Reis-Zwiebel-Brotaufstrich (schmeckt wie Mett)

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Zutaten für Reis-Zwiebel-Brotaufstrich:

100 g Reiswaffel, natur
2 Zwiebeln, klein würfeln
400 ml Wasser, wahlweise etwas Gurkensud
1 1/2 TL Salz
80 g Tomatenmark
1/2 TL Pfeffer (aus der Mühle)

Die Reis-Waffel in einer großen Schüssel klein bröseln. Alle anderen Zutaten in einer anderen Schüssel verrühren, die Brösel in die Flüssigkeit geben und vermengen, eventuell nachwürzen. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

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24 Kommentare


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#1 Icki
23.5.12, 09:53
Probiere ich gerne mal aus, auch wenn ich doch sehr überrascht wäre, wenn es tatsächlich wie Mett schmeckt...
#2
23.5.12, 11:34
@Icki: ist kein Mett, schmeckt ähnlich ....

wollte nicht veganes "Mett" schreiben, wegen der häufigen Diskussion .... Du weißt schon...

Es ist ein Brot-Aufstrich-Rezept, weiter nichts.
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#3 Oma_Duck
23.5.12, 12:57
@Lichtfeder: Du nennst mich immer "provokant". Du bist es natürlich gaaar nicht. "Schmeckt wie Mett" IST eine Provokation, und was für eine, für all die unwissenden, fehlgeleiteten Menschen, die noch immer gern in ein Mettbrötchen beißen.
Nichts gegen Deinen bemerkenswerten Brotaufstrich, aber solche albernen Geschmacksvergleiche lass mal lieber. Damit provozierst Du gerade die "häufige Diskussion", die Du angeblich vermeiden willst.

"Veganes Mett" geht übrigens schon rein sprachlich nicht: Mett heißt nichts anderes als Fleisch, vergleiche englisch "meat". Also genau so abwegig wie "Vegane Schweinshaxe".
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#4
23.5.12, 13:24
Hmmm verstehe ich nun gar nicht, es ähnelt doch nur in der Richtung
was ist den daran so schlimm, ich denke mal jeder weiss was damit
gemeint ist
#5 Oma_Duck
23.5.12, 14:16
@margaretha: Dein Verständnis lässt sich ganz leicht herbeiführen: Beiße abwechsenld in ein richtig fettes Mettbrötchen und in eines mit dem Pseudo-Mett.
Außerdem: "Schmeckt wie" ist etwas anderes wie "schmeckt ähnlich". Aber auch Letzteres würde ich hier abstreiten.
Nach dem Krieg gab es eine Leberwurst, die hauptsächlich aus Grießmehl bestand und auch mit "schmeckt wie" verkauft wurde. Kriegs- und Nachkriegskinder sind mit "Ersatz" aufgewachsen und daher etwas empfindlicher bei solchen Vergleichen. Kann ich nix für.
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#6
23.5.12, 14:20
Achso ...die Leberwurst gibt es doch heute noch, die in der harten Rolle
oder ist das was anderes, ich komme nicht mehr drauf wie die heisst
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#7 Oma_Duck
23.5.12, 14:31
@margaretha: Du meinst wahrscheinlich die Erbswurst von Knorr, die hauptsächlich aus Erbsmehl besteht und nur die Form mit einer Wurst gemein hat.
#8
23.5.12, 14:39
@Oma_Duck: genau die meinte ich , hab das verwechselt mit der
Leberwurst...danke
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#9
23.5.12, 15:23
@Oma_Duck: genau das habe ich gemeint....

es gibt weniger Unwissende wie Du annimmst und die Meisten wissen was gemeint ist.....

Nicht ich nenne Dich provokant, Du selbst tust es .. lese Deine eigenen Kommentare ..... ist doch Dein Steckenpferd.
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#10
23.5.12, 16:20
@Oma Duck: Wen meinst Du jetzt damit?

„für all die unwissenden, fehlgeleiteten Menschen, die noch immer gern in ein Mettbrötchen beißen“.

...lustig, lustig, zu denen gehörst Du ja nicht,

ich habe rein gar nichts gegen Mettbrötchen-Liebhaber, Jedem das Seine, oder?
Ich wiederhole: ein Zwiebel-Reis-Brotaufstrich-Rezept,
für diejenigen, welche gerne etwas anderes probieren wollen.....
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#11
23.5.12, 16:35
@Oma_Duck: Die "Ersatz-Leberwurst" aus Kriegs- und Nachkriegszeit kenne ich nur aus Erzählungen meiner Oma und meines Papas. Die beiden sind bzw. waren auch die absoluten Anti-Vegetarier. Brennnessel- und Löwenzahnspinat z. B. oder Suppe daraus war für beide ein rotes Tuch. Sie konnten und wollten nicht begreifen, dass es Leute gibt, die freiwillig auf Fleisch verzichten - was ich unter den Umständen in Kriegs- und Nachkriegsdeutschland durchaus begreiflich finde. Daraus folgt, dass ich ebenfalls überzeugter Fleischesser bin - wenn auch nicht jeden Tag. Doch gilt natürlich auch hier die Regel: Jeder wie er mag. Ich neide keinem Vegetarier oder Veganer sein Essen, wenn er nicht versucht, mich zu "missionieren", was ich äußerst lästig finde.
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#12
24.5.12, 08:07
@mops: Guten Morgen mops,

ich bin auch ein Nachkriegskind, kenne aber nur die „beleidigte Leberwurst“. Meine Mutti (1920 geb.) war von Natur Vegetarierin, hat Spinat aus Brennnessel gekocht, nicht aus Armut, Fleisch stand genug auf dem gut gedeckten Tisch. Ob Raucher, Dunkelhäutige, Ausländer oder Dorfbewohner waren bei uns als Gast und Hilfesuchende willkommen. Nur Moral-Prediger brauchten meine Eltern nicht und ich auch nicht. Sie haben christliche Nächstenliebe g e l e b t. Egal wie andersartig oder Religion wurde verunglimpft, sondern respektiert. Es wurde auch nie über Andere abwertend gesprochen, ob Akademiker, Bauer, Bettler oder Alkoholiker.

Ich erinnere mich, vor etwa 50 Jahren!
wir hatten ein Haus an eine amerikanische Familie vermietet. Er war Ausbilder auf dem Flugplatz. Sie waren vorbildlich. Durch einen Schulkameraden (Dolmetscher) waren auch öfter dunkelhäutige Amerikaner bei uns zu Gast. Einmal haben wir vor der Haustür einige Gäste verabschiedet, der Mieter kam gerade aus dem Haus, sah den Landsmann, spukte auf den Boden und sagte mit abgrundtiefer Verachtung ein hässliches Schimpfwort. Wir Jugendliche verstanden die Welt nicht mehr. Ohne zu werten, erklärte uns mein Vater den Rassenhass, abschließend mit den Worten: Es wird wohl noch einige Generationen dauern …..

Trotzdem haben meine Eltern später sofort gehandelt, als die Familie beim Grillen im Haus (!) sich eine Rauchvergiftung zugezogen haben. Das immer stärker werdende Husten der Kinder (10 + 12J) veranlasste uns nachzusehen, haben die ganze Familie sofort ins amerikanische Krankenhaus gefahren.

Meine Erfahrung mit den Moral-Aposteln, sie halten selbst nicht was sie anderen predigen, wenn es drauf ankommt, sind sie die Ersten auf der Flucht ….....kümmern sich herzlich wenig um ihre Mitmenschen.

Ich predige weder meinen Kindern, noch sonst Jemandem wie er zu sein hat, was sie wie tun sollen, aber bin für sie da ...... Ich halte auch nichts von Leinen und Maulkörben ....

SEIN und SEIN lassen, hat nichts mit weg sehen oder predigen, sondern mit dem eigenen Denken und Handeln zu tun, egal was Andere denken.

wünsche Dir einen sonnigen Tag
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#13
24.5.12, 11:17
@Lichtfeder: Gut gebrüllt...Klasse dein Beitrag gefällt
mir :-)
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#14
24.5.12, 12:47
@Lichtfeder: Hallo Lichtfeder, so soll es sein. Toleranz ist das oberste Gebot, egal ob es ums Essen, um Religion oder Meinungen geht! Ich wünsche dir ebenfalls einen schönen Tag! :o))
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#15 Oma_Duck
24.5.12, 13:15
@Lichtfeder: Ironie verstehen ist wohl nicht Deine stärkste Seite? Ich glaubte mich verständlich ausgedrückt zu haben.
Edel von Dir, nichts gegen Mettliebhaber zu haben. Mit Deinem "schmeckt wie Mett" hast Du diese aber ganz schön vor den Kopf gestoßen. Oder provoziert. Provozieren ist bei mir nicht generell negativ besetzt. Provokationen haben schon oft Positives bewirkt - Stichwort "Wahrheitsfindung".
Dein Tipp ist übrigens völlig in Ordnung, mit einer kleinen Änderung: "Sieht aus wie Mett!"
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#16
24.5.12, 13:39
@mops: Hallo Mops ... Du hast mich richtig verstanden...

Danke Dir für Deinen Kommentar Nr, 11, ist angekommen (lach) und wirkt ... wenn auch nicht bei der Adresse (lach), trotzdem ..... angestoßen ....

Alles Liebe
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#17 Die_Nachtelfe
13.6.12, 15:46
Die schon erwaehnte falsche Leberwurst finde ich schrecklich, weil sie mit echter Leberwurst nicht das geringste gemein hat. Dieses Mett dagegen kenne ich (so aehnlich!) aus einem voellig anderen Forum und muss sagen, dass sich bei mir sogar "fleischfressende Pflanzen" verschaukeln liessen.
#18 xldeluxe
27.11.12, 22:15
Hab alles über Krieg und Frieden jetzt hier durchgelesen, weil ich eigentlich nur wissen wollte, ob es nun jemand außer Lichtfeder mal probiert hat...... schmeckt es nun wie Mett? :-)) Wäre ja ein klasse Diätrezept.
#19 Ribbit
27.11.12, 22:39
xldeluxe: LOL... Krieg und Frieden... :-D der war gut.

Zum Thema "schmeckt es nun wie Mett?" - ich glaube nicht, dass etwas Reis mit wenig Zwiebel, viel Wasser und etwas Tomatenmark schmecken kann wie Mett.

Aber letztendliche Klarheit bringt nur: ausprobieren. selbst wenns nicht schmeckt wie Mett, schmeckts vielleicht trotzdem gut? ;-)
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#20
19.1.13, 11:24
@Oma_Duck: Es mag doch Menschen geben, die den Geschmack von Mett sehr mögen, aus gesundheitlichen und/oder ethischen Gründen darauf aber verzichten müssen oder wollen. Für diese Menschen ist der Hinweis "schmeckt wie Mett" doch hilfreich - oder übersehe ich etwas?
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#21 Oma_Duck
19.1.13, 13:50
@Betzi_K: Ja, Du übersiehst, dass "schmeckt wie Mett" nur hilfreich ist, wenn es tatsächlich wie Mett schmeckt. Oder doch wenigsten ähnllich.
Ich habe es nicht ausprobiert, und wenn es tatsächlich stimmen sollte, nehme ich alles zurück. Glaube es aber noch immer nicht.
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#22
20.1.13, 11:51
"Schmeckt wie ..." ist für mich ein Hinweis auf eine Geschmacksrichtung. Keine Irreführung, keine Geschmacksgarantie.
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#23 paula2010
10.2.13, 18:36
Ausprobiert und für saulecker befunden....Männe meinte das Mett im Kühlschrank schmeckt irgendwie nur nach Zwiebel und nicht nach Fleisch...habe ihm dann gesagt, was es ist...lach...dann wollte er nicht mehr..
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#24
10.2.13, 18:48
@Oma_Duck: Wenn Du es nicht ausprobiert hast, kannst Du doch gar nicht beurteilen, ob es nicht vielleicht tatsächlich ähnlich wie Mett schmeckt (bei dem ja oft die Zwiebel ohnehin den meisten Geschmack gibt)?!

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