Ich habe beim ersten Kind so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann und das, obwohl ich fast alle Bücher zu dem Thema gelesen habe, die ich finden konnte. Ich habe gedacht, mich damit optimal vorbereitet zu haben, aber das war falsch.

Meine Erfahrungen zur Geburt

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Ich habe festgestellt, dass es hier gar keinen Tipp zur Geburt selbst gibt, wohl aber zur Zeit danach. Das ist schade, denn wenn man Bescheid weiß, kann man sich viel Ärgerliches ersparen. Ich habe bis jetzt zwei Kinder zur Welt gebracht, und es ist besser geworden. Ich hoffe, dass es mit dem Dritten noch besser werden kann.

Ich habe beim ersten Kind so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann und das, obwohl ich fast alle Bücher zu dem Thema gelesen habe, die ich finden konnte. Ich habe gedacht, mich damit optimal vorbereitet zu haben, aber das war falsch. Man kann auch nicht perfekt schwimmen, nachdem man alle Bücher darüber gelesen hat, im Gegenteil ... Ich war im Geburtsvorbereitungskurs, im Nachbereitungskurs habe ich festgestellt, dass über 60% der Frauen einen (Wunsch)-Kaiserschnitt in Anspruch genommen hatten. Ich wollte das nicht. Warum? Bei einigen "ging es nicht mehr weiter" unter der Geburt, sie hatten nicht mehr die Kraft oder die Energie ihr Kind in die Welt hinaus zu pressen. Andere hatten Angst. Gelernt habe ich daher, dass man eine gute körperliche Fitness braucht, um ein Kind gut auf die Welt bringen zu können, aber das, was ich nicht gebrauchen konnte war: Mein übermäßig trainierter Beckenboden! Reiten und Kampfsport und Beckenbodengymnastik sind ein Garant für eine schwere Geburt. Also, auf die Gefahr hin, dass ich einigen auf den Kopf stoße oder Hebammen und Ärzte herausfordere, schreibe ich, was ich zu Geburt gelernt habe. Ich gebe keine Garantie für die Richtigkeit von allem, was ich schreibe, nur so, wie ich es empfunden habe. Die Geburt fängt eigentlich schon viel früher an als mit den klassischen Wehen. Es ist so, dass sich der Muttermund schon in den letzten Wochen ein wenig öffnen kann, und das ist toll! Es ist ein Zeichen, dass die Geburt schneller gehen wird, die Frauenärztin hat es mir gesagt.

Ich habe mich die letzten Wochen vor der Geburt ganz normal im Alltag bewegt, auch meinen damals 2-jährigen Sohn hin und her gehoben. In der Nacht, bevor das Baby kam, habe ich etwas getan, was man in der Schwangerschaft nicht tun soll, weil es den Muttermund weich macht: Ich habe eine ganze Tüte Salzlakritz gegessen. Die Inhaltsstoffe weichen den Muttermund noch mehr auf. Meinen trotzenden 2-Jährigen musste ich dann auch noch von Raum A nach Raum B tragen und in der Nacht ging's los. Es war ca. zwei Wochen zu früh. Ich glaube, dass der Muttermund, der schon die Wochen davor auf 3 bis 4 cm auf war dabei so weit geworden ist, dass es den Anstups für den Wehenbeginn gegeben hat. Es ging los wie leichte Regelschmerzen. Ich habe mir eine Fertig-Pizza gemacht - nicht mehr! Man braucht Kraft für die Geburt, aber zu viel Essen macht die Wehenarbeit schwierig. Ohne diese leichte Malzeit wäre ich angeschmiert gewesen. Im Bett zu Hause habe ich erst einmal abgewartet. Die Schmerzen waren gut auszuhalten gewesen, und ich wäre am liebsten da geblieben. Bis jetzt glaube ich, dass man sich in vertrauter Umgebung viel besser entspannen kann. Außerdem ist das Krankenhaus gekoppelt mit der Vorstellung von Schmerz und Unwohlsein. Blöd war, dass ich, als ich im Krankenhaus war tatsächlich sofort viel schlimmere Schmerzen hatte, denn ich wusste: "Jetzt wird es ernst". - Die Hebamme war nett und verständnisvoll. Trotzdem blieb das doofe Krankenhausgefühl. Ich hab mich beobachtet gefühlt, auch weil alles per Geburtsbericht festgehalten wurde. Besser für das Kind ist es allemal.

Bei den Eröffnungswehen umhergehen hilft. In den Bauch atmen ist nichts Neues, trotzdem fiel es mir schwer, dabei hab ich als Rettungsschwimmerin ein gutes Lungenvolumen. Das Wichtigste ist wohl, locker zu bleiben, obwohl man im Krankenhaus ist. Immer hab ich auf die Schublade an der Wand mit der Aufschrift: "Notsectio" gestarrt. Da waren Scarpelle drin und Handschuhe und fiese Geräte um einem den Bauch aufzuschneiden... Ergo: Die ANGST macht es schlimm, vielleicht auch das Wissen um das, was alles sein kann. Ich wäre froh gewesen, nicht so viele Bücher gelesen zu haben, aber ich hatte das Wissen. Dumm nur, dass man ein Kind nicht mit dem Verstand auf die Welt bringen kann, es passiert einfach. Wer unbedarft ist, ist sehr im Vorteil, oder hat je jemand eine Kuh bei einem Geburtsvorbereitungskurs gesehen? Man muss "es" passieren lassen, und freundlich zu der Hebamme sein, nicht so arg rumschreien, denn das nervt sie, das hört sie andauernd. Sie kann einen tollen Dammschutz machen, wenn sie will, wenn sie dich superätzend findet, dann wird sie vielleicht nicht all ihre Kunst geben, denn dafür wird sie nicht extra bezahlt. Dann hast du halt einen Riss, na und? Und dann muss man aushalten können - die Schmerzen habe ich als beängstigend empfunden, dabei sind sie nur ein Zeichen dafür, dass alles prima läuft. Das sollte auch ein Geburtsvorbereitungskurs bieten, ich glaube immer noch an Lamaze und seine schmerzfreie Geburt (naja, ein bisschen). Die Geburt ist wie ein Marathonlauf, und am Ende muss man noch Kraft für einen Sprint haben. ;-) Das Pressen ist anstrengend.

Am schlimmsten ist es, sich nicht zu schämen, weil Kot austreten kann z.B. oder weil man komische Grimassen zieht. Das ist alles normal. Ich habe nach meiner zweiten Geburt interessante Videos zur Geburt bei youtube gesehen. Am meisten beeindruckt hat mich das Video: "Eine natürliche Geburt in einer Klinik in Chile." So, das war mein gesammelter Senf, den ich zum Thema dazugeben wollte. Ich hatte beim zweiten Kind keinen Riss (Juhuuuu!), und die Hebamme meinte, wenn ich länger zwischen beiden Kindern gewartet hätte, dann wäre die zweite Geburt (6 Stunden) wieder wie die erste gewesen (ca. 16 Stunden). Wie dem auch sei... vielleicht schreibt ihr mir ja, was eure Geburten leichter gemacht hat? War es Musik? Oder ätherische Öle (ich habe Rosenöl dabei gehabt und es mir auf die Stirn aufgetragen, um den Duft zu riechen)? Was habt ihr getan um mit der Angst klar zu kommen?

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30 Kommentare


17
#1
24.2.12, 20:32
Ich kann dazu nur sagen: Ich hatte drei Geburten und keine war mit einer anderen zu vergleichen. Die erste mit Saugglocke, die zweite fast eine Sturzgeburt und die dritte dauerte 16 Stunden. Also nicht zu vergleichen. Meiner Meinung nach muß jeder seine Erfahrungen selbst sammeln und während der Geburt ist sowieso alles andere egal ;-)
8
#2
24.2.12, 21:05
Ich schließe mich meiner Vorrednerin an, jeder hat eine andere Entbindung. Der eine kann Schmerz mehr ab, der andere weniger. Neben mir hat eine junge Frau entbunden, die hat sich so gewehrt, das sie sich das Schambein gebrochen hat.
Bei meiner ersten Entbindung ging es über 8 Stunden und da hätte ich keine Musik haben wollen. Und wenn mir einer mit Rosenöl gekommen wäre hätte ich im das Fläschchen nachgeworfen.

Ist Lamaze ein Schriftsteller oder Ratgeber ? Den Namen hab ich noch nie gehört. Wenn das ein Mann ist, na dann ist alles klar - von wegen schmerzlose Geburt.
Aber besser ist es wirklich nicht alle möglichen Bücher und Ratgeber zu lesen, in jedem steht was anderes und verwirrt einen nur.

Genauso wenig sollte man NACH der Geburt auf das Gerede anderer überwichtigen Müttern hören. Sich informieren ist gut, aber die anderen kochen auch nur mit Wasser.
44
#3
24.2.12, 21:24
ich finde deinen eintrag hier aus mehreren gründen schlecht.

1. ist er zu einem großteil nicht als tipp zu sehen, sondern als geburtsbericht.

2. ist jede geburt so einzigartig wie die frau, die das kind zur welt bringt, wie das kind, das geboren wird, wie die umstände, unter denen es geschieht, und wie die verfassung, in der sich mutter und kind befinden. dazu mag ich nicht einmal dazurechnen, wie es um die anderen beteiligten steht, wie hebammen und ärzte.

3. widersprichst du dir selbst. entscheide dich, ob man es sich leichter machen kann, wenn man bescheid weiß, oder wenn man zu viel weiß. beides kann man bei dir lesen.

4. finde ich es merkwürdig, gewisse dinge als "fiese geräte, um einem den bauch aufzuschneiden" zu bezeichnen. das ist operationsbesteck, das notwendig werden kann, um ein kind auf die welt zu holen oder sogar leben retten kann.

und was man gegen handschuhe haben kann, gerade bei einer geburt, würde mich schrecklich interessieren. haben wir frauen es doch der verbesserten hygiene bei geburten zu verdanken, dass wir nicht mehr wie die fliegen im wochenbett sterben, weil wir mit hochinfektiösen bakterien in berührung gekommen sind. bakterien, die leichen sezierende und untersuchende ärzte an den händen hatten, während sie kurz danach auch bei geburten halfen.

beim gedanken an krankenhäuser habe ich kein unwohlsein verspürt. in dem hospital, in dem meine kinder zur welt gekommen sind, gibt es eine angeschlossene kinderklinik, die ich mir vor der geburt meines ersten kindes ansehen durfte. das hat mich sehr beruhigt, weil mir erklärt wurde, auf was man alles eingerichtet ist.

5. ist es in meinen augen äußerst merkwürdig, solche gedanken zu äußern, wie du sie zu hebammen hast. zu schreiben, dass sie möglicherweise mit absicht ihre arbeit schlechter machen könnten, weil die gebärende zu laut schreit und sie davon genervt ist, entbehrt für mich absolut jeder logik. diesen frauen sozusagen zu unterstellen, bei einem falschen pieps von der gebärenden nicht mehr alles zu tun, was mutter und kind hilft und schützt, finde ich lächerlich.

jede, wirklich jede hebamme, die etwas von ihrem handwerk versteht, wird wissen, wie erleichternd schreien sein kann und die gebärende dazu ermuntern.

6. finde ich es leichtsinnig, das lesen von büchern generell als schlecht abzutun. das ist nicht falsch. man kann niemals genug lesen. falsch ist es nur, sich ausschließlich nach büchern oder nach den erfahrungen anderer frauen bei der geburt zu richten. oder sich gar nicht zu informieren, denn unwissenheit macht bei problemen angst, angst verursacht panik. man liest diese bücher, um zu erfahren, was passieren könnte und was mit dem eigenen körper und dem des kindes geschieht.

ich hoffe, deine bemerkung mit der kuh bei der geburtsvorbereitung war ein dummer witz. meine empfehlung ist, dich einmal bei einem landtierarzt zu erkundigen, was alles bei der geburt eines kalbes schiefgehen kann und was der mensch recht oft tun muss, damit es der kuh und dem kalb anschließend gut geht.

7. ein wunschkaiserschnitt wird auf jeden fall gemacht. bei "kraftlosen" frauen während einer spontangeburt ist ein anschließender kaiserschnitt nicht mehr als wunschkaiserschnitt zu bezeichnen, da ja zuerst versucht wurde, das kind auf natürlichem weg zur welt zu bringen.

8. eine absolute frechheit ist es, verschiedene sportarten, die eine frau betreibt oder betrieben hat, als garant für schwere geburten darzustellen. es werden sich vielleicht mehrere frauen dazu äußern, die genau das aus eigener erfahrung widerlegen können. auch ist in deinem bericht zu lesen, dass du keine garantie für die richtigkeit der tipps geben kannst. dennoch ist von dir wenig später genau das zu lesen. das ist ärgerlich!

ich selbst habe keine dieser sportarten betrieben, jedoch ist eine freundin seit ihren kindertagen eine begeisterte kampfsportlerin. sie hat vier kinder auf natürlichem weg auf die welt gebracht und hat jede weitere geburt als leichter als die vorherige empfunden.

ich verstehe nicht, was du mit diesen aussagen bezweckst. es mag bei dir schwierig gewesen sein, jedoch bist nicht du das maß der dinge. es wäre ebenso unsinnig zu behaupten, dass diese oder andere sportarten eine leichte geburt garantieren.

9. hoffe ich, dass dein eintrag hier keine werbung für das von dir erwähnte video sein soll.

10. denke ich, dass du eine mehr als unfähige hebamme gehabt haben musst. denn selbst eine erfahrene und vielbeschäftigte wird sich niemals ernsthaft zu einer vorhersage bewegen lassen, dass die nächste geburt wie die erste wird, wenn man nur lange genug wartet. der verlauf einer geburt hängt von so vielen dingen ab, dass selbst in den letzten paar minuten noch unerwartetes geschehen kann.

zum schluss noch dieses. ich bin keine rettungsschwimmerin, weswegen ich vielleicht auch kein allzu großes lungenvolumen habe. leider kann ich nicht beurteilen, wie eine frau deinen bericht empfinden würde, wenn sie noch kein kind bekommen hat. ich habe zwei und finde ihn dumm, verstörend und unnötig angst schürend.

die beschreibung deiner eigenen erfahrungen sind eine sache, jede frau hat bei jeder geburt andere gemacht. doch die tipps und behauptungen darin sind eine völlig andere, weswegen ich diesen eintrag in dieser form sehr schlecht finde.

dafür gibt es von mir keinen punkt. ich frage mich wieder einmal, wie schon öfter in letzter zeit, wer diesen eintrag freigeschaltet hat. und weswegen.

mir hat es sehr geholfen, bei beiden geburten meinen mann bei mir zu haben, der mich unterstützt und immer wieder beruhigt, getröstet und ermutigt hat. für mich war es richtig, doch ich würde niemals einer frau raten, es genauso zu tun wie ich. für sie oder ihn oder beide kann es falsch sein.

deswegen würde ich meine erfahrungen bei den geburten meiner kinder nicht als tipps weitergeben, sondern nur als erfahrungsberichte, deren inhalte nur für mich eine bedeutung haben. und für niemanden sonst.
15
#4
24.2.12, 22:26
Ich kann mich Seidenloeckchen im Großen und Ganzen nur anschließen. Vorallem wird in dem Bericht die Angst des Kaiserschnittes geschürt. Ich hatte einen und der war nicht geplant. Ich hatte mir keine Bücher durchgelesen, hatte eine Superhebamme (Beleghebamme) und alles verlief gut. Einen Gedanken an einen Kaiserschnitt hatte ich nie verschwendet. Tja, und dann? Nach 24 Wehen, Blasensprung, absoluten Geburtststillstand..... blieb dann halt nichts mehr übrig. Und? Es hat geholfen, dass mein Kind gesund zur Welt kam und mir ging es auch gut. Anderen die Ängste vor einem Kaiserschnitt zu machen, wenn es halt nicht mehr anders geht, ist nicht das gelbe vom Ei.
17
#5
24.2.12, 23:35
@seidenloeckchen toller kommentar!! wirklich

ich habe zwar selber noch keine kinder aber ich finde diesen beitrag total verstörend und der kommentar "wenn die hebamme dich superätzend findet..." hallo?? das ist ihr job, die kann ja nicht mal auf gutdünken entscheiden "ach die nervt mich da mach ich mal nix" oO
14
#6 Cally
25.2.12, 06:26
Ich bin ein sehr offener und lockerer, ungehemmter Mensch und kann über alles reden - hier will ich nicht. Ich habe zwei Kinder geboren, und ab und an teile ich ein paar Momente dieser Geburten mit guten Freundinnen oder einer meiner Schwestern.
Mir sind die Geburten meiner Kinder irgendwie heilig (und das ist nicht religiös gemeint), ich möchte diese intimen Momente, physisch wie emotional, nur mit meinem Mann teilen, der zumindest bei der zweiten Geburt dabei war.
Irgendwie hab ich mich beim Lesen deines Berichtes ganz unwohl gefühlt, als dränge ich in Territorien, die für mich tabu sind. Tipps habe ich, wie seidenlöckchen schon schrieb (kann mich ihr nur anschließen), nicht gefunden (kann man meiner Meinung nach auch nicht geben...).
9
#7
25.2.12, 10:49
@Cally: Ich schließe mich in allen Punkten an. Besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können.
-3
#8
25.2.12, 17:35
Ich habe 5 Kindern das leben geschenkt, in einem katholischen Krankenhaus.
Für mich ist es auch heilig meine Kinder geboren zu haben. Nicht mal mein Mann , der Vater unserer 5 Kinder war bei den Geburten dabei.
Für mich ist Dein geschriebenes nichts weiter als ein Bericht. Ich würde an Deiner Stelle solch unwürdige Berichte sein lassen
7
#9
25.2.12, 17:43
@Tierliebe: tut mir leid, man kann den obigen Bericht sehen wie man will, aber ihn als unwürdig zu bezeichnen, nur weil du eine andere (glaubensorintierte, wie ich meine) Einstellung dazu hast, finde ich zu hart geurteilt.
Manche Menschen sind eben extrovertierter als andere, manchen brauchen es, ihre Gefühle offenzulegen, während andere niemanden an sich heranlassen, das muss jedem selber überlassen bleiben.
12
#10
25.2.12, 23:06
Wenn du von deinen persönlichen Geburtserfahrungen im Internet berichten möchtest, solltest du dir ein Mütterforum oder ein Blog dafür suchen. Tipps sind das nicht, und auf diese Seite gehören sie auch nicht.
6
#11
26.2.12, 20:15
Auch ich wäre nicht in der Lage so öffentlich über meine Geburten zu sprechen!
Ich kann mich da ebenfalls nur cally#6 anschließen.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
1
#12
27.2.12, 13:02
jeder Mensch ist anders und hat ebenso anderes empfinden.von daher lohnt rum kritisieren auch nichts.habe selbst eine Tochter heute von fast acht Jahren.ich hatte 39stunden lang harte wehen.alle zwei bis fünf min.nachts halb zwei rein in die Klinik.zwei Nächte keinen schlaf.hebamme war klasse.zwölf stunden an meiner Seite.es ist doch jeden selbst überlassen ob man seine Erfahrungen teilen möchte oder für sich behält.und wenn ich lese das hier manche schreiben es wäre zu intim.und privat dann sollte man auch nicht zu
#13
27.2.12, 13:04
schreiben ob der Mann dabei war oder nicht. So und nun alles gute für die werdenden Mamis.
4
#14 Cally
27.2.12, 13:57
Man sollte sich auch sehr genau überlegen, ob man sich eine Sockenpuppe zulegt.
Bernhard kann, wenn er über die IP-Adresse sieht, dass sich jemand ein Zweitprofil anlegt, ziemlich stinkig werden... ;o)
1
#15
27.2.12, 21:06
@cally - IP Adresse sagt noch nichts über den Nutzer aus. Ich arbeite z.B. mehrere Kollegen/innen, die einen gemeinsamen Server haben. Nach außen geht eine Sammel IP- intern ist das gesplittet
1
#16
27.2.12, 23:32
ich verstehe hier eines nicht so ganz. mal abgesehen vom Inhalt des Tips, über den man an einigen Punkten sicher diskutieren könnte - der Geburtsbericht an sich, was erregt da solche kritik?
wenn ich daran denke, mit welcher Offenheit anderereseits hier in mehrere Threads über die sogenannte Menstruationstasse gesprochen wurde, da ging es ja auch ziemlich konkret und deutlich zur Sache. und wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, betrifft es die gleiche Körperregion, die auch fürs Gebären benötigt wird.
wir sind doch aufgeschlossene aufgeklärte Menschen, warum also sollte man ausgerechnet über einen der wichtigsten Momente im Leben von Muttis nicht sprechen. es muss ja keiner, aber wem danach ist, warum dann nicht.

ich persönlich hätte kein Problem damit, allerdings hab ich nun auch niht wirklich konstruktives dazu mitzuteilen. ich hab eher das Empfinden, als würde die Tipgeberin ein wenig Zuspruch suchen, weil sie bald wieder niederkommen wird und ihr scheinbar verdammt mulmig ist. viele Menschen haben Scheu und Angst vor dem Krankenhaus und manche kippen schon augenverdrehend aus den Latschen, wenn sie ein ärztliches Instrument nur ansehen (ich gehör auch dazu).. ich kanns also schon nachvollziehen.
liebe Hausarbeitshasserin, mach dich doch mal mit der Möglichkeit der häuslichen Geburt vertraut. es gibt nette Hebammen, die sich sehr bemühen. eine Freundin hat im Sommer ihre zweite Hausgeburt gehabt und ist damit sehr glücklich gewesen, sie hat sich damit viel wohler gefühlt als beim ersten Kind in der Klinik, obwohl man sich da auch sehr um sie bemüht hatte.
vielleicht ist diese Möglichkeit etwas, womit du dich geborgener fühlst in diesen wichtigen und aufregenden Stunden.
#17
28.2.12, 01:36
@Cally: Ich verstehe den Kommentar hier, in diesem Zusammenhang, nicht. Oder ist das geheim?
2
#18 Cally
28.2.12, 05:07
@varicen: Ja, das ist bei mir im Büro auch so. In den Nutzungsbestimmungen steht allerdings:

"...und darüberhinaus damit einverstanden bist, dass die von dir genutzte IP-Adresse mit deinem Userprofil verknüpft wird."

Ab davon:

Das Anmeldedatum und die Zielstrebigkeit eines Users zu einem bestimmten Tipp sagen oft schon einiges aus ;o).


@kitekat7:

Betraf nur kitty3180, hatte ich vergessen dazuzuschreiben :o)
1
#19 Muttilein11
29.2.12, 11:25
@pinkliese: da brauchst du auch keine Angst vor zu haben-hebammen sind hebammen geworden, WEIL sie Kinder lieben und den Frauen das Kinderkriegen erleichtern wollen!!! Keine Angst...
3
#20
29.2.12, 12:31
@ane 16#:

Uuuups, liebe ane, ich fühl mich total angesprochen und gebe dir völlig recht, in anderen Threads hab auch ich offen über verschiedene Körperregionen geredet.
Ich hab drüber nachgedacht, ob du recht haben könntest, doch ich finde, bitte sei jetzt nicht bös, es ist für mich ein Unterschied, ob ich über die Vor- und Nachteile von Binden, Tampons oder Menstruationstassen rede und dabei, von mir aus, meinen gesamten Zyklus offenlege, oder ob ich über drei Ereignisse spreche, die von der Emotionalität her so intim sind, dass ich diese nur mit den betreffenden Personen besprechen kann.

Wenn ich über meinen Zyklus schreib, schwappen nicht existentielle Emotionen über mich, die mich wegtragen, die mir die Worte nehmen und mich heulen lassen vor Glück. Also, bei mir ist das so ;-))))

Ich hätte auch kein Prob damit, darüber zu schreiben, wenn das Thema wäre:
Wie geht ihr mit einem Dammschnitt um.
Zack, da könnt ich pinnen und von Sitzbädern schwafeln und, und, und...es wär halt rein sachlich, rein medizinisch.

Wahrscheinlich kann ich´s nicht rüberbringen, wie ich´s meine.
Na, dann lasst mal die roten Däumchen regnen!

Trotzdem nen lieben Gruß und...

ane, Danke, hast mich zum Nachdenken gebracht und zwar auf ne liebe Art, so mag ich´s hier
2
#21 Muttilein11
29.2.12, 12:39
Das Wichtigste ist wohl, locker zu bleiben, obwohl man im Krankenhaus ist. Immer hab ich auf die Schublade an der Wand mit der Aufschrift: "Notsectio" gestarrt. Da waren Scarpelle drin und Handschuhe und fiese Geräte um einem den Bauch aufzuschneiden...


SAG MAL; HAST DU ZUVIELE HORRORFILME GEGUCKT ODER WAS SOLL SO EIN SATZ?Man kann doch froh sein, dass es Krankenhäuser gibt und dann auuch noch mit der Ausstattung.. Früher hätten viele Kinder gar keine Chancen gehabt , auf die Welt zu kommen und die Frauen haben auch lange nicht alle bei einer Geburt überlebt. Und warum tun sie es heute? Doch nicht, weil die Frauen nuun einfach besser Kinder kriegen können als früher, sondern, weil alles hygienischer geworden ist und die Medizin auch weiter gekommen ist, und wenn man dafür irgendwelche Geräte braucht, bin ich dankbar, dass ich die Möglichkeit dazu habe, mein Kind gesund zur Wellt zu bringen und das mit den Geräten...
Ich verstehe hier absolut nicht, warum dieser "Tipp", der meines erachtens kein Tipp ist ,abgedruckt wurde.
Und- sorry,wenn ich dir nun zu nahe trete-wenn Dir das Kinderkriegen solche Schwierigkeiten bringt, anscheinend physisch, wie psychisch, dann lass es doch einfach sein mit weiteren Kindern..man muß doch keine haben...
Vielleicht sollte man dann mal über eine Therapie nachdenken, wenn man solche Angst vorm Krankenhaus und seinen Geräten hat..tut mir leid, ist absolut nicht böse gemeint..
4
#22 Cally
29.2.12, 13:29
@mamoky:

Du sprichst mir aus dem Herzen - was ich immer (ganz verwalterisch :o)) versuche, in kurzen, knappen Erklärungen zu halten, hast du sehr schön deutlich gemacht.
Ich habe auch kein Problem, über Hämmorhoiden (nein, ich habe keine... ;o)) zu schreiben, über Mensis-Probleme (da war mal was vor 10 Jahren... *nachdenk*) zu berichten oder zu erklären, wie ein Intim-Piercing am schnellsten heilt.
Es ist das Gefühl, das ich mit niemandem außer meinem Kind und meinem Partner teilen möchte.

Wer das mag, kann das gerne tun, ich sage niemandem, dass er das nicht soll. Aber ich habe gemerkt, dass ich mich als Eindringling fühle beim Lesen (auch, wenn diejenige das gerne und freiwillig preis gibt...). Und werde zukünftig bei Titeln, hinter denen so etwas stecken könnte, auch gar nicht erst weiter lesen.
4
#23 Pumukel77
29.2.12, 14:00
Irgendwie sollte das Ganze in der Rubrik "zum Schmunzeln" stehen...TK-Pizza als leichte Mahlzeit....
2
#24 Cally
29.2.12, 14:36
PS.: Ich hatte sogar die Ehre, vor 11 Jahren meiner Freundin, deren Mann im Kriegseinsatz war, bei der Geburt ihres Sohnes beizustehen, sie hatte sich das von mir gewünscht. Das ist bis heute -und wird wohl auch immer so bleiben- etwas sehr Verbindendes zwischen uns. Aber eben zwischen UNS.
#25
29.2.12, 20:42
@Cally #24:
Ich hatte das große Glück 3 Mal in dem Krankenhaus zu entbinden, in dem ich als Krankenschwester gearbeitet habe und meine beste Freundin, gleichzeitig meine liebste Kollegin, war zusammen mit meinem Mann immer dabei.
Das war fantastisch, dieser Rückhalt und diese Verbundenheit, darum kann ich genau verstehen, was du meinst.
5
#26
2.3.12, 09:21
Ich muss mich jetzt doch noch mal einmischen: ich hatte das Glück, bei allen Entbindungen die gleiche Hebamme zu haben, die mich durch die beiden schwierigen und sehr langwierigen Zwillingsgeburten begleitete und mir auch beider Hausgeburt meiner Jüngsten zur Seite stand - und auch meinen furchtbar nervösen Mann unter ihre Fittiche nahm. Ich muss zu meiner Hebamme nicht freundlich sein, wenn mir nicht danach zumute ist. Eine Geburt ist eine Extremsituation, kein normaler Mensch wird die besten Upper-Class-Manieren von einer Gebärenden erwarten. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich geflucht, geschwitzt, gestöhnt und auch geschrieen, wozu mich meine Hebamme sogar noch ermuntert hat. Es ist ihr Job, Frauen bei der Geburt beizustehen, und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie bei denen, die sie mag, bessere Arbeit leistet als bei den Anderen, die ihr auf den Wecker gehen - so nach dem Motto: "Ach, die ist doof, die schreit so viel, bei der mache ich jetzt mal keinen Dammschutz, damit sie sieht, was sie davon hat!" Das ist einfach kompletter Blödsinn.
3
#27
10.5.12, 11:13
@Hausarbeitshasserin: ich finde es sehr schade, dass Du Deine Geburtserlebnisse so empfunden hast. Mein Tipp für Dich: erkundige Dich mal nach einer natürlichen Geburt. Und lass Dir nicht einreden, dass Du was falsch gemacht haben könntest! Und die z. T. wenig feinfühligen Kommentare überlies am besten. Jede/r hat das Recht, zu erzählen, was er möchte.

muttlein11 "Schwierigkeiten bringt, anscheinend physisch, wie psychisch, dann lass es doch einfach sein mit weiteren Kindern..man muß doch keine haben..." diesen Satz finde ich unverschämt, wie kann man nur so unsensibel sein
#28
19.10.13, 13:57
.... Und wS ist hier der Tip???

Evtl nicht schwanger zu werden???


Unglaublich wS du hier von dir gibst. Ohne Worte.
2
#29
19.10.13, 18:17
Dieser Tipp ist ja nun schon viele Monate alt.
Und du wirst vielleicht heute auch etwas anders darüber denken, als zum Zeitpunkt deines Schreibens.
Was ich sehr schade finde ist, dass du sehr wenig Selbstbewusstsein zu haben scheinst.
Denn die Gedanken bei einer angehenden Geburt, sind mir im Leben nicht gekommen.
Auch das Hebammen solche Gedanken haben könnten, nein auch das nicht.
Da du solch komische Gefühle hattest, wäre es für mich die Frage, wo war dein Partner, der dich doch vielleicht etwas beruhigt und unterstützt hätte?
Jede Geburt ist individuell und für jede Frau anders.
Ich kann auch nichts mit den "Horrormeldungen" mancher Mütter anfangen. Vor allem dann nicht, wenn sie erzählt werden, weil Jemand schwanger ist oder noch keine Kinder hat.
Das ist nicht sehr erbaulich und auch nicht hilfreich.
1
#30
29.7.15, 07:14
Ich kann da nur zustimmen ich hab den Zeitpunkt mich beim Geburtsvorbereitungskurs verpasst als ich mit meinem Sohn schwanger war...jetzt nach drei Jahren bin ich wieder schwanger und auch jetzt werde ich nicht gehen...ich hatte damals zwar Angst das ich was falsch mache...aber ich hab mir immer gesagt ich schaff das...ich hab damals auf meinen Instinkt vertraut und genau das war gold richtig...mein Sohn kam in der Wanne zur Welt und die Hebamme genauso wie die anwesende Ärztin sagten mir das das ne Bilderbuchgeburt war...8Stunden hat sie gedauert und haltet mich für bekloppt aber ich freue mich Wahnsinnig auf die jetzige Geburt...zum einen weil ich weiß wie toll es laufen kann...und zum anderen weil ich danach mein süßes Baby im Arm habe...klar ich weiß das es sehr schmerzhaft wird...aber ich hab noch nie davon gehört das eine Geburt ohne Schmerzen abläuft...aber Mädels glaubt mir die schmerzen haben einen Sinn und in der Wanne das kann ich bezeugen sind die auch nur noch halb so schlimm...so das war mein Senf den ich dazu gegeben hab...schönen Tag noch...

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