Vorschlag: Schlichtes und erschwingliches Geschirr in den Kleinfamilien anzuschaffen, und wenn sich die Großfamilie trifft, bringt jeder seine Gedecke mit.

Genügend Geschirr für Familienfeiern - Gleiches anschaffen

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Ich mache den Vorschlag, schlichtes und erschwingliches Geschirr in den Kleinfamilien anzuschaffen, und wenn sich die Großfamilie trifft, bringt jeder seine Gedecke mit.

Wir sind eigentlich eine Klappstuhlfamilie - keiner hat für alle genügend Sitzgelegenheiten oder Geschirr, bzw. Gläser und Besteck bei Familienzusammenkünften.

Zu Feiern trägt jeder etwas bei, Klappstühle und ein Korb mit Porzellan, eine mit Kaffee gefüllte Thermoskanne. - Vorbereitete Speisen nach Absprache. - Das Porzellan wickel ich in saubere Geschirrtücher - die im besuchten Haushalt auch gleich zum Einsatz kommen können. Werden anschließend wieder mitgenommen.

Meine Söhne haben haben das mustergleiche Besteck von mir bekommen, meine beiden Freundinnen haben sich auch das selbe Muster ausgesucht. Seriengeschirr (Friesland) nachkaufbar seit vielen Jahren.

Also mein Vorschlag bei großen Events - Bedarf kalkulieren - und jeder packt zu Hause was ein.

Das nicht jeder Teller oder jede Tasse wieder in den eigenen Schrank zurückfindet sehen wir nicht als Problem. Hauptsache, die Anzahl der Besteck- und Geschirrteile passt.

Ja, ich weiß, dieser Tipp ist nix für Erbsenzähler oder pingelige Leute, die jeden Kratzer auf einem Messer registrieren. Aber insgesamt eine preiswertere Lösung, als wenn jeder einen Riesengeschirrschrank hortet.

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12 Kommentare


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#1
29.7.12, 20:15
Hallo,
ich verstehe schon das es praktisch ist, aber ich möchte nicht wirklich Geschirr und Besteck kaufen das mir vielleicht gar nicht sooo gut gefällt, nur weil es dann bei großen Feiern praktisch ist. Und den Platz um noch einmal Besteckt und Geschirr unter zu bringen (zusätzlich) das mir gefällt habe ich auch nicht. Aber wo ist denn das Problem wenn jeder sein Besteck mitbringt und das ganze nicht passend ist? So kann man sein Geschirr doch prima wieder erkennen. Ob es Erbsenzählerei ist weiß ich nicht, aber ich würde mich schon ärgern mit heilen Tellern hin und angeschlagenen zurück und jemand anderes hat meine "guten" Teller.
#2
29.7.12, 20:35
@Levana: Wir haben Friesland, Jeverland - meine Söhne haben beim Auszug nicht danach gefragt, ob es ihnen 100% gefällt. - Ich habe bei jedem Auszug eines Knaben entsprechend nachgekauft.... Beziehungen zu dem Hersteller haben mir damals die Entscheidung wirklich leicht gemacht.

Dieses Geschirr ist in einer so großen Auflage auf den Markt gekommen, wahrscheinlich wegen seiner Schlichtheit, der Nachkaufbarkeit die auf lange Zeit garantiert wurde. -

Der eigentliche Sinn des Tipps sollte ja sein - jeder bringt was mit. - Unsere benötigte Menge ist so ca 24-30 Gedecke - und wenns paßt sieht es halt schöner aus.
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#3
29.7.12, 20:41
@Levana: Ja, so ungefähr sehe ich das auch!
Dann bin ich eben pingelig, aber selbst wenn das andere Geschirr nicht angeschlagen ist, möchte ich doch gern MEINS wieder mit nach Hause nehmen!
Ich weiß, das ist nicht logisch, sondern eine Kopfsache!:-)
Für alle, die diesen Spleen nicht haben, finde ich den Tipp aber trotzdem gut! Geschirr, das man gar nicht leiden mag, wird man wohl auch nicht kaufen, sondern eins, das alle Beteiligten mögen.
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#4
29.7.12, 22:58
@kitekat7: Ich bin scheinbar auch etwas zimperlich. Wir haben z.B. auf der Arbeit jeder eine eigene Tasse und ich hasse es wenn jemand einfach meine benutzt :-)
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#5
30.7.12, 10:36
Mir jetzt ein Geschirr zu kaufen, was mir nicht gefällt, nur damit es beim Großfamilientreffen einheitlich ausschaut, sehe ich auch nicht ein.
Generell finde ich die Idee, sein eigenes Geschirr mitzubringen, sehr gut.
Bei uns ist es schon lange so, dass jeder was mitbringt. Das kann bei uns dann auch alles sein. Thermoskanne mit Kaffee, Karton Wein oder Sekt, Suppe, geschälte Kartoffeln, Brot, Dessert oder ein Glas Würstel. So hat der Gastgeber nicht die großen Kosten und die Arbeit hält sichauch in Grenzen.

Dieses Jahr richte ich Weihnachten aus. Aus Platzgründen wird es bei uns eine Stehparty mit kleinem Buffet geben. Dennoch werde ich meine Familie darum bitten, zusätzlich zu den Salaten nach Möglichkeit Klappstühle mitzubringen.
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#6
30.7.12, 15:00
Ich finde die Idee nicht schlecht. Wer genau seine Teile wiederhaben möchte, kann sie ja an der Unterseite mit einem Aufkleber markieren, der nur einen Spülgang überlebt oder mit einem Eddingpunkt, der sich nach einer Weile wieder runterspült.

Wir machen im engeren Freundeskreis etwas ähnliches mit Gartenstühlen. Wir haben uns nacheinander alle dieselben Holz-Klappstühle von Innatura gekauft. Wenn einer eine größere Gartenparty schmeißt und seine Stühle nicht reichen, bringen die anderen Familien welche aus ihrem Bestand mit. Ein unauffälliges Fädchen an die Unterseite zeigt, wem welche Stühle gehören.
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#7
30.7.12, 15:07
Bei Eheschließung vor 40 Jahren habe ich mir ein Service zuglegt. Meiner Cousine gefiel es sehr gut und sie erwarb das Gleiche. Wenn eine von uns mal mehr Gäste hatte wie Gedecke, dann haben wir uns es auch manchmal ausgeliehen. Das war gar kein Problem. Und damals sehr praktisch.
#8
30.7.12, 20:47
Ich habe mir ein weißes, sehr schlichtes, aber in der Form individuelles Geschirr gekauft. Das läßt sich mit jedem anderen Geschirr und jeder zum Anlaß passenden Deko super kombinieren.
#9
28.10.12, 13:42
Ich hatte ein Service, schlicht , weiß,"arcopal". Dann kam die Kommunion der Kinder (die zu Hause ausgerichtet wurde) und ich kaufte j e 15 Teile dazu.So hatte ich genug...Jetzt,nach über 10 Jahren ,habe ich noch gr. Platten und Schüsseln dazugekauft ! Es gibt das Geschirr einzeln,immernoch mit gleichem Muster ,
Über das Jahr wenn nicht alles gebraucht wird,schläft es im Karton im Keller.
#10
28.10.12, 13:44
Appopos Muster, es war ja schlicht weiss , aber mit Muster meinte ich die " Wellen " am Rand----.s.Oben...
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#11
28.11.13, 22:38
@levana...
wir haben auf der arbeit kaffeebecher mit unseren gesichtern drauf... da nimmt jeder immer seinen und wir haben beknackte fratzen auf den fotos gemacht, darüber freuen wir uns jeden tag :)
#12
13.10.14, 19:07
So schön die Idee ist: in meiner Familie würde sie nicht funktionieren. Würde ich den Vorschlag bringen, weiß ich, dass ich zum nächsten Geburtstag Geschirr geschenkt bekäme. Und zwar mit ziemlicher Sicherheit hässliches Gelumpe, das sich nicht stapeln lässt und auf keinen Fall zu meinem übrigen Geschirr passt. Schade eigentlich!

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