Aus Teigresten vom letzten Pizzaabend kann man einfach leckere Brötchen backen - so muss nichts weggeworfen werden!

Pizzateig Resteverwertung

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Wir haben eine schöne Tradition: An einem Tag in der Woche ist bei uns Pizzatag, meistens Samstags. Wir machen Pizza auf dem Raclette-. Jeder kann sich seine kleinen Pizzen so belegen, wie er möchte und es ist sehr gesellig, ich kanns nur empfehlen!

Wir machen den Pizzateig dafür natürlich selbst: 1 kg Weizenmehl (wir sind 4 erwachsene Personen), 1 Pck. frische Hefe, also 42 g, 2 TL Salz, einen kräftigen Schuss Olivenöl, 420 ml lauwarmes Wasser. Alles zu einem Teig verarbeiten und ca. 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Nochmals kneten und portionieren (je nach Größe der Pfännchen - wir rechnen pro Pfännchen-Portion etwa 50 g Teig)...

Da wir die Pizzen in geselliger Runde essen, kann man nie vorher sagen, wie viel Teig wirklich alle wird... Manchmal bleibt ein kleiner Rest, manchmal bleibt fast die Hälfte übrig... Je nachdem wie üppig das Mittagessen vorher ausgefallen ist.

Ich forme aus dem Rest-Teig dann Brötchen für das Sonntagsfrühstück. Wenn nur wenig Teig übrig ist, gebe ich nochmal etwas Mehl und Wasser dazu, so dass etwa 10 Brötchen entstehen. Das reicht bei uns für ein sonntägliches Frühstück. Bleibt eines übrig, wird es am Montag nochmal aufgebacken.

Die Brötchen brauchen übrigens, ähnlich wie Aufbackbrötchen aus dem Supermarkt etwa 12 bis 15 Minuten, je nach gewünschtem Bräunungsgrad. Meine Family will mittlerweile auf die sonntäglichen Pizzabrötchen gar nicht mehr verzichten.

Schöner Nebeneffekt: Am Sonntag muss niemand eher aufstehen um zum Bäcker zu fahren!

Ach übrigens: Der Bequemlichkeit halber: Gibt es mal keine Pizza am Samstag (jetzt geht ja die Grillsaison wieder los), rühre ich den Teig natürlich trotzdem an, schon allein wegen der Sonntagsbrötchen.

Der Teig hält sich übrigens ca. eine Woche im Kühlschrank (also älter ist er bei uns noch nicht geworden)!

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