Großer Produkttest: Jetzt bis zum 23.12. bewerben

Großer Produkttest: Jetzt bis zum 23.12. bewerben

Wir suchen 250 Tester*innen für zahlreiche Produkte von Henkel!
Der typische Wiener Schweinsbraten wird normalerweise mit Sauerkraut und Knödel serviert, aber das ist mir im Sommer zu deftig. Ich serviere ihn daher mit Reis und gemischtem Salat.

Österreichischer Schweinsbraten

19×
Jetzt bewerten:
5 von 5 Sternen auf der Grundlage von

Zeit

Zubereitungszeit:
Koch- bzw. Backzeit:
Ruhezeit:
Gesamtzubereitungszeit:

Ich glaube, die meisten essen gerne Braten. Mit verschiedenen Fleischsorten, Zutaten ... gibt es eine Vielzahl von Rezepten. Ein typisch österreichischer (Wiener) Schweinsbraten kommt ohne Bier, Gemüse ... als Zutaten aus. Wer Kümmel und Knoblauch liebt, mag ja vielleicht mein Rezept versuchen?

Zutaten

  • 1800 g Schweinenacken ohne Knochen. Man kann auch Karree verwenden, mir ist das aber zu trocken. Der Schweinenacken hingegen ist sehr saftig - keine Angst, das Fett brät sich aus.
  • 6 große Knoblauchzehen - die Hälfte gepresst, die andere Hälfte in Scheibchen geschnitten
  • 1 Zwiebel mit Schale halbiert
  • 1 EL Kümmelsamen
  • 5 EL Schweineschmalz
  • 1 EL Salz
  • 300 ml Suppe oder Wasser 

 Zubereitung

  1. Die Knochen des Nackens hacken. Diese dienen als Bett. Ich mag die Fitzelei am Teller nicht. Wem es nicht stört, kann die Knochen auch am Fleisch lassen.
  2. Das Fleisch mit Salz und dem gepressten Knoblauch gut einreiben/einmassieren. 
  3. Die Schnittfläche der Zwiebel in der Bratpfanne ohne Fettzugabe dunkelbraun, an der Grenze zu schwarz anrösten. Dies dient dazu, dass der Saft eine schöne Farbe bekommt. Der Saft wird nicht bitter!
  4. Die Zwiebel auf einem Teller parken, in die das Fett geben, heiß werden lassen und das Fleisch auf allen Seiten hellbraun anrösten.
  5. Das Fleisch heraus heben und die gehackten Knochen in der Pfanne ausbreiten. Nun wird das Fleisch auf das Knochenbett gesetzt, die Zwiebelhälften und 125 ml Wasser oder Suppe hinzugefügt. Die Knoblauchscheiben werden zwischen die Knochen in den Saft gestreut.
  6. Im auf 220° vorgeheizten Backrohr wird das Fleisch nun 1 Stunde gebraten. Öfter mit dem Bratensaft übergießen. Sollte zu wenig Saft vorhanden sein, etwas Wasser nachgießen.
  7. Nach einer Stunde wird die Hitze auf 200° reduziert und eine weitere Stunde gebraten. Dabei immer wieder den Braten übergießen bzw. Flüssigkeit nachfüllen.
  8. Sollte der Braten an der Oberfläche zu braun werden, deckt ihn mit Alufolie ab.
  9. Nach der Garzeit mit Salz abschmecken. 
  10. Nun lässt man den Braten bei leicht geöffnetem Backrohr 30 Minuten ruhen. 
  11. Die Knochen werden entfernt, etwaige daran haftende Knoblauchscheiben abkratzen und in den Saft geben. Mit dem Saft verfährt man, wie gleich beschrieben.
  12. Der Saft wird nicht gebunden. Das Fett wird großzügig abgeschöpft und in einer Schüssel kaltgestellt. Ebenso etwas Saft kühl stellen - dieser geliert aufgrund der Knochen etwas. Schmalz und Saft vermischt, ergibt einen hervorragenden, deftigen Brotaufstrich (Bratfett). Das ist auch der Grund, warum ich relativ viel Schmalz verwende.

Der typische Wiener Schweinsbraten wird normalerweise mit Sauerkraut und Knödel serviert, aber das ist mir im Sommer zu deftig. Ich serviere ihn daher mit Reis und gemischtem Salat.

Tipp

Sollte etwas Braten übrig bleiben, kann man diesen in dünne Scheiben schneiden und mit Senf, Meerrettich und Bauernbrot kalt servieren.

Von
Eingestellt am

Du kennst auch Haushaltstipps und Rezepte?
Jetzt auf Frag Mutti veröffentlichen

16 Kommentare


1
#1
17.5.18, 05:21
Liest sich lecker, für mich.😃
Aber mein liebreizend Töchterlein nebst Freund würden bestimmt "Nee" sagen.
1
#2
17.5.18, 10:02
Das hört sich sehr lecker an.Diese Menge werde ich aber nur machen wenn wir Gäste bekommen. Ansonsten reicht die Hälfte.
3
#3
17.5.18, 10:45
Sieht lecker aus uns ist gut fotografiert. Bei uns in Österreich wird diese Speise auch "Bratl" genannt und wird traditionell immer mit Natursaft und Knödel gegessen, genau so wie es die Tippgeberin beschrieben hat.
#4 CaterineM
17.5.18, 10:55
Leckeres Rezept, tolles Foto 👍
1
#5
17.5.18, 21:39
Ich kenne diese Art Schweinebraten von meiner Linzer Freundin. Mir persönlich fehlt dabei die richtige Soße - ich bin bekennender Soßenfan.
Aber kalt, in Scheiben geschnitten, mit Meerrettich oder Senf, kleinen Gewürzgurken und einem kräftigen Bauernbrot ist dieser Braten wirklich reinster Genuss!
1
#6
17.5.18, 23:34
Für mich eine neue und interessante Variante für Schweinebraten und ein tolles Foto! 👍
#7
3.8.18, 08:54
Ein Relikt aus einer längst vergangenen Zeit... 
2
#8
3.8.18, 09:15
Schön beschrieben, nur machen wir in Wien den Schweinsbraten in der Regel mit knuspriger Kruste. Und der Bratlsaft wird - wie richtig beschrieben - nicht gebunden (für Deutsche als Sossenesser nicht nachvollziebar), dazu essen wir bayrisch Kraut und Semmelknödel. Mhhhh😉
#9
3.8.18, 09:27
@Kamilla: darf ich fragen aus welcher Gegend in Österreich du kommst?
#10
3.8.18, 14:11
Irgendwie mag ich bei dieser Hitze nicht an Schweinebraten denken.
Aber es kommen ja auch wieder andere Zeiten, und dann paßt das Rezept für mich gut.
Danke!
1
#11
3.8.18, 15:25
@Zuckergoscherl: in Deutschland isst man auch nicht überall Schweinebraten mit Sauce, auch wenn die Österreicher das zu glauben scheinen. In Bayern, dass ja bekanntlich auch zu Deutschland gehört, isst man den Schweinebratenmit rescher Kruste und Bratensaft. Man findet ihn auch auf der Speisekarte jeden Wirtshauses, das ist im Rest Deutschlands längst nicht der Fall. 

Aber Österreich gehörte ja auch mal zu Bayern, kein Wunder, dass es da noch einige Gemeinsamkeiten gibt. 
#12
3.8.18, 16:22
Es stehe Schweinenacken ohne Knochen! Wo sind die Knochen bei den Zutaten? Und keine Sosse, trocken zum Reis? Da kenn ich die Österreicher aber anders!
#13
3.8.18, 16:43
@Kristina 123: Es gibt Schweinenacken ohne Knochen und es gibt Schweinenacken mit Knochen. Warum soll man die Knochen bei den Zutaten extra aufführen? Die Soße entsteht doch durch den Bratensaft. Dann braucht man nicht unbedingt eine extra Sosse.

Übrigens: Herzlich willkommen in unserer FM-Gemeinschaft.
#14
3.8.18, 18:00
Nun weil da steht Schweinenahken ohne Knochen und im Rezept steht dann
mit Knochen, das widerspricht sich
#15
3.8.18, 20:55
@Orgafrau: Kristina meinte wohl, in den Zutaten steht "Nacken ohne Knochen", und bei der Zubereitung ist dann von reichlich gehackten Knochen die Rede.  Es sollte also vielleicht erwähnt werden, dass der Nacken zwar mit Knochen gekauft werden soll, diese dann aber abgetrennt und gehackt werden.
 
#16
3.8.18, 21:18
@carancha: Damit könntest du Recht haben.

Rezept kommentieren

Emojis einfügen

Kostenloser Newsletter

Frag Mutti-Produkttest

Wir suchen zusammen mit Henkel Lifetimes 250 Produkttester für acht Produkte!

Bist du bereit?