Heizungsthermostat

Heizungsthermostat prüfen

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Wird der Heizkörper trotz Entlüftung nicht warm, kann dies auch an einem klemmenden Thermostat liegen.

Überprüfung eines Heizungsthermostats in drei Schritten

  • Das Thermostat (Drehknopf) abnehmen (Schritt 1), indem du die Überwurfmutter löst. Diese am besten mit Hilfe einer Rohrzange gegen den Uhrzeigersinn drehen.
  • Nun kannst du das Ventil erkennen. Hierbei handelt es sich um eine Ventilspindel (kleiner Chromstift). Gewöhnlich sollte die Spindel ca. 5 Millimeter hervorstehen und sich auf Druck leicht eindrücken lassen.
  • Klemmt die Spindel ist dies vermutlich die Ursache dafür, dass die Heizung nicht warm wird. Spindel lösen (Schritt 2), indem du nun mit einem Schraubenzieher leicht auf den gesamten Ventilkörper schlägst. Klemmt die Spindel weiterhin, dann mit dem Schraubenzieher leicht gegen den Spindelstift schlagen.
  • Ist die Spindel gelöst, kann das Thermostat wieder angebracht werden (Schritt 3). Hierzu den Drehknopf von vorne gegen den Spindelstift drücken und die Überwurfmutter wieder anschrauben.
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7 Kommentare


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#1 Daddycool
9.5.14, 11:23
Hab ich noch nie drüber nachgedacht, dass es auch an einem klemmenden Thermostat liegen könnte. Früher hatte ich immer mal Heizungen, die nicht warm wurden, da lag es aber meistens an der Luft im System. Kann es nicht vorkommen, dass manchmal auch die Heizung zentral abgestellt wird wenn es auf den Sommer zugeht?
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#2 Wigo
5.8.14, 17:43
Möchte die tolle Ausführung noch ergänzen. Ein Tropfen Öl auf den Stift unterstützt die Wirkung.
Wigo
#3
19.12.15, 07:57
Wollte nur noch hinzufügen das beim herunter nehmen des Thermostat man es ganz aufdrehen sollte bevor man den Thermostatkopf löst und abnimmt. Selbstverständlich auch wieder so zusammen bauen, dann geht das ganze noch leichter.

VLG. Roland.............................


aus dem Taubertal.
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#4
19.12.15, 09:34
Bitte nicht draufschlagen,das gibt einen Grat am Stift und dann bleibt er wieder hängen. Mit einer Wasserpumpenzange geht es ganz einfach. Den Stift ,der vorher mit öl oder Balistol besprüht wird,reindrücken.
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#5
19.12.15, 10:49
Genau: NICHT draufschlagen! Weder auf den Ventilstift noch auf den Ventilkörper - auch wegen der Mitbewohner in einem Mehrfamilienhaus.

Seit ich ein selten bewegtes Ventil "repariert", mit Silikonöl präpariert und ein paaar Mal rein-raus-gedrückt habe, wird es nun in regelmäßigen Abständen voll auf- und zugedreht, damit das Ventil gängig bleibt.

Gleiches tu ich inzwischen auch mit selten benutzen Absperrventilen (Küchenspüle, Toili-Spülkasten, WaMa ...) denn wenn da mal was "leckt" und es ist ausgerechnet Wochenende, stehen mit Abdrehen des Hauptventiles so rein wassertechnisch gesehen plötzlich alle Räder still. Oder man lässt den teuren Notdienst kommen. Die kluge Frau baut vor ...
#6
19.12.15, 20:21
Huhu

eine Wortmeldung von mir, ich hoffe ich meine das selbe Teil.

ich habs auch mal so gemacht und so lange am Stift rumgenoddelt bis der rausgefallen ist. Ergebnis: Wasser spritzt und spritzt und spritzt, solange bis ich das Teil gefunden und wieder reingebracht habe. :(

Also uffbasse :)
#7
20.12.15, 09:47
Sehr gute Anleitung. Damit es aber erst gar nicht soweit kommen muss, sollte Mann/Frau den Thermostaten auch im Sommer mal aufdrehen bzw. bewegen. Dann klemmt auch die Spindel nicht.

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