Brötchen backen

Knusprige Weizenvollkorn-Brötchen mit Hefe backen

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Habe gerade wieder meine geliebten Weizenvollkornbrötchen gebacken und es duftet im ganzen Haus. Keíne Angst vor Hefe; diese Brötchen gelingen bestimmt und sind ganz einfach - und ohne Küchenmaschine.

Und los geht´s:

Zutaten:
400 g Mehl (Type 550)
100 g Weizenvollkornmehl
1/2 TL Zucker
1 TL Salz
1 Würfel Hefe (bitte keine Trockenhefe - die ist schon "tot")
lauwarmes Wasser

Mehl, Zucker, Salz in der "Peng-Schüssel" mischen (Zwischenzeitlich den Backofen bei Ober-Unterhitze 5 Minuten vorheizen und dann ausstellen).

Die Hefe in einer kleinen Schüssel zerbröseln und in ein wenig lauwarmem Wasser auflösen. Langsam in das Mehl fließen lassen und mit den Händen anfangen zu kneten. Jetzt weiteres lauwarmes Wasser hinzu und so lange kneten (werfen, schlagen :-), bis der Teig geschmeidig ist und nicht mehr an den Händen klebt.

Man kann den Teig auch aus der Schüssel nehmen und auf der Arbeitsfläche bearbeiten und dann zurück in die Schüssel tun.

Deckel drauf und für ca. 1/2 Stunde in den Backofen.

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, mit bemehlten Händen ca. 9 Brötchen a 120 g formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. (Ich habe dafür ein rundes Pizzableck genommen - und so hatte ich eine "Partysonne".)

Brötchen mit etwas lauwarmem Wasser bestreichen und mit Körnern (ich hatte nur Müsli im Haus) bestreuen.

Nun wieder für ca. 1/2 Stunden in den Backofen zum Gehen (ohne Strom).

Backofen Heißluft auf 200 Grad und ca. 25 Minuten backen.

Ich verwahre die erkalteten Brötchen im Plastikbeutel und toaste mir jeden Morgen eins auf. Man kann sie auch gut einfrieren.

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51 Kommentare


#1
6.7.12, 20:22
Ich habe (trotz Peng-Schüssel) immer wieder Pech mit Hefegebäck (meine letzten Brötchen waren steinharte Klumpen - nicht mal die Hunde mochten sie!). Deshalb bin ich etwas skeptisch. Aber das Rezept hört sich echt lecker an.

Deshalb: Daumen hoch! Und wenn mich mal wieder der Back-Rappel packt, probiere ich dieses Rezept aus!
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#2
6.7.12, 20:34
Dankeschön für den Tip :-)
Kleine Anmerkung....habe nur ne Rührschüssel die Mit Frischhaltefolie umwickelt wird....aber wenn man den Teig ins Bett stellt in ein "Deckennest" dankt er es einem mit enormem Volumen.....Die fertigen Brötchen kann man sicher samt Blech in einen gelben Sach stecken und wieder ins Bettchen verfrachten...(etwas Mehl auf die Brötchen dass sie nicht am Sack festbappen, so gelingt mir Hefemuffel eigentlich jeder Hefeteig.
lG und ein schönes WE wünsche ich :-)
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#3 Oma_Duck
6.7.12, 20:42
So schon leicht und luftig wie beim Bäcker können die Brötchen - wenigsten nach meiner Erfahrung - zuhause nicht gelingen - es sei denn, man besorgt sich die entsprechenden "Backhilfsmittel". Sie werden also immer etwas schwerer, aber schmecken tun sie auch. Die steinharten Klumpen von mops sind mir aber auch nicht fremd! Mit 100 % Vollkornmehl noch wahrscheinlicher bzw. so gut wie sicher.

@Kassandra 49: Trockenhefe ist nicht tot, sie schläft nur. Wie alle Pilze kann auch Backhefe eine lange Trockenperiode überstehen, sobald Feuchtigkeit dazu kommt, lebt sie wieder auf. Geschmacklich ist frische Hefe vielleicht etwas besser, aber der Vorteil von Trockenhefe ist die Verfügbarkeit auch bei spontanen Backgelüsten!
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#4
6.7.12, 21:05
Was um alles in der Welt ist denn eine "Peng-Schüssel"???
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#5
6.7.12, 21:10
@Billie, das ist so eine Tupperschüssel mit Deckel zum Hefeteig backen...gute Erfindung !
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#6
6.7.12, 21:10
eine Peng-Schüssel ist ein Artikel aus der Tupperware-Kollektion, der sich seit Jahrzehnten mit grossem Erfolg verkauft ... darin kann man Hefeteig gehen lassen und wenn er soweit ist, geht der Deckel auf und macht "peng" ... wie ein Tischfeuerwerk :o)
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#7
6.7.12, 22:08
Liest sich lecker. Probier ich aus. *** DAUMEN HOCH ***

ABER: Ich habe noch nie Probleme mit Trockenhefe gehabt.
Die ist auch immer vorrätig bei mir, falls ich mal schnell backen möchte.

Es soll aber keine Kritik an dich, liebe Kassandra-49, sein. Wenn du lieber frische Hefe nimmst, ist doch ok.

Ich probiere jede Variante aus und berichte dann.
#8
6.7.12, 22:23
Habe diesbezüglich mal eine Frage in eigener Sache: Wie muss frische Hefe eigentlich riechen? Habe nämlich schon 2x! "Pech" gehabt, da die Hefe säuerlich roch, obwohl das MHD noch lange nicht abgelaufen war. Zurück gebracht ins Geschäft, ganz frische aus der Umverpackung erhalten ... wieder das gleiche! Hätte ich nur sofort im Geschäft daran geschnuppert! Habe sogar etwas abgenommen und probiert. Igitt .... der reinste Schimmelgeschmack :(
Sollte die Hefe nicht nach Brot riechen?
Danke für aufschlußreiche Antwort(en). LG Backoefele
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#9
6.7.12, 23:00
Also Hefe ist ja ne Pilzkultur, manchmal riecht sie komisch und pur probieren, ne da würde mir wohl auch schlecht bei werden....ich setzte meine immer in Lauwarmem Wasser...(etwas von der Rezeptmege abgenommenem und nem halben Teel Zucker an.....ca 10 bis 15 min stehen lassen udn dann zu den "trockenen " Zutaten geben)
Unter beobachtung denn wenn sie sehr gut geht...kriecht das Zeugs auch aus der Tasse ;-)
der seltsame Geruch ist wohl normal.....
Und jetzt bitte nicht hauen!!!!
Manchmal nehme ich die frische und mische Trotzdem noch ne Trockenpackung unter das Mehl .....
Bei Vollkornmehl muss man aufgrund der qellfähigkeit mehr Wasser nehmen....(habe mal Vollkornpizzateig gemacht und "nur" die Wassermenge für Standartmehl...) war Pizzabelag auf Knäckebrot.....genau so dolle gegangen und hat bei jedem Bissen enorm gebröselt :-)
Keine Angst, es gibt gute und schlechte Tage :-)
Ich persönlich "verhaue" den Hefeteig auf einem "Brettchen" welches die größe des Glaskeramikkochfeldes hat.....
Wo man das her bekommt ? Einfach den "Ausschnitt" aus derArbeitsplatte (habe auf vollholz bestanden)aufheben, mit Schmirgelpaiper glatt rubbeln und mit etwas Öl bepinseln....
Benutze das Ding seit Jahren und kann mir nix besseres mehr vorstellen da kullern keine Gurkenscheiben mehr durch die Küche und ich habe trotz Miniküche genug Spielraum um meiner Fantasie freien lauf zu lasen:-)
lG und ein schönes WE wünscht Leonida :-)
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#10
6.7.12, 23:25
@Backoefele:
Na, ich weiß nicht. Hefe riecht doch immer säuerlich. Bevor ich
ein Päckchen Hefe ins Geschäft zurück bringen würde und keine Ahnung
hätte, würde ich mich erstmal schlau machen.Der Herr Google weiß alles.
Nee, nach frischem Brot riecht Hefe nicht.
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#11
6.7.12, 23:43
@mamamutti: Hast Recht, habe auch Antwort gefunden. Zwar nicht bei Google, sondern bei Wikepedia nachgeschaut:
Zitat: "Frische Backhefe erkennt man an einer hellen, meist gelblichen Farbe. Sie hat einen angenehmen Geruch, einen süßlichen, intensiven Geschmack und einen festen muschelartigen Bruch. Alte Hefe ist braungrau, rissig, bröckelig, hat einen zunehmend bitteren Geschmack und unangenehmen Geruch." Zitatende. Frage somit zufriedenstellend beantwortet :))
LG Backoefele
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#12 Kyra
7.7.12, 00:59
Hallo, ist euch bekannt, dass man auch frische Hefe einfrieren kann?
Wenn ich nicht zum Backen komme, wie geplant, friere ich eingekaufte Hefewürfel ein, denn wie schon oben bemerkt, ändert Hefe sehr schnell ihren frischen Geruch.
Man muss sie zum Auftauen nur aus dem Papier nehmen und in ein Gefäß legen, da sie dann flüssig wird. Ansonsten alles genau wie bei frischer Hefe.
LG und gute Nacht, Kyra
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#13 Upsi
7.7.12, 10:14
ich backe seit jahren meine brötchen selbst, kaufe keine mehr. nehme allerdings dinkelvollkornmehl, von einem kilo bekomme ich 20 brötchen, friere sie ein und backe sie nach bedarf auf. das rezept hier ist gut und müsste mit jedem mehl klappen. wenn ich mal im urlaub bäckerbrötchen esse, bekomme ich sofort magendrücken und sodbrennen, so hat sich mein magen an die eigenen brötchen gewöhnt.
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#14
7.7.12, 10:40
Hefe lässt sich Bedenkenlos verarbeiten solange sie feucht ist, das bedeutet sie lässt sich kneten.Auch bereits Trockene Hefe kann verarbeitet werden,wenn diese im warmem Wasser oder Milch gelöst wird.(auch wenn Haltbarkeitsdatum überschr.)Nicht mehr verarbeiten wenn sie Blau/graue Flecken oder sehr dunkel grau ist.
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#15
7.7.12, 21:28
@Kyra und @klatoe: Danke für eure Hinweise :)
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#16
8.7.12, 08:07
@Upsi: ich back sie auch immer mit Dinkelvollkornmehl(auch mein Brot), es schmeckt so schön nussig.Und ich benutze meistens Trockenhefe - das geht genausogut wie frische.
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#17
8.7.12, 09:03
Das hört sich lecker an, werde ich gern ausprobieren. Wenn ich Weizenvollkornbrötchen backe, nehme ich mindestens für die Hälfte der benötigten Mehlmenge Weizenvollkornmehl. Die Lockerheit der Brötchen wird durch schlagen und kneten, sowie durch die Flüssigkeitsmenge und die Wärme der Umgebung beeinflusst.
Ganz wichtig bei Hefeteig ist der Zucker, dann lebt sie auf.... und bloß kein Salz auf den Hefeansatz geben. Erst Salzen, wenn der Ansatz, oder der Teig schon weich und locker ist, also "gegangen" ist.
Wenn das alles beachtet wird, gibt es auch keine "Steine". Trockenhefe kann man auch vorher mit warmer Milch und Zucker verrühren und hat so ein bessere Ergebnis.
Ich habe gestern Nachmittag Laugenbrötchen gebacken und werde das Rezept einstellen, wenn es hier noch nicht vorhanden ist.
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#18 Upsi
8.7.12, 10:36
@Leomama: ich bevorzuge frische hefe, aber manchmal hat man die gerade nicht wenn man sie braucht und keine lust extra deswegen loszulaufen. dann nehme ich auch trockenhefe. wenn hefe nicht mehr frisch ist, kann man sie prima als blumendünger verwenden, allerdings nicht unbedingt im zimmer, weil es komisch muffelt.
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#19
8.7.12, 13:01
Sorry, aber diese Weizenbrötchen dürfen die Bezeichnung "Vollkorn" nicht im Namen tragen.
WeizenVOLLKORN-Brötchen müssen aus mindestens 90% Vollkornmehl hergestellt werden, Deine bestehen jedoch nur zu 20% aus Vollkornmehl, in der Industrie nennt man sowas Etikettenschwindel.
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#20 Oma_Duck
8.7.12, 13:15
@Leala: Sollte ich da was nicht mitgekriegt haben? Soviel ich weiß gelten die Lebensmittelverordnungen nicht für private Haushalte .

Die lecker-lockeren Roggenbrötchen darf der Bäcker übrigens so nennen, obwohl sie nur einen kleinen Teil Roggenmehl enthalten. Dass das Wörtchen "Vollkorn" fehlt, fällt den meisten Kunden gar nicht auf. Ihre "gesunde" dunkle Farbe verdanken sie einem legalen Färbemittel namens "Zuckerculör". Das nennt man in Handwerk und Industrie "übliche Praxis" und niemals Etikettenschwindel.
#21
8.7.12, 13:44
und wenn man die Brötchen die übrig geblieben sind trotzdem noch einmal verwerten will, dann kurz unters laufende Wasser halten und nochmal aufbacken
auch da sind sie dann wieder wie frisch. Mach ich immer mit den Frühstücksbrötchen die ich kaufe und dann doch übrig bleiben
#22
8.7.12, 16:18
@Kassandta-49: Kann ich die Brötchen auch nur mit Vollkorn-Mehl backen? Und etwas mehr Flüssigkeit dazu? Oder geht das schlechter auf?
#23
8.7.12, 16:50
@Spirelli11: Ich muß Dir recht geben - die Hefebakterien sollten zu Beginn ihrer Arbeit noch nicht gleich mit Salz in Berührung kommen, denn genauso, wie Zucker (Honig, Sirup...) ihre Tätigkeit (und damit die Lockrheit des Teiges) födert, so behindert das Salz sie.

@alle: Zu feste Brötchen können viele Ursachen haben, z.B. zu wenig Flüssigkeit oder zu wenig Hefe, insbesondere bei Vollkornmehlen. Ein Bäcker hat mir vor langen Jahren mal gesagt, als ich ihn bei meinen ersten Brotbackversuchen um Rat fragte, daß ein Hefewürfel für ca. 370 g normales Mehl reicht, bei Vollkornmehl pur müsse man schon mindestens anderthalb nehmen. Also: Je größer die Mehlmenge und je größer der Vollkornmehlanteil, desto mehr Hefe wird benötigt. Wenn man mit einem Rezept zu feste Brötchen (oder Brot) bekolmmt, sollte man mal überlegen, ob man es nicht mal mit etwas mehr Hefe und/oder ggf. auch mehr Flüssigkeit probieren sollte.
Auch Hefe, der das Salz zu früh zugefügt wird, kann durch die Behinderung ihrer Arbeit zu festes Backgut verursachen.
Ähnliches gilt auch für zu kurze oder zu lange, zu kalte oder zu warme Aufgehzeiten. Geht der Teig zu kurz, ist der Vorgang des Aufgehens noch nicht abgeschlossen, geht er zu lang, haben die Gase in den entstandenen Bläschen im Teig die Zeit, sich zu größeren Blasen zusammenzuschließen und noch vor dem Backen irgendwann zu entweichen. Für Auszugsmehle sollten bei ausreichend Hefe und Flüssigkeit 20 Minuten reichen, bei Vollkornmehl bis zu dreißig, aber keinesfalls mehr. Auch darf der Ort, an dem man den Teig gehen läßt, nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm und muß vor Zugluft geschützt sein. Unter 30°C und über 37°C und offene Fenster in unmittelbarer Nähe sind - selbst trotz Abdeckung - nicht mehr wirklich förderlich.

@Kassandra-49: ich habe zwar keinerlei Tupperware-Produkte, aber mit einer ausreichend großen Rührschüssel und einem leicht feuchten Geschirrtuch zum Abdecken sowie einem Küchenwecker sollte es auch recht gut funktionieren. Das Rezept gefällt mir, und ist ist äußerst variationsfähig. Sowas mag ich immer besonders gern, denn ich liebe Abwechslungen! Vielen Dank dafür!
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#24
8.7.12, 17:05
@Erdhexe: Ich nehme auch immer ***mehr Hefe*** als im Rezept beschrieben, zur Sicherheit.

Zum Gehen des Hefeteiges schalte ich kurz die Microwelle an -heize kurz vor- und stelle dann den Teig rein und mache die MW-Tür zu. So steht die Schüssel mit dem Teig angenehm warm und vor Zugluft geschützt.
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#25
8.7.12, 17:17
@Saxenmaedel: Ja, das mit der Mikrowelle mach ich auch manchmal (außer wenn ich zu große Teigmengen dafür habe). Beim Voheizen solltest Du aber wenigstens eine Tasse oder ein Schälchen mit etwas Wasser reinstellen, denn die Mikro anzwerfen ohne was, das schadet dem Gerät!
#26
8.7.12, 17:34
@Saxenmaedel: Mikrowelle anschalten ohne Inhalt kann das Gerät kaputtmachen, weil die Energie der Strahlen kein Material findet, das sie erhitzen kann. Allerdings heizen die Strahlen das Gerät auch nicht auf, das kannst Du Dir also sparen(die Wellen heizen ja nur organisches Material auf, das aber in Deinem Fall nicht vorhanden ist.Deshalb bleiben ja auch die Schüsseln etc immer kalt). Aber in der schwach angeschalteten Mikrowelle gehen lassen - der Tip ist gut, werde ich mal ausprobieren!
#27
8.7.12, 17:35
@Erdhexe: Danke, wieder was gelernt. Habe mir darüber gar keine Gedanken gemacht. Meine MW lebt noch, ABER in Zukunft denke ich an deinen Rat.
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#28
8.7.12, 17:37
@Leala: natürlich sind das keine "echten" Vollkornbrötchen, aber die mag vielleicht nicht jeder. Sie sind aber allemal besser als reine Weißmehlbrötchen! Und wir sind hier auch nicht die Bäckerpolizei, also bitte jede(r) nach ihrem/seinem Geschmack!
Ich backe auch nur mit Vollkornmehl, aber das ist ja schließlich kein Gesetz.
#29
8.7.12, 17:41
@Saxenmaedel: ich stelle die Schüssel mit dem Teig auch in die Mikrowelle, schalte sie aber nicht an.
Ich lasse die Tür einen Spalt auf, für ca.5 Min, dann ist es warm genug.
Tür zu Küchenwecker stellen und das Lämpchen sorgt für die Wärme.
#30 Oma_Duck
8.7.12, 17:57
Hefen sind lebende Organismen, daher bitte niemals in die eingechaltete Mikrowelle! Ich nehme immer den Backofen zum Gehenlassen, Schaltung auf 50 Grad und abschalten, wenn das rote Lämpchen ausgeht.

Die Hinweise über "mehr Hefe bei Vollkorn" waren sehr hilfreich für mich, ich hoffe, dass die Zeit der Brötchen mit dem Prädikat "steinweich" nun vorüber ist.
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#31
8.7.12, 18:12
@Leomama: Stimmt nur teilweise! Ja, wie ich auch schon schrieb, die Mikrowellen können das Gerät beschädigen (das haben wir vermutlich beide gleichzeitig geschrieben), und ja, sie können trockene Luft nicht aufheizen. Allerdings heizen sie auch kein trockenes Material auf, selbst dann nicht, wenn es organisch sein sollte. Sie heizen im Grunde nämlich nur Wassermoleküle auf, und sobald in irgeneinem Material auch nur ein paar Wassermoleküle zu finden sind - wie z.B. in frischem organischen Material (aber auch in nassem anorganischem) - wird aufgeheizt. Ich sterilisiere so z.B. feuchte Lehmklumpen aus der Natur, die ich dann in kleine Würfel schneide und an der Luft trockne, um sie meiner Amazone zum Vertilgen zu geben. So wird alles an Mikroben und sonstigem Getier darin abgetötet. Amazonen lieben Lehm, den sie auch in der freien Natur fressen, um eventuell aufgenommene Pflanzengifte zu neutralisieren.

Auch deshalb jedenfalls riet ich zu einem Schüsselchen Wasser in der Mikro, nicht nur, damit damit das Gerät heil bleibt, sondern auch, damit im Garraum auch warme (weil feuchte) Luft entstehen kann.
#32
8.7.12, 18:25
@Erdhexe: stimmt, wenn Wasser drin ist, wird es natürlich erhitzt und es gibt Luftfeuchtigkeit. Das bestreite ich auch nicht (und mit dem organischen Material bin ich halt vom Teig ausgegangen oder anderen Lebensmitteln, die man eben so in der Mikrowelle erhitzt). Das mit dem Lehm find ich ja hochinteressant - die sind schlau, die Tiere - unsereins kauft teure Heilerde, um den Magen zu beruhigen nach Säureüberschuss o.ä. ...
#33
8.7.12, 19:21
@Leomama: Stimmt genau - ich weiß zwar nicht, ob das ein angeborener Instinkt ist bei den mittel- und südamerikanischen Papageien, oder ob die Jungen es von ihren Eltern abschauen, doch selbst ein Instinkt kann in grauer Vorzeit erstmal etwas Erlerntes gewesen sein, das irgendwann zum vererbbaren Instinkt geworden ist. Gerade bei Vögeln geht das sehr schnell.
So, das sollte es aber an dieser Stelle gewesen sein mit dem kleinen Exkurs in die Tierwelt, gehört ja nicht zum Thema.
#34 Kassandra-49
8.7.12, 22:06
@Spirelli11:
"Ganz wichtig bei Hefeteig ist der Zucker, dann lebt sie auf...."
Da hast Du vollkommen Recht. Meine "zweite Hälfte" hat gesagt, ich müsste die Hefe mit dem lauwarmen Wasser und dem Z u c k e r verrühren und nicht mit dem Mehl mischen, dann würden die Brötchen noch besser. Die Hefe lebt von dem Zucker! Nun gut, er muss es ja schließlich wissen, denn er hat Bäcker und Konditor gelernt.
Kann mir jemand sagen, wie ich das Rezept noch einmal editieren kann ???

Liebe Spirelli11, auf Dein Rezept Laugenbrötchen freue ich mich schon.
Esse ich für mein Leben gern.
#35
9.7.12, 08:56
@Kassandra-49: zum Seichern: über dem Rezepttitel sind kleine Symbole. Das blaue in der Mitte ist fürs Speichern. LG spirelli
#36
9.7.12, 14:55
@Kassandra-49: Auch, wenn Du nicht mich gefragt hattest, aber ich fürchte, nachträglich ändern kannst Du den Tipp nach so langer Zeit nicht mehr! Aber Du kannst Deine neue Variante ja einfach in Kurzform per Kommentar nachreichen!
Eigentlich mache ich es, ganz gleich, was im Rezept steht, immer so, daß ich die Hefe vorweg nur mit lauwarmer (nicht über 35°C) Milch (oder Wasser), Zucker o.ä. und vielleicht einem TL Mehl ansetze, als sogenannten Vorteig. Auch das war damals ein Rat des Bäckers, den ich mit meinen Fragen gelöchert habe. Der Vorteig wird abgedeckt und erst zu den restlichen Zutaten gegeben, wenn er sich deutlich vermehrt hat. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.
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#37 Kassandra-49
9.7.12, 19:20
Sorry
...und hier noch ein Nachtrag zu meinem Rezept "Kusprige Weizenvollkornbrötchen":
Bitte die Hefe mit dem lauwarmen Wasser und dem Z u c k e r verrühren und nicht mit dem Mehl mischen, dann werden die Brötchen noch besser. Die Hefe lebt vom Zucker!
#38 Kassandra-49
9.7.12, 19:28
@mops:
Ja, meine Brötchen waren früher auch "Steine", lach. Hat auch gleich der Mülleimer gefressen. Schade um die Zutaten.
Mein Schatz hat sich immer totgelacht. Aber er gab mir den Tipp, den Teig l ä n g e r zu kneten, bis er nicht mehr an der Schüssel (oder auf der Ablage) klebt und schön geschmeidig ist. Und vor allem muss er l ä n g e r "gehen". Nicht zu heiß im Backofen, geht auch bei Zimmertemperatur. Er darf nur keinen Zug bekommen.
#39 Kassandra-49
9.7.12, 19:38
@Oma_Duck:
O.K. die Brötchen werden etwas schwerer. Das liegt m. M. aber auch daran, wieviel Vollkorn- oder Rogenmehl man zum Weizenmehl nimmt. Wenn es weniger ist, wird auch die Krume lockerer.
#40 Kassandra-49
9.7.12, 19:44
@Leala:
Hallo leala,
Du hast hier moniert, dass ich meine Brötchen nicht "Vollkornbrötchen" nennen kann.
Es ist doch Vollkornmehl drin, grins.
Beim Bäcker im Laden ist der Vollkornanteil auch nur gering (evtl. nur noch mit ein paar Körnern obendrauf) und sie werden trotzdem als Vollkornbrötchen verkauft. Achte mal beim nächsten Einkauf darauf.
#41 Kassandra-49
9.7.12, 19:52
@Leomama:

D a n k e
#42
9.7.12, 20:01
@Kassandra-49: Also das traut sich hier nun doch kein Bäcker - die werden dann einfach "Körnerbrötchen" genannt (Wattebrötchen mit ein paar Körnchen drauf und vielleicht noch Roggenmehl und Zuckerkulör damits dunkler wird...)
#43
14.8.12, 12:33
@Kassandra-49
Dein Tipp gefällt mir, meine Brötchen waren bisher auch hart. Ich würde es auch gerne ausprobieren.
Aber eine Angabe fehlt mir bei deinem Rezept.....
Backofen vorheizen - aber bei wieviel Grad???
#44
14.8.12, 12:45
@bastelmauschris: Also wenn ich den Ofen vorheize, dann immer auf die Temperatur, bei der ich auch backen möchte. Ich glaube, das ist auch für die meisten Rezepte gültig.
Falls nicht, bitte korrigiert mich - ich möchte ja bastelmauschris nicht die Backergebnisse versauen ;-)))
#45
14.8.12, 13:12
@bastelmauschris,

der Backofen wird nur 5 Min. vorgeheizt um ihn zu erwärmen, der Hefeteig soll darin "gehen".

Es genügen dafür ca. 50°
#46 Kassandra-49
16.8.12, 08:03
@bastelmauschris:
Bei Heißluft braucht man nicht vorheizen (200 Grad).
Bei Ober- und Unterhitze vorheizen auf 220 Grad (bevorzuge ich).
Gutes Gelingen
wünscht Dir
Kassandra
#47 Kassandra-49
16.8.12, 08:17
@Lichtfeder:

Vorheizen zum Gehen der Hefe 50 Grad, 5 Min. vorheizen, Backofen "ausstellen" und die Schüssel reinstellen.
Leider habe ich mal vergessen nach 5 Minuten den Backofen auszustelle.
Die Hefe war tot.
Seitdem lasse ich die Hefe bei Zimmertemperatur gehen.

Also: Ein hohes Gefäß (am besten Plastik), Hefewürfel hineinbröseln, 1/2 TL Zucker und ein wenig lauwarmes Wasser. Das Gefäß stelle ich auf die Keramikplatte. Nebenbei heize ich den Backofen schon mal vor. Diese Wärme reicht völlig aus, und die Hefe fängt schon nach 10 Min. an zu gehen.
#48
16.8.12, 08:24
@Kassandra-49,

wozu heizt Du dann den Backofen 5 Min. an?

steht so in Deinem Tipp, oder?

Bevor ich den Teig zum Gehen in den Backofen stelle mache ich diesen immer aus, logisch! : -)))))
#49 Dora
15.3.13, 16:37
@Lichtfeder: Kassandra-49 hat doch den Ofen, bevor sie den Teig zum Gehen hineingetan hat, wieder ausgemacht. Das ist doch logisch, mach ich auch immer, im Backofen gehen lassen, so bei 50° und dann wieder ausschalten.

Das Rezept für die Brötchen klingt so, dass ich es bestimmt mal nachmachen werde.
#50
21.11.14, 23:27
Danke für Eure Tips. Da traue ich mich wenigstens wieder an Hefegebäck dran. Hatte bisher kein Glück
#51
4.5.16, 12:39
Danke für den Tipp, obwohl er ja schon etwas älter ist, habe ihn aber erst jetzt entdeckt.
Habe die Brötchen heute gebacken - super!! Außen kross und innen schön luftig. Schmecken hervorragend. 👏
 

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