Neue Würzung ausprobieren - ohne das ganze Essen zu verderben

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Manchmal kommt man würztechnisch auf etwas verrückte oder ungewöhnliche Ideen. Oder man versucht sich mal mit abgewandelten Zutaten zu einem relativ bekannten Gericht.

Um dann wenigstens noch etwas Genießbares auf den Tisch zu bekommen und nicht von der hungrigen Meute gelyncht zu werden, sollte man mal folgendes Ausprobieren:

Gekocht wird etwa so wie normal, aber eine marginal größe Menge.

Dabei wird dann etwas abgezweigt, die neue Würzung wird ausprobiert und möglichst allen wirds zum Kosten gegeben.

Dann schaut man sich mal die Gesichter der Testesser an. Bei Gesichtsfärbungen, die eher ins grünliche neigen, bitte von weiteren Testportionen absehen.

Sollten laute Schmatzgeräusche hörbar sein, evtl. Äußerungen wie Mhmmmmm oder so, die Testesser zum Abschlecken der Tellerchen hinreißen lassen, ja dann war es ein voller Erfolg.

Ansonsten kann ja noch das harmlose Normalfutter gegessen werden, ist ja genug von da und rechtzeitig fertig ist es auch.

Fazit - besser eine kleine Portion wegtun als einen ganzen Topf ausschütten.

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Themen: Bier

5 Kommentare


#1 fReady
10.7.12, 20:29
Schön zu sehen , wie Ihr auf letztlich erst gepostete Tipps aufspringt, Frau Pawlow... *augen roll*
3
#2
10.7.12, 20:32
Hm... wenn man ohnehin schon andere Zutaten genommen hat, kann man, wenns fertig ist und es schmeckt niemanden, doch eigentlich nicht mehr viel verändern, oder?

Und wenn es nur um die Würzung geht - bei uns sind unterschiedliche Scharfesser. Deshalb kann jeder seine Portion so würzen, wie sie ihm am besten schmeckt.

Es hat sowieso jeder einen anderen Geschmack. Ob so oder so: dem einen wirds schmecken, dem anderen nicht. Ich wäre nach dem Kostenlassen also genauso schlau wie vorher.
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#3
10.7.12, 22:14
Bei uns waren es aktuell Kohlrouladen, die ich gegen die Familiengewohnheiten mit Kümmel würze.
(Familengewohnheiten des Vereins, in den ich eingeheiratet worden bin)

Ich lache mich jetzt noch weg, wenn ich an die Reaktionen von "Ko...Wü..." bis "darf ich das Rezept haben" denke, wirklich alle Facetten der möglichen Bewertungen von ungenießbar bis äußerst lecker.

Ich denke beim Kochen eher praktisch - keiner soll gegen seinen Willen zur Nahrungsaufnahme gezwungen werden, wenn er etwas wirklich nicht mag. Allerdings bin ich auch nicht bereit à la carte jedem aufs Maul geschneidert zu servieren. Dazu gibt es zum Glück ja Restaurants.
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#4
11.7.12, 17:39
Danke für den Tip :-)
Total süß geschireben und wunderbar anwendbar.
Wenn es um "andere" Zutaten geht, kann man diese ja auch in kleiner Menge im Extratopf zubereiten und dann zur "Probierportion" hinzufügen, schmeckt dann vielleich nicht ganz so als hätte man alles in einem Pott gegart, man hat aber ne Vorstellung davon wie es dann schmecken könnte....
Mein Lebensgefährte kam neulich stolz wie Oskar nach Hause weil er ne neue Asiagewürzmischung entdeckt und selbige sogleich gekauft hatte.
Sonst war alles für gebratene Nudeln im Haus,....voller Elan machte er sich ans kochen, doch was er mir dann präsentierte...ähäm...roch...nett formuliert "wie Landluft!" und von der Farbe her erinnerte es auch mehr an ungeputzten Kuhstallboden.....
Mutig probierte ich....hm.....Schmeckte mehr nach Zimtsternen als nach einer Hauptmahlzeit :-(
Werde diese "Würze" nun wie im Tip beschireben, mal vorsichtig dosiert in einer kleinen Essensmenge probieren und wenn das auch nicht schmecken sollte steht ja Weihnachten bald an....Dann kommt in ne kleine Keksteigmenge etwas dieser "Würze"vielleicht kann ichs da noch aufbrauchen bevor ich es entsorge....
lG und einen schönen Abend wünscht Leonida :-)
#5
11.7.12, 20:38
Linda, ja genau für solche Gelegenheiten war der Tipp gemeint.

Ich habe auch solch ein AsiaPülverchen. Was für Ingredienzien dort zu finden sind , die Götter Asiens sind auch nicht allwissend.

- Entsorgung ist angedacht.

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