Der Unterschied zwischen Kaffeespezialitäten und wie man sie zubereitet

Welchen Kaffee trinkst du am liebsten? Klassischen Filterkaffee, Eiskaffee oder Neukreationen der Kaffeeszene wie den Flat White?

Was gibt es Schöneres, als ein gemütliches Café aufzusuchen und einen heißen, leckeren Kaffee zu genießen? Bereits beim Betreten des Cafés wirst du von dem wohlduftenden Röstaroma empfangen und spätestens dann weißt du, dass diese Entscheidung genau die Richtige war! 

Aber halt, entschieden haben wir uns ja noch gar nicht. Jetzt gilt es nämlich erst einmal zwischen den vielen Kaffeespezialitäten eine auszuwählen und das ist häufig die größte Herausforderung: Latte Macchiato, Milchkaffee, Cappuccino - alles hört sich gut an. Aber worin liegen eigentlich die Unterschiede? Gehen wir doch einmal die Kaffeekarte von A wie Americano bis M wie Moccachino durch und lernen unsere Kaffeespezialitäten dabei etwas näher kennen:

Der Unterschied zwischen Cappuccino, Milchkaffee, Latte Macchiato und Co.

A wie Americano

Der Americano besteht aus einem doppelten Espresso, der zu einem Drittel mit heißem Wasser verdünnt wird. Der Americano wird ohne Milch getrunken und häufig in einer durchsichtigen Tasse gereicht.

C wie Caffè Macchiato

Serviert wird diese Kaffeespezialität meist in einem kleinen Glas. Neben einem Espresso besteht der Caffè Macchiato aus etwas aufgeschäumter Milch.

C wie Cappuccino

Der Cappuccino wird traditionell in einer weißen, bauchigen Tasse serviert, die vorgewärmt wird, indem man sie z.B. mit heißem Wasser ausspült. Dies sorgt dafür, dass der Kaffee nicht bitter schmeckt. Der originale Cappuccino besteht aus drei Teilen, wovon Espresso, leicht cremig aufgeschäumte Milch und Milchschaum jeweils ein Drittel beanspruchen. Die Krönung bildet eine Prise Kakaopulver, die auf dem Milchschaum ihren Platz findet.

E wie Eiskaffee

Die Zubereitung des Eiskaffees ist sehr variabel. Wer in Südeuropa einen Eiskaffee bestellt, bekommt einen erkalteten Kaffee mit Eiswürfeln und etwas Milch serviert. In Deutschland genießen wir den Eiskaffee mit viel Vanilleeis und Sahne aus einem hohen Glas mit Trinkhalm. In Österreich wird auch gerne mal etwas Rum hinzugegeben. Die verschiedenen Variationen des Eiskaffees sind auch unter den Namen Iced Coffee oder Frappé bekannt.

Kleiner Extra-Tipp für das Aroma: Hier erfährst du, wie dein Eiskaffee trotz der Zugabe von Eiswürfeln nicht verwässert.

E wie Espresso

„Schnellkaffee” oder „Unter Druck gesetzt“ sind Übersetzungen des italienischen Wortes. Das bedeutet aber nicht, dass du diese Kaffeespezialität, die üblicherweise in einer kleinen, dickwandigen Espressotasse serviert wird, in höchster Eile zu dir nehmen musst! Im Gegenteil, gerade weil der starke Espresso als kleines Portiönchen serviert wird, solltest du jeden einzelnen Schluck davon genießen. Mit „Unter Druck gesetzt“ ist vielmehr die Zubereitungsart gemeint: Denn bei einem Espresso wird das Wasser mit einem Ausgangsdruck von ca. 9 Bar durch das feine Pulver gepresst.

F wie Filterkaffee

Die Erklärung liegt bereits im Wort: Alles was wir benötigen ist ein Kaffeefilter, einen guten Kaffee und etwas Zeit, da das Wasser nur tröpfchenweise durch das Pulver läuft. Schon wird auch der „gewöhnliche“ Filterkaffee zum reinsten Kaffeegenuss.

F wie Flat White

Der Flat White hat seinen Ursprung in Australien und ist aus der Kaffeeszene heute nicht mehr wegzudenken. Die Komponenten sind die gleichen wie beim Cappuccino, jedoch unterscheiden sich die beiden Getränke im Mischverhältnis. Der Flat White besteht aus einem doppelten Espresso sowie einer feinporigen Milchschaumhaube, die direkt mit dem Tassenrand abschließt. Wenn man nun von oben auf das Getränk blickt, versteht man, wieso es „flacher Weißer” genannt wird. Die Milchschaumhaube wird zumeist noch verziert.

L wie Latte Macchiato

Serviert wird der Latte Macchiato, der übersetzt so viel wie „fleckige Milch“ bedeutet, in der Regel in einem hohen, schmalen Glas. Der Latte Macchiato besteht aus Espresso, Milch und Milchschaum. Die drei Schichten werden kunstvoll dargestellt, indem man zunächst die warme Milch ins Glas gibt. Darauf folgt der Milchschaum und zum Schluss wird der Espresso mithilfe eines Löffels langsam am Glasrand in das Glas geführt. Da dieser den „heißesten“ Part des Latte Macchiatos darstellt, bleibt er zwischen Milch und Milchschaum „gefangen“ und erzeugt so den gewünschten Schichteffekt.

M wie Milchkaffee

Der Name sagt es schon - im Milchkaffee treffen ganz simpel Milch und Kaffee aufeinander. Der Unterschied zum Cappuccino und zum Latte Macchiato besteht darin, dass die Hauptkomponente nicht Espresso, sondern Filterkaffee ist. Dieser wandert mit der Milch zu gleichen Teilen in die Tasse.

M wie Moccachino

Der Mochaccino ist auch unter dem Namen Caffè mocha bekannt und besteht aus einem Espresso, heißer Milch und flüssiger Schokolade. Er wird oft mit einer Milchschaumhaube serviert.

Welchen Kaffee trinkst du am liebsten? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

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