Geschmacksverstärker - Verbrauchertäuschung

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Es gibt jetzt viele Tüten- /Fertigprodukte, die mit der Aufschrift "ohne Geschmacksverstärker" werben. In dem Fall bitte das Kleingedruckte lesen. Wenn "Hefeextrakt" draufsteht - das ist auch ein Geschmacksverstärker aus dem Labor!

Um den Eigengeschmack der Speisen zu intensivieren, gibt man an salzige Speisen ein wenig Zucker und an süße Speisen ein wenig Salz. Ich weiß, ihr gestandenen Mit-Muttis, das ist ein alter Hut, aber viele wissen das noch nicht. Den Geschmack von Tomatensuppen und Soßen intensiviert man mit Zitronensaft. Gerade pikante Speisen schmecken besser mit einer Prise Zimt.

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22 Kommentare


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#1 jojoxy
7.7.11, 08:54
wusste ich alles tatsächlich noch nicht, aber ich bin ja auch einer, der noch regelmäßig Mutti fragen muss
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#2 eintoepfer
7.7.11, 11:15
Nüja, ich persönlich würde Hefeextrakt nicht per se vorverurteilen.
Letztendlich ist es bloß ein Trockenhefekonzentrat.

Das Problem mit den Geschmacksverstärkern im Gesamten liegt aber hauptsächlich darin, dass der Mensch zumindest in den Industrienationen inzwischen historisch gewachsen darauf dressiert wurde, die Bergriffe Salz und Würze nahezu gleichzusetzen.

Und die stete Übersalzung unserer Speisen macht inzwischen die weitgehend verbreitete Geschmacksblindheit aus.

Wer davon runterkommen will, muss halt ohnehin experimentieren.

Und da Hefe insgesamt in der täglichen Ernährung eine ganz normale Rolle spielt, macht auch hier beim Hefeextrakt die Dosis "das Gift".

Ganz ohne wäre sicherlich besser, klar.

Aber ich persönlich würde es, wenn, trotzdem dem Mononatriumglutamat insofern vorziehen, als dass es weniger auf der Salzfixierung aufbaut, sondern eher auf "vollerem" Geschmack an sich.
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#3
7.7.11, 18:01
Es gibt viele Geschmacksverstärker und Hefeextrakt gehört auch dazu, hat aber nicht viel mit Backhefe gemein.
Geschmacksverstärker sind Drogen, die die Bluthirnschranke mit Hilfe von Säuren überwinden, sie verstecken sich eiunfach dahinter. Geschmacksverstärker sorgen dafür, dass man von einem Lebensmittel mehr ist, als man essen würde, wenn es nicht enthalten wäre, weil das Gehirn glaubt das man mehr benötigt. Das fördert Übergewichtigkeit. Ausserdem gaukelt es dem Gehirn vor, dass Lebensmittel, die eigentlich ungeniesbar sind, diese Lebensmittel wären schmackhaft, was auch dazu führen kann, das ein verdorbenes Lebensmittel nicht als verdorben erkannt wird.
Die Abbauprodukte von Geschmacksverstärkern werden in Harnsäure umgewandelt und können bei regelmäßigen Verzehr Gicht und andere durch Harnsäure begünstigte Erkrankungen verursachen. Auch können sie zu der unter dem Namen Chinarestaurantsyndrom bekannt gewordenen Erkrankung, mit Kopfschmerzen, Versteifung im Nackenbereich...... führen.
Also Finger weg von Fertigprodukten. Auch Emulgatoren, Enzyme, Konservierungsstoffe in diesen Produkten sind mit Vorsicht zu genießen und können Übersäuerungen, allergische Reaktionen....... auslösen und das gar nicht selten.
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#4 wermaus
8.7.11, 08:23
Danke, Ronja11, dass die Geschmacksverstärker in Harnsäure umgewandelt werden, wusste ich noch gar nicht, muss ich mal der Schwimu sagen, die leidet unter Gicht!
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#5
21.10.12, 07:27
Nicht nur Hefeextrakt, sondern auch Gewürzextraxt gehört zu den Geschmacksverstärkern. Ich habe eine starke Histamin-Intoleranz und reagiere sehr stark auf Glutamat und jegliche Geschmacksverstärker. Zu meiner Verbotsliste, aufgestellt von einem Allergologen, stehen alle -extrakte. Und zwar aus dem selben Grund, wie Ronja11 schon geschrieben, aber auch, weil diese -Extrakte alle mit künstlich hergestelltem Glutamat versetzt sind, was aber die Hersteller gerne verleugnen. Und die Folgen hat schon Ronja11 sehr gut geschildert.
#6
21.10.12, 07:33
Vielen Dank fürs aufklären und die Information. Bin schon sehr erschrocken.
#7
21.10.12, 08:06
Würde jetzt gern was fragen: Ich habe früher regelmäßig im Reformhaus Hefeextrakt als Brotaufstrich oder Würzmittel gekauft. Was sagt ihr dazu?
#8 mamutti
21.10.12, 08:27
@jojoxy: liebevolles Lächeln in mir
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#9
21.10.12, 08:31
finde es sehr gut, das auch in FM immer wieder darauf hingewiesen wird. Information ist wichtig.

Ich kaufe seit Jahren keine Lebensmittel mit Zutaten, außer Salz, meide u.a. auch Zitronensäure.

z.B. passierte Tomaten von KClassic enthält Citronensäure, von Aldi nur Salz und ist nicht teurer .....
#10 mamutti
21.10.12, 08:35
wermaus: danke, werde in Zukunft besser auf Inhalte eines Produktes schauen, hatte keine Ahnung. Eigentlich müssten wir eine Liste mit all' den evetuellen "bösen" Zutaten besorgen können. Oft ist ja auch der Begriff BIO nicht den Erwartungen entsprechend. Danke auch an Ronjall
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#11
21.10.12, 09:35
also ich koche heute alles selber ich benutze keine Saucenwürfel- oder Beutel. Koch meine Bouillon selber aus Knochen und Gemüse oder auch Gemüsebrühe ...ich kaufe keine fertig Produkte nix aus der Dose oder dem Glas, würze nur mit wenig Salz und Kräuter auch kommt mir ausser an Tomatensauce und Dessert kein Zucker dran, ist doch wenn ich es an Speisen tu in die er nicht dringend reingehört, genau so Geschmackverstärker. Ausserdem der Dickmacher NR2 in Deutschland und das was ich koche schmeckt allen ohne zusätzlich Zucker dazu ....z.B. warum Mayunaise besser schmecken soll wenn sie süsslich schmeckt ist mir ein Rätsel und somit auch mein Kartoffelsalat einen süsslichen Touch bekommt igitt igitt.
Ich koche selber natürlich und gut und das lass ich mir von keiner Nahrungsindustrie wegnehmen....denn kochen ist was sinnliches und schönes und für mich nie Arbeit auch wenn ich für Gäaste ein Viergänge-Menu hiinzaubere!!!!!!
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#12
21.10.12, 10:06
Der Hauptbestandteil von Hefeextrakt ist.... Glutamat!

Ich mache es wie blauauge, allerdings ohne auf Zucker zu verzichten.
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#13
21.10.12, 10:10
man sollte halt grundsätzlich lesen, was in den Päckchen drin ist! Meiner Ansicht nach ist einer der schlimmsten Geschmacksverstärker Glutamat - mein Mann reagiert äußerst allergisch darauf.
Aber es gibt auch viele andere Dinge, die nicht ins Essen gehören - z.B. viele "natürliche und naturidentische Aromastoffe"; so z.B. Sägespäne als Geschmacksverstärker im Himbeer-Joghurt.
Irgendwann gab es eine Steinpilz-Fertigsoße im Tetrapack bei einem Discounter zu kaufen, der mit A anfängt und mit I aufhört. 0,7% Steinpilze waren drin - hallo? -

Aber danke für die Tips - ich wußte z.B. auch nicht, daß man Tomatensuppen und -soßen mit Zitronensaft und deftige Soßen mit Zimt intensivieren kann. Das schreibe ich mir mal hinter die Löffel!
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#14
21.10.12, 10:13
Das mit dem Zucker und Salz zur Geschmacksintensivierung wußte ich nicht. Aber ich bin auch jemand die immer die FM-Newsletter liest und ständig Neues erfährt.

Als ich meinen Mann kennengelernt hatte war ich erschüttert über die vielen Tüten und Päckchen in seinem Vorratsschrank. Zu allem und jedem eine Tüte. Er hat sogar Gulasch mit Tüte gemacht!! Nach fast 10 Jahren habe ich ihn vom Tüte-für-alle-Fälle-Trip endlich runter. Nur diese 1%-Fett-Hollandaise nutzt er nun noch. Das ist ok.

Ansonsten koche ich aus einem dicken Universal-Kochbuch von 1969 das meine Mutter zur Hochzeit geschenkt bekommen hat. Zu dieser Zeit gabs noch keine Tütchen und Päckchen :-) und in dem Buch steht auch schon, daß man Zitrone an die Tomatensoße machen soll. Wenn ich recht überlege, ist das mit dem Zucker-Salz auch da drin. Ich wußte zwar nicht, warum, ich habs aber einfach nachgemacht :-)
Oder ich suche mir CK-Rezepte, die sind zu 99% auch ohne Tütchen :-)

LG
Susele
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#15
21.10.12, 10:33
Ich bin eine leidenschaftliche Selbermacherin:

Nähen, Reparieren, Wohnung streichen, Gärtnern, Kochen, Backen - das alles zu können (und auch zu wollen) gibt so ein herrliches Gefühl von Beinahe-Unabhängigkeit! Außerdem spart es 'ne Menge Geld, man weiß, was im Essen drin ist und es schmeckt genau so, wie man es gern hat. Seit ich mich nur noch um mich allein kümmern muss, habe ich auch wieder die Zeit dafür, das nahezu konsequent zu tun. Ist auch ein prima Ausgleich zur beruflichen Kopfarbeit.

Ich kaufe hauptsächlich Lebensmittel, die pur und weitestgehend unbearbeitet sind. Auch beim Aufschnitt lasse ich mir nicht jede Menge Fett und gebundenes Wasser mal so mit unterjubeln. Wenn, dann gibt es Schinken oder mit verschiedensten Würzungen selbst gebratenes Fleisch, welches gleich in größerer Menge zubereitet und anschließen konserviert wird: Geflügel in die TK, anderes in aufschnittgerecht angebratenen Stücken eingeweckt. Das hat den Vorteil, dass ganz nebenbei ein schöner Fond als Basis für Soßen entsteht, der zum Fleisch in die Gläser kommt. Die Hähnchenbrust kann man außerdem noch etwas gefroren wunderbar in Hauchschnitt schneiden.

Natürlich kostet das alles Zeit, doch wenn man das mit Spaß und im Hinblick auf eine gesündere Ernährung gern tut, empfindet man das nicht als Nachteil, sondern blickt am Ende seines Tuns mit Stolz auf die Schätze im Keller. Und wenn ich mir dann im Winter Holundersaft in den Tee gieße oder wie Glühwein erwärme, dann weiß ich genau, dass die Beeren dafür nicht auf 'ner Müllhalde oder direkt an der Straße gesammelt wurden, dass er Dank Dampfentsaften ohne zusätzlichen Zucker konserviert wurde und mich außer etwas Arbeit nur ein wenig Strom und sonst nix gekostet hat. Ein tolles Gefühl der Zufriedenheit!

@ blauauge
Da hast Du sicher was missverstanden: 'wermaus' spricht hier von der obligatoren Prise Salz an Süßes resp. Zucker an Herzhaftes - lediglich zur Geschmacksabrundung, nicht von bewusst schmeckbaren Mengen.
#16
21.10.12, 11:07
@amarantis: Ich esse den Hefeextrakt aus dem Reformhaus auch regelmäßig und kann mir nicht vorstellen, dass er mit dem hier diskutierten Zeug viel zu tun hat. Oder?!? Weiß jemand etwas darüber? Das wäre ja ein Ding! Auf der Dose wird er als wertvolles, vitamin- und einweißreiches Lebensmittel deklariert.
#17
21.10.12, 11:34
@Betzi_K: Danke, dass du mir geantwortet hast. Du denkst also so wie ich. Vielleicht gibt ja noch jemand einen Kommentar dazu.
Schönen Sonntag für alle!
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#18 mamutti
21.10.12, 11:58
ob denn auch alles von den Lebensmittel-Prüfern gewertet wird, Informationen genau beschrieben? Ich besitze ein Büchlein, da werden alle E's erklärte, gut, weniger gut, nicht gut sind. Ja, was wir so alles schlucken. Und doch bin ich gegen Übertreibungen, sich immer wieder damit zu beschäftigen. Selbstversorger möchte man sein, wissen, was man in sich hinein isst. Aber eben.... angewiesen auf Angebote fremder Industrien oder Bauern, das sind wir. Aufpassen, auswendig lernen, uns auskennen, wenn wir die VIEL ZU KLEINEN Zettel auf den Nahrungsmittel lesen.
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#19
21.10.12, 12:12
@Betzi: Im Naturkostbereich wird Hefeextrakt gern als Geschmacksverstärker eingesetzt, weil man dann kein künstliches Glutamat einsetzen (und deklarieren!) muss. Im Grunde ist das aber Etikettenschwindel. Wenn man wie ich gegen Glutamat allergisch (allerdings handelt es sich genaugenommen um eine Pseudoallergie, denn Glutamat ist ein Stoff, der in Spuren auch so im Körper vorkommt), lernt das ganz schnell...
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#20
21.10.12, 15:33
Zu dem Thema würde ich gern ein Buch empfehlen! Es ist von einer Ärztin geschrieben, Frau Dr.med.Petra Wenzel und heißt "schlau gelaunt", da geht es um Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Zuckerersatz und all dem chemischen Zeug und deren Auswirkung auf unsere Gesundheit, genauer auf das Gehirn!
Es ist ja nicht die eine Tütensuppe mit Geschmacksverstärker die uns krank macht, es ist die Masse die wir Täglich auch unbewusst zu uns nehmen! Geschmacksverstärker da, Farbstoffe hier und Konservierungsstoffe dort, dann noch etwas Aspartam im Lightprodukt und der Chemiehaushalt in uns läuft über. Selbst ich, der sich schon lange damit beschäftigt hat beim lesen gemerkt welche Fehler ich noch mache, angefangen von den Weichmachern in den Verpackungen! Die 19.90 €, sind für das Buch wirklich nicht raus geschmissen, es bringt einen in gesunder Ernährung weiter!

BG Buan
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#21
24.10.12, 14:29
Das mit Zucker zum Herzhaften und Salz zum Süßen wusste ich. (Soll ja auch immer eine Prise Salz in den Kuchen.) Hat meine Mutter mir erklärt, nachdem ich einmal aus Versehen die Hälfte der Butter eines Marmorkuchens durch gesalzene Butter ersetzt habe.... :-( Der Kakao und die Süße des Zuckers sind aber nie wieder so deutlich hervorgetreten, wie bei diesem "Unglück" und es schmeckte tatsächlich "interessant" und gar nicht mal schlecht. Nachahmer können es aber auch mit weniger als der Hälfte probieren ;-) Ich habe tatsächlich schon überlegt, es einfach mal wieder zu machen.

Zum Thema "Hefeextrakt - Glutamat" habe ich folgenden Link gefunden: www.reformhaus-kaliss.de/naturkost/hefeextrakt/
Ich muss aber sagen, dass ich diesen Aussagen nicht ganz traue: In Hefeextrakt ist Glutaminsäure enthalten und das Salz derer ist Glutamat. Da Hefeextrakt aber "das Ganze" ist, Glutamat im Gegensatz dazu eine sog. Monosubstanz, muss der Hefeextrakt nicht als Zusatzstoff deklariert werden.
Na toll, unter diesem Gesichtspunkt kann ich mich nicht der Aussage anschließen, dass Hefeextrakt etwas anderes ist als Glutamat. Zumindest nicht pauschal.

Zu diesem und dem ganzen Thema "Zusatzstoffe" kann ich auch das Buch "Vom Verzehr wird abgeraten" von Hans-Ulrich Grimm empfehlen - und eigentlich auch alle anderen von ihm. Seine Bücher sind sehr gut recherchiert, fundiert und auch noch sehr gut geschrieben. Beim Inhalt weiß man leider manchmal nicht, ob man lachen oder weinen soll. Nach allem, was in den letzten Jahren immer mehr bekannt wird, glaube ich ihm aber definitiv, es ist alles plausibel, auch wenn es manchmal unglaublich klingt, was er schreibt. Eine spannende, lustige, manchmal entsetzende und hoffentlich aufweckende Lektüre. Einiges von dem, was er schreibt, habe ich auch schon an anderes Stellen gehört und gelesen, ist also kein Schmu.
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#22
2.11.12, 16:55
Liebe Wermaus,

du hast Recht. Für mich - ich betone es ausdrücklich - für MICH ganz persönlich - ist dein Tip wirklich ein "alter Hut", denn ich koche für mich und Andere schon seit fast vierzig Jahren. Aber für dievielen Leser der Tips auf FM ist dein Tip mehr als Gold wert, denn er hilft, das wertvollste Gut des Menschen zu erhalten - die Gesundheit. Viel Kommentatoren hier haben es schon geschrieben: Glutamat verursacht mitunter Allergien, Kopfschmerzen und echte Krankheiten. Man kann zwar den Verzehr von Glutamat nicht gänzlich vermeiden, es ist natürlicher Bestandteil vieler Käse, von Tomaten und einigen Lebensmitteln, in denen man es gar nicht vermutet. ABER: Diese Lebensmittel sind natürlich, und in natürlicher Form sind Glutamate durchaus nicht schädlich. Denn auch d bestimmt die Menge die Schädlichkeit.

Hefeextrakte bestehen bis zu 85 % aus Mononatriumglutamat. Sie sollen dem Verbraucher suggerieren, dass Hefeextrakte natürlichen Ursprungs sind. Das stimmt aber nicht. Diese Produkte haben nichts, aber auch gar nichts mit den Hefesporen zu tun, die in unserer Luft umherschwirren und z. B. den Sauerteig so schön sauer machen, den wir selbst herstellen können, oder mit der verwendeten Bier - oder Backhefe, die Bäcker und Brauer verwenden. Das ist genauso ein Kunstprodukt, wie das Glutamat in Brühwürfeln.

Man muss allerdings ein ganz klein wenig experimentieren, um mit den auf Industrieprodukte geeichten Geschmacksnerven "Geschmack" in eine Speise zu bringen. Wermaus hat ja schon die entscheidenden Tips gegeben. Salz in Süßspeisen und Zucker in herbe Speisen.

Es gibt aber auch noch Kräuter. Liebstöckel zum Beispiel ist eines meiner Lieblingskräuter. Es schmeckt wie Maggi - deshalb auch der Name "Maggikraut". Einer der natürlichsten "Geschmacksverstärker", die man an Suppen und Soßen machen kann. Majoran - das so genannte "Leberwurstkraut". Es gibt einen herb-frischen Geschmack für Soßen. Beifuß - gehört an fette Braten, wie Ente, Gans und fette Schweinebraten. Das Kraut gibt ein leicht bitteres Aroma, ohne wirklich bitter zu schmecken. Und es fördert die Verdauung. Diese Kräuter eignen sich - wenn sie nicht fertig gekauft werden - gut zum Trocknen, weil sie ihr feines Aroma speichern. Es gibt noch Hunderte von Beispielen, wie man ohne künstliche Zusatzstoffe würzen kann. Fragt am Besten eure Omis. Die wissen es. Oder.....

..... Frag-Mutti..........

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