Gebackene panierte Fleischlaberl (Frikadelle)

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Gebackene Fleischlaberl/Frikadelle paniere wie ein Schnitzel! Hammer gut! Die Fleischlaberl, wie es in Österreich genannt wird, sind wenn man sie überbäckt auch kalt extrem gut und ein Gedicht.

Zutaten

  • 500 g Faschiertes (Verhacktes)
  • 2 große Zwiebeln
  • 1/2 Pck. Paprikapulver
  • Knoblauch je nach Belieben 
  • Kantwurst, Salami ... ca 100 g (fein zerscheiden)
  • ausreichend Salz je nach Geschmack
  • schwarzer Pfeffer
  • kleines bisschen Oregano

Zubereitung

  1. Alle Zutaten zusammenmischen in einer Schüssel.
  2. Danach 2 Eier, nur Eidotter, dazugeben und vermischen, sodass es einen saftigen Eindruck macht.
  3. Etwas Mehl und Semmelbröseln dazu mischen.
  4. Wichtig ist, dass es nicht trocken wirken darf, sondern saftig.
  5. Danach Mehl, Eier, Brösel, wie man es kennt von Wiener Schnitzel. Zu den Eiern dann Prise Salz, ein Schuss prickelndes Mineral und ca 25% Milch extra dazu.
  6. Danach die Laberl formen, rein in Mehl-Ei-Brösel, dabei nicht sparen mit den Brösel.
  7. Danach in der Bratpfanne schwimmen lassen, ein paar Mal wenden und oberhalb mit Gabel 3 bis 4 Mal durchstechen, wodurch dann beim Wenden das Öl hineinkommt und es innen besser durchgekocht wird. Maximal 120 Grad, damit es nicht zu schnell brät, sonst wird es außen schwarz und innen bleibt es roh, aber auch nicht zulange, sonst werden die Fleischlaberl innen trocken. 

Am frischesten bleiben die Fleischlaberl wenn sie roh eingefroren werden, dauert zwar dann länger in der Pfanne, aber sie bleiben auch saftiger.

Ansonsten beim Vermischen nach Belieben noch würzen, ich bevorzuge es scharf mit Chili.

Am besten passt dazu Püree und abgebratene klein geschnittene Zwiebeln.

MAHLZEIT.

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23 Kommentare


1
#1
24.2.15, 20:11
Klingt saulecker;))))
2
#2
24.2.15, 20:21
Verzeihung: bist du noch zu retten in die Dinger reinzustechen?
da kommt nicht das Öl rein sondern der Saft tritt aus................

da kommt mir auch noch dein Punkt 4, in den Sinn!
und wenn du mal eine saftige Bulette/Fleischpflanzerl/Fleischlaberl haben möchtest, dann nimm einfach pro 100 g, 1 Ei im ganzen, das bringt die schmatze rein.
jedoch lasse bitte das Mehl innerhalb der Bulette weg!
wenn man die Dinger schön flach formt, und womöglich eine Vertiefung in der Mitte hinterlässt, braucht man nicht hinterher darein pieken.

natürlich sind sie sehr lecker wenn man sich hinstellt und Fleischpflanzerl hinterher noch paniert vorm Braten.

ich weiß nicht wie ich es sonnst schreiben soll.............
bitte nicht nach dem zusammenmatschen auch noch Roh einfrieren, denn die könnten dir so was von schlecht werden............
und dann aber nicht auf das genommene Hack schimpfen, gell?

ach ja deine Zwiebeln würde ich auch noch in den Hack machen, aber leicht gedünstet, dann gibt es hinterher nicht soviel Krach.
#3
24.2.15, 20:21
zu oft bringt auch nicht ;))))
2
#4 xldeluxe
24.2.15, 23:27
Ich werde sie zwar nach meinem Rezept zubereiten (1 Pfund Hack, 1 Zwiebel, 1 Brötchen, 1 Ei, 1 TL Senf, 1 TL Majoran, Salz, Paprikapulver, evtl. Knoblauch und Maggi), aber auf jeden Fall mal Salamistückchen untermischen, denn das kenne ich gar nicht.

Und auch panieren werde ich sie mal - nach Wiener-Schnitzel-Art, wie Du es beschrieben hast.

Ich bin schon gespannt!
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#5 jb70
25.2.15, 09:05
xldeluxe # 4 :

Du wirst nicht enttäuscht sein - schmeckt wirklich unverschämt gut !

Ich mache sie öfters mit gewürfeltem Käse - auch nicht zu verachten ;-) .

Allerdings brate ich panierte Fleischlaibchen immer nur kurz in Butterschmalz, bis sie schön goldgelb sind und gebe sie dann für ca. 25 min, bei 180 ` in den Backofen.
So bleiben sie saftig, sind garantiert durch und die Panade wird nicht so dunkel :-) .
1
#6
25.2.15, 12:28
@jb70: so mache ich es auch immer, im Ofen nach backen
aber ich mache auch gerne mal Schmelzkäse rein ;))
1
#7 jb70
25.2.15, 12:35
gitti2810 #6 :

Ja :-), der passt besonders gut !!
Was halt der Kühlschrank grad hergibt, eignet sich :-) .
#8
25.2.15, 13:12
Patentrezepte gibt es nicht für Frikadellen, nur viele, viele Varianten. Dies ist eine davon. Kommentare wie "aber das geht ja gar nicht" sind daher zwar möglich, aber zwecklos!

Ich bin bei Buletten "empfindlich", d.h. sie sollen "wie immer" schmecken, oder "wie bei Muttern". Ausnahmsweise stimme ich daher insoweit dem alten CDU-Slogan aus den 50er-Jahren zu: "Keine Experimente!"

Nicht, dass ich "abweichende" Fleischpflanzerln nicht essen würde - ich komme nur immer wieder auf das Bewährte zurück. Altersstarrsinn?
2
#9 jb70
25.2.15, 13:35
Spectator #8 :

Nein, würd' ich nicht sagen - "Mutter's Küche" setzt die Latte einfach ziemlich hoch :-) .
Viele, vor allem alltägliche Gerichte verbindet man einfach mit Kindheitserinnerungen.
Jede Abweichung mutet daher oftmals befremdlich an.
Manches "Experiment" lohnt sich aber - der Tipp ist eines davon....
Trau' Dich - Du verpasst sonst einen kulinarischen Hochgenuss ;-)) !
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#10
25.2.15, 15:31
Das ist wieder so ein Thema, wo sich die Geister scheiden können. Denn bei Frikadellen hat wohl jeder sein Lieblingsrezept. Trotzdem sollte man offen für Neues sein, das kann sich lohnen!
Ich werde es mal ausprobieren, die Frikadellen zu panieren, das kann ich mir gut vorstellen. Aber Salami? Da habe ich eine innere Abwehr, weil ich die nicht mag. Die werde ich also weglassen.
Ich bereite Frikadellen meistens in einer größeren Menge zu (von 2kg Hack) und friere die meisten roh ein. Wenn ich sie dann irgendwann brate, schmecken sie wie frisch zubereitet. Wenn ich aber gebratene einfriere und später auftaue, schmecken sie wie eingefroren und wieder aufgetaut, also nicht ganz so gut.
#11 jb70
25.2.15, 16:15
Maeusel #10 :

Ich finde auch, daß sie roh eingefroren, wie frisch gemacht schmecken !
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#12
25.2.15, 19:47
@jb70:
Tja, mit den kulinarischen Hochgenüssen ist das so eine Sache. Wenn ich z.B., wie in diesem Tipp, 1/2 Packg. Paprikapulver als Zutat lese, muss ich leider passen. Weil ich dieses Gewürz nicht mag - aber man kann es ja "straflos" weglassen.
Warum ich die Frikadellen roh einfrieren soll, sehe ich nicht recht ein. Lieber brate ich eine größere Partie und friere die nicht sofort gegessenen ein. Muss sie dann nur noch auftauen, z.B. in der Mikrowelle. Geschmackliche Einbußen habe ich, anders als Maeusel, nicht festgestellt.

Oder ich friere sie nicht ein und esse sie am nächsten oder übernächsten Tag. Denn "gut durchgezogen" schmecken sie mMn noch besser als frisch gemacht, auch kalt bzw. lauwarm.

So hat eben Jeder seine Vorlieben und Gewohnheiten, und das ist gut so.
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#13 jb70
25.2.15, 20:24
Spectator # 12 :

Die 1/2 Pkg. Paprikapulver hab' ich glatt überlesen - das ist unbestritten mehr als viel ;-) !!
Vielleicht ein Schreibfehler ......

Mir ging es eigentlich nur um die Variante des Panierens, denn gewürztechnisch hat ja wahrscheinlich jeder so sein eigenes "Patentrezept", auf das er schwört :-) .
Falls Dich doch mal der Übermut packt und Du die Fleischlaibchen mal paniert versuchst, stellt sich die Frage des Einfrierens gar nicht - es wird nämlich keins übrig bleiben ;-D!
#14 Upsi
25.2.15, 20:54
Ich habe heute die Klopse gemacht, mit kleingewürfelten Cabanossi, aber sehr wenig, zusätzlich mit Kreuzkümmel gewürzt und paniert.
Ich sag mal so, es besteht Suchtgefahr, aber mit nem leckeren Salat dazu sind die Kalorien überschaubar und wenn nicht, auch Wurscht.
2
#15
26.2.15, 19:35
@xldeluxe:
Weisst du,was mir an dir so gefällt:deine fröhlichen,optimistischen Kommentare.

Lg Riki
#16
27.2.15, 21:49
@jb70: nee...............
ich mache alles fertig, sollte es passieren das sich welche als zu viele herrausstellen......
dann friere ich sie ein.
wenn ich sie dann essen möchte, geht es so!

1. sie werden in einer feinen Brühe durch gekocht (so das sie heiß werden)
2. dann kommen sie auf Küchenkrepp
3. sie kommen in einer Pfanne und werden noch mal kurz gebraten.
die schmecken wie frisch gebraten.

sollten eure Männer mal die fertigen kaufen (weil sie ihnen in den Korb gefallen sind) dann könnt ihr es auf die selbe Art machen, sie schmecken dann 1000 x besser.

Brühe = Wasser und einfach trocken/ gelartige Brühe ;)))))
#17 Beth
28.2.15, 11:41
@gitti2810: Tust du kein eingeweichts Brötchen rein.
#18
28.2.15, 12:46
@gitti2810:
Gefrorene rohe Frikadellen in Brühe erhitzen, um sie anschließend zu braten? Warum nicht, aber ich würde es auf keinen Fall so machen.

Warum brätst Du nicht einfach die "zu vielen" Bratklopse auch noch und frierst sie erst dann ein? Die Pfanne ist sowieso schmutzig, und nach dem Auftauen, am besten in der Mikrowelle, kannst Du sie sofort verspeisen!


#19
28.2.15, 23:11
@Spectator: hast du diesen Satz überlesen? ;)

"""ich mache alles fertig, sollte es passieren das sich welche als zu viele herausstellen......"""

also alles fertig bedeutet bei mir das alle erst gebraten sind ;)
in die Mikro? würde ich keine anschließend essen.
nee mache es mal so wie ich, du wirst staunen wie lecker die nach dem sind

#17 Beth:
doch natürlich, jedoch in Form von Semmelbrösel, Feuchtigkeit ist genug bei mir drinnen, da ich ja auf ca. 100g 1 ganzes Ei gebe
#20
2.3.15, 14:35
@gitti2810:
"Fertig machen" könnte ja auch "pfannenfertig formen" heißen.
Aber egal - du wärmst also tatsächlich GEBRATENE und eingefrorene Frikadellen in heißem Wasser auf? Da hört mein Verständnis erst recht auf!
Wie auch für Leute, die noch immer an die schädliche Wirkung des Auftauens und Aufwärmens in der Mikrowelle glauben. Aber des Menschen Wille . . .
#21
2.3.15, 15:15
@Spectator: naja nicht in Heißwasser, in Brühe, kurz bis es heiß ist, dann abtupfen und kurz nochmal braten.
#22
4.3.15, 10:27
@gitti2810:
Na ja, ich muss ja nicht alles verstehen. Umständlicher geht es wohl nicht.
Bei uns in Nordrhein-Westfalen werden wahrscheinlich mehr Frikadellen kalt gegessen als heiß, gerne auch beim Bier in der Stammkneipe. Jeder Wirt hat sein "Geheimrezept". Ob sie schon mal eingefroren waren und in der MW aufgetaut wurden, muss nicht deklariert werden. Mikrowellenphobiker haben sie vielleicht schon mal gegessen - Schreck lass nach!
#23 Uppsala
14.7.15, 16:48
freilich scheiden sich die geister bei vielen rezepten, doch hier fällt mir auf, dass kein in milch eingeweichtes bötchen oder weißbrot enthalten ist. komischerweise kommen mir fleischküchla ohne brötchen eher zu fest vor.

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