Omas beste Bratkartoffeln
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Omas beste Bratkartoffeln

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Wer gerne Bratkartoffeln isst, wird dieses Rezept lieben. Knusprig und lecker!

Meine Oma hat ihre Bratkartoffel immer auf diese Art zubereitet und sie schmecken sehr lecker und sind auch schön knusprig. Das liegt daran, dass sie keine vorgekochten Kartoffeln dafür verwendet hat. Sie hat die Kartoffel geschält, klein geschnitten und in eine Schüssel mit Wasser gelegt, ca. 5 Minuten, damit die Stärke austreten kann. Nur so werden sie auch wirklich schön knusprig. Viele nehmen dazu schon kalte gekochte Kartoffel, doch dann werden die meist etwas matschig.

Zutaten

  • Kartoffelmenge je nach Bedarf
  • Salz und Pfeffer
  • Paprika edelsüß
  • Kümmel
  • 1 Zwiebel klein schneiden
  • 2 Knoblauchzehen klein schneiden
  • Öl
  • Röstzwiebel
  • wer mag, kann auch noch zusätzlich mit Chilipulver würzen oder aber auch etwas Speck dazugeben. Meine Oma hat Chili und Speck allerdings weggelassen

Zubereitung

  1. Kartoffel schälen und in Stückchen oder Scheiben schneiden und einige Minuten in eine Schüssel mit Wasser geben.
  2. Öl in Pfanne erhitzen und die Kartoffel dazugeben und 2-3 Minuten mit Deckel ohne zu wenden anbraten lassen.
  3. Einmal alles wenden und mit den Gewürzen würzen und wieder alle 2-3 Minuten wenden. Das ganze sollte ca. 20 Minuten gut anbraten, erst nach ca. 10 Minuten die Zwiebel und Knoblauch dazu mischen. Den Deckel immer auf der Pfanne lassen, denn der Dampf gart die Kartoffeln.
  4. Mit einer Gabel oder dem Pfannenwender kann man die Garprobe machen, wenn sich eine Scheibe Kartoffel gut teilen lässt, ist es fertig. Am Ende noch etwas Röstzwiebel drüber streuen.

 Natürlich hat meine Oma die Kartoffel früher in einer gusseisernen Pfanne gebraten, da waren sie doppelt so lecker. Leider besitze ich keine und habe sie nur in einer beschichteten Pfanne gebraten. Wir essen dazu gerne Brathering, oder Spiegeleier.

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30 Kommentare


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#1
1.10.15, 23:02
Wir machen bei uns die Bratkartoffel als "Gedämtene",das ist Blatt,da wo ich herkomme und wird so gemacht :Als die rohen Kartoffeln wasche ich zuerst ,dann werden sie in Stifte geschnitten ,die genau so aussehen ,wie die Pommes ,dann nehme ich eine große Schüssel und lasse sie auch etwa 10 Minuten im Wasse bedeckt stehen ,nach 10 Minuten schütte ich das Wasser ab und tupfe sie mit einem oder zwei Zewatüchern Trocken ,am besten nehme ich mir ein frisches Küchentuch und breite die Kartoffeln darauf aus und tupfe sie dann trocken ,dann kommt alles in eine beschichtete mit Öl 1/2cm hoch ,befüllte Pfanne und würze die Kartoffeln und decke für eine vierte Stunde den Deckel drauf ,aber bitte vorher die Herdplatte auf klein stellen ,nach einer viertel Stunde ,nehme ich den Deckel runter von der Pfanne und stelle die Herdplatte auch wieder auf mittelhoch ,wende die Kartoffeln ,die inzwischen schön goldgelb und weich sind und lasse alles nochmal richtig braten und richtig braun und gross werden ,aber nicht vergessen ,immer wieder wenden,damit sie nicht schwarz werden .dazu gibt es dann Brathering mit Mausohrsalat oder Rote Beete.
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#2
1.10.15, 23:48
Statt Öl, Griebenschmalz nehmen,
total lecker! :-)
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#3
2.10.15, 08:00
Danke für diesen Tipp. Ich liebe auch Bratkartoffeln, hab sie aber bisher nie richtig hingekriegt. Jetzt muss ich das mal mit rohen Kartoffeln probieren (beim Blumenkohl klappt das ja auch bestens).
Und danke an Scorpion für den Tipp mit dem Schmalz. Seit einiger Zeit versuche ich, pflanzliche Öle beim Kochen/Braten/Backen zu vermeiden und nehme stattdessen Butter oder Schmalz und manchmal Ghee.
Man hat mir erklärt, dass jegliches Erhitzen von pflanzlichen Ölen nicht gut ist ... sogar ätherische Öle soll man nicht heiß machen, sondern in einen Diffuser geben ... Man lernt nie aus ;-)
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#4
2.10.15, 08:17
Das muss ich unbedingt mal ausprobieren, klingt sehr lecker. Man spart sich auch noch den Zusatzaufwand mit dem Vorkochen.

@Blackbird1111: Frag mal Google nach "Pommes Sarladaise". Das sind Bratkartoffeln mit Entenschmalz, wie sie im Perigord gerne gegessen werden.
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#5
2.10.15, 14:03
Wieder ein gutes Beispiel für die Vielseitigkeit des Erdapfels. Ob die "rohen" Bratkartoffeln besser sind als die die "gekochten" ist mMn keine Frage, beide haben ihre Berechtigung.

Ich benutze immer Schmalz für meine Bratkartoffeln, weil ich sie mit Speck brutzle - da bildet sich das Schmalz von allein. Wenn ich aber mal Gänse oder Entenschmalz hätte, würde ich es natürlich nehmen. Auch im Rotkohl - lecker lecker!

@ Blackbird: "Man hat mir erklärt, dass jegliches Erhitzen von pflanzlichen Ölen nicht gut ist ... "
Das ist natürlich Unsinn. Gewisse kaltgepresste Öle eignen sich weniger zu Braten, aber ansonsten würde ich keine Bedenken haben. Ich persönlich nehme das "billige" Rapsöl, auch weil es geschmacksneutral ist.
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#6 Beth
2.10.15, 18:06
Mir schmecken die rohen Kartoffeln besser als die gekochten.
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#7
2.10.15, 21:19
@Scorpion: Oh ja !!!
Super Tipp!
Wünsche ein schönes Wochenende !
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#8 krillemaus
2.10.15, 23:11
Beste Bratkartoffeln von Welt : Pellkartoffeln in feine Scheiben schneiden und in viel Butter oder Butterschmalz g a a a n z langsam bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Wenden schön goldbraun und knusprig brutzeln. Geht am besten in einer Gusseisenpfanne. Leicht salzen. Man muss Geduld haben, so zubereitete Bratkartoffeln sind kein Minutengericht, dafür aber Geschmack pur!
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#9
3.10.15, 08:13
Bratkartoffeln sind doch was überaus Leckeres.

Ich bereite sie sowohl mit rohen, als auch mit Pellkartoffeln zu.
Beide Varianten schmecken mir.
Als Resteverwertung von übriggebliebenen Salzkartoffeln, mit Zwiebeln und am Schluss mit ein wenig frischen Kräutern drüber.....Mjammi
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#10
3.10.15, 14:07
ich freue mich schon auf die Gänsebratensaison, dann fülle ich mir was vom in der Hotelküche anfallenden Gänseschmalz in ein kleines Schraubglas und brate darin himmlische Bratkartoffeln in der Gusseisenpfanne, in der schon meine Oma himmlische Bratkartoffeln bratete :o)
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#11
3.10.15, 20:02
@krillemaus: Das hat schon Johann Lafer gesagt ,wenn man Bratkartoffeln richtig machen will,muß man nichts als Gedult haben!
Schönen Sonntag wünsch ich dir !
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#12
3.10.15, 20:30
@Krillemaus, genauso bereite ich sie auch zu, so schmecken sie uns am besten. Vorab brate ich noch Katenschinkenwürfel und Zwiebelwürfel schön goldbraun. Dann stelle ich sie beiseite. Wenn die Bratkartoffeln fast fertig sind, gebe ich Schinken und Zwiebeln nur wieder dazu zum erwärmen. So können die Zwiebeln nicht zu dunkel werden, aber der Geschmack ist schön deftig. *Habe ich mal Johann Lafer abgeguckt*
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#13
3.10.15, 21:39
@Agnetha:

Aus Tradition im Andenken an meine Mutter gibt es bei uns jedes Jahr zu Weihnachten Gans und ich fülle je ein großes Glas mit Fond und eins mit Gänseschmalz. Es gibt einfach nichts Besseres für Bratkartoffeln, Grünkohl, Rotkohl, geschmortes Sauerkraut..........

So ein Glas hält bei mir fast ein Jahr und wenn es leer ist, ist plötzlich schon wieder Weihnachten :o))
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#14
5.10.15, 06:54
Mit Bratkartoffeln habe ich manchmal Glück und manchmal nicht. Ich glaube, es kommt auf die Kartoffelsorte an - und vielleicht auch auf meine Geduld. Wenn ich die in Scheiben geschnittenen Pellkartoffeln lange genug auf einer Seite im heißen Fett liegen lasse und dann erst wende, werden sie knuspriger. Allerdings sind einige Sorten auch so weich, daß sie beim Wenden zerfallen. Die werden dann auch nicht knusprig.
Rohe Kartoffeln brate ich nicht mehr, seitdem vor einigen Jahren die Warnung vor Acrylamid umging. Ist die inzwischen überholt?
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#15
5.10.15, 12:56
Expertenforum: Acrylamid
was-wir-essen.de/forum/index.php/forum/showExpMessage/id/1012/page1/1/searchstring/+/forumId/9

Ich habe inzwischen Arthrose in verschiedenen Gelenken, daher möchte ich euch raten, auf tierische Fette weitgehend zu verzichten. Vor allem Gänse- und Schweineschmalz sollte man vermeiden.
Bewohner der Mittelmeerländer haben deutlich weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen etc., was hauptsächlich an ihrem gesünderen Fettkonsum liegt.
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#16
5.10.15, 13:15
@Ringelstrumpf: da gebe ich dir vollkommend recht, denn ich bin auch betroffen. Schweinefleisch und viele andere tierische Fette meide ich, auch auf anraten mehrerer Ärzte. Ganz selten gönne ich mir mal ein leckeres Schnitzel, aber wirklich sehr selten. Ich koche hauptsächlich mediteran und was soll ich sagen, es geht mir sehr gut damit.
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#17
5.10.15, 19:25
ich brauch mein Essen meistens schnell u. ohne Aufwand.
Daher schmeiss ich die Bratkartoffel 6 Min. in die Friteuse...knuspriger und schneller gehts nicht!
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#18
6.10.15, 16:12
Hallo!

Also, die schauen sehr lecker aus!
Die animieren zum Nachmachen, wenn sie so gut werden wie hier abgebildet, dann brauche ich nur noch eine Schüssel mit Salat dazu und das Essen ist fertig!

Danke und Mahlzeit!
flamingo
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#19
8.10.15, 12:40
@Blackbird1111:
Ach, da braucht man etwas Zeit, damit Bratkartoffeln gut werden.
Obiges Rezept ist sicher auch gut - ich brate meist Reste von Pell- oder Salzkartoffeln.
Wichtig ist, dass letztere nicht feucht oder lau warm in die Pfanne kommen,
Also gegarte Kartoffeln vor dem Braten unabgedeckt gut auskühlen lassen.
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#20
8.10.15, 14:12
Jaja, die Geduld. Die Kochkunst ist sowieso nicht zuletzt eine Frage des "Timings". Zu frühes "Herumporkeln" ist immer falsch. Mann muss dem "Bräunungsprozess" die nötige Zeit lassen. Den richtigen Zeitpunkt herauszufinden ist eine Frage der Erfahrung.

Bei Bratkartoffeln ist ein häufiges Missverständnis, dass sie, zumal in beschichteten Pfannen, fast ohne Fett hinzukriegen seien. "Diätbratkartoffeln" kann man machen, aber man muss sich damit abfinden, dass sie niemals so gut schmecken wie bei Mutter oder Oma!

Bei dieser Gelegenheit noch was Ketzerisches: Ich habe für mich persönlich die Tüten-Bratkartoffeln aus der Kühltheke entdeckt. Ein "Convenience -Produkt", das auch ich zunächst mehr als skeptisch beäugt habe, das mich dann aber überzeugte. Nur mal so als Zusatztipp.
#21
12.10.15, 19:11
@maeusel:

für Bratkartoffeln eignen sich am Besten "vowiegend festkochende" oder zur "festkochende" Kartoffeln. Mit mehligen zerfallen sehr schnell und man hat dann eben Kartoffelbrei.
In Bayern werden Bratkartoffeln aus rohen und Röstkartoffeln aus gekochten Kartoffeln vom Vortag (gute Restverwertung!". In manchen Speisekarten stehen aber fast immer Bratkartoffeln um den Servierkräften das ständige Erklären zu ersparen.

Wir machen die Bratkartoffeln so:
Kartoffeln (vorwiegend festkochende) schälen, in gleichmäßige Würfel (ca. 1,5 x 1,5 cm) schneiden und kurz in eine Schüssel mit Wasser geben. Danach richtig gut trocknen. In einer hocherhitzbaren Pfanne (bei Pfannen mit Beschichtung kann diese dabei kaputt gehen, einfach beim Neukauf informieren) Butterschmalz erhitzen und die Kartoffeln dazu geben. Bei mittlerer bis hoher Hitzebraten und nicht zu viel rühren (das verlängert nur die Garzeit und es dauert ewig bis sie braun werden) ab und zu reicht. Inzwischen eine Zwiebel in Streifen oder Würfel schneiden, wer mag etwas Knofi klein würfeln. Dann die Kartoffeln mit Salz, Pfeffer, Kümmel (manche mögen lieber Oregano oder Rosmarin) und etwas Muskat würzen. Kurz vor Ende der Garzeit die Zwiebeln zugeben und noch so lange weiterbraten bis die Zwiebel glasig oder braun werden. Wenn die Zwiebeln gleich reinkommen verbrennen sie. Die Rezeptur ist denkbar einfach und man kann nebenbei leicht am Hauptgericht weiterkochen weil man nicht ständig drauf aufpassen muss. Wir essen sie mit Speck auch gerne mit Kräuterquark als Hauptspeise und nicht als Beilage weil sie eben soooo lecker sind.
Ach ja, der Vollständigkeit halber: Röstkartoffeln werden bei uns immer in Scheiben geschnitten.

Das Rezept stammt angeblich schon von meiner Ur-Ur-Oma die ich leider nicht gekannt habe.


Guten Appetit!

Vielleicht hat ja jemand Lust sie mal auszuprobieren.

LG








LG
#22
13.10.15, 11:48
@susant: Wie bei Kartoffelsalat gibt es unterschiedliche Geschmäcker, zum Teil regional "verwurzelt". So lassen wir (Nordwestdeutschland) Kümmel, Muskat und Oregano weg, und Bratkartoffeln ohne Speck nennen wir erst gar nicht so.

Das mit den mehlig kochenden Kartoffeln kann ich so nicht bestätigen. Ich habe sie erst vor relativ kurzer Zeit für mich "entdeckt", weil keine anderen mehr da waren. Jetzt nehme ich sie nur noch. Sie schmecken mir besser als die festen, vor allem das "Mundgefühl" hat mich überzeugt. Da ich nicht mehrere Sorten vorrätig halten kann und will, habe ich sie auch für "Salat und Brat" genommen und nur gute Erfahrungen gemacht. Sie werden keineswegs zu Brei. Vielleicht eine Neuzüchtung?
#23
13.10.15, 15:11
@Spectator:

Das ist für mich das interessante an den Lebensmitteln. Es gibt so viele verschiedene Sorten und vor allem Möglichkeiten der Zubereitung. Wenn ich weg bin esse ich auch immer authentisch weil ich ja Land, Leute und die Regionen kennenlernen. Man sieht ja sogar innerhalb Deutschlands gibt es so krasse Unterschiede.
Ich meinte es auch nicht als Kritik sondern nur als Gegenüberstellung wie das eben bei uns (Südbayern/Österreich) gemacht wird. Außerdem ist alles, wie Du schon geschrieben hast, reine Geschmackssache.
Zu Kartoffelbrei braucht man auch noch paar mehr Zutaten damit es wirklich Brei wird. Es gibt bei uns auch ca. 60 Sorten Kartoffeln mit den verschiedensten Geschmäckern. Nur zur groben Übersicht sind sie in die 3 Gruppen eingeteilt (festkochend, vorwiegend festkochend, mehlig)
Meine Lieblingskartoffeln sind die rotschaligen und auch Süßkartoffeln. Die haben ein supergutes Aroma.

Vielleicht einfach mal was Neues ausprobieren?

LG
#24
13.10.15, 15:57
Diese Bratkartoffel sind wirklich sehr gut und knusprig!
Ich habe sie gleich ausprobiert und habe meinem Mann damit eine große Freude bereitet!

Danke nochmals für deinen Tipp!
flamingo
#25 Hilde69
14.10.15, 19:14
voll lecker!
#26
9.11.15, 11:30
@Spectator: Es liegt natürlich im Ermessen jedes Einzelnen, welche Lebensmittel er verzehrt. Es liegt mir fern jemendem was einreden zu wollen.
Gerade eben habe ich einen Bericht im TV gesehen, in dem der Verdacht, dass billige pflanzliche Öle beim Erhitzen Krebs- und Dimenzerregende Substanzen abgeben, durch eine britische Studie bestätigt wurde. Es werden eine Art Aldehyde freigesetzt.
Es ist aber so, wie mit allen "gefährlichen" Lebensmitteln, die Menge macht den Unterschied. Wer sich also laufend von frittiertem Zeug ernährt, muss mit einem erhöhten Risiko, an den o.a. Krankheiten zu erkranken, rechnen.
#27
9.11.15, 14:40
@Blackbird1111: Jaja, die Studien. Ich, 72, habe mein ganzes Leben Sachen gegessen und getrunken, die sich jetzt als ungesund erwiesen haben - angeblich. Nichts Neues eigentlich, schon Paracelsus wusste ja, dass es die Dosis ist, die entscheidend ist für die Schädlichkeit.

Soso, "billige" Öle sind also verdächtig. Den Umkehrschluss, dass ich für teures Geld auf jeden Fall gesundere Öle bekomme, können nur Uninformierte ziehen. Denn wie oft wurde nicht darüber berichtet, dass gerade die "exklusiven", kaltgepressten Pflanzenöle zu den am meisten gepanschten und gefälschten Lebensmitteln gehören - es ist eben viel Geld damit zu verdienen. Ganoven gab es immer und wird es immer geben.
#28
10.11.15, 11:02
@Spectator: Ich will mich doch nicht mit dir streiten, ich habe einen Denkanstoß gegeben. Und wenn ich so auf meine vielen Jahre zurückblicke, muss ich sagen, dass das Benutzen von pflanzlichen Ölen erst in letzter Zeit modern geworden ist, nachdem der ganze Cholesterol-Zirkus veranstaltet wurde. Meine Oma hat immer zum Braten/Backen Schmalz oder Butter verwendet.
Und was die Studie angeht: Ich finde keine deutsche Übersetzung dieser Studie, die in der De-Montfort-Uni in Leicester erstellt wurde.
Und was Studien an bestimmten Universitäten aufdecken, das sehen wir ja jetzt beim VW-Skandal. Nix für ungut ... ich schreibe hier nur meine Meinung.
#29
10.11.15, 13:17
@Blackbird1111: Auch ich bin dafür, nur ja keinen Streit zu vermeiden! ;-)
Aber dass die Verwendung von pflanzlichen Ölen (und Fetten) erst in letzter Zeit modern geworden ist, streite ich entschieden ab. Richtig ist, dass sie lange Zeit als viel gesünder als Butter und Schmalz dargestellt wurden. Von den Irrlehren der Veganer ganz zu schweigen.

Nicht alles eignet sich für alles. Butter und kaltgepresste Pflanzenöle sind nicht ideal um Schnitzelbraten, Butterfett und "normales" Pflanzenöl dagegen bestens.
#30
11.11.15, 04:37
@Spectator: Lol ...
Ich habe mich leider nicht richtig ausgedrückt: Ich meine die Verwendung von pflanzlichen Ölen beim Braten/Frittieren. Natürlich gab es bei uns zu Hause früher auch pflanzliches Öl, Leinöl zu Pellkartoffeln. Aber das ist alles, woran ich mich erinnern kann. Aber wir hatten immer einen großen Schmalztopf im Haus und ganz, ganz weit zurückgedacht, sehe ich meine Oma am Butterfass (also Butter rühren/schlagen, wie auch immer).

Wenn ich solche Meldungen in den Medien höre, dann nehme ich das als Anstoß, mehr nachzuhaken. Ich möchte mir auch kein X für U vormachen lassen.

Ach so: Die Formulierung "billige pflanzliche Öle" bringt es wohl auch nicht auf den Punkt. Gemeint ist damit wahrscheinlich das unter Verruch stehende "Vegetable Oil" (ich weiß jetzt nicht, ob in Deutschland "Gemüseöl" der richtige Ausdruck ist), weil da viel Palmöl reingemischt wird. Und diese Industrie möchte ich bewußt nicht unterstützen.

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