Krabbenchips / Hummerchips selber machen

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Dieses Rezept ist zwar sehr aufwändig, aber glaubt mir, es lohnt sich wirklich! Wer die industriell gefertigten Krabbenchips oder Kroeprok wie sie auch genannt werden mag, wird diese lieben.

Die Zutaten:
250 g Krabbenfleisch bzw Hummerfleisch je nach Geschmack
300 g Tapioka Mehl (Bekommt man im guten Asia-Shop oder Feinkostladen)
1 gute Prise Salz
1 gute Prise weißen Pfeffer
evtl. andere asiatische Gewürze je nach Geschmack (Fragt den Verkäufer am Besten nach einer passenden Gewürzmischung)
Öl zum Frittieren

Die Krabbenzu einer homogenen Masse pürieren. Mehl, Salz und Pfeffer unterrühren und das ganze zu einem festen Teig kneten. Hier am Besten die Hände nehmen. Vom Elektromixer rate ich ab, da der Teig ein wenig kleben könnte.

Den Teig in drei bis vier gleich große Teile verteilen. Jede Portion zur einer Rolle formen. Wie dick sie sein soll, richtet sich nach persönlichem Geschmack. Ich empfehle fingerdicke Rollen!

Die Rollen nun dämpfen. Wer keinen Dämpfeinsatz oder ähnliches hat, dem empfehle ich ein Sieb in den Topf zu hängen oder aber einen mit Öl bestrichenen Teller auf eine Tasse oder einen Eierbecher zu stellen. Achtet darauf, dass die Rollen nicht mit dem Wasser in Berührung kommen und immer Wasser im Topf vorhanden ist. Das Ganze ca. 45 Minuten machen.

Rollen in ein leicht angefeuchtetes Tuch wickeln und im Kühl- oder Eisschrank abkühlen lassen.

Nach dem Abkühlen dünne Scheiben von den Rollen abschneiden. Hierzu benötigt man ein wirklich scharfes Messer. Sollte der Teig etwas kleben, das Messer mit kaltem Wasser befeuchten. Die Scheiben über Nacht bei niedriger Temperatur im Ofen trocknen. Im Sommer geht das auch in der Sonne.

Das so fertig gestellte Kroepoek lässt sich wunderbar frittieren.

Vorsicht beim Frittieren! Die Chips wachsen noch beträchtlich im Fett. Am Besten erst mal einen Chip frittieren, um zu sehen wie viele gleichzeitig Platz hätten. Am Besten schmecken die Chips noch leicht warm.

Die Zutaten kann man natürlich nach Geschmack variieren. Ich habe in die letzten kleingeschnittene Chillischoten gemacht und es schmeckte fantastisch. Demnächst probiere ich eine Variante mit Bärlauch.
Nach dem Trocknen kann man die unfrittierten Chips übrigens auch einige Wochen ungekühlt luftdicht verschlossen aufbewahren.

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6 Kommentare


#1 R
22.3.08, 17:52
gut zu wissen wie man die macht, aber eine tüte beim asiaten oder so ist doch sicherlich billiger und einfacher zu besorgen
#2 ^^
22.3.08, 18:02
ich mag zwar keine hummerchips, aber das rezept hört sich wirkich genial an =) ich hab gar nicht gewusst das man di dinger selbst machen kann
#3
22.3.08, 21:32
Das Rezept hast du super beschrieben ! Vielen Dank Andreas.
#4 lio
23.3.08, 21:40
vielen dank für die genaue beschreibung und die tolle idee.
gibt es ein bestimmtes öl oder fett, was du zum frittieren dieser chips empfehlen würdest?
gruß, lio
#5 Andreas
27.3.08, 17:44
ich nehm immer das Öl, das gerade in der Fritteuse is! Sehr zum Missgefallen meiner Muttwe die danach nichts anderes mehr in dem Fett machen kann ;)
#6 Thomas
25.4.10, 19:49
echt super !!! schmeckt !!

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