Knödel mit Speck oder Wurst (Tiroler Knödel für Suppen)

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Für Tiroler Knödel bzw. Knödel mit Speck oder Wurst, braucht man ersteinmal 1 Packung Knödelbrot. Da es das nicht überall gibt, alternativ auch kleinwürfeliges geschnittenes Weißbrot von ca. 10 altbackenen Brötchen. Für einen Knödel darf man ca. 1,5 Brötchen rechnen.

1 kleine Zwiebel, Petersilie, Salz, 200 g geräucherten Bauchspeck, etwas Mehl, 3 Eier, Milch nach Bedarf. Nach Geschmack einen Suppenwürfel.

Brot salzen und mit der Milch übergießen, durchrühren und einige Zeit stehen lassen. In der Zwischenzeit die kleingeschnittene Zwiebel mit Öl glasig andünsten, den Speck kleinwürfelig schneiden und dazugeben, alles zusammen gut anrösten und zum Knödelbrot geben. Etwas von dem Speck in der Pfanne zurückbelassen.

2 EL Mehl zum Teig geben und diesen gut durchmengen, Petersilie dazu und Tennisballgroße Knödeln daraus formen.

In kochendes Wasser geben, das vorher gesalzen wurde und ca. 5 Minuten wallend kochen lassen, dann die Hitze etwas zurückdrehen. Die Knödel sollten jetzt eher ziehen als kochen. Noch etwa 20 Minuten halb zugedeckt fertig kochen/ziehen lassen.

Das Angebratene in der Pfanne mit ca. 1 L Wasser oder Suppenfond aufgießen. Etwas kochen lassen. Nach Geschmack kleingewürfelte Karotten und Petersiliengrün dazu, würzen mit Salz, Pfeffer und eventuell einen Suppenwürfel.

Ein paar Tipps: Mit der Milch sparsam umgehen, lieber etwas nachgeben. Sollte der Teig etwas zu weich geraten, nochmal etwas Knödelbrot dazugeben. Bitte ja nicht versuchen, das mit Mehl auszugleichen. Das werden sonst Gummiknödel.

Bitte kein frisches Weißbrot nehmen, denn da zerfallen die Knödel dann mal ganz schnell, da das Brot die Milch nicht aufsaugen kann. Alternativ zu Speck kann auch Dauerwurst genommen werden.

Die Knödel in der Suppe servieren. Krautsalat schmeckt gut dazu.

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3 Kommentare


1
#1
2.3.13, 04:53
Da werden Kindheitserinnerungen wach! Könnte ich mal für meine Enkelkinder machen.
Ich weiß noch, meine Mutter nahm 5 Eier für die Tirolerknödel.
Diese Suppe gab es in der Kindheit oft als Mittagessen.

Und die übrig gebliebenen Knödel, Mama machte absichtlich immer mehr davon, gab es am nächsten Tag aufgeschnitten, mit Essig, Öl, Zwiebelringen, etwas Salz und Pfeffer mariniert, zum Abendessen.
#2
2.3.13, 13:05
Schön das du den Tip eingestellt hast.Kommen ja immer wieder neue Leute zu FM.
Meine Mutter hat das Knödelbrot immer kurz mit der Wurst und Speck angebraten,ich mach das auch so schmeckt etwas kräftiger.
Übriggebliebene Knödel werden abgeröstet und mit Salat gegessen.
Auf einen Bauernhof in Oberkärnten wurde der erste Knödel mit Selchsuppe,der zweite mit Sauerkraut,der dritte mit Salat,der vierte mit Apfelmus gegessen.
#3
9.7.15, 10:59
Ich bin ja derzeit absoluter Fan von Tiroler Knoblauchspeck, eignet sich super zum Würzen, vor allem für die muttimäßig rustikaleren Gerichte, auch für Suppen usw.

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