French Toast mit Ahornsirup: Original müsste man natürlich eher Brioche-Brotscheiben nehmen, aber da man dies nicht immer im Haus verfügbar hat, geht es auch mit Toast.

French Toast mit Ahornsirup

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Zubereitungszeit:
Koch- bzw. Backzeit:
Ruhezeit: 2 Min.
Gesamtzubereitungszeit:

Ich freue mich immer auf meine Trips nach New York, denn dort residiert mein liebster Frühstücksladen neben meinem Stammhotel und meine Termine lege ich immer so, dass ich gaaaaanz bestimmt dort frühstücken kann. Dort gibt es nämlich den weltbesten French Toast mit Ahornsirup, den ich jemals gegessen habe.

Original müsste man natürlich eher Brioche-Brotscheiben nehmen, aber da man dies nicht immer im Haus verfügbar hat, geht es natürlich auch mit Toast und alle benötigten Zutaten hat man meist ohnehin zu Hause.

Zutaten für 2 French Toast Scheiben

  • 2 Toastscheiben (können auch schon was älter sein)
  • 1 Ei
  • 1 Schuss Milch
  • 1 EL Vanillezucker (ich setze den immer mit einer ausgeschabten Vanilleschote selbst an, notfalls geht auch ein halbes Päckchen von diesem Vanillinzeugs)
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Muskatnuss
  • Butter zum Brutzeln

Zubereitung

  1. Ei, Milch, Vanillezucker, Zimt, Salz und Muskatnuss verquirlen und in einen tiefen Teller geben. Die Toastscheiben darin einlegen und etwas saugen lassen (solange z. B. die Butter in der Pfanne schmilzt).
  2. Butter in einer ausreichend großen Pfanne schmelzen lassen auf mittlerer Hitze. Die mit dem Ei-Gemisch getränkten Toastscheiben in die Pfanne legen. Reste vom Ei-Gemisch vorsichtig noch über die Toastscheiben laufen lassen. Auf milder mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 3 Minuten langsam brutzeln und somit den Zucker auch etwas karamellisieren lassen.
  3. Auf einem Teller anrichten und ein kleines Schälchen Ahornsirup dazustellen.

Verfeinern kann man den French Toast z. B. mit frischen Früchten (Bananen, Erdbeeren, was der Obstgarten so hergibt) und die geschnittenen Früchte mit auf dem Teller anrichten.

Es gibt auch, obwohl es eigentlich ein süßes Rezept ist, Varianten mit einem deftigen Rührei darüber oder auch mit Speck. Das klingt erst einmal etwas befremdlich, schmeckt aber auch superlecker!

Guten Appetit!

Von
Eingestellt am

26 Kommentare


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#1
16.3.17, 17:33
Hmmmm, ich liebe French Toast. Mit viel Obst und gaaanz viel Ahornsirup dabei, wie du es schon schreibst. Habe ich ebenfalls das erste Mal in Amerika gegessen, aber inzwischen bekommt man es ja auch hier manchmal in Cafés. Lecker!
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#2
16.3.17, 17:43
Vielen Dank für die Anregung. Werde ich für meine Familie zum Frühstück machen. Leider mögen sie kein "deutsches" Frühstück, also Brötchen, Brot, Marmelade, Käse. Aber ich bin mir sicher, das kommt,neben Müsli, an.
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#3
16.3.17, 18:09
French Toast?? Für mich sind das Arme Ritter und bleiben Arme Ritter. Wir sind schließlich in Deutschland.
Ich liebe Arme Ritter und danke dir dafür, dass du sie bei mir wieder in Erinnerung gerufen hast.
5 Sterne von mir.
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#4
16.3.17, 20:23
@ebenich: 
hahaha - stimmt irgendwie!

********************
French toast:
Wenn man das mal in Frankreich bekommen würde...........

Brioche (wie auch Ahornsirup) bekommt man mittlerweile in allen namenhaften Discountern, ich liebe dieses fluffige Hefebrot und werde es damit ausprobieren. Brioche ist zwar leicht süß, aber ich mag es auch mit Käse, warum also nicht auch mit Ei und Speck.
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#5
16.3.17, 20:29
Aber arme Ritter kenne ich nicht mit Ahornsirup?!
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#6
17.3.17, 08:23
@Isamama: 1945, nach d. Krieg  als Flüchtling, habe ich sehr!, sehr! arme Ritter kennen gelernt.

Nämlich: Graubrotscheiben wurden in Wasser eingeweicht, dann gebraten ((wahrscheinlich in Margarine) und da wurde etwas Zucker drauf gestreut.

Aber eigentlich ist es ein variables Rezept, süß oder salzig. Meinen Enkeln mache ich es öfter, wenn sie am Nachmittag aus der Schule kommen. Und ...... die schmieren Nutella drauf!
#7
17.3.17, 09:12
@AMANTE: 
Gebratenes Graubrot kenne ich auch aus meiner Jugend. Meist altbackene Scheiben, die ohne vorheriges Einweichen knusprig gebraten und mit Zucker bestreut wurden. Ich will das schon seit Jahrzehnten mal wieder so zubereiten, vergesse es aber irgendwie immer..........
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#8
17.3.17, 11:21
Da kommen mir Erinnerungen an wunderschöne Kanadaferien in den Sinn. 
In Hotels und B&B's gabs häufig French Toast mit Ahornsirup zum Frühstück.  
Was haben wir geschlemmt..... 😋
#9
17.3.17, 13:58
@ebenich: Arme Ritter mit Ahornsirup?????

Ich kenne French Toast mit knusprig gebratenem Bacon. Dann allerdings ohne Vanillezeugs und Zimt, aber mit Ahornsirup.
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#10
18.3.17, 17:44
@Dr. Who: Das Rezept ist exakt dasselbe wie Arme Ritter. Ahornsirup hin oder her. Du kannst sie theoretisch mit allem essen, was du im Kühlschrank hast und was dein Magen verträgt.
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#11
18.3.17, 19:29
sowas von lecker ... aber wenn ich Sätze lese wie "wir sind hier in Deutschland" kriege ich Gänsehaut ... nix für ungut
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#12
19.3.17, 12:56
@ebenich: Es geht nicht nur um den Ahornsirup! Es geht auch um die piefige, kleinkarierte, besserwisserische Deutschtümelei, die nicht einmal vor einem harmlosen French Toast halt macht. Wir sind hier übrigens nicht in Deutschland, sondern im Internet. Der deutsche Jägerzaun hat hier nichts zu suchen!
#13
20.3.17, 11:48
@Dr. Who: Was verstehst du unter "piefig", "kleinkariert" und unter "besserwisserisch"? 
Das Rezept für Arme Ritter wurde übrigens im 14. Jahrhundert in Deutschland erfunden.
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#14
20.3.17, 12:08
@ebenich: Sprüche wie :"Für mich sind das Arme Ritter und bleiben Arme Ritter. Wir sind schließlich in Deutschland." sind für mich und scheinbar andere hier  "piefig", "kleinkariert" und und "besserwisserisch"! Vor solchen Obersprachkontrolletties gruselt es mich. Und nochmal für dich: Wir sind hier nicht Deutschland, sondern im Internet, und das ist international!
Im Übrigen ist es mir schnurz, wo und wann der French Toast erfunden wurde.
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#15
20.3.17, 13:25
Ich habe den aggressiven Kommentar gemeldet. Wenn man anderer Meinung ist, kann man dies auch vernünftig äußern!
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#16
21.3.17, 08:50
@ebenich:
du hast eine Frage gestellt, und bist mit der Antwort nicht einverstanden? Da wird natürlich in feinster Blockwartmanier Meldung gemacht, weil der Onkel pööhse war. Dieses Verhalten unterstreicht doch, dass Dr. Who mit seiner Provokation nicht so falsch liegt.
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#17
21.3.17, 10:13
[ErdmuteD ist/war ein Zweitaccount von Dr. Who - daher wurden beide Accounts nun verbannt]
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#18
21.3.17, 10:31
*Ironie an* Für Dr. Who empfehle ich als Beilage Erd(e), Mut und vor allem Toleranz. *Ironie aus*
Ich persönlich mag die deutsche Bezeichnung "Arme Ritter" nicht, da habe ich eine Sperre genauso wie bei " Kalter Hund". Ich entscheide dann somit auch nach dem Klang des Namens, selbst wenn es ein identisches Rezept ist. 
Wir leben in einem geeinten Europa und das hoffentlich auch weiterhin, insofern findet bei mir in der Küche auch Europa statt. Alles andere erachte ich als gebildeter, toleranter und liberal denkender Mensch als nicht zeitgemäß 
#19
21.3.17, 10:34
@xldeluxe_reloaded: 
Das mit Graubrot kenne ich auch, allerdings in meinem Fall deftig mit feinen Zwiebelringen schön in Butter leicht knusprig gebrutzelt. Sehr lecker. 
Zimt und Zucker klingt aber auch Yummie!!!
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#20
21.3.17, 10:39
@Isamama:
Jedes Land hat so sein typisches Rezept, Grundidee identisch, Zubereitung veränderlich. Ich mag bei Toast-Eiermilch eher die süße Variante, bei Graubrot eher die deftige. Erlaubt ist eh was schmeckt, selbst wenn ich damit alleine dastehe. Schwangeren genehmigt man auch Säure Gurken mit Schokolade - was uns allen wahrscheinlich am meisten beim Essen fehlt ist Toleranz für abweichende Zubereitung. 
#21
21.3.17, 13:35
@Bernhard: Danke Bernhard! Ich hatte mich schon gewundert, so viel Gruppendynamik konnte doch nun auch wieder nicht sein. Da denkt man gleich, ALLE seien gegen einen. Lieben Dank nochmal! 👍
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#22
21.3.17, 13:46
@Thouy: Ich bin nicht unzeitgemäß, denn ich sehe das im Prinzip auch so wie du, allerdings ärgert es mich, wenn ich nicht verstehe, was gemeint ist! Ständig werden einem ausländische Begriffe um die Ohren geworfen. Creme fraiche = Schmand ; Gorgonzola = Blauschimmelkäse ;
Es liegt nicht daran, dass ich das nicht tolerieren würde, sondern es ärgert mich einfach überlegen zu müssen: "Was ist gemeint?" Und dann lese ich mich ein und wieder und wieder und wieder....
Mich würde freuen, wenn man hin und wieder auch mal die deutschen Wörter benutzt. Sie sollten gleichberechtigt neben den anderen Wörtern stehen, aber nicht untergebuttert werden, als seien sie nichts wert.  Wie gesagt: Ich habe nichts gegen Begriffe aus anderen Sprachen,  es kommt aber auf das Ausmaß an. Ein Franzose würde nie auf die Idee kommen  Arme Ritter oder Schmand oder Blauschimmelkäse zu sagen.
Und: Lieben Dank für deinen Kommentar! Hat mich gefreut. 😄  
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#23
21.3.17, 13:56
@ebenich: Gorgonzola ist zwar ein Blauschimmelkäse, aber nicht jeder Blauschimmelkäse ist ein Gorgonzola.
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#24
21.3.17, 14:19
@ebenich: auch das Beispiel mit Schmand und Creme fraiche ist falsch, das sind keine Synonyme. Bei Schmand liegt der Fettgehalt bei 24 bis 28 Prozent und Creme fraiche hat mindestens 30 Prozent Fett, das ist der Unterschied, auch wenn beides Sauerrahmprodukte sind und es sicher viele Rezepte gibt, bei denen es nicht so wichtig ist, ob man das eine oder andere verwendet. Bei manchen aber schon. Das liegt nun mal in der Natur einer nicht-professionellen Tippseite, dass jeder die Produkte unter der Bezeichnung nennt, die ihm geläufig sind. Wenn ich Spaghetti Bolognese mache, könnte ich auch sagen, es sind lange Nudeln mit Hackfleisch-Tomatensauce. Mach ich aber nicht.
:D
#25
21.3.17, 14:53
@ebenich: hast schon recht mit der deutschen Sprache, ich mag diese Überhäufung von Anglizismen auch nicht, schließlich haben wir eine sehr schöne, vielseitige und zu pflegende Hochsprache. 
Dennoch: Spaghetti bleiben Spaghetti, Ricotta bleibt Ricotta, Weisswürste bleiben Weisswürste, die Liste kann unendlich ergänzt werden. Schließlich handelt es sich um Eigennamen, d.h. Verlangt ein Gericht nach Gorgonzola, dann gehe ich zum Käsehändler meines Vertrauens und kaufe Gorgonzola, weil er eben doch anders schmeckt als ein Deutscher Blauschimmelkäse (Bavaria Blu z.B.)
Es geht doch schlussendlich darum mit Produkten respektvoll umzugehen und dann auch einen kulinarischen Genuss zu erleben. Ich persönlich würde auch nicht mit Shiraz kochen, sondern Merlot oder Cabernet Sauvignon bevorzugen, weil für mich die Milde dieser Rotweine besser passt als das Kräftige eines Shiraz. Andere werden Shiraz vielleicht dennoch als rund und angenehm empfinden. Das ist dann die persönliche Geschmackswahrnehmung. Diese Freiheit gilt es allen Menschen zu gewähren und hier darf man m. E. nie sagen "das geht nicht." Oder "so darf man das nicht zubereiten" - jeder nach seinem persönlichen Geschmack und de gustibus non est disputandum. 
#26
21.3.17, 15:05
@Thouy: Ich finde auch: Über Geschmack lässt sich nicht streiten und finde die Idee mit dem Ahornsirup nachahmenswert.

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