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Frauengesundheit - Candida - Vaginale Pilzinfektionen

Der Candidapilz kommt zwar auf der Haut des Menschen natürlich vor, jedoch bei bestimmten Umständen, kann sein übermäßiges Wachstum begünstigt und zum Problem werden.
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Meist handelt es sich bei einer vaginalen Pilzinfektion um den Candidapilz, der so mancher Frau das Leben schwer macht, und die Lust am Sex. Er kommt zwar auf der Haut des Menschen natürlich vor, jedoch bei bestimmten Umständen kann sein übermäßiges Wachstum begünstigt und zum Problem werden.

Er macht sich durch Jucken und brennen im Schambereich, direkt an den Schamlippen, sogar innen in der Vagina, wo man sich nun wirklich nicht kratzen kann, bemerkbar. Das wünscht man keiner Frau!

Die Scheide ist dann auch sehr trocken. Und in schweren Fällen hat man teigigen, weißen, bröseligen, aber meist geruchlosem Ausfluss sowie weißen Belag an der Klitoris.

Die häufigste Ursache dafür sind OBs / Tampons, die falsch verwendet wurden, aber es gibt auch noch einige weitere Faktoren, die ich für euch zusammengeschrieben habe.

  • Wenn man sie bei der Menstruation verwendet, ist darauf zu achten, dass die Tampon-Größe immer der Regelstärke angepasst wird.
  • Es gibt die Tampons je nach Hersteller in 2 - 5 verschiedenen Größen.
  • Die Größe, welche man verwenden soll, hängt nicht von der Vagina-Größe sondern von der Regelstärke ab. Je stärker man die Menstruation hat, desto mehr Blut entweicht aus der Scheide und desto größer sollte das Tampon gewählt werden.
  • Es ist wichtig, sie regelmäßig zu wechseln.
  • Sollte die Menstruation nur noch leicht sein, ist es besser, auf Binden umzusteigen.
  • Abends, wenn man zu Bett geht, ist es sinnvoll, Binden mit Flügeln, die für die Nacht gemacht, wurden zu verwenden.
  • Beim Schlafen Tampons in der Scheide zu belassen ist nicht gut. Sie können die Scheide zu sehr austrocknen und dadurch kann eine langwierige Pilzinfektion entstehen.
  • Tampons, die man beim Schwimmen im Schwimmbad verwendet, müssen auch gleich nach dem Schwimmen entfernt werden.
  • Tampons geben uns Frauen zwar eine größere Bewegungsfreiheit, jedoch würde ich persönlich die Verwendung von Binden in allen Größen und Varianten vorziehen. Aber dies bleibt jeder Frau selbst überlassen, heutzutage gibt es ja Gott sei Dank eine sehr große Auswahl an Damenhygieneartikel.
  • Wer leider schon die genannten Beschwerden hat, sollte unbedingt zum Arzt gehen, bzw. in die Apotheke und seine Beschwerden dort schildern. Es wird sicherlich das richtige Produkt, das hilft, gefunden. Meist handelt es sich dabei um ein Zäpfchen, das mittels Applikator tief aber vorsichtig in die Scheide eingeführt wird. Dazu kommt meist eine Pilzsalbe, mit welcher man sich brav die Schamlippen eincremt. Wichtig ist die Behandlung lt. Arzt / Apotheker durchzuführen und nicht zu früh zu beenden. Denn Pilze sind hartnäckig.
  • In der Zeit der Behandlung ist auf Geschlechtsverkehr zu verzichten.
  • Es kann auch notwendig sein, dass der Sexualpartner auch therapiert werden muss.
  • Tampons können in seltenen Fällen auch einen toxischen Schock auslösen. (TSS)
  • Und noch etwas zur Erinnerung: Immer erst die Hände gut mit Seife waschen, dann das Tampon einführen.
  • Bei Schnittwunden an den Fingern / Händen, diese nicht mit der Scheide in Berührung bringen, da man sich auch hier infizieren könnte.
  • Die Unterwäsche sollte aus Baumwolle, Bambus oder Hanffaser sein - keine Synthetik!
  • Unterwäsche mit Waschmittel und Hygienespüler waschen, um Keime zu entfernen.
  • Nur Intimfeuchttücher für Erwachsene verwenden, keine Feuchttücher, die für Babys gemacht wurden. Säuglinge haben einen vollkommenen anderen PH Wert als ein Erwachsener. Die Babytücher sind auf ihren PH Wert abgestimmt. Verwenden Frauen diese, wird das Scheidenmilieu negativ beeinflusst und krankmachende Keime haben dann leichtes Spiel.
  • Eine Menstruationstasse aus Silikon soll sogar besser verträglicher als ein Tampon sein und die Entstehung einer Pilzinfektion vorbeugen.

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