezeichnet, wie man Ober- und Unterfaden an/ in die Maschine hinein bekommt.
4) Wenn du deine Modell- Bezeichnung der Nähmaschine hast, kannst du dann googeln, indem du den Namen deiner Maschine eingibst und dahinter " Oberfaden und Unterfaden einfädeln". Wenn du dann auf die Entertaste drückst, kommen ja viele Textbeiträge - klickst du aber oben in der Leiste "Video" an, dann werden zu deiner Maschine die verfügbaren Videos aufgelistet, die meist prima sind.
5) Du könntest auch einen Nähmaschinen- Händler in deiner Umgebung suchen und erfragen, ob sie dich gegen eine Gebühr in die Maschine einweisen...
6) Wenn alles Voranstehende irgendwie nicht klappt, du aber hoffentlich noch immer ganz "heiß" aufs Nähen-lernen bist, dann bitte unbedingt bei einem Volkshochschulkursus (VHS) anmelden: Unabhängig vom Nähmaschinentyp erlernt man das Nähen - häufig auch an der eigenen mitzubringenden Nähmaschine!!!!!!! GENAU DIES war mein erster Schritt in die Näh-Welt bis hin zu obiger Tasche...
Wünsche dir viel Erfolg bei deinen Recherchen - frag gern hier im Forum oder bei mir direkt noch mal nach! Herzliche textile Grüße
1
#7
19.7.17, 15:53
@IlonaK: Jetzt bist Du ja schon wieder mit zwei Namen unterwegs! Ist das hier erlaubt?
#8
19.7.17, 16:37
"GENAU DIES war mein erster Schritt in die Näh-Welt bis hin zu obiger Tasche..."
Wer hat denn jetzt die Tasche genäht, IlonaK oder trom4schu?
#9
19.7.17, 16:41
Hinweis: IlonaK ist trom4schu. Sie hatte sich "via Facebook" eingeloggt und dadurch versehentlich einen zweiten Account angelegt.
2
#10
19.7.17, 17:19
Schaut doch mal unter “ pattydoo“. Da ist die Anleitung mit Schnittbogen . pattydoo ist eine tolle Seite für alle die nähen wollen.
#11
19.7.17, 17:38
@trom4schu: Vielen, vielen Dank für Deine so lange und wirklich deutliche Antwort :-) !!
Genauso werde ich dann auch vorgehen ! Filmchen im Internet anschauen und dann nachmachen müsste sogar ich hinbekommen ;-)
Aber die Idee mit dem VHS Kurs ist natürlich auch super, weil es dort immer auch Frage+Antwort zwischen 2 Menschen gibt. Oder ich schaue mal genau zu wie die Kursleiterin es macht und versuche es so lange bis ich es auch hinkriege.
Den Namen der Maschine und sogar das Anleitungsheftchen habe ich, sie ist relativ neu. Aber glaube mir: trotz guter Beschreibung musste letztendlich mein Mann das mit den Fäden machen ! Den Stoff danach drunter legen und "nähen" habe ich auch geschafft - aber das ist ja wohl auch das einfachste, bevor es um die Ecke ging kräuselte sich bei mir der Stoff o.ä.
Habe mir Deine Anleitungen schon ausgedruckt und nehme es jetzt als "Fibel" so wie für´s lesenlernen ;-)
Liebe Grüße, chrima2 👍
#12
19.7.17, 17:51
@Maeusel: Vielen Dank ! Den Mut muss ich wirklich nochmal erneut hochladen - beim ersten und zweiten Versuch (mehrere Stunden) hat wirklich garnichts geklappt.
Der Faden muss gedreht werden (nach links, nach rechts?) dann durch eine Oese usw.,usw.
Irgendwann war mein Mut echt aufgebraucht.
Die Beschreibung ist (für mich !!) auch nicht soo deutlich :-(
Ich bin leider kein Handarbeitstalent - werde aber trotzdem nochmal meinen ganzen Mut aufraffen !! Und danke für Deinen Erfolgswunsch 😄!!
Liebe Grüße, chrima2
#13
19.7.17, 18:24
@cahumi: Du hast vollkommen Recht ! Meine Großmutter konnte wunderbar nähen und hat mir alle Kinderkleidchen selber genäht, als ich älter war auch alles was ich mir wünschte - obwohl sie nicht mehr so gut sah :-(
Ich selber war damals als Kind oder Teenie noch nicht so daran interessiert nähen zu lernen - vor allem wenn man doch jeden Wunsch erfüllt bekommt.
Werde es wohl wirklich mal auf eine andere Art erlernen müssen - denn meine Lust an selbstgenähten Sachen steigt....so wie auch mein Alter ;-)
Vielen Dank :-)
LG chrima2

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