Gänseschmalz oder Entenschmalz kann man als Nebenprodukt beim Weihnachtsessen recht einfach herstellen.

Gänse- oder Entenschmalz

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Was tun, wenn der Weihnachtsbraten vor ausgebratenem Fett überquillt? Wegschütten? 

Neeeeee... macht man nich. Man macht lecker Geflügelschmalz draus. 

Nur wie? Meine Omma wusste das noch. Ich auch. Und ich mach kein Geheimnis draus.

Wie geht's? Ganz einfach. 

Also, erst mal das Fett aus dem Bräter abschöpfen und beiseite stellen. Man muss wissen, dass Gänse- oder Entenfett fast immer beinahe flüssig bleibt, auch, wenn es im steht. Trotzdem - sofort in den Kühlschrank, wenn es etwas abgekühlt ist. Den Bratenfond wollen wir nämlich net im Schmalz - dann wird's nur schnell schlecht. 

So, und nu kommt's: wer's stilecht machen will, holt sich beim Metzger seines Vertrauens Schweineflomen. Das iss nix als durchgedrehter Speck. Der kommt inne Pfanne und wird LANGSAM ausgelassen. Die Fettmenge sollte so berechnet sein, dass es hinterher ungefähr halbe-halbe zwischen Schweine- und Gefügelfett iss.

Wer's bequemer haben will, kauft reines Schweineschmalz (z. B. von Laru). 

Nu aber wieder zu den Flomen. Sind die ausgelassen, die Flomen knackig braun, dann nimmt man einige der Flomen wieder raus, sonst wird's zuviel. Dann kommen Zwiebelstücke in das Fett. Braten, bis die schön braun sind. Dann, ja dann, kommt die "Hochzeit". Das Geflügelschmalz kommt ins Schweinerne. Salz, Pfeffer und Majoran müssen dran. Nu noch bisschen aufbruzzeln lassen, dann etwas abkühlen und in Gläser oder Becher füllen. Wenns kalt iss, in den Kühlschrank. 

Und dann auf frisches Graubrot vom Bäcker, dazu ne saure Gurke... einfach lecker...

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