Kissen für Hund und Katze
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Kissen für Hund und Katze ohne Nähen

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Heute möchte ich euch zeigen, wie ihr auch als jemand, der nicht nähen will oder kann, ein schönes kuschliges und dazu noch wirklich schönes Kissen machen könnt. Größe ganz nach eurer Wahl und ihr könnt das sogar zusammen mit Kindern basteln! 

Was ihr braucht:

  • 1 Fleecedecke, gibt es schon für ca. 4 Euro in akzeptabler Qualität
  • 1 Meterstab und/oder Maßband
  • etwas Kreppband
  • 1 scharfe Haushaltsschere
  • Füllwatte, ich hab bei Ikea ein Gosa Slan gekauft, das enthält 630 g Polyesterfüllwatte

Und so macht ihr das Kissen:

  1. Erst mal überlegt ihr, wie groß das Kissen werden soll, euer Hund oder eure Katze soll ja bequem draufliegen können. Dazu rechnet ihr auf allen vier Seiten 10 cm für die Fransen. Beispiel: Das Kissen soll 55x40 cm ohne Fransen werden. Dann brauchen wir zwei Fleecestoffstücke in der Größe 75x60 cm. Ich habe die Decke einfach in der Mitte gefaltet. Dann den Rand abgeschnitten, da der bei mir mit Faden eingefasst war. Als nächstes aus dem übereinandergeschlagenen Stück zwei entsprechend große Stücke ausgeschnitten. Keine Angst, es kommt nicht auf den Viertelmillimeter an. 
  2. Damit ich besser weiß, bis wohin ich die Fransen schneiden muss, habe ich mir das ausgemessen und mit Kreppband markiert, das kann man gut auf dem Foto sehen. Dann habe ich angefangen, die Fransen zu schneiden. Faule Socke, die ich bin, habe ich die Stoffe einfach übereinander liegen lassen und gleich durch zwei Schichten geschnitten. Die Fransen habe ich immer erst mal 2 cm breit geschnitten und dann noch mal in der Mitte längs durch, sodass sie 1 cm breit und eben 10 cm lang sind. Das auf allen vier Seiten wiederholen. Dann bleibt an jeder Ecke ein Stück Stoff von 10x10 cm übrig, das man rausschneidet. 
  3. Jetzt geht's ans Verknoten. Im Prinzip hat ja jede Franse ihren Gegenspieler, da ihr den Stoff gleich doppelt geschnitten habt. Diese Fransen also einfach miteinander verknoten. Das Ganze reihum, nach drei Seiten füllt Ihr das Kissen mit der Füllwatte. Schön die Watte in die Ecken stopfen. Dann das Kissen fertig verknoten. Wenn alle vier Seiten einmal verknotet sind, wird noch mal geknotet, aber nicht die gleichen Fransen. Man sieht das schon gut, es sind sozusagen an der "Naht" kleine Löcher geblieben, die man wiederum mit einem einfachen Knoten verknotet. 

Fäddisch! 

Das geht so einfach, dass man es super mit Kindern machen kann, besonders wenn man den Stoff schon vorbereitet. Es ist für sie ein ganz tolles Erfolgserlebnis, wenn sie für "ihre" Katze etwas handarbeiten können. Aber sogar für die Großen ist das sehr schön. 

Ich hätte rasend gerne ein Foto gemacht, auf dem die Katze auf dem Kissen zu sehen ist. Aber ihr wisst ja, wie Katzen sind. Bis ich jedes Mal, wenn eine Katze auf ihrem Kissen lag, die Kamera startklar hatte, war die Katze wieder weg. Außerdem ist schwarze Katze auf schwarzem Kissen nicht sooo das allerbeste Motiv! 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen! 

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